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Hier ging es ja darum, dass er als Person selbst das Problem gewesen wäre.

Ich fand einige seiner Aussagen auch aus meinem Blickwinkel unsympathisch, aber er war ja lange erfolgreich im Geschäft. Völlig ahnungslos schafft man das eigentlich auch nicht.
So ein kleines bisschen ein Uli Hoeneß des Radsports. 😉
 
Wie auch immer kann man wohl sagen dass es für MVDP so ideal gelaufen ist.

Bei QS wäre er vermutlich bei aller Genialität nie so outstanding als „eigene Marke“ wahrgenommen worden, sondern immer einer unter mehreren gewesen. Und auch die Verbandelung mit Speci wäre wohl nie so personenzentriert geworden wie es nun mit Canyon ist.

Alles Weitere, rein sportlich, finanziell und menschlich, mal nicht betrachtet.
 
Hier ging es ja darum, dass er als Person selbst das Problem gewesen wäre.

Ich fand einige seiner Aussagen auch aus meinem Blickwinkel unsympathisch, aber er war ja lange erfolgreich im Geschäft. Völlig ahnungslos schafft man das eigentlich auch nicht.
Da waren / sind echt immer ein paar Kracher dabei.
z.B. seine Aussage zu einem Damen-Team "habe kein Geld zu spenden übrig". Ein großer Medialer Shitstorm und hier im Forum ging es auch rund. Dennoch hatte "seine Firma", als Potential gesehen wurde das es Kostenneutral laufen kann, ein oder zwei Jahre eine Dameneqipe.
 
Es ist für die Mannschaften im Moment wirklich nicht einfach. Selbst Alpecin-PremierTech hat, als "Klassiker-Truppe" von den 8 Saisonsiegen, vier Siege von ihrem Superstar van der Poel.
Visma-Lease a bike zehn Siege, sechs davon Vingegaard bei Rundfahrten, immerhin noch Kuurne und jetzt halt Roubaix, trotz der vielen starken Leuten für dieses Terrain.
Soudal-QuickStep hat immerhin zwei Siege in Eintagesrennen mit Merlier im Sprint.
Am ehesten Spielt die alte Rolle von QS ja UAE 2025. Wenn ihr Kapitän nicht da war, bei kleineren Rennen, starteten sie mit Fahrern (Hirschi & Co). In der Schlussphase dann einfach die zahlenmäßige und qualitative Stärke ausspielen.
In drei Jahren kann alles ganz anders aussehen. Möglicherweise reagieren die Rennveranstalter wirklich, wie von Lefevere angeregt, mit Änderungen in den Streckenprofilen.
 
Ich weiß nicht, in dem Artikel hier lese ich zumindest raus, dass Lefevere van der Poel wollte, aus mehreren Gründen, u. a. MTB und Cross, keine Chance hatte.
https://sporza.be/nl/2020/01/29/sporza-koers-podcast-met-adrie-van-der-poel/

Da steht das Gleiche. Adrie wollte Mathieu schon als Kind bei Lefevere unterbringen, aber der wollte ihn nicht. Erst später hat Lefevere dann erkannt welche Chance er verpasst, aber da wollte MvdP dann nicht mehr.
 
Lefevere wollte, aber Mathieu wollte nicht, das steht da m. E. Da steht, dass Lefevere keine Chance hatte, weil Mathieu mit der kleinen Crossmannschaft in die Weltspitze woltle, MTB fahren wollte und er und sein Bruder David den Roodhoofts sehr dankbar gegenüber waren, weil sie in jungen Jahren Material kostenlos bekamen.

Aber gut, das zerschießt jetzt den Faden.
 
Ich fand einige seiner Aussagen auch aus meinem Blickwinkel unsympathisch, aber er war ja lange erfolgreich im Geschäft. Völlig ahnungslos schafft man das eigentlich auch nicht.

Er ist alles andere als ahnungslos. Aber er kam aus einer Zeit, in der Sponsorendeals noch im Bierzelt per Handschlag bei den Klassikern eingetütet wurden und es gereicht hat, die Firmenbosse ins VIP-Zelt einzuladen. Das funktioniert seit längerem nicht mehr, jedenfalls wenn man große potentielle Sponsoren gewinnen will.
 
Wie auch immer kann man wohl sagen dass es für MVDP so ideal gelaufen ist.

Bei QS wäre er vermutlich bei aller Genialität nie so outstanding als „eigene Marke“ wahrgenommen worden, sondern immer einer unter mehreren gewesen. Und auch die Verbandelung mit Speci wäre wohl nie so personenzentriert geworden wie es nun mit Canyon ist.

Alles Weitere, rein sportlich, finanziell und menschlich, mal nicht betrachtet.
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Liest sich ein bisschen so als ob bei Canyon-SRAM demnächst ein Wechsel des Sponsors anstehen würde.
ec schrieb:

Crypto chaos returns to cycling: Canyon-SRAM faces Zondacrypto uncertainty​

Zondacrypto’s apparent financial turmoil is raising urgent questions about its future in sport – and the security of Canyon-SRAM’s title sponsorship.

Quelle: https://escapecollective.com/crypto...ng-canyon-sram-faces-zondacrypto-uncertainty/

Schade für die Mitarbeiter und das Team, aber jede geschlossene Kryptobude ist ein Gewinn.
 
Hülle um die Hülle (Polen->Estland->Schweiz). Sowas macht man häufig, um Eigentumsverhältnis zu verschleiern, sodass Gläubiger die Akteure nicht greifen können, wenn das Schneeball System kollabiert. Vll ist dann Gesellschafterin der schweizer AG eine andere (Briefkasten-)Gesellschaft.

"As is often the case with crypto platforms, the structure of the company is a touch labyrinthine. Zondacrypto is based in Poland – along with the bulk of its customers – but is Estonian registered under the name BB Trade Estonia OÜ, and controlled by the Swiss Divisio Holding AG."

Die Vorwürfe werden in dem Artikel sehr unspezifisch dargestellt.

"The recent opening of an investigation into the company on the grounds of high-value fraud and money laundering suggests something else entirely."
 
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