Neue Aero-Bremsen und Kurbel-Updates SRAM Red Kurbeln jetzt auch in 150 mm

Mit neuen Aero-Scheibenbremsen für den Zeitfahr- und Triathlon-Einsatz sowie ultrakurzen Kurbelarmen für die Red-Serie präsentiert SRAM punktuelle Updates für sein Komponenten-Lineup.
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SRAM Aero-Bremsen & Red Kurbel: Infos und Preise

SRAM ergänzt sein Portfolio um spezialisierte Aero-Scheibenbremsen für die Gruppen Red, Force und Rival. Diese sollen laut Hersteller auf die besonderen Anforderungen im Triathlon- und Zeitfahr-Cockpit optimiert sein und eine hohe Bremskraft bei minimalem Fingerkraftaufwand bieten. Parallel dazu weitet SRAM das Angebot der RED-Kurbelgarnitur um die neuen Längen 150 mm und 155 mm aus. Damit reagiert der Hersteller auf den Trend zu kürzeren Kurbeln für eine verbesserte Ergonomie und Effizienz. Auch beim Zubehör gibt es Neuerungen, wie ein USB-C-Update für das Ladegerät und eine optische Variante des UDH-Schaltauges, das zunehmend als Standard an modernen Rennrad- und Gravel-Rahmen zum Einsatz kommt. Die Fakten:

  • neue Aero-Scheibenbremsen für Red, Force und Rival
  • optimierte Dosierbarkeit für TT und Triathlon
  • RED-Kurbelarme jetzt ab 150 mm Länge verfügbar
  • überarbeitetes Akku-Ladegerät mit USB-C-Anschluss
  • UDH-Schaltauge wahlweise mit silbernem Bolzen
Diashow: Neue Aero-Bremsen und Kurbel-Updates: SRAM erweitert RED, Force und Rival Portfolio
UDH Schaltauge mit silbernem Bolzen
Auch in den Preisklassen Force und Rival bietet SRAM nun hydraulische Aero-Bremsen mit Griffweiten-Einstellung an.
AXS-Ladegerät mit USB-C
Für den TT-Bereich stellt SRAM neue Bremsgriffe vor ...
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Im Bereich der Kurbelgarnitur hat SRAM die Red-Arme weiter optimiert; die neue Generation soll rund 29 g leichter ausfallen als die Vorgängerversion. Bei den Bremsen liegt der Fokus auf einer verbesserten Ergonomie für die Aero-Position. Die Verfügbarkeit der neuen Komponenten gibt der Hersteller für Februar 2026 an.

Im Detail

Aero-Scheibenbremsen

Die neuen Aero-Scheibenbremsen sind als spezialisierte Lösungen für den Kampf gegen die Uhr konzipiert. SRAM setzt hierbei auf eine optimierte Bremskraftübertragung, die speziell in der Aero-Position eine präzise Verzögerung ermöglichen soll. Deie Hebel selbst werden dabei mit den Bremssätteln des aktuellen Portfolios kombiniert, hier gibt es keine Neuentwicklung. Für eine verbesserte Haptik verfügen die Modelle der RED- und Force-Serie über speziell strukturierte Carbon-Hebel – geht man nach den Bildern, setzt auch die Rival auf die Carbon-Hebel, das wurde vorab allerdings nicht explizit von SRAM bestätigt.

Für den TT-Bereich stellt SRAM neue Bremsgriffe vor ...
# Für den TT-Bereich stellt SRAM neue Bremsgriffe vor ...
... bei den Sätteln wird auf die bestehenden Komponenten gesetzt.
# ... bei den Sätteln wird auf die bestehenden Komponenten gesetzt.
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Alle Varianten sind mit einer Griffweiten-Einstellung ausgestattet, um eine individuelle Anpassung an verschiedene Handgrößen zu ermöglichen. Zur Vereinfachung von Montage und Service nutzt SRAM bekannte Standards: Die Stealth-a-majig-Kupplung soll das erste Setup beschleunigen, während die Bleeding Edge-Technologie für einen sauberen Entlüftungsvorgang sorgen soll.

  • optimierte Bremskraft für Triathlon und Zeitfahren
  • strukturierte Carbon-Bremshebel (RED und Force)
  • individuelle Griffweiten-Einstellung
  • Stealth-a-majig und Bleeding Edge für einfache Wartung
  • Verfügbar ab Februar 2026
  • www.sram.com
  • Preis RED Aero-Bremse 435,00 € (UVP)
  • Preis Force Aero-Bremse 265,00 € (UVP)
  • Preis Rival Aero-Bremse 220,00 € (UVP)
Auch in den Preisklassen Force und Rival bietet SRAM nun hydraulische Aero-Bremsen mit Griffweiten-Einstellung an.
# Auch in den Preisklassen Force und Rival bietet SRAM nun hydraulische Aero-Bremsen mit Griffweiten-Einstellung an.
Die Force-Variante liegt bei 265,00 €, während die Rival-Version für 220,00 € (UVP) den Einstieg markiert.
# Die Force-Variante liegt bei 265,00 €, während die Rival-Version für 220,00 € (UVP) den Einstieg markiert.
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Kurbelarme & Antrieb

Ein wesentliches Update betrifft die RED-Kurbelarme. Diese sind nun in insgesamt acht Längen von 150 mm bis 175 mm erhältlich, um Fahrern mehr Spielraum bei der biomechanischen Optimierung zu geben. Die Kurbelarme verfügen über eine 8-Loch-Aufnahme und sind laut Hersteller mit AXS-Spidern (mit oder ohne Powermeter) sowie mit integrierten Kettenblättern kompatibel. Das bewährte DUB-Innenlager bildet weiterhin die technische Basis.

  • Red-Kurbelarme in Längen von 150 mm bis 175 mm
  • Gewichtseinsparung von 29 g (Herstellerangabe)
  • 8-Loch-Aufnahme für maximale Kompatibilität
  • Verfügbar ab Februar 2026
  • www.sram.com
  • Preis RED Kurbelarme 455,00 € (UVP)
SRAM RED Kurbelarme in 150 und 155 mm
# SRAM RED Kurbelarme in 150 und 155 mm – SRAM ergänzt die Red-Serie um ultrakurze Kurbelarme für mehr Effizienz und Biomechanik-Optionen. Die Arme verfügen über die 8-Loch-Aufnahme, wiegen laut Hersteller 29 g weniger als der Vorgänger und kosten 455,00 € (UVP).

Universal Derailleur Hanger (UDH) Update

Das Universal-Schaltauge (UDH) erhält ein dezentes optisches Update. Es ist nun wahlweise mit einem silbernen Bolzen und passender Beilagscheibe verfügbar. Das System, das einen gemeinsamen Standard für verschiedenste Rahmentypen schafft, soll das Schaltwerk bei Schlageinwirkungen durch ein Zurückdrehen schützen können und gewährleistet laut SRAM eine stets präzise Ausrichtung des Antriebs.

  • UDH mit neuem silbernen Bolzen-Design
  • Schutzfunktion durch kontrolliertes Wegdrehen bei Aufprall
  • kompatibel mit gängigen Antriebssystemen
  • Verfügbar ab Februar 2026
  • www.sram.com
  • Preis UDH Silber unbekannt
UDH Schaltauge mit silbernem Bolzen
# UDH Schaltauge mit silbernem Bolzen – Das Universal-Schaltauge bekommt ein optisches Update und ist nun wahlweise mit silbernem Bolzen verfügbar. Es soll weiterhin für perfekten Schutz und Ausrichtung des Schaltwerks sorgen.

Zubehör & Laden

Für das AXS-Ökosystem präsentiert SRAM ein aktualisiertes Akku-Ladegerät mit USB-C-Schnittstelle. Laut Herstellerangaben kann ein Akku damit innerhalb von 60 Minuten vollständig geladen werden. Im Rahmen einer nachhaltigeren Verpackungsstrategie wird das Ladegerät künftig ohne USB-Kabel ausgeliefert, um Elektroschrott zu reduzieren.

  • Update auf USB-C-Schnittstelle
  • Ladezeit von rund 60 Minuten (Herstellerangabe)
  • Lieferumfang ohne Ladekabel zur Abfallreduzierung
  • Verfügbar ab Februar 2026
  • www.sram.com
  • Preis Ladegerät unbekannt
AXS-Ladegerät mit USB-C
# AXS-Ladegerät mit USB-C – Das neue AXS-Ladegerät verzichtet auf ein beiliegendes Kabel und setzt stattdessen auf eine zeitgemäße USB-C-Schnittstelle. Ein Akku soll damit in 60 Minuten geladen sein, den Preis gibt SRAM derzeit noch nicht bekannt.
Auch der 4-Port-Charger wird entsprechend auf USB-C angepasst.
# Auch der 4-Port-Charger wird entsprechend auf USB-C angepasst.

Sind die neuen ultrakurzen Kurbelarme oder das UDH-Update für dein nächstes Projekt interessant?

Infos und Bilder: Pressemitteilung SRAM

57 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Wenn du die Einfachheit liebst, dann ist es ja konsequent auch nur einen Hersteller (wenn möglich auch nur diese Modellreihe) zu verwenden

    Für mich macht das keinen Unterschied wenn ich eh verschiedene Hersteller habe (mit unterschiedlichen Entlüftungssystemen) ob da jetzt auch noch verschiedene Bremsflüssigkeiten verwendet werden

  2. Wenn du die Einfachheit liebst, dann ist es ja konsequent auch nur einen Hersteller (wenn möglich auch nur diese Modellreihe) zu verwenden

    Für mich macht das keinen Unterschied wenn ich eh verschiedene Hersteller habe (mit unterschiedlichen Entlüftungssystemen) ob da jetzt auch noch verschiedene Bremsflüssigkeiten verwendet werden
    Wieso? Ich habe von JagWire ein Universalkit, mit dem alle Mineralölbremsen gleich gut zu warten sind, dazu von Shimano das "Körbchen", was ich zum Schnellentlüften der Hoods extrem praktisch finde. Und auch nur Shimano-Bremsflüssigkeit, obwohl ich noch zwei Räder mit Maguras habe.... aber, ja, es ist primär alles Shimano...
  3. Wieso? Ich habe von JagWire ein Universalkit, mit dem alle Mineralölbremsen gleich gut zu warten sind, dazu von Shimano das "Körbchen", was ich zum Schnellentlüften der Hoods extrem praktisch finde. Und auch nur Shimano-Bremsflüssigkeit, obwohl ich noch zwei Räder mit Maguras habe.... aber, ja, es ist primär alles Shimano...
    Dann Kauf halt keine SRAM wenn dich eine zweite Dose Bremsflüssigkeit so überfordert
  4. Dann Kauf halt keine SRAM wenn dich eine zweite Dose Bremsflüssigkeit so überfordert
    Leute, was soll der shice! Ich bin nicht "überfordert", und daß ich eine Avid/SRAM sofort gegen was Vernünftiges ausgetauscht habe, schrieb ich doch bereits... Überfordert sind hier die ganzen SRAM fanboys und -girls, die einfach nicht damit leben können, daß DOT5.1 bei Fahrrädern schlicht Schwachsinn ist, weil die technischen Vorteile gegenüber Mineralöl bei Kfz hier überhaupt nicht greifen, und damit nur die Nachteile überwiegen. Sorry, diese Diskussion ist durch; nur Trottel, die sich von SRAM wirklich jeden marketing bullshit einsabbeln lassen, finden das toll. Warum nur hat SRAM eigentlich bei den MTB-Bremsen den Wechsel vollzogen? Und, jede Wette: die werden auch im Road-Bereich auf Minerall wechseln. Und dann werden genau die gleichen Leute von heute auf morgen feststellen, daß schon immer Mineralöl der heiße shice ist.
  5. Leute, was soll der shice! Ich bin nicht "überfordert", und daß ich eine Avid/SRAM sofort gegen was Vernünftiges ausgetauscht habe, schrieb ich doch bereits... Überfordert sind hier die ganzen SRAM fanboys und -girls, die einfach nicht damit leben können, daß DOT5.1 bei Fahrrädern schlicht Schwachsinn ist, weil die technischen Vorteile gegenüber Mineralöl bei Kfz hier überhaupt nicht greifen, und damit nur die Nachteile überwiegen. Sorry, diese Diskussion ist durch; nur Trottel, die sich von SRAM wirklich jeden marketing bullshit einsabbeln lassen, finden das toll. Warum nur hat SRAM eigentlich bei den MTB-Bremsen den Wechsel vollzogen? Und, jede Wette: die werden auch im Road-Bereich auf Minerall wechseln. Und dann werden genau die gleichen Leute von heute auf morgen feststellen, daß schon immer Mineralöl der heiße shice ist.
    Ehrlich gesagt mir ist das egal was für ein Zeugs in der Bremse schwappt. Mit DOT habe ich keinerlei Probleme. Ich suche mir die Bremse nach anderen Kriterien aus.

    Habe noch eine Hope mit DOT aus dem Jahre 2007 und eben die Force AXS, die Bremsen wie sie sollen und wenn ich die Brühe anschaue die ich mal bei einem Kollegen aus einer alten Magura abgelassen habe wechsle ich lieber alle zwei Jahre alles komplett.

    Diese Mineralöl Fanboys nerven total. Bei den MTB Bremsen haben sie deren Geschrei eben nach gegeben

    Und dein Shimanoöl scheint auch nicht so das Gelbe im Ei, sonst würden einige MTBler nicht Gabelöl in ihre Bremse kippen. Sogar Shimano hat da endlich reagiert und liefert die neuste Generation der XTR und XT mit einer neuen Mixtur aus
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