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Rennrad verlangsamen

Absonderlich ist, dass man sich als Guide nicht auch mal zu 100% in den Dienst seiner Kollegen/Kunden stellen und mit ihnen die Fahrt geniessen kann/will, sondern auch dann noch die Selbstoptimierung auf die Spitze treibt.
Achja und das machst du daran fest, weil ich nebenher versuche auch einfach gern in meiner GA zu fahren?
Und dadurch wird mir automatisch jetzt von dir das unterstellt? Was bitteschön läuft mit dir falsch?
 
Es geht hier doch einfach nur darum das man vielleicht 50w mehr treten muss mit simplen Tricks und so dann nicht 80w fahren „muss“ wenn man als Guide unterwegs ist. Ob das jetzt den großen unterschied im Trainingspensum macht sei mal dahingestellt.

Hier wird auch alles immer komplett zerissen.

Ich denke aber neben den Reifen gibt es nicht wirklich gute Tipps außer der aerodynamik.
 
Achja und das machst du daran fest, weil ich nebenher versuche auch einfach gern in meiner GA zu fahren?
Und dadurch wird mir automatisch jetzt von dir das unterstellt? Was bitteschön läuft mit dir falsch?
Die Frage stellt sich letztendlich, wie viele % deiner Zeit auf dem Rad du davon als Guide unterwegs bist. Sind das 90%, dann ist es logisch wenn man sich Gedanken macht, wie man beides (Guide und GA) unter einen Hut bringen kann. Wenn man aber z.B. "nur" zu 10% oder weniger als Guide unterwegs ist, dann wird das auf die GA wohl kaum einen Einfluss haben, ob man da ein paar Watt mehr oder weniger treten muss. In dem Fall könnte man das Thema GA auch mal beiseite lassen und die Aufgabe als Guide und den Genuss in den Vordergrund stellen.
 
Die Frage stellt sich letztendlich, wie viele % deiner Zeit auf dem Rad du davon als Guide unterwegs bist. Sind das 90%, dann ist es logisch wenn man sich Gedanken macht, wie man beides (Guide und GA) unter einen Hut bringen kann. Wenn man aber z.B. "nur" zu 10% oder weniger als Guide unterwegs ist, dann wird das auf die GA wohl kaum einen Einfluss haben, ob man da ein paar Watt mehr oder weniger treten muss. In dem Fall könnte man das Thema GA auch mal beiseite lassen und die Aufgabe als Guide und den Genuss in den Vordergrund stellen.

Ach jetzt doch auf "normal und nett"? Sry aber du hast mir hier schon jede Sympathie verspielt.. solche Fragen / Aussagen stellt und triff man i.d.R. bevor man jemanden anmacht - und nicht jemanden direkt als Erstes irgendwas unterstellt...
 
ich nehme fuer sowas gern den singlespeeder fuer die stadt. uebersetzung von 2,5:1 trainiert runden, zuegigen tritt. alternativ fuer die schnelleren ortsschildsprints, die langsameren fahren nicht mit. sonsind abends alle gleich ko.
 
Naja, ist ja mittlerweilen oft der gleiche Ablauf: ein Forumskollege hat ein nicht ganz alltägliches Problem und verpackt es zudem noch unbeabsichtigt und unglücklich in eine reisserische Überschrift. Weil der Mensch ja Kuriositäten anziehend findet, wird der Eintrag auch häufig angeklickt.
In dem Fall kann ich den TE sogar ein wenig verstehen, nehme ich doch fürs MTB Kindertraining gerne das Enduro mit den schwersten Reifen. Das hat aber nichts mit meinem Grundlagentraining zu tun, sondern ich kann dann bergauf besser mit den Kleinen mitfühlen als würde ich mit dem XC-Renner kreiseln. Erwische ich bei der Einteilung die Gruppe Ü14 habe ich Pech gehabt, da dreht sichs um 180° 😂.
Ich denke, wie andere bereits erwähnt haben, kann man mit den Reifen am meisten vernichten, es fällt auch nicht sofort auf.
Grundsätzlich sollte man sich jedoch schon Gedanken machen, ob ich mich auf ein Vorhaben ganz einlasse und mich bedingungslos in die Gruppe gebe oder ob ich zwei Kompromisse (Training und Guiding) zusammen kleben muss.
 
Absonderlich ist, dass man sich als Guide nicht auch mal zu 100% in den Dienst seiner Kollegen/Kunden stellen und mit ihnen die Fahrt geniessen kann/will, sondern auch dann noch die Selbstoptimierung auf die Spitze treibt.

Ich würde ja fast wetten, dass alle, die das als egoistisch empfinden, noch keine einzige Stunde ehrenamtlich für andere eingesetzt haben.

In meinem Fall war das jahrelang so: hätte ich nicht total egoistisch versucht, mich "selbst zu optimieren", während ich die Gruppen geführt habe, wären sie gar nicht gefahren.
 
Ich würde auch einen Anhänger nehmen. Dann können die Teilnehmer ihre Jacken und sonstiges an Essen und Trinken dort von Dir transportieren lassen.
Wieviel Watt möchtest Du denn überhaupt einsparen? Geht es um 150W oder 20W?
 
Anhänger ist doch Blödsinn. Ne Rennradgruppe wo der erste mit Anhänger fährt?

Aber es ist whier im Forum echt schlimm, wie alles sofort zerrissen oder verurteilt wird. Hab ich so in kaum nem anderen Forum erlebt. Im Tour-Forum wars gefühlt auch deutlich besser...

Wenn vom Material was verändern möchtest würde ich auch auf schlecht rollende Reifen setzen. Ansonsten
mit den Trittfrequenzen bisschen mehr variieren. Ungewohnt hoch oder niedrig bremst dich auch ein.
 
Anhänger ist doch Blödsinn. Ne Rennradgruppe wo der erste mit Anhänger fährt?

Aber es ist whier im Forum echt schlimm, wie alles sofort zerrissen oder verurteilt wird. Hab ich so in kaum nem anderen Forum erlebt. Im Tour-Forum wars gefühlt auch deutlich besser...

Wenn vom Material was verändern möchtest würde ich auch auf schlecht rollende Reifen setzen. Ansonsten
mit den Trittfrequenzen bisschen mehr variieren. Ungewohnt hoch oder niedrig bremst dich auch ein.

Erst sagst Du es wäre Blödsinn und dann sagst Du es wäre schlimm hier im Forum dass alles zerrissen wird? Du machst damit doch genau das, was Du verurteilst. Das verstehe ich nicht 🙄

Nur weil es optisch vielleicht nicht ganz stillvoll ist...dann soll er ein Gravelrad anstelle eines Rennrad nehmen und dort 50-60mm Reifen montieren. Dann ist das Problem auch gelöst. Hat dann einen RR Lenker und bis auf die breiten Reifen paßt es optisch in die Gruppe (wenn es wirklich so wichtig ist).
 
Anstatt Dein Rennrad zu verlangsamen, könntest Du ganz einfach langsame Rennräder nutzen. Und zwar die Deiner Mitfahrer! Da das ja Anfänger sind, haben die sicher auch Anfängerräder und die sind langsamer als ein Profirad.
Das setzt voraus, dass Du nicht zu stark vom durchschnittlichen Körperbau abweichst und die anderen Räder sich mit etwas Einstellerei auf Dich anpassen lassen und Dein Rad umgekehrt auf die Mitfahrer.

Motivation hinter dem ganzen sollte sein, dass die Mitfahrer zum einen lernen, ein Rad vernünftig auf einen Fahrer einzustellen und die Auswirkungen von unterschiedlichem Fahrgerät kennenlernen.

Und Du hast Deinen Trainingseffekt, weil Du ja ein schlechteres Rad fährst als Deines.
 
Hey Leute,

heute mal ne komplett andere Frage. Welche Tricks gibt es um ein Rennrad LANGSAMER zu machen.

Folgendes. ich bin demnächst wohl für ein paar Wochen Radguide und da die Mitfahrer alle bisschen langsamer wie ich sind, ich über trotzdem gerne meine Grundlage fahren möchte - suche ich nun nach Möglichkeiten.
Ich sag dir jetzt was, das du nicht hören willst.
Wenn du Radguide sein willst hast du dich kompromisslos an die Gruppe anzupassen.
Wenn du meinst trotzdem GA fahren zu müssen, bist du als Guide nicht geeignet.
Dann muss das jemand machen der sich anpassen kann.
So einfach ist das.
Deswegen sein Rad langsamer zu machen ist die Idee eines kleinen Kindes und für einen Erwachsenen ziemlich bescheuert.
Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
 
Ich sag dir jetzt was, das du nicht hören willst.
Wenn du Radguide sein willst hast du dich kompromisslos an die Gruppe anzupassen.
Wenn du meinst trotzdem GA fahren zu müssen, bist du als Guide nicht geeignet.
Dann muss das jemand machen der sich anpassen kann.
So einfach ist das.
Deswegen sein Rad langsamer zu machen ist die Idee eines kleinen Kindes und für einen Erwachsenen ziemlich bescheuert.
Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.
Du liegst hier m.E. falsch und scheinst wie ein paar andere hier nur in schwarz (egoistische Selbstoptimierung) und weiß (volle Fokussierung auf die Teilnehmer mit bestem Service) zu denken. Wir wissen doch gar nicht genug über den TE und die Umstände des geplanten Trainingslagers, um solche harte Bewertungen abzugeben ("Idee eines kleinen Kindes").

Ja, wenn er das gegen Bezahlung macht ("ein paar Wochen" klingt nach mehr als Ehrenamt) sollten die Kunden keine Kompromisse eingehen müssen. Dazu würde ich neben den 'harten' Faktoren wie Routenplanung und Pacing auch zählen, dass die Kunden sich insgesamt wohl fühlen. Da wäre es dann in der Tat nicht optimal z.B. mit einem Fat BIke anzutreten und so etwas wie ein Bremsfallschirm (um mal ein recht abwegiges Beispiel zu nehmen) würde sich in meinen Augen verbieten. Man sollte Kunden nicht täglich indirekt unter die Nase reiben, dass man so viel besser ist. Vielleicht stört das die meisten nicht; manche aber schon.

Davon abgesehen behaupte ich, dass man sehr wohl ein guter Guide sein kann, auch wenn man versucht dabei durch erhöhten Widerstand etwas mehr Trainingsbelastung für sich selbst zu generieren. Ein paar sinnvolle Vorschläge kamen ja. Gegen Reifen mit hohem Widerstand, weniger aerodynamische Kleidung, vielleicht eine Lenkertasche hätte ich erstmal nichts einzuwenden, aber damit ist der Effekt begrenzt.

Anstatt Dein Rennrad zu verlangsamen, könntest Du ganz einfach langsame Rennräder nutzen. Und zwar die Deiner Mitfahrer! Da das ja Anfänger sind, haben die sicher auch Anfängerräder und die sind langsamer als ein Profirad.
Das setzt voraus, dass Du nicht zu stark vom durchschnittlichen Körperbau abweichst und die anderen Räder sich mit etwas Einstellerei auf Dich anpassen lassen und Dein Rad umgekehrt auf die Mitfahrer.

Motivation hinter dem ganzen sollte sein, dass die Mitfahrer zum einen lernen, ein Rad vernünftig auf einen Fahrer einzustellen und die Auswirkungen von unterschiedlichem Fahrgerät kennenlernen.

Und Du hast Deinen Trainingseffekt, weil Du ja ein schlechteres Rad fährst als Deines.
Ich vermute du überschätzt den Effekt von teuren Rädern und unterschätzt das durchschnittliche Material von Rennradlern, die vielleicht etwas langsamer sind, aber das Hobby zumindest so intensiv betreiben, dass sie auf Trainingslager fahren... 😁
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehe die vielen "lustigen" Antworten nicht. Habe jahrelang Guide im Verein und für diverse Radsport-Gruppen gespielt und dabei auch versucht, soviel Training zu bekommen wie möglich. Bei schnelleren Gruppen reicht es dafür aus, immer im Wind zu fahren, erwischt man langsamere, braucht es Tricks. Extrem mies rollende Reifen mit wenig Druck, immer Oberlenker-Griff, weitere Klamotten ... habe aber auch schon mal komplett das Bike gewechselt und bin mit dem Crosser oder dem MTB gefahren.
Ich denke auch, ein Wechsel aufs MTB könnte am effektivsten sein. Einfach sagen, das eigene Rad musste eingeschickt werden.
 
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