Hmmm, die wurde doch schon August 2025 gemeinsam mit den R und R.A. vorgestellt? Und ich könnte schwören, sie war damals auch direkt als verfügbar gekennzeichnet. Hab' sie nämlich auch so in meine Tabelle übernommen.
Und ja:
Aero ist auch für Gravel sehr interessant.
Und mehr noch: weil oftmals erst die "Gravel-Laufräder" der verschiedenen Hersteller die wirklich interessanten Abmessungen für Allroad und aktuelle Rennradreifen aufweisen. Heisst: Rennrad-Aerolaufradsätze sind weitestgehend noch auf maximal 28 mm (wenn's hochkommt, 30 mm) Reifen optimiert und Allroad-Laufradsätze (wenn es sie überhaupt extra gibt, wie hier bei Scope), dann auf 30 bis 32 mm.
Und weil das so ist, sollte man für den Einsatz von 30mm, spätestens 32 mm und mehr auch für den Rennrad-Einsatz (denke Strade Bianche, Cobbled Classics, Randonneuring oder Ultracycling) auf Aero-Gravel-Laufräder setzen und findet da die interessantesten Modelle.
Deswegen verstehe ich nicht, warum Hersteller, selbst wenn sie bei ihren Rennradmodellen noch auf Hooks setzen (sehr vernünftig), von dieser Vernunft bei Gravel-Laufrädern abweichen.
Das ist halt nicht Rennrad = max 28 mm und superhohe Drücke und Gravel > 40 mm und super niedrige Drücke.
Sondern es ist ein fließender Übergang (z.B. 34 mm auf Gravelfelge) und die Sicherheit eines Hooks ist immer wichtig. Zudem: Niedriger Druck heisst nicht automatisch niedrige Belastung des Felgenhorns bzw. Sprengkraft. Die ist nämlich auch vom Reifenumfang abhängig. Stichwort Casing Tension. Von daher hat man wenig gewonnen, wenn der 40 mm Reifen mit weniger Druck gefahren wird - man kommt problemlos in gefährliche Bereiche für die Sicherheit auch mit niedrigen Drücken.
Es macht also überhaupt keinen Sinn, bei Gravel-Felgen auf den Hook zu verzichten, wenn man sich dessen Vorzüge bei Rennradfelgen nach wie vor bewusst ist!