Der Brite Thomas Pidcock ist nach seinem XC-Mountaibike Weltcupsieg im deutschen Albstadt mit dem Rennrad zum nächsten Weltcup in Tschechien gefahren. Gut, nicht den ganzen Weg, aber 190 km mit einem Schnitt über 32 km/h und einer Reihe Strava KOMs.

Wie Tom Pidcock genau auf die Idee kam, zwischen zwei Mountainbike World Cups von Deutschland nach Tschechien zu fahren, können wir auch nicht sagen. Fakt ist laut seinem Strava-Account allerdings, dass er am 09. Mai, also genau einen Tag nach seinem Weltcup Sieg in Albstadt (Ergebnisse XC World Cup Albstadt 2022), in der Nähe von Schwandorf in Bayern auf sein Fahrrad gestiegen ist und eine 190,2 km lange Strecke mit 2.141 Höhenmetern in knapp 6 Stunden zurücklegte, um schließlich im tschechischen Cerhovice anzukommen. Das entspricht einem Schnitt von 32,7 km/ über die Gesamtdistanz. Und natürlich hat er es sich auch nicht nehmen lassen, einige Strava-KOMs auf der Strecke mitzunehmen.

Auch danach ließ er es kaum ruhiger angehen und hat direkt die nächste 150 km Einheit eingelegt, bei der er in knapp 5 Stunden noch einmal 2.393 Höhenmeter hinter sich ließ.

Wer hätte es genauso gemacht – 190 km Erholungsfahrt nach World Cup-Wochenende?

Titelfoto: Andy Vathis, Screenshot Strava
  1. benutzerbild

    captain hook

    dabei seit 10/2006

    Was war denn so überraschend an seinem Start?
    Nichts. Plätze verloren wie immer. Gut, dass er im Rest vom Rennen mit den Gegner spielen kann wie er will. Sogar am "crap" Tagen. Oton im Interview.
  2. benutzerbild

    Nikodemus02

    dabei seit 02/2021

    Nichts. Plätze verloren wie immer. Gut, dass er im Rest vom Rennen mit den Gegner spielen kann wie er will. Sogar am "crap" Tagen. Oton im Interview.
    Ok;) Er hat natürlich dadurch profitiert, dass Schurter einen Platten hatte... Kurzzeitig sah Pidcock zumindest nicht gut aus, hat sich dann aber durchgebissen.
  3. benutzerbild

    captain hook

    dabei seit 10/2006

    Ok;) Er hat natürlich dadurch profitiert, dass Schurter einen Platten hatte... Kurzzeitig sah Pidcock zumindest nicht gut aus, hat sich dann aber durchgebissen.

    Er hat dazu ja im Interview danach was gesagt. War wohl nicht sein Tag. Gewonnen und abgehakt sagt man dazu wohl. Man war der bedient im Ziel. Fahrrad machte wohl auch nicht was es sollte... Ist ein BMC, oder? Allerdings wollte er dazu nicht ins Detail gehen.
  4. benutzerbild

    Nikodemus02

    dabei seit 02/2021

    Er hat dazu ja im Interview danach was gesagt. War wohl nicht sein Tag. Gewonnen und abgehakt sagt man dazu wohl. Man war der bedient im Ziel. Fahrrad machte wohl auch nicht was es sollte... Ist ein BMC, oder? Allerdings wollte er dazu nicht ins Detail gehen.
    So wird es sein:) Wenn Pidcock so fährt und die anderen drei vier Hauptkonkurrenten so fahren wie gestern, macht es auch mehr Spaß zuzusehen. Eine völlig erdrückende Dominanz geht ja oft mit Langeweile einher...
    Sein Rad ist wirklich ein BMC Fourstroke. Da sind ja glaube ich ein elektronischer Dämpfer und eine solche Gabel verbaut; vielleicht hat da nicht alles einwandfrei funktioniertsmilie Ich war aber auch etwas überrascht, wie er teilweise im Downhill hat zu Dascalu reißen lassen müssen; vielleicht lag es ja an Problemen mit dem Bike...
  5. benutzerbild

    Ghostina

    dabei seit 02/2019

    So wird es sein:) Wenn Pidcock so fährt und die anderen drei vier Hauptkonkurrenten so fahren wie gestern, macht es auch mehr Spaß zuzusehen. Eine völlig erdrückende Dominanz geht ja oft mit Langeweile einher...
    Sein Rad ist wirklich ein BMC Fourstroke. Da sind ja glaube ich ein elektronischer Dämpfer und eine solche Gabel verbaut; vielleicht hat da nicht alles einwandfrei funktioniertsmilie Ich war aber auch etwas überrascht, wie er teilweise im Downhill hat zu Dascalu reißen lassen müssen; vielleicht lag es ja an Problemen mit dem Bike...
    Er wollte ja nicht genau darüber reden und hat es nur weggegrinst. 🙈
    Der alte Schurter hat keine Chance gegen Pidcock... unfassbar was der leisten kann.

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