AW: Wenn Radsport entbehrlich wird! Traurig!
Sicherlich haben die Dopingfälle für umfangreiche Sponsorenrückzüge gesorgt und einen momentanen Schatten auf die Profiradsport gelegt, dass ist ohne Zweifel ein Verlust für den Radsport.
Im gleichen Atemzug entwickelt sich aber die Hobbyszene stetig, ist jedenfalls mein Eindruck! Ich bin überzeugt, dass die Sponsoren wieder einsteigen werden, sollte die Dopingkontrolle flächendeckend zum Standard werden und auch glaubwürdig erscheinen und nicht wie ne heilige Kuh praktiziert werden.
Das ganze Gedöse um die Dopingvorfälle kann einem schon nerven, als wenn keiner gewußt hat, dass diese enormen Leistungen nicht nur allein vom Training resultieren und die Fahrer das letzte Glied der kommerziellen Kette darstellen. Das gleiche gilt für die Sponsoren, alles kluge Wirtschaftsleute, die solange die Sonne scheint, gerne in der Sonne liegen, aber wenn mal ein Gewitter kommt, gleich das Weite suchen. Wenn das Gewitter wieder vorbei ist, sind sie wieder da und prahlen, das sie die ersten sind, die dem Radsport wieder Leben einhauchen wollen!!! Ich finde, die meisten sind Heuchler

, es ist halt so, wie mit Freunden in der Not! Leider ist man auf Geld angewiesen und muß das Spiel mitspielen.
Es ist halt eine Durststrecke und ich kann nur hoffen, dass die Sponsoren ein Arsch in der Hose haben und sich am Neuanfang beteiligen.
Gruß Gert