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Futuristisch, schwarz, schnell
Futuristisch, schwarz, schnell - mit ihrem umgedrehten Halbrahmen-Design ist Oakley einen durchaus ungewöhnlichen Weg gegangen. Preis: 249 €
Mit zwei verschiedenen Bügellängen sollte die Brille allen BikerInnen passen.
Mit zwei verschiedenen Bügellängen sollte die Brille allen BikerInnen passen.
Mithilfe des Advancer-Nasensteg lässt sich die Neigung der Brille verstellen.
Mithilfe des Advancer-Nasensteg lässt sich die Neigung der Brille verstellen.
Die Brille sitzt angenehm, durch den fehlenden Rahmen an der Oberseite ist das Sichtfeld angenehm groß
Die Brille sitzt angenehm, durch den fehlenden Rahmen an der Oberseite ist das Sichtfeld angenehm groß
Besonders im Unterlenker haben die Augen nach vorne so freie Bahn.
Besonders im Unterlenker haben die Augen nach vorne so freie Bahn.
Oakley Flight Jacket-4
Oakley Flight Jacket-4
Obacht beim Brillenkauf
Obacht beim Brillenkauf - je nach Nasenform liegt die Brille recht weit vom Gesicht weg auf – hier passte es perfekt.
Hohe Qualität, hoher Preis
Hohe Qualität, hoher Preis - die Flight Jacket ist eine spannende Allround-Brille für das ganze Jahr.

In unserer Artikelserie „Ausprobiert“ findet ihr regelmäßig kurze Vorstellungen von spannenden Produkten, die wir für euch in der Praxis einem ersten Check unterzogen haben. Heute: Die Oakley Flight Jacket Brille mit photochromatischen Gläsern.

Spätestens seit der Oakley Jawbreaker oder der Speedcraft von 100% sind großformatige Brillen, wie man sie aus den 80ern kennt, wieder voll im Trend. So sieht es auch bei Oakleys aktueller Interpretation einer Multisportbrille aus, der Flight Jacket. Ob die neue Performance Brille mit dem markanten Halbrahmen Design der Amerikaner uns im Test überzeugen konnte, erfahrt ihr in dieser Ausgabe von Ausprobiert!

Oakley Flight Jacket: Infos und Preise

  • Rahmenfarbe Gray Ink
  • Lichtübertragung 23%
  • Basislinsenfarbe Clear To Black Iridium Photochromic
  • Features Nach oben offenes Design für besseres Sichtfeld, Advancer Nasensteg, Bügellängen auswechselbar
  • Gewicht 33 g
  • Material O-Matter
  • Preis 249 € (UVP)
  • Info www.oakley.com
Futuristisch, schwarz, schnell
# Futuristisch, schwarz, schnell - mit ihrem umgedrehten Halbrahmen-Design ist Oakley einen durchaus ungewöhnlichen Weg gegangen. Preis: 249 €
Diashow: Ausprobiert! Oakley Flight Jacket: Upside-Down für die Augen
Die Brille sitzt angenehm, durch den fehlenden Rahmen an der Oberseite ist das Sichtfeld angenehm groß
Mit zwei verschiedenen Bügellängen sollte die Brille allen BikerInnen passen.
Hohe Qualität, hoher Preis
Futuristisch, schwarz, schnell
Besonders im Unterlenker haben die Augen nach vorne so freie Bahn.
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Mit zwei verschiedenen Bügellängen sollte die Brille allen BikerInnen passen.
# Mit zwei verschiedenen Bügellängen sollte die Brille allen BikerInnen passen.
Mithilfe des Advancer-Nasensteg lässt sich die Neigung der Brille verstellen.
# Mithilfe des Advancer-Nasensteg lässt sich die Neigung der Brille verstellen.

Wer kennt das nicht? Man liegt tief auf dem Lenker, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, doch das Sichtfeld ist durch den oberen Rahmen der Brille eingeschränkt. Nicht mit der Flight Jacket: Das Design vergrößert das Sichtfeld erheblich, speziell im oberen Sichtbereich. Die Brille sitzt Oakley-typisch sehr leicht und komfortabel auf dem Kopf. Anders als das klobige Design vermuten lässt, wiegt die Brille nur 33 Gramm. Durch die mitgelieferten Bügel in zwei verschiedenen Längen lässt sich die Brille gut an jeden Helm anpassen. Druckstellen konnten wir im Test keine feststellen.

Die Brille sitzt angenehm, durch den fehlenden Rahmen an der Oberseite ist das Sichtfeld angenehm groß
# Die Brille sitzt angenehm, durch den fehlenden Rahmen an der Oberseite ist das Sichtfeld angenehm groß
Besonders im Unterlenker haben die Augen nach vorne so freie Bahn.
# Besonders im Unterlenker haben die Augen nach vorne so freie Bahn.

Dank der photochromatischen Gläser konnten wir die Brille bei jeder Witterung testen. Das Sichtfeld ist, wie von Oakley angepriesen, wirklich groß: Nur minimal schiebt sich der untere Rahmen ins Sichtfeld und fällt somit kaum auf. Gerade beim Rennradfahren macht sich das Rahmendesign bezahlt. Hängt man tief im Lenker, schränkt nichts das Sichtfeld ein und man kann sich voll und ganz auf die Streckenführung konzentrieren. Auch auf ruppigen Abfahrten und auf dem Mountainbike bleibt die Brille an Ort und Stelle. Dank des innovativen Advancer-Nasenstegs kann man die Neigung der Brille schnell verstellen und ermöglicht damit eine bessere Frischluftzufuhr, weniger beschlagene Brillengläser im langsamen Uphill sind die Folge. Fahrtwind hält die Brille ebenso zuverlässig fern wie Dreck und Regen.

Oakley Flight Jacket-4
# Oakley Flight Jacket-4

Besonderheit photochromatische Gläser: Die Flight Jacket wird auf Wunsch mit jedem Glas aus dem Oakley-Portfolio geliefert. Für unseren Test stand uns die Version mit den photochromatischen Gläsern zur Verfügung. Oakley-typisch ist die Qualität der Gläser herausragend, keine Verzerrung stört das Sichtfeld. Die selbsttönenden Gläser ermöglichen einen weiten Einsatzbereich, im Wald oder bei Dämmerung bleibt die Brille fast klar. Bei wechselnden Bedingungen tönt die Brille schnell nach und passt sich den Lichtverhältnissen zügig an. Unserem Test auf dem Rennrad und auch dem Mountainbike hielten die Gläser kratzerfrei stand.

Flight Jacket oder Jawbreaker? Beide Brillen konnten uns im Test überzeugen. Allerdings gibt es ein paar Unterschiede: Während die Jawbreaker den meisten unserer Tester sehr gut passte, saß die Flight Jacket gerade bei Testern mit höherem Nasenhöcker eher weiter vom Gesicht entfernt. Daher gilt: Vorm Kauf sollte man die Brillen anprobieren. Passt die Flight Jacket gut passt und liegt der Fokus eher auf Rennradsport, können wir die Flight Jacket empfehlen. Gerade das erweiterte Sichtfeld nach oben hat uns beim Rennradfahren überzeugt. Wer auch auf dem Mountainbike anzutreffen ist, sollte sich auch mal die Jawbreaker anschauen.

Obacht beim Brillenkauf
# Obacht beim Brillenkauf - je nach Nasenform liegt die Brille recht weit vom Gesicht weg auf – hier passte es perfekt.

Fazit von Rennrad-News.de

Schnelle Abtönung, perfekter Sitz und gewohnt hohe Qualität: Die Oakley Flight Jacket – im Test mit photochromatischem Glas – kann besonders auf dem Rennrad überzeugen. Die rahmenlose Oberseite sorgt für ein großes Sichtfeld und trägt zudem zu einer exzellenten Belüftung bei, die photochromatischen Gläser bieten eine gute Funktion und machen die Flight Jacket zu einer Brille für alle Jahreszeiten.

Pro
  • Angenehmer Sitz und gute Passform
  • Großes Sichtfeld
  • Gute photochromatische Tönung
  • Hohe Qualität
Contra
  • nicht für jede Nasenform geeignet
  • Preis
Hohe Qualität, hoher Preis
# Hohe Qualität, hoher Preis - die Flight Jacket ist eine spannende Allround-Brille für das ganze Jahr.

Weiterlesen

Weitere kurze Tests aus der Serie Ausprobiert findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht!

Zum Weiterstöbern empfehlen wir dir die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Ausprobiert.

Text/Fotos: Dennis Helms/Johannes Herden
  1. Clever dass daran gedacht wurde vor dem Fotoshooting noch die Helmgurte zu verdrillen damit der Betrachter ein wenig von der Hässlichkeit der Brille abgelenkt ist. Wird den Sponsor des Artikels freuen! (es geht ja nicht um den Helm)

    (Sorry für die Gehässigkeit, aber das musste jetzt raus, verspreche mich zu bessern)
    Das ist jetzt modern.
    Mein Helm wurde genauso geliefert, mit vertüddelten Riemen. Rudy Project übrigens, die stellen auch Brillen her. Wahrscheinlich auch verkehrtrumme wie die Oakley.
  2. benutzerbild

    Drek

    dabei seit 04/2020

    Das ist jetzt modern.
    Mein Helm wurde genauso geliefert, mit vertüddelten Riemen. Rudy Project übrigens, die stellen auch Brillen her. Wahrscheinlich auch verkehrtrumme wie die Oakley.
    Auf dem Helm steht POC. Sind die im selben Firmenverbund wie Rudy?
  3. benutzerbild

    Altmetal

    dabei seit 01/2018

    Auf dem Helm steht POC. Sind die im selben Firmenverbund wie Rudy?
    Irony Detection Device out of Service...
  4. benutzerbild

    getFreaky

    dabei seit 06/2011

    Meine 50Cent:

    Ich würde nicht die Flight Jacket mit der Jawbreaker vergleichen, wenn ich mir eine Brille kaufen müsste würde die Entscheidung eher zwischen Evzero (ich habe die Range als Polarized, super am Wasser und auf dem Gletscher beim Skitourengehen) und der Jawbreaker (habe zur Zeit 2 und überlege noch eine mit dem Prizm Snow zuzulegen, weil wenn es beim Tourengehen dämmrig oder bewölkt ist, erkennst du keinen Kontrast mehr). Habe auch die Flight Jacket als Prizm Trail (und meine Radar EV mit photochromatischen Gläser ausgestattet, original war das ganz dunkel silber verspiegelte).

    Erstmal warum so viele Brillen? Ich fahr MTB, Zeitfahren, Rennrad, CX. Mache am liebsten Skitouren auf über 3000m (letzte Woche zBsp 3) und laufe ganz gern (habe im Herbst aus coronalangeweile einfach so 3 Ultramarathons in 3 Wochen gemacht, mit 3-4500hm). Ich mag viele Brillen haben, aber nur 2 Augen, das sollte sich jeder zu Herzen nehmen, lieber verliere ich ein Bein, als mein Augenlicht (ist jetzt extrem gedacht, aber für schneeblind etc und respektive 3 Dioptrien und mehr brauchts nicht viel, ich habe 0,5 seit ich 10 bin).
    Vielleicht sollte ich erwähnen, dass wir von einem schwedischen Protektorenhersteller ausgerüstet werden, die Gläser zwar der absolute Wahnsinn sind was Qualität und Sichtfeld betrifft (Carl Zeiss) aber sie einfach nicht meinem Geschmack entsprechen. Von dem her, ich bekomme von O nichts, sondern muss regulär wie jeder zahlen. Und außerdem mag ich verspiegelte Gläser...

    Zu photochromatischen Gläsern: Seit gewarnt, die werden bei Schnee richtig dunkel, egal ob bewölkt oder Sonnenschein, die Streulichter reflektieren auch die notwendige UV Strahlung, welche die Gläser verdunkeln. Und dann kann es sein, dass man gar nichts mehr sieht obwohl man ursprünglich mit klaren Gläsern aufbrechen wollte. Von dem her für mich beim Tourengehen tabu. Wo ich sie liebe ist beim Mountainbiken wenn viel Licht/Schatten Wechsel sind, zBsp auf Trails und Touren die nicht meist über der Baumgrenze sind, Feierabendtouren, oder wenn die Sonne noch nicht so kraftvoll wie im Juli ist. Auf dem CX trage ich sie auch immer, aber wir haben im Tal nicht so viel Schnee und dann verdunkeln sie nicht so viel.

    Polarizierte Gläser sind super wenn die Sonne sehr stark scheint und auch Reflexionen auftreten (Wasser, Schnee - was ja auch Wasser ist...) Wo sie überhaupt nichts taugen, ist wenn man Flüssigkristallanzeigen ablesen muss (ist mir das erste Mal beim Tanken aufgefallen) als ich nichts sah. Desto dunkler es wird und weniger Reflexionen sind, desto nachteiliger weren sie (Bsp Wenn ich um 16h noch vom Berg nordseitig abfahre wo keine Sonne ist)

    Bei den Prizm Gläsern muss man wählen was einem gefällt, ich habe zBsp auch goldene Gläser dann scheint für einem fast immer die Sonne, ist ja auch kein schlechtes Gefühl.

    Flight Jacket: Der Advanzer Vorteil ist bei mir fast nichtig, da ich mit dem Rennrad wenn ich einen Pass hoch fahre so überhitze, dass ich am liebsten die Brille am Helm verstaue. Ich habe die langen Bügel drin und bei mir fühlt es sich dennoch an als würde ich die Brille verlieren, auch wenn es nicht so ist. Mit dem Bike habe ich es noch nicht getestest. Beim Training mit dem TT hat es schon einen Vorteil wenn die Brille nach oben hin offen ist. Aber den Effekt habe ich auch mit der Evzero. Eigentlich trag ich sie nur wenn ich mit normalem Helm auf dem TT trainier, auf der habe ich die Halterung meiner Garmin Varia HUD montiert.

    Und da kommen wir auch zu dem Punkt, die Evzero kann das auch und ist eine der leichtesten Brillen am Markt. Den kauft man aber mit dem Nachteil, dass sie nicht so stabil gebaut ist, zBsp auf einem Helm nicht hält. Dafür ist (die größere Range Version) super zum Tourengehen, da sie die Augen komplett vor Wind schützt. Nachteilig ist, wenn man eine Maske trägt läuft die Brille viel schneller an als jede andere, und die Gläser können an den Rändern viel leichter beschädigt werden.

    Und da wäre noch die Jawbreaker:
    Die ist für mich die Oakley Brille für jede erdenkliche Sportart, die kann man immer tragen, super windgeschützt, super Aussicht, auch sehr guter Schutz vor kalter Luft (wenn sich schon mal wer die Augen verkühlt hat, weiß was ich mein, als Bsp gestern auf 3200m hatten wir -18°C und ca 30km/h Wind, was laut Chillfaktor Kalkulator gefühlt -30°C wären, habe mir 2 Fingerkuppen leicht gefroren, fühlen sich jetzt wie auf die heiße Bremsscheibe gegriffen an).
    Die Jawbreaker ist robust (Helm) die Bügel lassen sich unkompliziert verstellen, Gläser leicht tauschen usw. Wie auch schon erwähnt, wenn die Gläser direkt mit den verschwitzten Augenbrauen Kontakt haben, rinnt dieser innenseitig der Gläser runter, dem kann man mit der Jawbreaker entgegentreten.
    Eigentlich meine Lieblingsbrille, darum habe ich auch mehrere davon.

    Wenn ich mich aus dem ganzen Oakley Sortiment für eine entscheiden müsste, würde ich eine Prizm Trail oder Roadversion der Jawbreaker nehmen, sofern sie einem gefällt kann man damit nichts falsch machen. Die ersetzt bei mir sogar die Skibrille.

    EDIT: Spannend (auch wenn sie jetzt nix mit der getestetn Brille zu tun hat) wird die vielleicht die neue Oakley Kato aber bis auf den Namen und paar Profisportler die sie tragen ist nichts bekannt.

    Nochmal: ich bekomme dafür nichts, tausche nur gerne meine Erfahrung aus.
  5. benutzerbild

    lakecyclist

    dabei seit 10/2018

    Ich glaube, die getestete Brille hat sich nicht so bewährt wie andere Modelle von Oakley (Radar, Jawbreaker). Jedenfalls sieht man kaum noch jemanden mit dieser Brille. Als sie neu rauskam - und das ist schon ein Weile her ;-) - sah man die Brille kurz bei den Profis. Zwischenzeitlich tragen die aber wieder andere Modelle. Viele bevorzugen die Jawbreaker oder Radar. Beide sin d auch gut für andere Sportarten nutzbar.
    Als Gläser kann ich die Prizm Road empfehlen, diese kann ich ganzjährig nutzen, ob im Hochsommer oder bei winterlichem Bodenseenebel.

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