achilles schrieb:
find ich auch... weil dann hattest du schon mal 4 h "richtiges" ga-training 🙂... und wenn später der puls hochgeht, das ist ganz normal... kann sein, dass du dann immer noch im ga fährst...
Dass der Puls auch bei konstanter Belastung immer weiter nach oben läuft, ist völlig normal und im Prinzip auch richtig so.
Lange GA-Einheiten sollen vor allem den Fettsäurestoffwechsel trainieren - deswegen brennt man sozusagen auf kleiner Flamme die Glycogenspeicher leer. Wenn die Glycogenspeicehr +/- leer sind under Körper auf den FS_Stoffwechsel umschaltet, steht er vor einem Problem: Um eine bestimmte Energiemenge aus der Fettsäure-Verbrennnung bereit zu stellen, benötigen Deine Muskeln mehr Sauerstoff, als wenn sie dafür Glycogen verwenden würden. Also sinkt entweder die Leistung, oder der Puls geht nach oben. Dieser Punkt fällt im flachen Gelände nicht unbedingt auf, weil Wind & Wellen und der normale verkehr für Ablenkung sorgen und dafür, daß man immer mal eine Tritt rausnimmt - die Leistung pendelt also sowieso schon mehr.
Auf der Rolle fährt man meistes konstanter, und dann sieht man sofort, wenn der Puls plötzlich steigt, obwohl die Leistung gleich bleibt.
Wenn Du dann bei mehr oder minder leeren Glycogenvorräten so richtig antrittst (Berg/Sprint), brauchst Du also viel viel mehr Sauerstoff, als wenn Du diese Aufgaben gleich am Anfang einbaust. DEswegen geht der puls hoch.Dazu kommt noch die allgemeine (neuromuskuläre) Ermüdung, der Bewegungsablauf beim Tritt ist weniger effizient usw.
Für das Ziel eines GA-Trainings sind solche späten Belastungen eher kontraproduktiv. Du solltest sie meiden, so gut es geht. Den Berg also lieber am Anfang des Trainings hochfahren oder sogar ganz auslassen und das Training klar in GA- und KA-Einheiten aufteilen ("Lang&locker
ODER kurz&knackig").