Hallo Allerseits,
eigentlich nutze ich das Forum seit Jahren regelmäßig als ergiebige Informationsquelle, allerdings ohne selbst allzu viel dazu beizutragen. Dafür an dieser Stelle erst mal recht herzlichen Dank an alle.
Zu den Klassikern des Radsports bin ich eher über Umwege gekommen. Als Jugendlicher sammelte ich in den Achtzigern erste Erfahrungen mit Stahl-Rennrädern.
Dann gingen die Jahre eher radlos ins Land und irgendwann, sehr viel später, fand ich - durch einen Freund - zum Radsport zurück.
Durch meine Frau wiederum, die zu Testzwecken einen Stahlrahmen ausprobierte, fand ich irgendwann (nach Carbon und Alu) Gefallen an Stahl und klassischer Mechanik. Und Freude am Basteln und Schrauben. Mit mehr oder minder großem Erfolg. Und einigem an Lehrgeld...
Zu den gezeigten Rädern muss ich vielleicht noch kurz meine Philosophie erläutern: Ich bin mittlerweile am Liebsten auf einem Stahlrahmen unterwegs. Stahl hat Seele und ist nicht anonym. Allerdings bin ich absolut kein Dogmatiker und kein Purist. Für mich ist – trotz aller Leidenschaft – ein Rad ein Sportgerät, dass heißt ich besitze kein Rad ausschließlich für die Vitrine. Nein, alle Räder werden leidenschaftlich und oft gefahren. Daher nehme ich es mit der Authentizität auch nicht genau nach Lehrbuch.
An meinen Retro-Rädern sind, unter anderem, zeitgemäße Sättel verbaut, sowie neue Bremsgruppen und Pedalen. Nichts desto trotz ist es mir wichtig, dass der Gesamteindruck im Großen und Ganzen (trotz oben Genanntem) stimmig bleibt.
Los geht’s:
Das Ciööc - der Anfang von Allem
Columbus Aelle Rahmen,
Shimano 105- Gruppe, 53-39, 7-fach, Wolber TX Profil
Felgen
Der Koga Myiata Roadrunner,
Shimano 105-Gruppe, 52-42, 7-fach, Rigida Nova
Felgen
Das (oder Die?) Vetta Professional Columbus Squadra Corsa, Campagnolo-Mix, 8-fach, 53-39,
Mavic SUP CXP 30
Felgen
PS: Das kleine Schwarze auf dem Vorbau ist übrigens mein
Garmin. Der ist immer dabei.
Gruß Frank