Mit einem 3,3 Kilometer langen Prologzeitfahren begann heute die Tour de Romandie in Lausanne. Für einen Großteil der Rundfahrer-Elite bietet die Hatz durch die Westschweiz die Möglichkeit, sich auf die anstehenden dreiwöchigen Rundfahrten vorzubereiten. Den besten Auftakt legte der Brite Geraint Thomas (Sky) hin, der sich gegen Giacomo Nizzolo (RadioShack-Nissan) und seinen Teamkollegen Mark Cavendish durchsetzen konnte.
Erstmals stand in der Geschichte der Türkei-Rundfahrt eine Bergankunft auf dem Programm. Das Alpe d'Huez der Türkei, wie der Anstieg nach Elmali genannt wird, erwartete die Fahrer heute nach 152 Kilometer und bot das erwartete Spektakel. Am Ende siegte Ivailo Grabovsky (Torku) mit einem beeindruckenden Solo vor Alexander Djatschenko (Astana) und Daniel Petrow (Caja Rural). Grabovsky übernahm damit auch die Führung in der Gesamtwertung.
In der letzten Woche wurden im Rahmen des Sea Otter Festivals einige neue Produkte vorgestellt, die auch für Rennrad-Fahrer interessant sind. In den kommenden Tagen wird es dazu hier noch einige Informationen geben. Doch man muss nicht extra über den Teich schauen, um spannende Produkte zu entdecken.
Diese Woche werden zwei Rundfahrten in Europa ausgetragen, die es sich zu verfolgen lohnt. In der Schweiz gibt sich das Who is Who der Rundfahrer ein Stelldichein. Die Tour de Romandie führt das Fahrerfeld um Cadel Evans (BMC), Ivan Basso (Liquigas-Cannondale), Denis Menchov (Katusha) über 696 Kilometer von Lausanne nach Crans-Montana. Heute beginnt die Rundfahrt mit einem 3,5 Kilometer langen Prologzeitfahren.
Obwohl bis zum Startschuss zur zehnten Ausgabe am 1. September noch einige Zeit vergehen wird: Schon jetzt zeichnet sich ab, dass „Rad am Ring", die inzwischen zum Traditionstermin im deutschen Radsportkalender avancierte Veranstaltung auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings, auch dieses Jahr wieder einen Teilnehmerrekord erwarten kann. Anfang April hatten sich bereits rund 4.500 Rennradfahrer angemeldet, um am ersten Septemberwochenende bei einem der Wettbewerbe über 24 Stunden, 25, 75 oder 150 Kilometer an den Start zu gehen – oder sich völlig ohne Wertungsstress als Tourenfahrer eine Runde auf der knapp 29 Kilometer langen Asphalt-Achterbahn in der Eifel zu gönnen. Die Zahl der Nennungen für das parallel laufende 24-Stunden-Mountainbike-Rennen liegt mit etwa 600 auf Vorjahresniveau, könnte aber noch bis in den vierstelligen Bereich anwachsen. „Dann könnte es erstmals passieren, dass die rund um die Nürburgring-Grand-Prix-Strecke ausgewiesenen Teilnehmerstandplätze knapp werden", erklärt Organisationsleiter Hanns-Martin Fraas. „Es wäre schade, wenn wir Teile der Offroadfraktion außerhalb des großen Lagers der Rad-am-Ring-Familie unterbringen müssten. Wir wissen aus Erfahrung, dass sich die Mountainbiker eher spät einschreiben, aber in diesem Jahr raten wir ihnen, sich etwas früher zu melden."
Wer träumt nicht davon, einmal das Warenlager der großen Profiteams bestaunen zu können. Shimano macht dies nun im Fall der Teams Sky und RadioShack-Nissan möglich. Zwar verweisen Andy Verrall, Material Manager bei Sky und Jean-Marc Vandenberghe, Mechaniker bei RadioShack-Nissan, vor Allem im Hinblick auf die Produkte des japanischen Komponentenherstellers auf deren "herausragende" Qualität. Einen guten Eindruck über das benutzte Material sowie die zum Betrieb der Teams gehörende Logistik bekommt man dennoch. So gibt beispielsweise Vandenberghe preis, dass RadioShack-Nissan in diesem Jahr etwa 240 Räder für seine 30 Teamfahrer im Einsatz haben wird. Beide Videos wurden in diesem Monat aufgenommen und zeigen dadurch besonders im Fall des Teams von Johan Bruyneel, welchen Aufwand man im Hinblick auf die Klassiker betreibt.
Die zweite Etappe der Presidential Tour of Turkey führte das Feld von Alanya nach Antalya. Über lange Zeit bestimmte eine Gruppe um Alexandre Vinokurov (Astana) das Geschehen. Nachdem die Gruppe wenige Kilometer vor dem Ziel gestellt war, kam es in einem schnellen Finale zum Massensprint. In diesem bewies Andre Greipel (Lotto Belisol) die größe Cleverness und siegte souverän mit einem langen Sprint. Zweiter wurde, wie auf der ersten Etappe, Matt Goss (GreenEdge) vor Matteo Pelucchi (Europcar).
Die Presidential Cycling Tour of Turkey führt in diesem Jahr über acht Etappen und endet am kommenden Sonntag in Istanbul. Den Auftakt, ein Rennen über 135 Kilometer rund um Alanya entschied der Niederländer Theo Bos (Rabobank) für sich. Zweiter wurde Matt Goss (GreenEdge), Dritter Daniele Colli (Team Type 1).
Heute wurde die 79. Auflage des deutschen Klassikers Rund um Düren ausgefahren. Wie im vergangenen Jahr war Kreuzau dabei Start- und Zielort des Rennens. Nach 131 Kilometern setzte sich Michael Schweizer (Nutrixxion-Abus) vor Maurits Lammerting (Cycling Team Jo Piels) und Andreas Stauff (Eddy Merckx-Indeland) im Sprint durch.
Die 257,5 Kilometer zwischen Lüttich und Ans endeten in der Art und Weise, wie die Ardennenwoche vor sieben Tagen beim Amstel Gold Race begonnen hatte: Mit dem Sieg eines Astana-Fahrers. Mit einem späten Vorstoß gelang es dem Kasachen Maxim Iglinskiy die diesjährige Auflage des letzten Frühjahrs-Monuments für sich zu entscheiden. Zweiter wurde Vinzenco Nibali, der im Finale lange Zeit wie der sichere Sieger ausgesehen hatte. Den Sprint um Platz drei sicherte sich Iglinskiys Teamkollege Enrico Gasparotto, der vor einer Woche in Limburg beide Fäuste in den Himmel streckte.
Die fünfzehnte Woche des Jahres ist Geschichte. Wieder gab es einige spannende Rennen, aber auch Meldungen abseits der Strecke, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
Vor einigen Tagen haben wir euch über das sogenannte Climber's Kit von SRAM in Form der Rival-Schaltung informiert . Im Rahmen des derzeit laufenden Sea Otter Festivals im kalifornischen Monterey präsentierte SRAM nun die entsprechenden Pendants in Form der 2012er Red und Force. Beide Schaltungen gibt es ab Juni mit einem mittleren Käfig, der bei einem 2x10 Schaltsystem ein breiteres Übersetzungsspektrum zulässt. Beide Schaltungen richten sich laut SRAM an Fahrer, die Wert auf leichte und präzise Schaltungen legen, dabei aber keinen Kompromiss im Hinblick auf mögliche Übersetzungsverhältnisse eingehen wollen.