Continental Archetype Tour de France Limitierter Rennrad-Reifen für Pogačar

Continental präsentiert zur Tour de France mit dem Archetype einen limitierten 30 mm breiten Rennrad-Reifen speziell für den Wettkampf-Einsatz. Der Continental Archetype Tour de France wurde zusammen mit dem Team UAE Emirates - XRG entwickelt und soll deutlich leichter und schneller als der GP 5000 S TR sein. Hier die Informationen und Fakten zum neuen, limitierten Race-Reifen der Korbacher.
Titelbild

Continental Archetype TdF – Infos und Preise

Das Wachstum der Breite für Rennrad-Reifen, die im Rennen eingesetzt werden, scheint nicht aufhaltbar zu sein. Während 28 mm (mit Option auf 30 mm) aktuell als Standard für die meisten Rennteams gilt, hat das UAE Team Emirates – XRG mit Superstar Tadej Pogačar bei Continental nach einem 30 mm breiten Reifen gefragt, der maximale Race-Performance bietet. Daraufhin haben die Korbacher zusammen mit dem Team den neuen und limitierten Continental Archetype TdF entwickelt. Hier die Fakten:

  • Neuer Tubeless Ready Race-Rennrad-Reifen von Continental
  • 35 Gramm leichter als GP 5000 S TR (in 30-622)
  • reduzierter Rollwiderstand
  • Tubeless Ready und kompatibel mit hakenlosen Felgen (hookless)
  • Entwickelt in Zusammenarbeit mit dem UAE Team Emirates – XRG
  • Größen 30-622
  • Gewicht 268 g (30-622), gewogen
  • Preis 105,95 €
  • Verfügbar ab sofort
  • Infos www.continental-reifen.de

Diashow: Continental Archetype Tour de France: Limitierter Rennrad-Reifen für Pogačar
Der neue Continental Archetype ist ein limitierter Race-Reifen zur Tour de France
Das Branding ist ziemlich auffällig
Die Luftdruckempfehlungen gelten für eine Felge mit 25 mm Maulweite.
Auch auf der Reifenflanke findet sich das Tour de France Logo.
Auf der Rückseite findem sich einige Hinweise zur Entwicklung und Positionierung.
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Der neue Continental Archetype ist ein limitierter Race-Reifen zur Tour de France
# Der neue Continental Archetype ist ein limitierter Race-Reifen zur Tour de France – er wurde zusammen mit dem UAE Team Emirates - XRG entwickelt.

Continental Archetype TdF – Details

Dass Continental limitierte Sondermodelle zur Tour de France in den Handel bringt, ist nicht neu. Besonders interessant ist in diesem Jahr jedoch die Tatsache, dass der diesjährige limitierte Reifen ausschließlich in einer Breite von 30 mm angeboten wird. Das ist ein klares Bekenntnis zum Einsatz immer breiterer Reifen im Rennsport. Und der kommt nicht von ungefähr. Tadej Pogačar und sein Team UAE Team Emirates – XRG sind dafür bekannt auf breite Tubeless-Reifen zu setzen. Ihr Laufrad-Ausrüster Enve verfolgt diesen Ansatz schon länger und bietet entsprechend breite Felgen an, die optimal mit den breiten Tubeless-Reifen harmonieren.

Die größere Reifen-Breite erlaubt zusammen mit den passenden Felgen einen relativ niedrigen Reifendruck, mit dem sich der Komfort erhöhen und der Rollwiderstand senken lässt. Der Continental Archetype wurde speziell für diesen Einsatz entwickelt und ist nicht nur Tubeless Ready, sondern auch hookless tauglich. Eine Technologie, die Enve schon seit einigen Jahren favorisiert.

Das Branding ist ziemlich auffällig
# Das Branding ist ziemlich auffällig – der Reifen ist ausschließlich in der Größe 30-622 erhältlich.
Unser Testreifen #1 bringt 268 Gramm auf die Waage.
# Unser Testreifen #1 bringt 268 Gramm auf die Waage.
Das zweite Exemplar liegt bei 270 Gramm.
# Das zweite Exemplar liegt bei 270 Gramm.
Umweltfreundlich verpackt in Recycling-Karton.
# Umweltfreundlich verpackt in Recycling-Karton.
Auf der Rückseite findem sich einige Hinweise zur Entwicklung und Positionierung.
# Auf der Rückseite findem sich einige Hinweise zur Entwicklung und Positionierung.
Offizielles Produkt der Tour de France.
# Offizielles Produkt der Tour de France.
Die Luftdruckempfehlungen gelten für eine Felge mit 25 mm Maulweite.
# Die Luftdruckempfehlungen gelten für eine Felge mit 25 mm Maulweite.
Auch auf der Reifenflanke findet sich das Tour de France Logo.
# Auch auf der Reifenflanke findet sich das Tour de France Logo.

Um die Ansprüche des Teams zu erfüllen, wird beim Archetype eine besonders geschmeidige Karkasse eingesetzt, die für maximale Reaktionsfreudigkeit und Komfort sorgen soll. Zudem ist der Archetype laut Continental 35 Gramm leichter als der GP 5000 S TR und soll zudem einen deutlich reduzierten Rollwiderstand aufweisen. Von der Beschreibung her erinnert der Archetype also an den bekannten GP 5000 TT TR, der in der Vergangenheit auch schon am Bike von Pogačar gesichtet wurde. Dieser ist jedoch nur in 25 mm oder 28 mm Breite erhältlich. Damit markiert der Archetype also tatsächlich einen weiteren Schritt zu immer breiteren Reifen im Rennsport.

Wir haben den neuen Reifen schon in der Redaktion und konnten ihn auch bereits wiegen aber leider noch nicht fahren. Unsere Testexemplare haben mit 268 und 270 Gramm fast das identische Gewicht, was auf eine geringe Serienstreuung schließen lässt. Zum Vergleich: ein GP 5000 S TR in 28 mm Breite (ein Exemplar mit 30 mm hatten wir bedauerlicherweise nicht zur Verfügung) brachte rund 280 Gramm auf unsere Redaktionswaage. Ein GP 5000 TT TR in 28 mm Breite haben wir mit 241 Gramm gewogen.

Ein Praxisbereicht von der Montage sowie ein erster Fahreindruck wird so bald wie möglich hier im Artikel folgen.

Tadej Pogačar hat jetzt nicht nur einen maßgeschneiderten Reifen
# Tadej Pogačar hat jetzt nicht nur einen maßgeschneiderten Reifen – sondern seit diesem Jahr auch einen persönlichen Sponsoring-Deal mit Continental.

Was sagt ihr zum 30 mm breiten Continental Archetype?

Text: Harald Englert, Fotos: Harald Englert, Continental

81 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. 1500km uff ... nee
    Mit einer 0 mehr währe ich allenfalls dabei, aber so?
  2. Mit einer 0 mehr währe ich allenfalls dabei, aber so?
    Dann ist aufs Limit reduziertes TT Spezialmaterial vielleicht nicht das Richtige für Dich.
  3. Ist halt Wettkampf- und kein Trainingsmaterial.

  4. „Soviel“ wie der von Pogi am Wettkampf gefahren wurde ist es wohl eher reines Werbematerial.

  5. Man sollte sich mit der Technologie beschäftigen. Wie überall muss man Kompromisse eingehen.
    Einen Reifen ohne Verschleiß, überdurchschnittliche Haftung auf jedem Material, null Pannen und null Rollwiderstand gibt es nicht.
    Im Rennsport zählt die Haltbarkeit vom Start bis zur Ziellinie.
    Wir hier kommen von den Kosten noch sehr günstig davon. Andere Sportgeräte sind allein schon in der Anschaffung viel teurer.
    Über die Wartung, Ersatzteile und Neubeschaffung im Falle eines Totalschadens rede ich da noch gar nicht. Selbst mit Sponsoren ist das sehr oft ein großes Minusgeschäft. Ausser: man ist Profi mit Vertrag.
    105 Euro sind 15 Euro weniger als früher der Competition tubular. Die Reifen hielten, je nach Fahrweise, Gewicht des Fahrers, Topographie,... auch nicht lange. Gekauft und gefahren wurden sie trotzdem von vielen Hobbyfahrern. Veloflex und andere waren auch teuer.
    Der Preis wird sicher irgendwann etwas fallen.

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