Bugatti Factor ONE: Infos und Preise
Das Bugatti Factor ONE basiert auf der technischen Expertise von Factor, nutzt jedoch Design-Elemente der französischen Luxusmarke. Der entscheidende technische Aspekt: Das Rad ist nicht UCI-konform. Durch den Verzicht auf die Zulassung für offizielle Profi-Rennen konnten die Ingenieure eine Gabelkonstruktion realisieren, die nicht von den Vorgaben des Weltradsportverbandes UCI beschnitten wird. Die neu entworfene Gabel weist einen extrem breiten Stand auf, um Luftverwirbelungen am Vorderrad zu minimieren. Zudem finden sich in den unteren Gabelholmen zwei Luftdurchlässe, die so nicht am Serienbike Factor ONE, das wir schon im Test hatten, zu finden sind.
- Rahmenmaterial: Carbon
- Besonderheit: Nicht UCI-konform (Gabel & Aeroprofile)
- Laufradsatz: Black Inc Bugatti Hyper 62 (1.298 g)
- Komponenten: Carbon-Ti, SRM, Selle Italia, Continental
- Limitierung: 250 einzeln nummerierte Exemplare
- Verfügbarkeit: Ab sofort
- Info www.factorbikes.com
- Preis: 25.799 € (UVP)
Design und technische Ausstattung
Optisch orientiert sich das Rad am „Split-Design“ der Bugatti-Hypersportwagen. Die zweifarbige Lackierung unterteilt den Rahmen längs, ergänzt durch das historische „Dancing Elephant“-Logo an der Front – eine Referenz an die Skulptur von Rembrandt Bugatti. Technisch ist das Rad auf maximale Integration ausgelegt. Das Cockpit und die Sattelstütze sind spezifisch für dieses Modell gefertigt.
Bei der Ausstattung kommen keine Standard-Gruppen von der Stange zum Einsatz. Factor kombiniert High-End-Parts von Carbon-Ti (Kettenblätter und Bremsscheiben) mit einem spezifischen Sattel von Selle Italia. Die Black Inc Bugatti Hyper 62 Laufräder verfügen über 62 mm hohe Carbonfelgen und Keramiklager. Zudem, abweichend zu den Serien-Laufrädern, über breite Aero-Carbonspeichen. Mit einem vom Hersteller angegebenen Gewicht von 1.298 Gramm für den Laufradsatz liegt dieser trotz der hohen Aero-Felgen fast im Bereich von leichten Kletter-Laufrädern.
Aufwendige Kooperation
Das Bugatti Factor ONE ist nicht die erste Kooperation zwischen einem Automobilhersteller und einer Radmarke, schraubt die Kooperation aber in neue Dimensionen. Nicht nur wegen der luxuriösen und detailverliebten Ausstattung, sondern auch wegen der aerodynamischen Optimierung über die Reglementierungs-Grenzen der UCI hinweg. Selbst die Reifen von Continental sind mit einem speziellen Bugatti Branding versehen.
Die offizielle Präsentation findet am 18. März 2026 in Shanghai statt. Wer eines der exklusiven Bikes ergattern möchte, sollte nicht zu lange überlegen. Die streng limitierte Auflage dürfte bei Sammlern und geneigten Menschen hohe Begehrlichkeit wecken und könnte schnell vergriffen sein.
Was haltet ihr von der Zusammenarbeit zwischen Bugatti und Factor: Ist die Befreiung von den UCI-Regeln der richtige Weg für Performance-Bikes oder handelt es sich hier nur um ein teures Sammlerstück?
114 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumKlar, vollverkleidet ist natürlich am besten. Ich schreibe aber hier nur zu Schutzblechen und nicht zu Velomobilen. Der mit Abstand größte Verlust tritt beim Vorderrad nun mal im oberen Drittel auf.
Es geht mir rein um die Verluste durchs vordere Laufrad. Wenn Du gerne die Gabeln als Windabweiser für den Fahrer willst, ist das etwas anderes und widerspricht aber eigentlich nicht einem Schutzblech fürs Vorderrad.
Erlaubt im Sinne von UCI konform sind sie nicht und fallen schon deswegen damit für nahezu alle Rennradhersteller aus. Die wollen ja ihren UCI Sticker aufs Rad kleben. Ich habe auch nicht diese konkreten Fender ins Spiel gebracht, sondern geschrieben was m.E. aus aerodynamischen Gründen Sinn machen könnte, wenn man eh keine UCI Konformität möchte. Das es etwas in dieser Art bereits gibt, wusste ich nicht.
Es geht ja am Fahrrad nicht nur um die Lauffläche sondern auch mit um eine seitliche Abdeckung. Da werden auch die Speichen mit abgedeckt.
Insgesamt verstehe ich auch nicht, was Dich an meiner Grundaussage so triggert, dass Du mir bis aufs Messer entgegen trittst. 🤷♂️
Es geht ja hier eigentlich um das 25.000€ Factor/Bugatti Rad und nicht um "ich habe Recht"?
Vorher schreibst: "es geht darum die Lauffläche der rotierenden Räder":
...als Antwort nachdem ich geschrieben habe: "- aber dann würde man gleich Scheibenräder verwenden."
Du schreibst also zuerst explizit hin, dass es um die Lauffläche geht, und jetzt doch nicht. Die Frage ist, was die Ursache deiner Widersprüche ist.
Wieso stretets ihr euch wegen an Radl das euch eh nie leisten täterts?
Ich streit mich für gwöhnlich nur um was das i ma leisten kann.
So langsam frage ich mich, ob Du mich trollen willst. Deshalb und weil es ja eigentlich überhaupt nicht zum Thema hier gehört, ist das jetzt mein letzter Post dazu.
hast Du die Meinung:Zu meiner Grundaussage:
Ich schrieb dann, dass dies ja die Lauffläche nicht abdeckt. Daraus scheinst Du zu schließen, ich würde glauben, man müsste nur die Laufläche abdecken und hast mir mitgeteilt, entscheidend sind die Speichen. Dem habe ich nicht widersprochen, sondern darauf hingewiesen, dass es auch noch andere Faktoren gibt. Was daran kurios widersprüchlich sein soll.🤷♂️
Ich habe in Folge außerdem erklärt, dass es mir um die oberen 20-30% des gesamten Laufrades geht, die Gründe dafür genannt und dass es dann keine Hochprofilfelgen bräuchte. Du hast mich darauf aufmerksam gemacht, dass es sowas schon gibt und auf meine Erwiderung noch weitere Nebenkriegsschauplätze eröffnet. Bleibst aber in der Hauptsache bei Deinem:
Dazu jetzt: Ich habe nie geschrieben, dass die Speichen nicht beachtenswert sind.
Beim Vorderrad in freier Wildbahn, also mit Seitenwind und Windböen, kann man zusätzlich zur Speichengeometrie, dies für Straßenrennräder momentan nur über Hochprofilfelgen bis 65mm UCI konform lösen, da die am Punkt der höchsten Umfangsgeschwindigkeit das Laufrad "verschließen". Ein wie von mir beschriebenes Schutzblech täte dies auch, und ebenso die aerodynamisch günstige Abdeckung der Lauffläche, ist aber nicht von der UCI erlaubt.
Damit ist die Sache für mich Auserzählt. Du kannst mir weiterhin Widersprüchlichkeit vorwerfen und meine Aussagen aus dem Kontext nehmen. Ich werde darauf nicht mehr antworten.
Damit sagst genau, dass du alles andere, auch Speichen, nicht zählen.
Das ergibt sich logisch aus den obigen Aussagen.
Das ist eben der Unsinn: Das Schutzblech wie du es von Anfang an beschrieben hast (wie oben gezeigt) - nur die Lauffläche abdeckt (wie in der MotoGP) hätte bei den schmalen Rennradreifen einen sehr geringen Effekt - und hat auch einen ganz anderen Effekt als die Hochprofilfelgen, deren Effekt vor allem darauf beruht, die Speichen kürzer zu machen.
Deine Ad-Hominem-Polemik passt zu deinen Verdrehungen und Verleugnungen.
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