• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Gute, günstige Fleischversorgung?

FoPa

Aktives Mitglied
Registriert
1 November 2010
Beiträge
136
Reaktionspunkte
47
Moin,

wie der Titel schon sagt, frage ich mich, wie ich mich gut und günstig mit Fleisch versorgen kann. Dabei geht es mir vor allem um ernährungsphysiologische Aspekte, insbesondere die Eisenversorgung.

Bisher esse ich sehr wenig Fleisch(produkte) - im Schnitt deutlich unter 500g in der Woche. Und das im Grunde seit meiner Kindheit, was sich in einem permanent niedrigen Hämoglobinwert widerspiegelt.
Wenn ich Fleisch einkaufe, ist es meist Rindergulasch oder -leber. Gestern habe ich mir für einen Grillabend mal ein Entrecote-Stück gegönnt: 7€ für gut 300g bzw. 20€/kg!!! Aber selbst Gulasch ist mit knapp 10€/kg für mein Studentenbudget doch ziemlich happig.

Hat jemand einen Tipp, wie es günstiger geht, ohne dabei auf das billigste Massentierhaltungsfleisch zurückgreifen zu müssen oder Eisenpillen zu schlucken (tue ich schon :()?
Bei welchem Tier bzw. Teilstück bekommt man das Meiste/Beste für sein Geld?

Habe auch schon versucht, bei einem Metzger Fleischabfälle zu bekommen, aber der hat mir eine ordentliche Abfuhr erteilt. :mad:

Ach ja, bitte keine Diskussion darüber, ob man Fleisch zum Leben braucht oder nicht - die gibts ja schon zur Genüge in anderen Threads. Ich habe einfach für mich selbst festgestellt, dass ich mit Fleisch gesünder lebe und mich wohler fühle und habe auch den Eindruck, dass Trainingsreize besser in Formaufbau umgesetzt werden. Von daher bitte zum Thema antworten. Danke.
 
Vielleicht findest Du dort etwas, was Dir schmeckt :)
Danke für den gut gemeinten Tipp. :)
Aber mir geht es nicht um Geschmack und auch nicht um den reinen Eisengehalt, sondern um eine gute, natürliche Nährstoffversorgung mit Fleisch (im Rahmen einer ausgewogene Ernährung insgesamt) zu niedrigen Kosten.
Mal so als Anhaltspunkt: Ich bin Student und gebe normalerweise 20-25€ pro Woche für Lebensmittel aus. Wenn da 500g Gulaschfleisch dabei sind, entspricht das schon gut 20% der Ausgaben! Deswegen leiste ich mir das auch nicht jede Woche. Hoffe, mein Problem ist damit deutlicher geworden.
 
Moin,

wie der Titel schon sagt, frage ich mich, wie ich mich gut und günstig mit Fleisch versorgen kann. Dabei geht es mir vor allem um ernährungsphysiologische Aspekte, insbesondere die Eisenversorgung.

Bisher esse ich sehr wenig Fleisch(produkte) - im Schnitt deutlich unter 500g in der Woche. Und das im Grunde seit meiner Kindheit, was sich in einem permanent niedrigen Hämoglobinwert widerspiegelt.
......
Hat jemand einen Tipp, wie es günstiger geht, ohne dabei auf das billigste Massentierhaltungsfleisch zurückgreifen zu müssen oder Eisenpillen zu schlucken (tue ich schon :()?
Bei welchem Tier bzw. Teilstück bekommt man das Meiste/Beste für sein Geld?
......
.

Ich hab mich darauf bezogen mit dem Link ;)

Aber Dir geht es dann doch nur rein weg um hochwertiges Fleisch zum günstigen Preis, sehe ich das richtig ?
 
Bei Zugang zu Großmarkt ist ein marmoriertes Färsen-Schildstück schön. Eine ausgeprägte Marmorierung deutet auf Weidehaltung hin. Mehr an "Natur" ist beim Wunsch nach günstigem Preis-Leistungsverhältnis und Rindfleisch kaum drin. Jungbulle ist zwar etwas magerer, aber in den Haltungs-/Mastbedingungen variabler.

Insgesamt aber ist die Fleischproduktion ein industrieller Vorgang. Allzu viel "Bio" oder "glückliche Kuh" garf man hier nicht erwarten. Immerhin aber kommt man so an etwas bessere Qualitäten, als bei der Fleischtheke des örtlichen Supermarkts.
 
Mir ist immer noch nicht ganz klar, auf welche Definition von “gutem Fleisch“ du denn tatsächlich aus bist. Wenn es nicht teuer sein soll muss man nunmal entweder “anatomisch“ Kompromisse eingehen oder bei der Herkunft/Haltungsbedingungen. Es muss ja nicht gleich Pansen sein, aber zum Respekt vor dem Tier gehört auch, dass man nicht nur die Filetstücke isst sondern auch die dabei anfallende Wurst nicht verschmäht.
 
Mal ein anderer Denkanstoß.

Geringer Hämoglobinwert ist denklogisch damit verbunden, dass dein Blut im Vergleich zu anderen wohl weniger Sauerstoff aufnimmt bzw. binden kann. Soweit ist das logisch.

Du beziehst dich bei erhöhtem Fleischkonsum auf bessere Auswirkungen der gesetzten Trainingsreize. Ich weiß nicht, wie sonst Dein Ernährungsplan aussieht, aber vielleicht wirkt sich das Fleisch nicht unmittelbar auf den Hämoglobinwert aus, mittelbar wird es das sicherlich tun, aber primär könnte es doch sein, dass durch die im Fleisch enthaltenen Eiweiße der Muskelaufbau und die Muskelregeneration besser ablaufen, was die subjektiv das Gefühl vermittelt, die Trainingsreize würden besser umgesetzt.

Gerade im Leistungssport ist man schließlich nicht ohne Grund von fast reiner Kohlenhydratnahrung auf ziemlich proteinlastige Ernährung umgestiegen. Vielleicht könntest du mal ausprobieren, was passiert, wenn du dich verstärkt eiweißhaltig ernährst (beispielsweise: Eier und körniger Frischkäse - sind auch nicht so teuer).

Vielleicht führt das auch zum gewünschten Erfolg.
 
Ich rate dringend zu einer ausgewogenen Ernährung - eine stark proteinhaltige Ernährung belastet die Nieren.
 
Moin!
Mehr arbeiten! :eek: Sorry, aber 25,- pro Woche für Essen ist lächerlich. Oder auf größere Budgetposten verzichten (ausserhalb des Radsports!).
Kannst ja nach "abgelaufenen" Hackfleisch für -30% kucken, dann dürfte die Verzehrmenge Deinen Ansprüchen mehr entsprechen.
Ansonsten bleibt wohl nur Roadkill - wer ordentlich trainiert bekommt da genug angeboten :daumen:
Christian
 
Also, mit "gutem" Fleisch meine ich in erster Linie ernährungsphysiologischen Nutzen (für mich) und mit etwas niedrigerer Priorität auch Herkunft/Haltungsbedingungen. Geschmack ist Geschmackssache - mir schmeckt fast alles. Aussehen, Beisein von Knochen etc. ist mir echt egal. Ich würde auch gerne Herz, Nieren oder ähnliches nehmen, wenn das günstig zu bekommen wäre!

Das ist mal ein Tipp. Werde ich mir genauer ansehen. :)

Vielleicht könntest du mal ausprobieren, was passiert, wenn du dich verstärkt eiweißhaltig ernährst
Ich möchte behaupten, dass meine Ernährung wirklich sehr gut ist und zu meinem Training passt - bis auf den Fleischanteil eben.

Moin!
Mehr arbeiten! :eek: Sorry, aber 25,- pro Woche für Essen ist lächerlich. Oder auf größere Budgetposten verzichten (ausserhalb des Radsports!).
Kannst ja nach "abgelaufenen" Hackfleisch für -30% kucken, dann dürfte die Verzehrmenge Deinen Ansprüchen mehr entsprechen.
Ansonsten bleibt wohl nur Roadkill - wer ordentlich trainiert bekommt da genug angeboten :daumen:
Christian
Jo, das triffts so ziemlich. Gebe dir in allen Punkten Recht. Nur dass ich - vom Fleisch abgesehen - nicht mehr als 25€ für eine gute Ernährung ausgeben muss, weil andere Lebensmittel einfach spottbillig sind. Und die 30%-reduzierten Fleischpackungen sind in meinen Supermärkten irgendwie nicht existent. :confused:


Um es nochmal klarzustellen: ich wollte hier keine Ernährungstipps einholen, sondern Empfehlungen, wie man günstig Fleisch bekommt. Einige Beispiele (Gulasch, Hack, Leber) sind ja schon genannt worden. Mit anderen Worten: Es geht ums Fleisch und nicht um mich!
 
Herz, Lunge und Nieren sind oft sogar umsonst zu bekommen und wenn man die richtig macht auch wirklich gut!
Allerdings würde ich da eher zu Wild tendieren (falls du da zugang hast) denn im "normalen" Fleisch lagert sich, besonders in den Innereien, viel Antibiotika oder andere Medikamente ab!
 
Ich würde mal in eine kleine Hausschlachterei gehen und fragen was sie so an "Schlachabfällen" haben, oder auch direkt auf einen Bauernhof.
Dort kaufst du dann in ganzen Stücken ein und verschneidest es selber.
Ich z.B kaufe direkt ein Viertel Rind und friere dann das Fleisch in Portionen selber ein.
Das Kilo Rind kostet mich hier in der CH so rund 7.-sFr. Bei uns ist das Fleisch sau teuer.

Gruss Lothi
 
Das eine wirklich gute Ernährung für 25€ in der Woche zu bekommen ist halte ich für ein Gerücht. Und wie hoch der Nährstoffgehalt in Lebensmitteln ist, die zu so einem Preis produziert werden, reden wir hier besser nicht. 500gr Fleisch pro Woche in einer ausgewogenen Ernährung ist nicht wirklich wenig! Wenn Du es wirklich billig haben willst geh zu A*** und L*** und kauf dort Angebote. Wenn Dir egal ist was für Fleisch Du isst, wirst Du dort immer fündig.
Ich finde schon, dass wir alle uns schämen sollten, dass wir inzwischen Fleisch so produzieren können, dass selbst Preis für 10€/kg für Schweinefilet möglich sind. Das hat dann mit Zucht und Haltung nichts mehr zu tun sondern ist wirklich Produktion und die Bedingungen für die Tiere sind wirklich grausam. Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, ob er nicht lieber einmal weniger, dafür aber Fleisch isst was unter einigermaßen tragbaren Bedingungen produziert worden ist.
Eine Anpassung der Fleischproduzenten ist nur möglich, wenn die Gesellschaft generell umdenkt und ihr Nachfrageverhalten ändert. Jeder von uns hat eine Verantwortung seinen Teil dazu beizutragen.
An den TE: Wenn Du gerne Fleisch isst und viel für wenig Geld haben willst, dann sag das einfach! Da es ausreichend Vegetarier gibt, die nicht unter Eisenmangel leiden ist dies als Begründung für einen erhöhten Fleischkonsum unhaltbar.
 
Ich finde schon, dass wir alle uns schämen sollten, dass wir inzwischen Fleisch so produzieren können, dass selbst Preis für 10€/kg für Schweinefilet möglich sind. Das hat dann mit Zucht und Haltung nichts mehr zu tun sondern ist wirklich Produktion und die Bedingungen für die Tiere sind wirklich grausam. Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, ob er nicht lieber einmal weniger, dafür aber Fleisch isst was unter einigermaßen tragbaren Bedingungen produziert worden ist.
genau das wollte ich auch grad schreiben. ich finde es echt eklig, dass man hackfleisch für 1,90 kauft, wenn man da die 40ct mwst abzieht und händler und herstellergewinne abzieht kommen doch nur centbeträge für das fleisch raus. eklig. hier in der region werden bei manchen groß- und kleinmetzgereien kühe als anteile verkauft, so kauft man sich zb eine viertel kuhl für 300 euro (genauer preis weiß ich nicht mehr) und erhält dafür über 30kg steak, hackfleisch usw. ist also nicht teurer, aber man weiß was man dafür bekommt.
ich bin selbst student und gebe pro monat ca 200-250 euro aus, dabei achte ich schon auf den preis, aber bio streaks usw. müssen es dann schon sein.

wenn du einen niedrigen hb hast, dann liegt es (wenn du keine frau bist) selten am eisenmangel. vitamin b12 bekommst du ja über die nahrung und folsäure nimmst du hoffentlich auch zu dir. eigentlich ist es normal wenn man jung ist und einen niedrigen hb und blutdruck hat, ich hab grad nachgeschaut, mein hb liegt bei 14,8. damit liege ich bei der unteren grenze von 14. solange du nicht 10 oder 12 hast, wäre ich mit einem niedrig normalem hb sehr zufrieden, denn wenn er zu hoch liegt, hast du entweder probleme mit der sauerstoffsättigung (zb oxygenierungsprobleme) oder dem herzen. ein hoher hb ist eine ausgleichsreaktion des körpers, damit du nicht zu wenig sauerstoff abbekommst...
da täglich 1% der erythrozyten neugebildet werden, ist das system sehr schnell anpassungsfähig. da du genügent isst, und dein hb nicht zulegt, braucht dein körper nicht mehr, dazu zwingen kannst du ihn nur mit EPO, höhentraining usw.

außerdem wird empfohlen nicht mehr als 250gr fleisch pro woche zu essen, da die eiweise die nieren belasten, da hier säuren eliminiert werden müssen und auch ein passiver wasserverlust entsteht!
 
Sorry, wenn das jetzt etwas hart rüberkam. Ich bin keine abgedrehte, weltfremde Ökutussi, die meint alles müßte immer Bio sein. Mir ist auch klar, dass wir die Menschen in vielen Bereichen ohne Massenproduktion nicht satt bekommen. Ich esse selber gerne Fleisch. Wir sollten nur nicht vergessen, dass Fleisch von Lebewesen stammt und der Preis den wir bereit sind zu bezahlen sich direkt auf die Haltungsbedingungen auswirkt. An dieser Stelle finde ich die Geiz-ist-geil-Mentalität einfach unpassend.
Abgesehen davon wer schon einmal ein Stück Biofleisch und ein gleich großes Stück konventionell produziertes Fleisch in die Pfanne geworfen hat, wird sehen, dass der Gewichtsunterschied am Ende ziemlich groß ist. Wenn ich jetzt anfange zu rechnen wie viel biologisches EW meinem Organismus am Ende tatsächlich effektiv zur Verfügung steht, ist der Preisunterschied gar nicht mehr sooo groß.
 
Das eine wirklich gute Ernährung für 25€ in der Woche zu bekommen ist halte ich für ein Gerücht. Und

Das geht schon, es ist halt dann kein Luxus dabei, aber wenn man vorallem auf Nudeln, Reis, Quark, Milch, Brot und so setzt. Gutes Fleisch wird dann zum teuren Luxus, ist aber auch nicht unbedingt nötig. Auf so Dinge wie Bier/Alkohol, Cola, Süssigkeiten oder McD/BK muss man dann halt verzichten, nur tragen die auch zu einer guten Ernährung bei?
 
In dem Zusammenhang - sorry, wenn ich vom Thema abschweife :rolleyes: , hab ich tatsächlich gerade selbst den Unterschied mit Bio-Eiern und glücklichen Hühnern vom privaten Bauernhof feststellen können.

Ich hab sonst immer Bio-Eier aus dem Supermarkt gekauft und nun hab ich von einer Kollegin, die ein Dutzend glücklicher Hühner in ihrem Garten hat, 10 Eier bekommen. Ich hab ein wenig mehr bezahlt als für die Bio-Eier und war ganz gespannt auf den Geschmack der Eier.

Und was soll ich sagen : ich hab noch nie sooooo leckere Eier gegessen und da zahl ich gerne mehr dafür und genieße dann das Sonntags-Ei :)
 
Zurück