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Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
  • Erstellt am Erstellt am
Keine Bastelfrage, aber eine Frage nach der (ungefähren) zeitlichen Einordnung von Nabeneinbaubreiten in Hinterbauten von Stahlrennrädern.
Also in etwa so: (mir ist schon klar, dass es keine monatsgenaue Einteilung aber möglicherweise Überschneidungen geben kann, aber grob würde mir schon weiterhelfen. Mir ist beim Studieren von Verkaufsanzeigen aufgefallen, dass Angaben diesbezüglich meist fehlen, so als ob es nur eine Breite gegeben hätte.)
  • 118/120mm (bis wann)
  • 126 mm (von wann bis wann)
  • 130 mm (usw.)
  • 135 mm (etc.)
 

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Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
Auch wieder wahr..
Las sich so, als ob's schwer werden könnte, die Ausfaller dabei nicht zu beschädigen.
Aber jetzt, nach deiner Ausführung, hab ich weniger Angst, danke 🍻

Und genau, die andere Seite ist "spitz".

Wenn die Mutter richtig fest angezogen ist, also passend für ein Hinterrad in horizontalen Ausfallenden, bekommst Du sie nicht losgemeißelt. Versuch es gerne so, aber gib rechtzeitig auf, wenn sich dabei nichts tut.
Dann ist es besser, die Gegenseite einfach auszubohren (Spannachse und Mutter sind hier ein Teil):
  • Genau mittig in die Spitze einen satten Körnerschlag machen,
  • dann mit einem sehr scharfen, ca. 3 mm Bohrer vorbohren, bis er ca. so weit im Material verschwunden ist, wie die spitze Mutter dick ist,
  • dann mit 6 mm hinterher, bis die spitze Mutter am Bohrer hängt und sich mitdreht.
Das ist aber Edelstahl, Du brauchst also wirklich gute, scharfe Bohrer und nicht zu viel Drehzahl.
 
Wenn die Mutter richtig fest angezogen ist, also passend für ein Hinterrad in horizontalen Ausfallenden, bekommst Du sie nicht losgemeißelt. Versuch es gerne so, aber gib rechtzeitig auf, wenn sich dabei nichts tut.
Dann ist es besser, die Gegenseite einfach auszubohren (Spannachse und Mutter sind hier ein Teil):
  • Genau mittig in die Spitze einen satten Körnerschlag machen,
  • dann mit einem sehr scharfen, ca. 3 mm Bohrer vorbohren, bis er ca. so weit im Material verschwunden ist, wie die spitze Mutter dick ist,
  • dann mit 6 mm hinterher, bis die spitze Mutter am Bohrer hängt und sich mitdreht.
Das ist aber Edelstahl, Du brauchst also wirklich gute, scharfe Bohrer und nicht zu viel Drehzahl.

Danke Knobi!
Werde berichten 🫡
 
Wenn die Mutter richtig fest angezogen ist, also passend für ein Hinterrad in horizontalen Ausfallenden, bekommst Du sie nicht losgemeißelt. Versuch es gerne so, aber gib rechtzeitig auf, wenn sich dabei nichts tut.
Dann ist es besser, die Gegenseite einfach auszubohren (Spannachse und Mutter sind hier ein Teil):
  • Genau mittig in die Spitze einen satten Körnerschlag machen,
  • dann mit einem sehr scharfen, ca. 3 mm Bohrer vorbohren, bis er ca. so weit im Material verschwunden ist, wie die spitze Mutter dick ist,
  • dann mit 6 mm hinterher, bis die spitze Mutter am Bohrer hängt und sich mitdreht.
Das ist aber Edelstahl, Du brauchst also wirklich gute, scharfe Bohrer und nicht zu viel Drehzahl.
Zentierbohrer ist das Mittel der Wahl wenn man was ausbohrt
Tipp aus der Betriebsschlosserei
 
Zentierbohrer ist das Mittel der Wahl wenn man was ausbohrt
Tipp aus der Betriebsschlosserei
Ich gebe Dir grundsätzlich recht, benutze für sowas aber kurze Blechbohrer. Die sind schlicht deutlich billiger und sind auch für das Anbohren optimiert.
Meine Zentrierbohrer bleiben der Drehmaschine, Radialbohrmaschine und der Fräse vorbehalten...
 
Welche Alternativen seht Ihr?
Wie wäre denn diese Kurbel?
Nicht Campa aber eine Möglichkeit vielleicht...
1739897540727.png

https://www.bike-components.de/de/Rotor/NS-24-Kurbelgarnitur-Werkstattverpackung-p95495/
 
was hab ich hier für eine Achse/Sicherung verbaut?
Ja verdammt, dachte ich bekomm' sie zerstörungsfrei gelöst.
Wenn die Mutter richtig fest angezogen ist, also passend für ein Hinterrad in horizontalen Ausfallenden, bekommst Du sie nicht losgemeißelt.
Es gibt noch eine weitere zerspanungsfreie Demontagemöglichkeit falls eine konusgelagerte Nabe verbaut ist:
Nimm zwei schmale Gabelschlüssel (bei Shimano HR Nabe meist 17mm) und ziehe die Kontermuttern der Nabe im Ausfallende fest an (d.h. Lagerspiel != Null). Dadurch sitzt dann der Pitlock-Spanner entsprechend lockerer und du kannst die Pitlock-Mutter mit einer Winkel-Spitzzange o.ä. geschickt herausdrehen.

(NB: Selbst schon so an einem (eigenen) Rad appliziert. Danach Nabe warten und neu einstellen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt noch eine weitere zerspanungsfreie Demontagemöglichkeit falls eine konusgelagerte Nabe verbaut ist:
Nimm zwei schmale Gabelschlüssel (bei Shimano HR Nabe meist 17mm) und ziehe die Kontermuttern der Nabe im Ausfallende fest an (d.h. Lagerspiel != Null). Dadurch sitzt dann der Pitlock-Spanner entsprechend lockerer und du kannst die Pitlock-Mutter mit einer Winkel-Spitzzange o.ä. geschickt herausdrehen.

(NB: Selbst schon so an einem (eigenen) Rad appliziert. Danach Nabe warten und neu einstellen.)

Sehr gut, danke!

Vorhin nämlich gemerkt, dass meine Bohrerqualität nicht ausreicht, um sauber mittig in die Achse zu bohren.
Vielleicht sitzt das Problem aber auch am anderen Ende des Akkuschraubers..

Probiere es morgen mit deiner Methode.
Klingt vielversprechend 🙂
 
@private_ron
eine Exotenlösung von meiner Seite. Ich fahre fast ausschließlich Campa und mag die Eropower sehr gerne. An meinem Monstergravel / Beachracer habe ich 1x11 mit einem >2015 Ergo (Felge / mechanisch) und einem SRAM Apex Schaltwerk kombiniert. Die Seileinzugwege und Parallelogramme sind zufällig kompatibel. Das läuft erfrischend geschmeidig.

Anhang anzeigen 1577629Anhang anzeigen 1577628

Kassetten (HG Freilauf, also Shimano 11f, Road oder MTB ist egal) nutze ich von 11-28 bis 11-42, das SW pack sogar 46Z.
Kurbel ist ja egal. Ich fahre narrow-wide Blätter in 38, 40 oder 42, je nach Anforderung, aber das funktioniert natürlich auch 2-fach.

Das vorherige Setup war 10f. Auch da funktioniert Campa Ergo mit SRAM Schaltwerk (aus der 11f Road und Trecking Serie) mit 10 Shimano Kassette. Hatte ich bis 36Z, da allerdings bei den größten Ritzeln nicht mehr ganz smooth, etwas "Nachdrücken" war notwendig.

Den Ergopower gibt es auch als E-Teil (ohne Gummi und Bremshebel), falls Du "nur" einen pre 2015 Ultrashift verfügbar hast.

EC-RE300 für 11f ab 2015, kostet um die 90€. z.B. bei SMI

Anhang anzeigen 1577631
Ich hab ja 12s Chorus. Da müsste ich dann die Kurbel Ekar nehmen, dazu die passende Kassette und das Schaltwerk? Umwerfer bräuchte ich ja dann nicht. Schaltet ein Chorus Ergo denn ein Ekar Schaltwerk?
 
Das geht nur wenn der Umwerfer weit genug runter kann, vielleicht gibt es da auch Adapter um das zu realisieren @private_ron
Das ist eine meiner Hausaufgaben. Ausmessen wieviel Platz da noch nach unten ist für den Umwerfer und dann mal ausrechnen um wieviel kleiner die Blätter sind wenn ich zB mit 28 oder 30Z fahre
 
Ich hab ja 12s Chorus. Da müsste ich dann die Kurbel Ekar nehmen, dazu die passende Kassette und das Schaltwerk? Umwerfer bräuchte ich ja dann nicht. Schaltet ein Chorus Ergo denn ein Ekar Schaltwerk?
Glaube nicht, Ekar ist ja 13s, Chorus 12s
 
Welches Innenlager nimmt man dafür? Da kommt immer etwas um 200€ raus, wenn man sucht.
Gesucht ist BSA.

Gefunden habe ich das hier.
https://r2-bike.com/ROTOR-Innenlager-BB1-Road-BSA?iso=DE&gad_source=1

24mm Welle steht bei r2 bike...
Ist das kompatibel zu Shimano R7000, also 105?

Mit dem neuen Zeug kenne ich mich nicht aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frage an die Spezialisten für Oberflächen: womit bekomme ich diese Teile aus Alu und Messing wieder sauber ohne sie aufzupolieren? Ich möchte das matte Finish gerne beibehalten. Die Teile gehören zu einer Gaggenau Kochmulde aus den 90ern aus mattem Edelstahl.
 

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