Scope R4.G – Infos und Preise
Die Niederländer von Scope Cycling transferieren die Technik ihres Artech-Topmodells in die neue R-Serie. Der R4.G ist dabei speziell für den Gravel-Einsatz konzipiert. Während die Felgenprofile direkt von der Aero-Entwicklung der Artech-Reihe profitieren, setzt Scope bei den Speichen auf bewährten Stahl statt Carbon. Mit einem Preis von 1.698 € positioniert sich der Laufradsatz im kompetitiven Mittelfeld und verzichtet im Vergleich zu den Straßen-Modellen der Serie bewusst auf ein Hooked-Design.
- Felgenmaterial Carbon (AEA 2.0 optimiert)
- Felgenhöhe 45 mm
- Felgenbreite 38 mm außen, 28 mm innen
- Felgentyp Hookless (optimiert für Tubeless)
- Speichen Sapim CX-Ray T-Head Aerospeichen
- Naben Scope R-Series mit Diamond Ratchet
- Gewicht 1.439 g (Satz, Herstellerangabe)
- Verfügbarkeit ab sofort
- www.scopecycling.com
- Preis 1.698 €
Details
Windkanal-Gene ohne „Aeroscales“
Das Herzstück des R4.G ist das Felgenprofil, das mittels der hauseigenen AEA 2.0-Technologie (Algorithm Enhanced Aerodynamics) entwickelt wurde. In Zusammenarbeit mit der TU Delft wurde hierbei nicht nur die Felge isoliert, sondern das gesamte System inklusive Reifen und Bike berechnet. Das Ergebnis ist ein 45 mm hohes Profil, das die Aerodynamik der Artech-Serie übernimmt, jedoch ohne deren markante, schuppenartige Oberflächenstruktur auskommt. Mit einer Innenmaulweite von 28 mm ist die Felge gezielt auf 45 mm breite Tubeless-Reifen ausgelegt, um eine bündige Einheit zu bilden.
Stabilität für den Renneinsatz
Anders als bei reinen Leichtbau-Projekten nutzt Scope beim R4.G klassische Sapim CX-Ray Messerspeichen. Diese gelten als robust und im Falle eines Defekts als leichter ersetzbar. Die Speichennippel sitzen aerodynamisch günstig im Inneren der Felge. Um das Gewicht trotz der Maße niedrig zu halten, nutzt Scope eine lokale Verstärkung der Speichenlöcher: Das Carbon wird nur an den hochbelasteten Stellen verstärkt, während an unkritischen Zonen Material eingespart werden kann. Ein klares Statement zur Robustheit ist das fehlende Gewichtslimit für Fahrer.
Naben mit Labyrinth-Dichtung
Die CNC-gefrästen Naben der R-Serie nutzen das Diamond Ratchet System, das durch eine gehärtete Oberfläche besonders langlebig sein soll. Ein mechanisches Labyrinth-Dichtungssystem schützt das Innere vor Schlamm und Wasser – beim Graveln ein entscheidender Faktor für die Wartungsintervalle. In internen Benchmarks ordnet Scope das verwandte R6-Profil aerodynamisch zwischen Top-Konkurrenten wie dem Zipp 454 NSW oder dem DT Swiss ARC 1100 ein. Der R4.G nutzt diese Erkenntnisse, um auch im Gelände Effizienzvorteile zu bieten.
28 mm Maulweite und Aero-Profil: Ist die Optimierung des Luftwiderstands beim Gravel-Rennen für euch ein echtes Thema oder zählt am Ende nur die Robustheit der Felge?
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19 Kommentare
» Alle Kommentare im Forumhttps://www.rennrad-news.de/news/duke-baccara-wrx-aero-42-48-ausprobiert-test-info/
Da würde ich sagen liegt man rel. eng beisammen.
Oder vielleicht weil dort die Felgen von Scope hergestellt werden, oder produzieren sie in den Niederlanden. Also ich weiß es nicht, wer hat Infos?
Also ich finde den LRS sehr interessant. Durch die fehlende Gewichtsbeschränkung und die große Maulweite für Bikepacking geeignet - dennoch gute Aero-Werte für normale Ausfahrten.
Allerdings wird mir in der News zu wenig auf die Speichernippel und die Speichenlöcher eingegangen. Die internen Nippel werden erwähnt. Nach den Bildern zu urteilen scheint es jedoch ein geschlossenes Felgenbett zu geben? Das fände ich gut um nicht mit Felgenband hantieren zu müssen. Aber wie werden dann die internen Nippel gespannt?
Edit: Auf der Website steht vorinstalliertes tubeless-Felgenband (und Ventile), hat sich erledigt.
Viele Grüße
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