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Vuelta 2014

Migels meinte (auf den letzten 2km): "Sehr verhalten das Tempo". :eek: Ja, Lance hätte sicherlich den Turbo gezündet... :D So wie heute ist es mir eindeutig lieber.
 
Seit heute gibt es wohl 3 Favoriten: Quintana, Contador und Froome

Ich hätte gedacht das es heute früher rund geht, aber mit dem Tempo von Valverde waren alle bedient! Heute gab es Gewinner und Verlierer...
Für mich steht fest das Rodriguez dieses Jahr nicht stark genug ist, diese Ankunft hätte er 2012 gewonnen mit Vorsprung. (Für mich kein Podium Kandidat mehr, gehört zu den Verlierern obwohl P4)
Kelderman relativ früh abgerissen und etwas viel Zeit verloren, hätte ich doch etwas stärker erwartet (leichter Verlierer)
Uran war doch recht lange vorne dabei und ist dann völlig geplatzt, habe nichts anderes erwartet, sehe den überbewertet (Verlierer)
Daniel Martin auch eine Minute, auch weiter weg als gedacht (Verlierer)

Valverde war heute klar der stärkste Fahrer, hätte heute mehr Zeit gut machen können, aber er fuhr für Quintana und verschenkte dann den Abstand auf Froome und Contador durch jubeln. Toller Sieg, aber er wird nur Edelhelfer sein! (Für mich Gewinner und Verlierer)
Contador ist in meinen Augen größter Gewinner, er scheint voll fit und im Gegensatz zu 2012 (Gesamtsieger) ist er auch an kleinen Anstiegen an Valverde und Rodriguez dran. (Gewinner)
Froome sah zwischen Kilometer 4-2,5 vor dem Ziel schon geschlagen aus, ganz hinten im Feld und komischerweise fuhr Nieve ganz vorne und nicht vor ihm. Oben war er gut, konnte aber selber keine Attacken setzen (er attackiert eigentlich immer), den Angriffe von Valverde und Rodriguez konnte er durch ein hohes Grundtempo zu fahren. Form ist gut, die Frage bleibt steigt sie oder gibt es wie 2012 eine fallende Kurve. Fakt ist er hat keine 2013 Tourform...(Leichter Gewinner)
Aru, Chaves und vor allem auch Gesink sind für mich weitere Gewinner.

Quintana sehe ich dazwischen.

(Es gab natürlich noch andere Gewinner und Verlierer)
 
Das Ergebnis würde ich nicht überbewerten, aber ob Valverde bei der nächsten Bergankunft wieder den Helfer spielt wage ich mal zu bezweifeln.
Könnte mir gut vorstlelen, dass sie solange bei auf ähnlichem Niveau fahren Attacken auf ihren spezialgebieten Fahren. Also Valverde bei den kürzeren schnell gefahrenen Ankünften und Quintana an den lange mit möglichst hohen % im Anstieg

Freut mich das Quintana Zeit verliert, ich kann den Typen einfach nicht ausstehen.
aber warum das denn?
 
Welten bei was? Er fährt nicht auf GS! Viel mehr ist er nicht in Form, weil er seit Monaten kein Rennen bestritten hat. Da ist es egal, ob er paar Watt weniger tritt. Und fett ist dieser Mann bestimmt nicht. Es ist eigentlich schon fast beleidigend, einen dünnen Mann als fett zu bezeichnen. Ich sehe lieber sowas als Rasmussen oder Schleck, wo man die Knochen zählen kann.

Und zu Ulle: Er hat in der Saison genauso hart trainiert wie ein Lance oder Beloki etc. Es ist immer dieses Märchen, vom talentiertem Deutschen, der zu faul war. Ihm wurden von einem besseren Radsportler klar die Grenzen in jeder Hinsicht aufgezeigt.

- alles ist relativ: nicht in wettkampfform ist (für manche hier und im radsport auf dieser ebene) eben schon fett
- das wettkampfgewicht von 1996/1997 hat JU nie mehr erreicht - und das erreichen des perfekten wettkampfgewichtes kann alles entscheidend sein. keine ahnung, ob er das (trainings-) faule talent war, auf jeden fall hat er immer "(zu) gut gelebt".
- wer soll denn der radsportler gewesen sein, der ihm, ich gehe mal davon aus, die sportlichen grenzen aufgezeigt hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
@radsportfan88 Insbesondere bei Contador und Froome musst du berücksichtigen, dass sie seit der Dauphine keinen Berg mehr in Rennintensität gefahren sind, das ist 2,5 Monate her. Dass sie daher die ersten Tage brauchen um auf "Temperatur" zu kommen und nicht richtig attackieren können ist normal. Beide haben sie keine Tour in den Beinen, eine absteigende Form wie bei Froome 2012 halte ich daher für ausgeschlossen. Sie sollten eher stärker werden mit einigen Etappen in den Beinen.. Ob die Form in Anbetracht einer suboptimalen Vorbereitung gut genug ist, um an langen Anstiegen in der 3. Woche vorne zu sein, bleibt die große Unbekannte.
Ansonsten sehe ich es im Wesentlichen so wie du! Tolle Ausgangslage für eine grandiose Vuelta :bier::daumen:
 
Ich hab mich auch gewundert, dass Froome sich positionsmäßig sehr zurückgehalten hat und dachte dass er nicht gut drauf ist. Sah zum Schluss aber recht gut aus, genau wie Contador.
Wie schätzt Du die Egos der beiden ein, wieviel wert legt da jeder Einzelne darauf, den anderen zu schlagen? Also jetzt nicht aufs GC bezogen, sondern auf so eine Etappe wie gestern gesehen. War es Contador egal, eine Radlänge hinter Froome einzutrudeln, weil er insg. mitgehen konnte und ihm das langt? Oder wäre er schon gerne vor Froome ins Ziel gefahren, aber es ging einfach nicth mehr und es ist schon eine kleine Niederlage - mental!?

Ich tu mir da immer schwer, gehe aber eher davon aus, dass gestern jeder alles gegeben hat und würde daher Froome etwas stärker einschätzen...
 
Die zwei Meter würde ich mal nicht überbewerten. Aber durch die Zeitbonifikationen ist glaube ich keinem egal auf welchem Platz er durchs Ziel fährt. Finde ich generell eine gute Regelung die nochmal etwas mehr spannend verspricht.
 
Wie schätzt Du die Egos der beiden ein, wieviel wert legt da jeder Einzelne darauf, den anderen zu schlagen? Also jetzt nicht aufs GC bezogen, sondern auf so eine Etappe wie gestern gesehen. War es Contador egal, eine Radlänge hinter Froome einzutrudeln, weil er insg. mitgehen konnte und ihm das langt? Oder wäre er schon gerne vor Froome ins Ziel gefahren, aber es ging einfach nicth mehr und es ist schon eine kleine Niederlage - mental!?

Ich tu mir da immer schwer, gehe aber eher davon aus, dass gestern jeder alles gegeben hat und würde daher Froome etwas stärker einschätzen...


Natürlich wollte Contador vor Froome sein, war er auch bis 100m vor dem ziel, aber Contador ist einer der schwächsten Sprinter überhaupt, er hat Froome meines wissen noch nie im Sprint irgendwo geschlagen wo sie gleich ankamen...
Contador legt zu, da bin ich mir sicher! Ist er am Sonntag bei den Besten und verliert er im Zeitfahren unter 1min auf Froome, ist er mein Top Favorit!
 
@danielito23 Zunächst sind beides faire Sportler die sich, so jedenfalls mein Eindruck, gegenseitig sehr respektieren und keine reinen Egomanen.
Darüber hinaus ist die Ausgangslage eine andere als bei der Dauphine bzw. Tour: Beide wissen, dass sie nicht bei 100% sind, daher auf Quintana, Rodriguez usw. aufpassen müssen und der Sieg nicht automatisch unter ihnen beiden ausgemacht wird. Das "Zeichen setzen", was bei der Dauphine 2013 und 2014 aufgrund der klaren Rivalität im Hinblick auf die Tour wichtig war, ist hier aus den genannten Gründen irrelevant. Es geht also bei den Platzierungen nicht ums Ego mMn, aber wie @To.Wa. richtig sagt, geht's um die Bonifikationen, sodass beide gestern nicht verschenkt haben.
Da das Finale gestern aber "speziell" war, ist die Aussagekraft begrenzt.
 
Froome ist nicht im Feld und Saxo macht Tempo! 1min!
Froome ist gestürzt, oh man warum??? (laut gerüchten angeschlagen)
27 Sekunden...
scheint einfach nicht sein jahr zu sein!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Stürze sind meiner Meinung nach mehr Kopfsache als fahrerisches Geschick bei ihm...
Wenn er wieder alles offen hat, ist das Ding durch!
 
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