Orbea OOLAB-Prototyp Neues Rennrad im Renneinsatz

Orbea zeigt bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026 ein neues OOLAB-Entwicklungsrad. Lotto-Intermarché soll den Rennrad-Prototypen im Rennen einsetzen. Technische Details, Modellname und möglicher Marktstart sind noch offen – optisch wirkt das Rad aber klar aero-orientiert.
Titelbild

Orbea bringt bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026 ein neues Entwicklungsrad in den Renneinsatz. Gefahren wird der Prototyp von Lotto-Intermarché. Der Hersteller ordnet das Rad seinem OOLAB-Programm zu, mit dem neue Konzepte und technische Lösungen unter realen Rennbedingungen getestet werden.

Orbea OOLAB-Prototyp
# Orbea OOLAB-Prototyp – Lotto-Intermarché setzt bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes 2026 ein neues Orbea-Entwicklungsrad ein. Offizielle technische Daten gibt es noch nicht – optisch deutet der Prototyp mit tiefen Rohrprofilen, integriertem Cockpit und OOLAB-Testdesign klar in Richtung Aero-Rennrad.

Orbea OOLAB: Test statt Produktvorstellung

OOLAB ist Orbeas Entwicklungsplattform für neue Ideen und technische Konzepte. Das „OO“ steht für Orbea Optimization; unter diesem Label testet die Marke Lösungen abseits des normalen Serienrad-Entwicklungsprozesses – im Labor, mit Testfahrern und unter echten Rennbedingungen.

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Eine echte Neuvorstellung ist es damit nicht. Orbea betont ausdrücklich, dass es sich nicht um einen Produktlaunch handelt. Das Rad soll vielmehr Teil eines laufenden Entwicklungsprozesses sein, bei dem unterschiedliche Konzepte, Konfigurationen und Rückmeldungen aus dem Renneinsatz bewertet werden.

Was auf dem Bild auffällt

Technische Daten nennt Orbea bislang nicht, das vorliegende Bild lässt aber zumindest eine grobe Richtung erkennen. Der Prototyp trägt ein auffälliges OOLAB-Testdesign und wirkt klar wie ein aero-orientiertes Rennrad. Steuerrohr, Unterrohr, Gabel und Sitzrohr fallen sehr voluminös aus, dazu kommen ein integriertes Cockpit, eine Aero-Sattelstütze und tiefe Oquo-Laufräder.

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Damit liegt der Gedanke nahe, dass Orbea hier an einer Weiterentwicklung seiner Aero-Road-Plattform arbeitet. Ob daraus später ein neues Orca Aero, eine andere Road-Plattform oder nur einzelne technische Lösungen entstehen, bleibt aber offen. Orbea vermeidet bewusst eine Einordnung in bestehende Modellreihen.

Wann gibt es mehr Infos?

Dazu gibt es bislang keine Angaben. Orbea teilt ausdrücklich mit, dass aktuell keine Details zu Technik, Launch-Zeitpunkt oder finalem Produkt veröffentlicht werden. Der Fokus liege auf Testen, Lernen und Weiterentwickeln künftiger Road-Plattformen.

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Damit bleibt der Prototyp vorerst genau das: ein sichtbarer Blick in Orbeas Entwicklungsarbeit, aber noch keine Produktvorstellung. Sobald Orbea mehr zeigt oder konkrete technische Daten veröffentlicht, dürfte sich klarer einordnen lassen, ob hier ein neues Orca Aero, eine andere Aero-Plattform oder einzelne Lösungen für künftige Rennräder getestet werden.

Wie spannend findet ihr den OOLAB-Prototypen von Orbea?

Infos und Bilder: Orbea

27 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Warum soll man das Tretlager absenken wenn die Reifen breiter werden? 🤔
    Breitere Reifen haben trotz identischer Klassifizierung (zB 28 Zoll) einen etwas größeren Umfang als schmalere. Schaut man auf Tabellen mit den Werten, um zB den Umfang für nen Radcomputer zu erfahren, ist der Umfang (hab mal zwei Quellen notiert):

    25-622 / 700x25C je nach Quelle ca. 2111mm oder 2146mm => Durchmesser 672 oder 684
    32-622 / 700x32C ja nach Quelle ca. 2150mm oder 2174mm => Durchmesser 685 oder 692

    Der schmalere Reifen hat je nach Quelle somit 8 bis 13mm weniger Durchmesser, das Tretlager wäre dann also mit dem breiteren Reifen 8-13mm höher über dem Boden - falls die Umfang-Angaben nicht beachten, dass man den breiten Reifen mit weniger Luftdruck fährt, fällt der Effekt kleiner aus.

    Aber ob das dann ein Grund ist, das Tretlager zu versetzen? Was soll denn Negatives passieren, wenn das Tretlager nen cm höher über dem Boden ist? Ich würd jetzt eher denken, dass es ein Problem wäre, wenn der Trend zu man schmaleren Reifen ginge und das Tretlager dann näher am Boden ist, weil man dann wiederum im Extremfall schneller mit einer Pedale den Boden berühren würde ^^
  2. Breitere Reifen haben trotz identischer Klassifizierung (zB 28 Zoll) einen etwas größeren Umfang als schmalere. Schaut man auf Tabellen mit den Werten, um zB den Umfang für nen Radcomputer zu erfahren, ist der Umfang (hab mal zwei Quellen notiert):

    25-622 / 700x25C je nach Quelle ca. 2111mm oder 2146mm => Durchmesser 672 oder 684
    32-622 / 700x32C ja nach Quelle ca. 2150mm oder 2174mm => Durchmesser 685 oder 692

    Der schmalere Reifen hat je nach Quelle somit 8 bis 13mm weniger Durchmesser, das Tretlager wäre dann also mit dem breiteren Reifen 8-13mm höher über dem Boden - falls die Umfang-Angaben nicht beachten, dass man den breiten Reifen mit weniger Luftdruck fährt, fällt der Effekt kleiner aus.

    Aber ob das dann ein Grund ist, das Tretlager zu versetzen? Was soll denn Negatives passieren, wenn das Tretlager nen cm höher über dem Boden ist? Ich würd jetzt eher denken, dass es ein Problem wäre, wenn der Trend zu man schmaleren Reifen ginge und das Tretlager dann näher am Boden ist, weil man dann wiederum im Extremfall schneller mit einer Pedale den Boden berühren würde ^^
    Korrekte Erklärung. Laut Orbea ist es aerodynamischer. Wie viel das bringt wurde nicht gesagt. Manche würden das sicherlich als "Marketinggefasel" abstempeln.

    Von Orbea wurde es explizit erwähnt und auch der Zusammenhang mit den voluminöseren Reifen kommt von Orbea selbst.
  3. Korrekte Erklärung. Laut Orbea ist es aerodynamischer. Wie viel das bringt wurde nicht gesagt. Manche würden das sicherlich als "Marketinggefasel" abstempeln.

    Von Orbea wurde es explizit erwähnt und auch der Zusammenhang mit den voluminöseren Reifen kommt von Orbea selbst.
    Also, Veränderung bei der Geometrie und Aerodynamik durch Tretlagerplatzieren mag ja sein, kann man sicher auch im Windkanal nachweisen. Aber das Tretlager zu versetzen, WEIL die Reifen ggf. das Tretlager um wenige mm vom Boden entfernen, und das auch nur, FALLS man denn keine 25-28er-Reifen verwendet, finde ich schon seltsam.

    Ich hatte übrigens einen Denkfehler: Die Differenz beim Durchmesser ist zu viel, denn der obere Teil des zusätzlichen Durchmessers hebt das Rad ja gar nicht an. Es sind also nur 4mm bis 7mm, die das Tretlager mit einem 32er- statt 25er-Reife angehoben wird, FALLS denn der niedrigere Luftdruck des 32er-Reifens den Effekt nicht sowieso wieder killt.

    Aber an sich ist es ja egal, 99% der Käufer werden keinen Unterschied feststellen 😉
  4. Also, Veränderung bei der Geometrie und Aerodynamik durch Tretlagerplatzieren mag ja sein, kann man sicher auch im Windkanal nachweisen. Aber das Tretlager zu versetzen, WEIL die Reifen ggf. das Tretlager um wenige mm vom Boden entfernen, und das auch nur, FALLS man denn keine 25-28er-Reifen verwendet, finde ich schon seltsam.

    Ich hatte übrigens einen Denkfehler: Die Differenz beim Durchmesser ist zu viel, denn der obere Teil des zusätzlichen Durchmessers hebt das Rad ja gar nicht an. Es sind also nur 4mm bis 7mm, die das Tretlager mit einem 32er- statt 25er-Reife angehoben wird, FALLS denn der niedrigere Luftdruck des 32er-Reifens den Effekt nicht sowieso wieder killt.

    Aber an sich ist es ja egal, 99% der Käufer werden keinen Unterschied feststellen 😉
    Ja da gehe ich mit. Ich denke aber auch, wenn man ein Rad sowieso überarbeitet, kann man auch grad das Tretlager etwas absenken. Ich habe irgendwas von 2-3mm im Kopf, Angabe ohne Gewähr. Ausgeliefert werden die Aeros alle mit 29-622 Vittoria Reifen. Das hatten vorher nur die beiden Topmodelle, der Rest kam auf 700x28.
  5. Ja da gehe ich mit. Ich denke aber auch, wenn man ein Rad sowieso überarbeitet, kann man auch grad das Tretlager etwas absenken. Ich habe irgendwas von 2-3mm im Kopf, Angabe ohne Gewähr.
    Das steht ja außer Frage, es ging ja nur um die seltsame Begründung, wobei es natürlich sein kann, dass die bei Tests oder Simulationen mit breiteren Reifen einen leicht negativ veränderten Windfluss festgestellt haben, der mit minimal versetztem Tretlager dann ausgeglichen wird. 😉

    Ausgeliefert werden die Aeros alle mit 29-622 Vittoria Reifen. Das hatten vorher nur die beiden Topmodelle, der Rest kam auf 700x28.
    Ich hab das normale Orca mit 28ern seit März 2025, bin bis zur Winterpause (Ende Oktober) vlt. so 1500km gefahren. Weil ich noch vom MTB/Gravel kommend ein wenig verunsichert war, wenn es mal nass wurde, hab ich mir in der Winterpause 30er Conti 500 bestellt.

    Jetzt bin ich aber inzwischen schon von März bis heute weitere gute 1000km gefahren, noch immer mit den 28ern, und fühle mich nun sicher. Vlt. hätte ich dann doch eher 28er bestellen sollen... smilie Aber wenn schon ab Werk breitere Reifen zum Standard werden, versuch ich es mal mit den 30ern. Der etwas niedrigere Druck, den man dann fahren kann, schadet eh nicht, da ich noch Übergewicht hab und auch Probleme mit Karpaltunnel.
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