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Verschiedene Themen um Radprofis und Ex-Radprofis

Diese Diebstähle scheinen die Teams nicht sehr hart zu treffen bzw. im Nachgang weniger aufwendig zu sein, als in Sicherheitsysteme oder Sicherheitspersonal zu investieren. 🤷‍♂️
Langsam wirds bisschen lächerlich. So richtig wollen sie die Räder anscheinend nicht sichern. Es gäbe ja so viele technische und andere Möglichkeiten...
 

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Re: Verschiedene Themen um Radprofis und Ex-Radprofis
Naja, sobald es Personalintensiv wird, wird es auch schnell sehr teuer... wenn man bedenkt, wieviele Tage das pro Jahr sind, teilweise an 3 Orten gleichzeitig, usw...
Und die machen sicher schon so einiges, sonst würde da jeden zweiten Tag was verschwinden.
 
Zum Preis eines solchen Rades kann ich wie viele Stunden einen Security Menschen hinsetzen? Ach ja, nur 3 Wochen, gut, das lohnt natürlich nicht.🙄
Da ist die Frage ob ein Security Mensch dafür ausreicht.
Wird schon erheblich sein, wenn jede Mannschaft das ganze Jahr dafür ein Security Team unterhalten muss.

Wie oft passiert sowas im Jahr durchschnittlich in der WT?
 
Froome wurde wohl im Training angefahren und ist für den Rest der Saison udn damit wohl aus insgesamt aus dem Profisport raus (als Fahrer zumindest).

https://www.lequipe.fr/Cyclisme-sur...se-apres-un-accident-a-l-entrainement/1588192
Israel-Premier Tech confirmed the news Thursday afternoon in a short media release.

“Chris Froome was airlifted to hospital in Toulon yesterday afternoon following a serious training crash [no other cyclists or vehicles were involved],” read the note issued Thursday.

“Fortunately, Chris is stable and did not sustain any head injuries. However, scans have confirmed a pneumothorax, five broken ribs, and a lumbar vertebrae fracture, for which he will undergo surgery this afternoon.
https://velo.outsideonline.com/road/froome-hospitalized-in-training-crash/
 
Denke er meint damit, dass der Wert eines einzigen gestohlenen Rades schon drei Wochen den Security-Mitarbeiter bezahlt hätte, um damit zu zeigen, dass es schon sinnvoller wäre, lieber das Geld für die Security zu zahlen!?
Richtig, aber man versteht halt lieber was falsch, oder legt es nach eigenem Verständnis aus, statt nachzudenken oder zu fragen, wie es gemeint war.

Ich gehe mal davon aus, dass die Lager der Teams in ihren eigenen Gebäuden ohnehin entweder mittels Alarmanlage oder Personal bewacht werden. Daher bezog ich mich auf die ungefähre Dauer der Veranstaltung.
 
Ich gehe mal davon aus, dass die Lager der Teams in ihren eigenen Gebäuden ohnehin entweder mittels Alarmanlage oder Personal bewacht werden. Daher bezog ich mich auf die ungefähre Dauer der Veranstaltung.
Eine Mannschaft ist aber halt an mehreren Orten gleichzeitig, einen allein hinsetzen ist auch bisschen sinnlos wenn wirklich mal was ist, dazu Urlaub/Krankheit usw.

Im Endeffekt müsste man sich dann mindestens 3 mal 3-4 Leute, plus eventuell Fahrzeuge und einen Koordinator unterhalten. Bei der ganzen Reisetätigkeit geht sich das sicherlich nicht mit Mindestlohn aus. Kommt man dann ganz schnell übers Jahr auf mittlere bis hohe sechsstellige Beträge.
 
Hat ernsthaft noch keiner das Bild von Ulle mit dem flüssigen Nutella gepostet? 😅

17164.png



https://www.eurosport.de/radsport/v...jorgenson-campenaerts_sto23214856/story.shtml
 
Richtig, aber man versteht halt lieber was falsch, oder legt es nach eigenem Verständnis aus, statt nachzudenken oder zu fragen, wie es gemeint war.

Ich gehe mal davon aus, dass die Lager der Teams in ihren eigenen Gebäuden ohnehin entweder mittels Alarmanlage oder Personal bewacht werden. Daher bezog ich mich auf die ungefähre Dauer der Veranstaltung.
Na und ich meinte, du willst ja sicher nicht nur bei dem einen Rennen die räder bewachen. Es sind fast durchgehend von Januar bis Oktober Rennen und zwar die meiste zeit davon mehrere gleichzeitig wo ein team vertreten ist und da sind 19-20 Stunden pro tag kein rennen.

Die 3-4 Sicherheitsleute die mein vorredner für eine renncrew berechnete wird wohl bicht reichen, da sie ordentlich routieren müssen an 24 stunden tagen. Und jetzt noch mal nachrechnen zumal die räder versichert sein dürften.

Ggf könnte man den versicherungsbeitrag um ein paar prozent senken, wenn man die utopischen sicherheitskosten rauswirft
 
Man nennt sowas Fahrlässigkeit, Versicherungen nennen es sogar gerne mal Vorsatz, wenn so argumentiert wird. Aber hey, soll Jeder machen, wie er es für richtig hält. Ein Vorhängeschloss am Trailer ist jedenfalls keine Sicherheit bei so einem Wert des Inhalts. Und wenn mir Einer kommt mit „ist ja versichert“, dann sind das oft dieselben Leute, die sich stundenlang über steigende Beiträge auslassen können. 4 solcher Vorfälle in einer Saison sollten jedenfalls auch den größten Zweifler überzeugen, dass da irgendwas falsch läuft.
 
Man nennt sowas Fahrlässigkeit, Versicherungen nennen es sogar gerne mal Vorsatz, wenn so argumentiert wird. Aber hey, soll Jeder machen, wie er es für richtig hält. Ein Vorhängeschloss am Trailer ist jedenfalls keine Sicherheit bei so einem Wert des Inhalts. Und wenn mir Einer kommt mit „ist ja versichert“, dann sind das oft dieselben Leute, die sich stundenlang über steigende Beiträge auslassen können. 4 solcher Vorfälle in einer Saison sollten jedenfalls auch den größten Zweifler überzeugen, dass da irgendwas falsch läuft.
Ich würde selbst wenn meine autoversicherung um 500 euro im jahr steigt nicht 50.000 euro für n security typen bezahlen, der rund um die uhr aufpasst. Auch wenn du das nicht nachvollziehen kannst
 
[...] Und wenn mir Einer kommt mit „ist ja versichert“, dann sind das oft dieselben Leute, die sich stundenlang über steigende Beiträge auslassen können. [...]
Weil das an dieser Stelle gut reinpasst, mir aber schon an vielen anderen Stellen auch aufgefallen ist - ich glaube, dass da bei vielen ein grundsätzliches Missverständnis darüber besteht, was eine Versicherung letzten Endes ist.
Vom Grundprinzip legen bei einer Versicherung eine Menge Leute Geld zusammen auf die Seite, damit dann, wenn ein Schaden auftritt, dieser von diesem zurückgelegten Geld beglichen werden kann. Wenn der Topf mit Geld sich schneller leert als er aufgefüllt wird, dann müssen die Versicherungsbeiträge erhöht werden - sonst funktioniert das nicht mehr (die Versicherung ist ja keine Geldentstehungsmaschine). In den meisten Fällen will derjenige, der diesen Topf mit Geld verwaltet, für diese Verwaltung bezahlt werden - ergo werden die Versicherungsbeiträge nicht zu 100% für die Schadensausschüttung zur Verfügung stehen ...

Schon allein deshalb springt der Gedanke "ist ja versichert" eigentlich immer zu kurz - Versicherungen sind dann sinnvoll, wenn das Eintreten des Versicherungsfalls einen ruinieren würde, die Versicherungsbeiträge aber überschaubar sind. Das ist eigentlich immer dann der Fall, wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit des Schadens extrem gering ist - weil dann eine Menge Leute Geld in den Topf einzahlen, aber nur ganz selten was rausgenommen wird.

Bei der aktuellen Diebstahlserie haben wir gerade aber einen sprunghaften Anstieg der Eintrittswahrscheinlichkeit - daher werden die Beiträge dafür ansteigen müssen oder aber die Versicherungsnehmer Auflagen zur Eintrittsvermeidung ergreifen müssen, die in Sachen Kosten spürbar sein werden.

Letzten Endes ist es ein Abwägen, was der Diebstahl aller Räder das Team kostet und wieviel Geld sie für die Verhinderung der Diebstähle ausgeben müssen. Solange das Beklautwerden billiger ist, werden sie sich beklauen lassen ...
 
Man kann schon vermuten, dass angesichts der Häufing der Fälle die Versicherungsprämien um mehr als ein paar Hundert Euro pro Jahr steigen werden und eine weitere Frage ist, wie lange Versicherungen noch bereit sind, die Teams überhaupt gegen solche Schäden zu versichern. Dann müssen sich die Teams was einfallen lassen. Ich sehe jetzt auch nicht, dass es wirtschaftlich tragbar ist, rund um die Uhr Sicherheitspersonal vor jeden einzelnen LKW zu stellen, aber es gibt ja noch eine Vielzahl anderer Möglichkeiten: Abstellen der Fahrzeuge auf bewachten Parkplätzen oder Speditionen, Punktuelle Überwachung durch ortsansässige Sicherheitsunternehmen in bekannten Risiko-Gebieten wie Ballungszentren, technische Aufrüstung der Fahrzeuge mit Video- und Alarmsystemen mit Fernüberwachung, Entfernung aller Hinweise, Logos etc. die auf die Ladung der Fahrzeuge schließen lassen etc.
 
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