Neues Pinarello Grevil MX Aero-Effizienz trifft auf MTB-Kontrolle

Pinarello ergänzt seine Gravel-Range um das Grevil MX. Das neue Modell soll aerodynamische Effizienz aus dem Rennradbereich mit der Stabilität und Kontrolle eines Cross-Country-Hardtails verbinden. Eine progressive Geometrie, 100 mm Federweg an der Front und breite 50-mm-Reifen zielen auf Einsätze jenseits klassischer Gravel-Limits.
Titelbild

Pinarello Grevil MX: Infos und Preise

Mit dem Grevil MX präsentiert Pinarello ein Bike für das Gelände jenseits klassischer Schotterwege. Der Rahmen aus Toray M40J Carbon verfügt über eine vollständig integrierte TiCR-Kabelführung und wird mit einer Fox 32 Float Step-Cast Factory Federgabel kombiniert. Zusammen mit einem aerodynamischen Rennrad-Cockpit entsteht so ein Hybrid, der technische Trails und steile Anstiege gleichermaßen meistern soll. Das Grevil MX ist ab sofort erhältlich und für 8.500 € (UVP) zu haben.

  • Rahmen Toray M40J Carbon
  • Besonderheiten TiCR-Kabelführung, kompatibel mit Dropper-Post (30,9 mm)
  • Gabel Fox 32 Float Step Cast Factory Kashima, 100 mm Federweg
  • Antrieb SRAM XX SL Eagle AXS (1×12)
  • Laufräder DT Swiss XRC 1200
  • Reifenfreiheit optimiert für 50 mm
  • Komponenten Most Talon Ultra Light Cockpit (optional MTB-Cockpit möglich)
  • Verfügbarkeit ab sofort
  • www.pinarello.com

Preise (UVP)
Pinarello Grevil MX 8.500 €

Pinarello Grevil MX
# Pinarello Grevil MX – die Italiener kombinieren die Aerodynamik eines Rennrads mit der Stabilität eines Mountainbikes und präsentieren einen geländegängigen Hybriden auf Basis des Dogma XC. Das Set-up setzt auf 100 mm Federweg, einen High-End-Carbonrahmen sowie eine aggressive Geometrie und soll maximale Performance auf technischen Trails jenseits klassischer Schotterwege bieten. Das Grevil MX ist für 8.500 € erhältlich.
Diashow: Neues Pinarello Grevil MX: Aero-Effizienz trifft auf MTB-Kontrolle
P26 GREVIL MX H180 SRAM XX DTSWISS PART9
P26 GREVIL MX H180 SRAM XX DTSWISS PART10
P26 GREVIL MX H180 SRAM XX DTSWISS PART12
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Im Detail

Die Wurzeln des Grevil MX liegen klar im MTB-Bereich: Das Rad übernimmt wesentliche Geometriewerte wie Lenkwinkel und Reach direkt vom MTB-Hardtail Dogma XC. Auch die Rahmenkonstruktion deutet auf eine direkte Verwandtschaft hin: Der Tretlagerbereich, die assymetrischen Sitzstreben und der Knick im Oberrohr sind klar auch beim Dogma XC zu erkennen. Es darf also davon ausgegangen werden, dass es sich beim Grevil MX um ein Dogma XC mit Rennlenker handelt.

Auch wenn nicht explizit kommuniziert, dürfte es sich bei der Basis des Grevil MX um den Dogma XC Rahmen handeln.
# Auch wenn nicht explizit kommuniziert, dürfte es sich bei der Basis des Grevil MX um den Dogma XC Rahmen handeln.
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An der Front arbeitet dann auch die im XC-Bereich etablierte Fox 32 Float Step Cast Factory Gabel mit 100 mm Federweg. Der Rahmen ist zudem für absenkbare Sattelstützen mit 30,9 mm Durchmesser vorbereitet – ein weiteres Indiz für den aggressiven Geländeeinsatz. Für den Vortrieb sorgt eine Übersetzung mit 38er Kettenblatt und 10-52 Kassette, was die Kletterfähigkeiten gegenüber klassischen Gravel-Setups deutlich erweitern dürfte.

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Geometrie

Die Geometrie unterstreicht die Mountainbike-Gene des Grevil MX deutlich. Mit einem extrem flachen Lenkwinkel von 67,75° und einem Nachlauf von 101 mm (in Größe M) unterscheidet es sich massiv vom regulären Grevil F (ca. 72° Lenkwinkel). Diese Werte versprechen eine höhere Laufruhe und Sicherheit in steilen, technischen Abfahrten. Um den für MTB-Rahmen typischen langen Reach mit einem Rennlenker fahrbar zu machen, verbaut Pinarello ein kompaktes Cockpit. Das Ergebnis ist eine Position, die aerodynamisch effizient sein soll, ohne die Kontrolle im Gelände zu opfern.

Rahmengröße S M L XL
Laufradgröße 29″ 29″ 29″ 29″
Reach 423,1 mm 450 mm 470 mm 488 mm
Stack 598,9 mm 602,7 mm 615,8 mm 630,9 mm
STR 1,42 1,34 1,31 1,29
Lenkwinkel 67,5° 67,8° 68° 68,3°
Sitzwinkel, effektiv 74,6° 75° 75° 75°
Sitzwinkel, real 69° 69,5° 69,8° 70°
Oberrohr (horiz.) 0 mm 0 mm 0 mm 0 mm
Steuerrohr 85 mm 90 mm 105 mm 120 mm
Sitzrohr 405 mm 435 mm 470 mm 500 mm
Kettenstreben 422 mm 425 mm 428 mm 430 mm
Radstand 1.112 mm 1.142 mm 1.168 mm 1.191 mm
Tretlagerabsenkung 60 mm 58 mm 56 mm 56 mm
Einbauhöhe Gabel 511 mm 511 mm 511 mm 511 mm
Gabel-Offset 44 mm 44 mm 44 mm 44 mm
Federweg (vorn) 100 mm 100 mm 100 mm 100 mm
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Ausstattung

Das Grevil MX geht in einer einzigen Ausstattungsvariante an den Start, die auf die elektronische SRAM XX SL Eagle AXS Mountainbike-Gruppe setzt. Gebremst wird mit 160-mm-Scheiben, wobei die Gabel für den härteren Einsatz auch 180-mm-Rotoren aufnehmen kann. Der Kontakt zum Boden wird über DT Swiss XRC 1200 Carbon-Laufräder und 50 mm breite Schwalbe G-One R Pro Reifen hergestellt. Diese Reifenbreite ist der Kompromiss, der das Rad noch im Gravel-Segment verortet – der Rahmen selbst dürfte konstruktionsbedingt Platz für deutlich mehr bieten, auch wenn Pinarello hier die 50 mm als Optimum für das Konzept angibt.

Specification
AntriebCompatible with electronic and mechanical groupsets (internal cable routing), UDH hanger compatible
SchaltgruppeSRAM XX SL Eagle AXS 1x12 DB
Kettenlinie55 mm with zero-offset chainrings
KettenblätterAero profile, 32–38 tooth
BremsaufnahmePM 160 mm Frontrotor, FM 160 mm Heckrotor; Federgabel kompatibel bis 180 mm Rotor
LaufräderDT Swiss XRC 1200, 110/148 mm, XDR
FedergabelFOX 32 Float Step Cast Factory Kashima, 100 mm Federweg
ReifenSchwalbe G-One R Pro, 50 mm vorne und hinten
SattelLynx 2.0 XC Superflow S Carbon
LenkerMOST Talon Ultra Light
Sattelstütze400 mm, 30.9 mm Durchmesser, ovale Carbonrails
Gewicht9.04 kg (Größe M)
Preis€8.500
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Was haltet ihr vom Pinarello Grevil MX – genialer Monstercrosser für Trails oder einfach ein Mountainbike mit dem falschen Lenker?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Pinarello

56 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. ja, laufen sie. Die XC Hardtail Kundschaft steigt auf Gravels um, weil sie meistens eh kaum im Gelände fahren, wo man eine Federgabel und Flatbar brauchen würde

    Rund 70% Deutschlands lebt im Flachland. Mit einer Flatbar hat man Kontrolle ohne Ende, die man ohne Gefälle nicht braucht.

    Dafür sitzt man aber auf der Geraden zu 90% der Fahrtzeit wie ein Segel im Wind. Dropbar ist da einfach besser.

    Gefälle oder Trails gibt's da nicht, aber Wege, die von Autos nicht befahren werden können sind halt überall heruntergekommen und voller Schlaglöcher, Bodenwellen und Wurzeln. Da ist eine gute Federgabel einfach schneller.
  2. Einmal meine persönliche und rein subjektive Meinung: selten so etwas hässliches gesehen!! 🤮🤮🤮🤮

  3. Laut den Kanälen, die ich verfolge: Unbound und Atlas Mountain Race.

    Die Ultra-Rennen waren mein erster Gedanke: dort fahren die Leute das seit Jahren (zumindest meine 2 Bekannten). Bei den Strecken ist eine Federgabel mehr Pluspunkt als Ballast, und der Lenker mit vielen Griffpositionen und vielleicht noch einem kleinen Auflieger ist ideal für die Langstrecke.

    Grundsätzlich ist die Klientel stark begrenzt, die so etwas wirklich "brauchen", und das Pina verpasst leider alle Chancen bei diesen:
    • Lenkeraufsatz nicht montierbar
    • keine Dropper (wäre bei AXS ein "no-brainer" bei 8500 Euro)
    • viel zu wenige Montagemöglichkeiten für Zubehör (da ist das Pivot Les SL Dropbar sinnvoller)

    Ich habe mal mein Studentenrad ausgegraben, damals wurde ich damit schief angeschaut, das lag aber vielleicht auch am zu großem Rahmen, dem fehlenden Lenkerband, den ungekürzten Zughüllen oder den sonstigen Fauxpas an dieser Wunderkiste 😂:

    IMG_1038.JPG

    Hat mich aber immerhin ein paar Jahre über 60-80 km täglich zum Praktikum begleitet.
  4. Da warst du deiner Zeit aber gewaltig voraus, sogar mit mullet 👍 Noch Maguras dran, dann ist es perfekt.

    Hab hier noch einen Univega Stahlrahmen, den ich so ähnlich aufbauen möchte.

  5. Ich habe gerade den Velo Podcast gesehen und die hatten einen neuen Namensvorschlag für das Rad, der es ganz gut trifft: das Pinarello Overstock.

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