4iiii erweitert seine OEM-Zusammenarbeit und integriert seine Leistungsmesssysteme künftig direkt in Bikes von Cube. Zum Einsatz kommen Powermeter aus der Precision-3+-Serie, die je nach Modell eine ein- oder beidseitige Messung bieten sollen.
Integration in mehrere Performance-Modelle
Konkret sollen die Modelle Agree C:62 Race, Agree C:62 SLT, Nuroad C:62 Race sowie Cross Race C:68X TE Teamline mit dem Precision 3+ Powermeter ausgestattet werden. Das Litening Aero C:68X Race soll hingegen mit der beidseitig messenden Precision 3+ Pro Variante ausgeliefert werden.
Fokus auf Genauigkeit und Konnektivität
Die verbauten Powermeter erreichen laut 4iii eine Messgenauigkeit von +/-1 Prozent. Grundlage dafür ist eine patentierte 3D-Dehnungsmessstreifen-Technologie. Ergänzend sollen eine lange Batterielaufzeit sowie eine Integration in Apples „Find My“-Netzwerk geboten werden, um die Ortung verlorener oder gestohlener Komponenten zu ermöglichen.
Technik ab Werk statt Nachrüstung
Durch die serienmäßige Integration sollen Fahrer unmittelbar nach dem Kauf auf Leistungsdaten zugreifen können. Cube sieht darin eine Möglichkeit, Trainings- und Analysefunktionen direkt in das Gesamtsystem Fahrrad zu integrieren und die Abstimmung zwischen Rahmen, Komponenten und Messtechnik zu optimieren. Beide Unternehmen sehen die Zusammenarbeit als Teil einer langfristigen Ausrichtung auf leistungsorientierte Fahrer und datenbasiertes Training.
Wie sinnvoll findet ihr Powermeter als Serienausstattung bei Performance-Bikes?
66 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumIst eher ne Hassliebe, oder? Also haben möchte die fast (!!!) jeder. Die Optik ist unschlagbar.
Der Hass beginnt halt an der Stelle, wo man die Vorbaulänge ändern möchte.
Zurück zum Thema:
mal ganz ehrlich..wer neigt denn eher dazu sich zu beschweren, wenn die Serienausstattung von Volumenherstellern hochwertiger wird?
Der Fahrer von seinem noch gar nicht so alten Bestandsbike!
Das war doch vor 1-2 Jahren noch richtig aktuell! Jetzt kommt Cube und andere Hersteller und machen etwas zum Standard, das ich nicht habe. Schon wirkt das eigene Bike nicht mehr ganz so aktuell und gut ausgestattet.
Da man aber noch total zufrieden damit ist, ist ein typisch menschlicher Schutzmechanismus: ich rede die Neuerung schlecht. "braucht niemand, da werden die Neukäufer aber alle schön verarscht. Denen werden Dinge aufs Auge gedrückt, die sie ja gar nicht wollen!"
Gern inszeniert man sich als potentieller Käufer eine Neu-bikes. Aber durch diese Neuerung: Nein! Damit ist man raus. Das haben die nun davon.
Die Realität sieht dann zum tatsächlichen Zeitpunkt des Neukaufs (Jahres später) so aus, dass sämtliche Dinge am (vielleicht individuell zusammengestellten) Bike sind, die man zuvor alle kategorisch als sinnlos abgelehnt hat.
Alles zigfach erlebt. Bin parallel seit fast 20 Jahren in der Enduro-MTB Bubble. Da läuft das genauso
eigentlich keine "Haßliebe"; ich mag am RR und Gravel die "cleane" Optik sehr, und insbesondere bei elektronischer Schaltung und hydraulischen Bremsen ist das m.E. auch vom Aufwand her erträglich. Einzig die immer noch teilweise lausigen Steuerkopflager, die einen zwingen, dann z.B. Bremsleitungen abzuschneiden, nerven...
Mir ist also absolut bewusst, dass man immernoch Kurbeln fahren kann die länger als 160mm sind. Ich selbst nutze z.B. ausschließlich 175mm lange Kurbeln an meinen Rädern, weil diese einfach für mich passen.
Und- natürlich ist es für die die es btrifft eher die Regel nochmal Hand ans Rad anlegen zu müssen. Mag also sein, dass bei den in der Relation wenigen die Quote überproportional hoch ist.
Das ist ja eigentlich eine gute Sache. Wer noch kein PM hat und neu beim Thema Leistungsmessung ist, bekommt da ja schon ein tolles Paket. Wichtig ist halt dann die Kompatibilität zum eigenen Fahrradcomputer.
Wer allerdings schon beidseitig messende PM- Pedale gewohnt ist, für den ist ein einseitiges System ein Rückschritt. Da geht schon viel an wertvoller Information verloren, wie Seitenvergleich der Leistung oder auch die Tritteffizienz.
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