• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Rennen die interessant sind, aber (fast) keinen interessieren

ennio_99

Aktives Mitglied
auch noch interessant:
"Erfolg im Sport ist also nicht nur erarbeitet, sondern auch ererbt. Allein die für Ausdauersportarten so wichtige maximale Sauerstoffaufnahme ist den meisten Studien zufolge zu rund 50 Prozent genetisch festgelegt. Die Körpergröße liegt zu bis zu 80 Prozent, der BMI zu 30 bis 50, die Muskelkraft und die maximale Sauerstoffaufnahme zu rund 50 Prozent in den Genen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg ist damit offenkundig: den zur Sportart passenden Körperbau zu haben.
Darin steckt wohl auch die Antwort auf die Frage, warum es fast keine dunkelhäutigen Weltklasseschwimmer gibt: Bei dunkelhäutigen Erwachsenen liegt der Körperschwerpunkt durchschnittlich um drei Prozent höher als bei gleich großen Weißen, ergab eine Studie von Forschern der Duke University. Beim Laufen führe dies zu einer um 1,5 Prozent höheren, beim Schwimmen aber zu einer um 1,5 Prozent niedrigeren Geschwindigkeit."
 
Zuletzt bearbeitet:

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
Lotto-Soudal startet trotz des Todes von Bjork Lambrecht geschlossen zur heutigen fünften Etappe der Polen-Rundfahrt.
Wie man auf Twitter lesen konnte, hatte das Team es den Fahrern freigestellt, ob sie weiterfahren wollen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: fn2

laidback

Tertium Quid
auch noch interessant:
"Erfolg im Sport ist also nicht nur erarbeitet, sondern auch ererbt. Allein die für Ausdauersportarten so wichtige maximale Sauerstoffaufnahme ist den meisten Studien zufolge zu rund 50 Prozent genetisch festgelegt. Die Körpergröße liegt zu bis zu 80 Prozent, der BMI zu 30 bis 50, die Muskelkraft und die maximale Sauerstoffaufnahme zu rund 50 Prozent in den Genen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erfolg ist damit offenkundig: den zur Sportart passenden Körperbau zu haben.
Darin steckt wohl auch die Antwort auf die Frage, warum es fast keine dunkelhäutigen Weltklasseschwimmer gibt: Bei dunkelhäutigen Erwachsenen liegt der Körperschwerpunkt durchschnittlich um drei Prozent höher als bei gleich großen Weißen, ergab eine Studie von Forschern der Duke University. Beim Laufen führe dies zu einer um 1,5 Prozent höheren, beim Schwimmen aber zu einer um 1,5 Prozent niedrigeren Geschwindigkeit."
Vorsicht, dass Eis auf dem du dich gerade bewegst ist äußerst dünn. :oops:

Außerdem ist die Aussage, dass Menschen unterschiedliche Veranlagungen oder genetische Voraussetzungen haben, politisch ziemlich unkorrekt. Auch wenn versucht wird dies durch pseudowissenschaftliche Studien zu belegen. ;)

Ansonsten sehe ich in den letzten Beiträgen jede Menge Erfolg versprechende Ansätze für zukünftige Doktorarbeiten, jedoch wenig Zusammenhänge mit Rennen die interessant sind, aber (fast) keinen interessieren. 🤓

Wie wäre es mit einem eigenen Thread: Remco Evenepoel - Hat er Talent oder nicht? Und was ist eigentlich ein Talent? Und falls ja, trifft es auf Remco Evenpoel zu? :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
Das Problem an der Diskussion um Evenpoels Talent ist, dass fast jeder zwar glaubt zu wissen, was Talent ist, dass man Talent aber leider nicht messen kann ...

Zum Thema Rennen die keinen Interessieren :D :
Zur Zeit läuft auch noch die Tour de Guadeloupe - UCI Kategorie 2.2. Bemerkenswert, dass man auf einer Schippe Sand in der Karibik 9 Etappen plus Prolog unterbringen kann ...
 

laidback

Tertium Quid
Zum Thema Rennen die keinen Interessieren :D :
Zur Zeit läuft auch noch die Tour de Guadeloupe - UCI Kategorie 2.2. Bemerkenswert, dass man auf einer Schippe Sand in der Karibik 9 Etappen plus Prolog unterbringen kann ...
Und das mit reichlich deutscher Beteiligung. Zweitstärkste Nation nach Frankreich. Die haben bestimmt das Zeug mal eine Grand Tour zu werden. ;) Schade dass es davon keine Übertragung gibt. Da ist bestimmt die Hölle los wenn die über die Insel fahren. :bier:
 

fn2

Aktives Mitglied
Ich habe dir widersprochen, dass man bei Evenepoel mit dem Begriff Talent vorsichtig sein sollte weil der Grund für Evenepoels Überlegenheit am professionelleren, systematischeren oder härteren Training liegt. Das tun die alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Und das schon viel länger als er.
Das bezweifle ich. Mich interessiert - oder ich habe versucht zu begründen - warum es möglich ist, "Talente" zu verheizen. Nach deiner Definition von Talent wäre das nicht möglich.
Es ist ähnlich wie mit doping: es gibt Leute, die behaupten, dass gedopte Sportler nicht so viel trainieren müssen. Das Gegenteil ist der Fall: Gedopte Sportler trainieren mehr und härter, weil es möglich ist. Das Geheimnis ist nicht, keinen Schmerz zu haben, sondern sich nichts daraus zu machen.
 

fn2

Aktives Mitglied
Darin steckt wohl auch die Antwort auf die Frage, warum es fast keine dunkelhäutigen Weltklasseschwimmer gibt: Bei dunkelhäutigen Erwachsenen liegt der Körperschwerpunkt durchschnittlich um drei Prozent höher als bei gleich großen Weißen, ergab eine Studie von Forschern der Duke University. Beim Laufen führe dies zu einer um 1,5 Prozent höheren, beim Schwimmen aber zu einer um 1,5 Prozent niedrigeren Geschwindigkeit."
Du kannst den Schwimmsport nicht auf den Radsport beziehen. Ich bin mein Leben lang geschwommen, habe hart trainiert, bin aber nie zum Durchbruch gekommen, vom zeitlichen Aufwand hätte ich viel besser schwimmen müssen. Das liegt daran, weil du im Wasser nicht systematisch trainieren kannst: je höher die Zugfrequenz, desto höher ist der Widerstand, es müsste, wie beim Radfahren umgekehrt sein.

Dann bin ich zum Radfahren gewechselt und habe festgestellt: je härter ich trainiere, desto besser werde ich. Das lässt sich 1:1 reproduzieren.
Getreu dem Spruch von Eddie Merx: fahre.

Beim Schwimmen musst du Talent für die Schnellkraft haben, weil du sie im Wasser nicht trainieren kannst. Warum Spitzenschwimmer vorwiegend an Land trainieren, das begreifen die wenigsten. Talentierte Schwimmer haben alle riesige Lungen und sind mind. 1,90 m groß. Nehme z. B. Turner, die müssen alle klein sein.

Anders beim Radfahren: da triffst du alle Gewichte, alle Körpergrößen, Fahrer mit einer niedrigen TF, Fahrer mit einer hohen TF. hohe Maximalleistung, geringe Maximalleistung. Da ist im Profisport alles vertreten. Ich bin das beste Beispiel. Als Bewegungslegastheniker habe ich mir über Jahre hinweg eine hohe TF antrainiert. Das geht. Im Schwimmsport wäre das nicht möglich, bzw. war nie möglich.
 

fn2

Aktives Mitglied
Die Definition von Talent ist ähnlich schwierig wie die Definition von "Sport".

Dass eine normale Bewegung kein Sport ist, sollte klar sein. Ab wann beginnt Sport? Die meisten Menschen definieren Sport als anstrengend. Sobald irgendetwas weh tut, ist es Sport.

Ich kenne viele Radfahrer, die wollen schmerzfrei Radfahren. Sie kennen ihre Grenzen, fahren Trainingsrunden nur so lang sie es können. Wenn nicht, biegen sie nach Hause ab oder fahren einfach locker nach Hause. Dass das Ganze funktioniert liegt nur daran, dass sie sich in Gruppen treffen (z. B. RTF) und sich von anderen motivieren lassen. Dort gehen sie über ihre Grenzen.

Talent ist, auch alleine über seine Grenzen ("tief") gehen zu können.

Meine Definition von Sport ist: Sport muss nicht anstrengend sein. Es kann auch locker sein. Sport heißt: bewege ein Körperteil so schnell wie du kannst. Es ist wie Musik: wenn ich auf dem Rad sitze, bin ich der Virtuose und mein Rad ist das Instrument.
 

ennio_99

Aktives Mitglied
Getreu dem Spruch von Eddie Merx: fahre.
Eddy Merckx! :)
Merckx_74_2_.jpg


Wer viele Kilometer trainiert kann nachher viele Kilometer fahren.
Wer hart trainiert kann nachher hart fahren.
Wer mal viel und mal hart trainiert, der kann nachher viele Kilometer hart fahren.
Wer gleichzeitig viel und hart trainiert, der hat bald kaputte Knie.
Oder keine Lust mehr...
 
Zuletzt bearbeitet:

ennio_99

Aktives Mitglied
Remco Evenepoel heute beim EZF in Alkmaar...Leider nur auf ES2:mad:

wird er sich gegen Brändle, Dowsett, Küng, Jos van Emden und Sütterlin behaupten?
Titelverteidiger Campenaerts ist nicht am Start.

Ackermann will am Sonntag das Straßen-Rennen bestreiten. Vorher will er heute bei der Polen-RF an Maijka "Gelb" übergeben;-)
und dann nach Alkmaar fliegen.
 

Tsunami-Basti

Aktives Mitglied
Remco Evenepoel heute beim EZF in Alkmaar...Leider nur auf ES2:mad:

wird er sich gegen Brändle, Dowsett, Küng, Jos van Emden und Sütterlin behaupten?
Titelverteidiger Campenaerts ist nicht am Start.

Ackermann will am Sonntag das Straßen-Rennen bestreiten. Vorher will er heute bei der Polen-RF an Maijka "Gelb" übergeben;-)
und dann nach Alkmaar fliegen.
Überragender Sieg von Evenepoel
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
Herausragende Ergebnisse liefern im TT außerdem auch zwei deusche Sportlerinnen
WU23: 1. Hannah Ludwig
WE: 2. Lisa Klein

Zum EM-Titel von Hannah Ludewig. Wenn man bedenkt, wie wenige Vereine es in Deutschland gibt, die noch Jugendarbeit machen, welche Schwierigkeiten die dabei haben und auch, wie wenig Rennen es im Junioren- und Amateurbereich noch gibt und dann sieht, wie trotzdem regelmäßig neue Top-Talente entdeckt und gefördert werden, ist das phänomenal.
Das ist ungefähr so, als würde Norwegen alle vier Jahre im Halbfinale der Fußball WM stehen ... :bier:
 
Zuletzt bearbeitet:

laidback

Tertium Quid
Was für ein geiles Rennen war der hochkarätig besetzte Grand Prix Cycliste de Québec gestern wieder. Sagan, Alaphilippe, Van Avermaet und Ulissi sind kurz vor dem Ziel weg und dann gönnen sie sich gegenseitig das Zahnweh nicht (JCL). Keiner der anderen Drei (bis auf JA ein kurzes Stück) mag die Führung übernehmen weil Sagan dabei ist. Dann kommt Matthews von hinten angeflogen und zeigt ihnen allen wo der Barthel den Most holt. Sagan wird trotz fast alleiniger Führungsarbeit am Ende des Rennens dann noch Zweiter. 👍

Ich freue mich schon Sonntag auf Montreal. Die kanadischen Rennen sind einfach Spitze. :cool:
 

laidback

Tertium Quid
Heute der GP de Wallonie mit dem Finale auf der Zitadelle von Namur. Der circa zwei Kilometer lange Anstieg schlängelt sich von der Maas in einigen Kurven auf Kopfsteinpflaster auf das Plateau mit dem Ziel. Nicht besonders schwer, aber das Ding hat irgendwie Stil. Bin dort schon mit Reiserad und voll beladenem Anhänger hoch und auch dieses Jahr wieder mit dem Renner. Freue mich schon sehr auf das Rennen und die Wallonie. 💪 👍 :)
 

baumann-60

Aktives Mitglied
Heute der GP de Wallonie mit dem Finale auf der Zitadelle von Namur. Der circa zwei Kilometer lange Anstieg schlängelt sich von der Maas in einigen Kurven auf Kopfsteinpflaster auf das Plateau mit dem Ziel. Nicht besonders schwer, aber das Ding hat irgendwie Stil. Bin dort schon mit Reiserad und voll beladenem Anhänger hoch und auch dieses Jahr wieder mit dem Renner. Freue mich schon sehr auf das Rennen und die Wallonie. 💪 👍 :)
Danke hätte ich sonst verpasst ;):daumen:

und Nico Denz ist vorne mit dabei
 
Oben