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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)


Zitat Gerhard Hillebrand:

"Der ADAC hält die CO₂-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen."

Quelle: zeit.de

Meine Meinung: Der Mann hat recht!
Ich würde das gerne aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Die modernen Technologie ermöglicht ja viele der Lücken in den aktuellen regeln zu schließen. Die Zulassung von Fahrzeugmodellen ist ja an quasi auf dem Prüfstand gemessene Abgaswerte geknüpft und das Abgasverhalten dann mehr oder weniger weit von der Realität entfernt, da auch nutzungsabhängig.

Ich halte eine CO2-Bepreisung für nicht wirklich das probate Mittel, weil es die mit dem Sprit zurückgelegten Entfernungen und hierbei entstehenden Abgase und deren Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt nicht vollständig einbezieht. Auch muss es doch heute nicht mehr unbedingt um Anreize sondern vielmehr um Nachhaltigkeit und Umweltschutz gehen.

Fährt Jemand mit 10 Liter nur 10 km in der Stadt, weil er dort Ampelrennen fährt, schädigt er die Umwelt sehr viel deutlicher als Jemand der mit den 10 Litern 150 oder mehr Kilometer über Land fährt.

Mit SafeNet wird das Fahrverhalten des Lenkers aufgezeichnet und für die nachträgliche Bestimmung der Versicherungsprämie ausgewertet. Dieses System existiert also bereits. Ähnliches böte die moderne Technologie grundsätzlich auch für Verbrauchs- (nicht nur Diesel und Benzin sondern auch Strom) und andere Nutzungsmessungen an und darüber könnte man dann eine nutzungsabhängige Klimasteuer erheben. Wer weiterhin den Sprit zum Fenster raus wirft, zahlt massiv, wer sparsam fährt und sein Nutzungsprofil nachhaltig und umweltschonend anpasst, zahlt wenig bis nix. Das wäre mMn eine sinnvolle Lösung.

Nichts desto trotz war und ist die Empörung ob des Zitates eigentlich eher schade.
 

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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Ja , wenn denn E-Mobile endlich zu massentauglichen Preisen auf dem Markt erscheinen , was sollen den finanziell unterprivilegierte tun außer ihren alten Verbrenner weiter zu fahren bitte !
Die Preise sind doch völlig abgehoben und kleine E-Mobile echt rare Ware , ganz abgesehen von den PS und KG Monstern die die Welt nicht braucht .
Ein kleiner Verbrenner ist so Umweltunfreundlich nicht gegen solche Kotzkarren .
Ich würde das gerne aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Die modernen Technologie ermöglicht ja viele der Lücken in den aktuellen regeln zu schließen. Die Zulassung von Fahrzeugmodellen ist ja an quasi auf dem Prüfstand gemessene Abgaswerte geknüpft und das Abgasverhalten dann mehr oder weniger weit von der Realität entfernt, da auch nutzungsabhängig.

Ich halte eine CO2-Bepreisung für nicht wirklich das probate Mittel, weil es die mit dem Sprit zurückgelegten Entfernungen und hierbei entstehenden Abgase und deren Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt nicht vollständig einbezieht. Auch muss es doch heute nicht mehr unbedingt um Anreize sondern vielmehr um Nachhaltigkeit und Umweltschutz gehen.

Fährt Jemand mit 10 Liter nur 10 km in der Stadt, weil er dort Ampelrennen fährt, schädigt er die Umwelt sehr viel deutlicher als Jemand der mit den 10 Litern 150 oder mehr Kilometer über Land fährt.

Mit SafeNet wird das Fahrverhalten des Lenkers aufgezeichnet und für die nachträgliche Bestimmung der Versicherungsprämie ausgewertet. Dieses System existiert also bereits. Ähnliches böte die moderne Technologie grundsätzlich auch für Verbrauchs- (nicht nur Diesel und Benzin sondern auch Strom) und andere Nutzungsmessungen an und darüber könnte man dann eine nutzungsabhängige Klimasteuer erheben. Wer weiterhin den Sprit zum Fenster raus wirft, zahlt massiv, wer sparsam fährt und sein Nutzungsprofil nachhaltig und umweltschonend anpasst, zahlt wenig bis nix. Das wäre mMn eine sinnvolle Lösung.

Nichts desto trotz war und ist die Empörung ob des Zitates eigentlich eher schade.
Ich hatte G. Hillebrandt so verstanden, dass "klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner" auch das Zufußgehen, Radfahren oder der Umstieg auf die Öffentlichen Verkehrsmittel darstellen können. Zumindest funktioniert das für mich als Bewohner eines urbanen Ballungsraums ganz hervorragend. Es ist nicht nur klima- und ressourcenschonend, sondern darüber hinaus auch sozial rücksichtsvoll und günstig.
 
Ich halte eine CO2-Bepreisung für nicht wirklich das probate Mittel,
und was ist mit der Bepreisung von Reifenabrieb, soll doch bummelig 1/3 der Emissionen ausmachen? Das Gewicht einer Schlurre da in irgendein Verhältnis gesetzt, dann dürfte nen oller, labbriger Kleinwagenverbrenner mit 1200+-Kilo das reine Umweltwunder im Gegensatz zu einem 2500Kilo Batterieboliden sein. Ebenso der Bremsabrieb. Nicht zu vergessen die Straßenbelagabnutzung im Verhältnis zum Schlurrengewicht. Da geht noch Einiges
 
Wegen mir hätte er nicht zurücktreten brauchen. Ich bleib Mitglied, auch wenn ich Diese Meinung nur bedingt teile.
Die Klarheit der Persönlichen Meinung wünschte man sich eigentlich von Politikern, und nicht von Unternehmenslenkern.
Ich mag aber auch das klare Bekenntnis von BMW zum Verbrenner, oder momentsn Geld damit verdienen zu müssen.
Über 100 Jahre Fossil, kann man nicht in ein paar Dekaden wegverbieten.
Das führt in allen Bereichen zu Verwerfungen, Preissprüngen oder Notlagen.
In manchen Bereichen, wie grüner Stahl ist es in Hinsicht auf Weltmärkte, wie mit dem Kopf gegen die Wand rennen.(Da werden Millarden verbrannt)
Am schlimmsten ist aber, den Menschen das Gefühl zu geben das, das eingesammelte Geld komplett zweckentfremdet wird.
Das kann man an den aktuellen Umfragewerten deutlich ablesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dito. Aber auch wenn das schwer fällt, geht es doch eigentlich schon lange nicht mehr um "Benziner und Diesel gegen den Rest der Welt" sondern um das Thema Mobilität. Und die Äußerung aus dem Zitat hätte wenigstens eine sachliche Diskussion verdient gehabt, nicht aber diese Empörung und vor Allem nicht die "Kündigungswelle". Hr. Hillebrandt hat auch nicht das christliche Abendland verraten sondern einen Aspekt richtig adressiert, dabei aber vielleicht nicht die für Alle gleichermaßen passende Lösung skizziert.
 
und was ist mit der Bepreisung von Reifenabrieb, soll doch bummelig 1/3 der Emissionen ausmachen? Das Gewicht einer Schlurre da in irgendein Verhältnis gesetzt, dann dürfte nen oller, labbriger Kleinwagenverbrenner mit 1200+-Kilo das reine Umweltwunder im Gegensatz zu einem 2500Kilo Batterieboliden sein. Ebenso der Bremsabrieb. Nicht zu vergessen die Straßenbelagabnutzung im Verhältnis zum Schlurrengewicht. Da geht noch Einiges
Ja, das kann man doch aber aus dem Fahrverhalten des Nutzers ablesen und gleich entsprechend zuordnen.

P.S.: Ebenso könnte man die Leistung eines Fahrzeuges mit der neuen Technologie in der Stadt oder bei jungen Fahrern auch gleich beschränken - auf z.B. 25 bis 45 PS. Mehr braucht es da eigentlich auf keinen Fall.
 
Ja, das kann man doch aber aus dem Fahrverhalten des Nutzers ablesen und gleich entsprechend zuordnen.

P.S.: Ebenso könnte man die Leistung eines Fahrzeuges mit der neuen Technologie in der Stadt oder bei jungen Fahrern auch gleich beschränken - auf z.B. 25 bis 45 PS. Mehr braucht es da eigentlich auf keinen Fall.
Aber dafür brauchen wir Garantiert ne neue Behörde !
 
Ich würde das gerne aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Die modernen Technologie ermöglicht ja viele der Lücken in den aktuellen regeln zu schließen. Die Zulassung von Fahrzeugmodellen ist ja an quasi auf dem Prüfstand gemessene Abgaswerte geknüpft und das Abgasverhalten dann mehr oder weniger weit von der Realität entfernt, da auch nutzungsabhängig.

Ich halte eine CO2-Bepreisung für nicht wirklich das probate Mittel, weil es die mit dem Sprit zurückgelegten Entfernungen und hierbei entstehenden Abgase und deren Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt nicht vollständig einbezieht. Auch muss es doch heute nicht mehr unbedingt um Anreize sondern vielmehr um Nachhaltigkeit und Umweltschutz gehen.

Fährt Jemand mit 10 Liter nur 10 km in der Stadt, weil er dort Ampelrennen fährt, schädigt er die Umwelt sehr viel deutlicher als Jemand der mit den 10 Litern 150 oder mehr Kilometer über Land fährt.

Mit SafeNet wird das Fahrverhalten des Lenkers aufgezeichnet und für die nachträgliche Bestimmung der Versicherungsprämie ausgewertet. Dieses System existiert also bereits. Ähnliches böte die moderne Technologie grundsätzlich auch für Verbrauchs- (nicht nur Diesel und Benzin sondern auch Strom) und andere Nutzungsmessungen an und darüber könnte man dann eine nutzungsabhängige Klimasteuer erheben. Wer weiterhin den Sprit zum Fenster raus wirft, zahlt massiv, wer sparsam fährt und sein Nutzungsprofil nachhaltig und umweltschonend anpasst, zahlt wenig bis nix. Das wäre mMn eine sinnvolle Lösung.

Nichts desto trotz war und ist die Empörung ob des Zitates eigentlich eher schade.
Na klar! Hauptsache wir können das Verhalten von allen und jedem digital aufzeichnen und kontrollieren.
Staaten wie China lassen grüßen. ☹️

Im übrigen finde ich die CO2 Bepreisung gut, aber nicht, damit ein Fahrer eines dicken E-SUV damit subventioniert wird, der unter aktuellen Umständen für mehr CO2 Ausstoß verantwortlich ist, als der Fahrer einer alten, kleinen Benzinkutsche.

Vielmehr sollte das Geld das gezahlt wird, momentan sind es 65,- Euro pro Tonne CO2, dazu verwendet werden NET‘s voranzutreiben und CO2 wieder einzufangen. Manche dieser Möglichkeiten kosten nicht so viel, wie uns immer weiß gemacht wird und lassen sich z.B. für rund 10,- Euro die Tonne umsetzen. Also könnte für den Sprit den ich verbrenne und eine Tonne CO2 in die Atmosphäre blase mit den bezahlten 65,- Euro CO2 Preis 6,5 Tonnen CO2 aus dieser entfernt werden. Das geschieht aber nicht. Würde man das endlich so machen, dann wäre ein Verbrenner auch nicht klimaneutral, nein, er würde sogar zur Reduzierung von CO2 in der Atmosphäre beitragen. Stattdessen wird das vereinnahmte Geld für alles mögliche verwendet, nur nicht für den eigentlichen Zweck, derweil man die heimische Industrie ruiniert und gewachsene Werte und Wissen wertlos macht.

Hier noch was aktuelles für alle die der Ansicht sind, daß die chinesischen Autohersteller alles besser machen und besser können:

Der Absatz von BYD ist um circa 30% eingebrochen. Da ist also auch gerade Krise. Grund ist der ruinöse und staatlich kontrollierte Wettbewerb, der in China gerade stattfindet. Den einzigen Fehler, den europäische Hersteller meines Erachtens machen ist der, da unbedingt mitmachen zu wollen. Sie sollten sich im Gegenteil da raushalten, auf Stückzahlen in China verzichten und sich auf Europa konzentrieren. Klasse statt Masse.
Bevor ich an fünf Millionen verkauften Autos China Geld verliere würde ich doch lieber mit einer Million Autos in Europa Geld verdienen. Vielleicht klappt es dann auch mit dem Ende der Dauerkrise in der Autoindustrie.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja ekelhaft, war hier an Auswüchsen für Machtsphantasien gesponnen werden.
@Don_Camillo
@Don_Camillo hat eine andere Anschauung der Dinge. Aber laß es uns doch bitte kontrovers diskutierten, ohne jemand wegen seiner Ansichten unter der Gürtellinie anzugehen. „Ekelhaft“ ist in dem Zusammenhang jedenfalls kein überzeugendes Argument.
 
Also ich bin ja bei vielem dabei, aber erst wenn an jedem Kreisverkehr einer steht der den beim Rausfahren nicht Blinkenden den rechten Scheinwerfer ausschlägt. Wenn das klappt können wir gerne weiterreden ...
Du möchtest wohl, daß demnächst rund fuffzich Prozent ohne rechten Scheinwerfer rumeiern. 🤔
(Falls das kommt, werde ich mich rechtzeitig mit Aktien von Scheinwerferherstellern eindecken 🙄)
 
@Don_Camillo hat eine andere Anschauung der Dinge. Aber laß es uns doch bitte kontrovers diskutierten, ohne jemand wegen seiner Ansichten unter der Gürtellinie anzugehen. „Ekelhaft“ ist in dem Zusammenhang jedenfalls kein überzeugendes Argument.
Dann moderiere das bitte mal, falls Du magst.
Ich glaube, meine "Stichelei" kann der gemeinte User ziemlich sicher ab.
 
Moment bitte, er sucht gerade sein weiches Buchenhölzlein ....
Pappel, Buche, Eiche oder doch nur den Katechismus oder das Gesangsbuch?

Die Frage ist, ob @Susette für Derlei überhaupt noch erreichbar ist? So wie ich die Lage einschätze ist sie zumindest aus dem ADAC schon ausgetreten. ;)

P.S.: Und bevor unser Traumapatient wieder falsche Beschuldigungen aufstellt - das sind keine Gewaltphantasien und ist auch keine Gewaltverherrlichung!
 
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https://bringatrailer.com/listing/1971-yamaha-at1-enduro-125-3/
 
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