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PBP 2027

Systembedingt kann man beim Velomobil keinen Nabendynamo verwenden, ich habe ungefähr 1 kg Batterien und Ladegeräte bei PBP 2023 mit durch die Gegend gefahren, in Tinteniac (franz. Liegeradvereinigung) und Brest (Hotel) nachgeladen, am Ende war nicht alles leer.

Beim 1200er Zwischen Rhein und Seine in 2025 waren es nur zwei Powerbanks und ein großer Lupine-Akku, allerdings hat die Struktur mit 2x600 km Schleifen den Vorteil, dass man an den Wendepunkten und in der Mitte Übernachtungen einplanen kann. Einmal bei der Familie am Rhein, einmal im Hotel in Rouen und am Start/Mittelpunkt/Ziel. An allen Punkten habe ich jeweils nachgeladen und hätte die zweite Powerbank zu keinem Zeitpunkt gebraucht. Verbraucher waren ein Bryton-Navi und zwei Handys sowie Beleuchtung. Nachts jeweils entspannt 4h zu schlafen senkt den Energiebedarf der Lupine-Frontbeleuchtung deutlich.

Gäbe es eine einfache Möglichkeit, einen SON zu verbauen oder den Velogical-Dynamo per Hebel auf den Gefällestrecken anzuklemmen und in den Steigungen oder bei vollem Akku abzuschalten, ich würde sofort zuschlagen. Der Velogical ist in meinen Augen noch besser, da ich keine Verluste habe, wenn ich keinen Strom brauche, dafür ist der Widerstand im Lade-Vollastbetrieb dann schon merklich. Für alles unter 600km sollte man so aufgestellt sein, dass man nicht nachladen muss. Wenn ein kleiner Schluck Strom mit dem Ladegerät bei einem McD- oder Eiskaffee-Stop reicht, um sicher durch die Nacht zu kommen, dann lässt sich das auch regeln.

Autarkie schlägt in meinen Augen immer eine Strategie, die auf der sicheren Verfügbarkeit von Ladepunkten aufbaut. Auf einem Brevet mit 100 Teilnehmenden ist Nachladen kein Problem. Im Blob der 3000-6000 PBP-Randonneure würde ich nicht meine Ladelösung bewachen wollen. Steckt jemand mein Ladegerät aus, weil er so dringend Strom braucht, oder jemand ganz verzweifeltes "borgt" sich meine Powerbank oder mein Licht, um weiterfahren zu können, stehe ich blöd da.
 
Autarkie schlägt in meinen Augen immer eine Strategie, die auf der sicheren Verfügbarkeit von Ladepunkten aufbaut. Auf einem Brevet mit 100 Teilnehmenden ist Nachladen kein Problem. Im Blob der 3000-6000 PBP-Randonneure würde ich nicht meine Ladelösung bewachen wollen. Steckt jemand mein Ladegerät aus, weil er so dringend Strom braucht, oder jemand ganz verzweifeltes "borgt" sich meine Powerbank oder mein Licht, um weiterfahren zu können, stehe ich blöd da.

leicht offtopic bzgl. PBP, sorry
Persönlich gehöre ich zur Fraktion Nabendynamo, Hauptgrund ist die Autarkie, Licht ist immer verfügbar ohne auf langen Brevets einen Gedanken daran zu verschwenden. Wenn ich auf längeren Strecken Ladebedarf habe kommt eine ziemlich leichte Appcon-Powerbank mit (fungiert auch als Ladepufferakku). Das reicht auch über mehrtägige Brevets locker für ein Garmin-Navi und 1 Handy (das allerdings nicht navigiert, sondern nur für Internet/Telefon dabei ist).

Für die Akku-Fraktion hatten sie letztes Jahr bei LEL eine sehr schöne Lösung, die wohl auch orga-seitig super funktioniert hat: Powerbanks zum Wechseln. Man konnte eine Powerbank mieten (ich glaub sogar nur gegen Pfand) und an jeder Kontrolle gegen eine voll geladene Powerbank wechseln. Oft war die Tauschstation direkt an der Essensschlange, also null Zeitverlust durch Powerbankladen. Fand ich eine tolle Idee, könnte sich PBP vielleicht abschauen.
 
Systembedingt kann man beim Velomobil keinen Nabendynamo verwenden, ich habe ungefähr 1 kg Batterien und Ladegeräte bei PBP 2023 mit durch die Gegend gefahren, in Tinteniac (franz. Liegeradvereinigung) und Brest (Hotel) nachgeladen, am Ende war nicht alles leer.

Beim 1200er Zwischen Rhein und Seine in 2025 waren es nur zwei Powerbanks und ein großer Lupine-Akku, allerdings hat die Struktur mit 2x600 km Schleifen den Vorteil, dass man an den Wendepunkten und in der Mitte Übernachtungen einplanen kann. Einmal bei der Familie am Rhein, einmal im Hotel in Rouen und am Start/Mittelpunkt/Ziel. An allen Punkten habe ich jeweils nachgeladen und hätte die zweite Powerbank zu keinem Zeitpunkt gebraucht. Verbraucher waren ein Bryton-Navi und zwei Handys sowie Beleuchtung. Nachts jeweils entspannt 4h zu schlafen senkt den Energiebedarf der Lupine-Frontbeleuchtung deutlich.

Gäbe es eine einfache Möglichkeit, einen SON zu verbauen oder den Velogical-Dynamo per Hebel auf den Gefällestrecken anzuklemmen und in den Steigungen oder bei vollem Akku abzuschalten, ich würde sofort zuschlagen. Der Velogical ist in meinen Augen noch besser, da ich keine Verluste habe, wenn ich keinen Strom brauche, dafür ist der Widerstand im Lade-Vollastbetrieb dann schon merklich. Für alles unter 600km sollte man so aufgestellt sein, dass man nicht nachladen muss. Wenn ein kleiner Schluck Strom mit dem Ladegerät bei einem McD- oder Eiskaffee-Stop reicht, um sicher durch die Nacht zu kommen, dann lässt sich das auch regeln.

Autarkie schlägt in meinen Augen immer eine Strategie, die auf der sicheren Verfügbarkeit von Ladepunkten aufbaut. Auf einem Brevet mit 100 Teilnehmenden ist Nachladen kein Problem. Im Blob der 3000-6000 PBP-Randonneure würde ich nicht meine Ladelösung bewachen wollen. Steckt jemand mein Ladegerät aus, weil er so dringend Strom braucht, oder jemand ganz verzweifeltes "borgt" sich meine Powerbank oder mein Licht, um weiterfahren zu können, stehe ich blöd da.
https://nabendynamo.de/produkte/nabendynamos/fuer-trikes/
 
Ich muss zugeben dass mich der Umgangston hier erstaunt. Da stellt jemand eine Frage, macht sich Gedanken dazu, jemand anderes macht sich Gedanken zum gleichen Thema, antwortet. Ob man anderthalb Stunden auf PBP jetzt für bedeutsam hält sei jedem selbst überlassen, dafür sind die Zahlen ja da. Ich hätte mich 2023 über anderthalb Stunden mehr Schlaf oder jeden Tag eine halbe Stunde mehr in der Boulangerie nicht beschwert.

Immerhin für mindestens zwei Leser scheint es relevant gewesen zu sein. Und dann kommt jemand der findet das „lustig“, jemand der schreibt am Thema vorbei und jemand verwendet viel Zeit darauf eine Satire zu schreiben, die darin kumuliert dass die ersten beiden zu viel Zeit hätten. Viele „liken“ das.

Ich hätte mich gefreut falls jemand fachliche Anmerkungen gehabt hätte. Auch ein Hinweis auf den Off-Topic-Charakter wäre ok gewesen. Auch keine Antwort geht klar - für so manchen mag der analytische Ansatz zu weit weg vom Erlebnis Fahrrad fahren sein.

So kann ich mich nur über den Unterschied im Umgangston zwischen manchen Posts hier verglichen mit Brevets in Person wundern. Ein Anreiz dafür, sich mit Beiträgen Mühe zu geben anstatt nur für einen schnellen Lacher zu sorgen ist das nicht. Wer sich angesprochen fühlt: denkt doch vor dem Klick auf „antworten“ oder "like" kurz darüber nach ob Ihr das dem Menschen am anderen Ende der Leitung auch so ins Gesicht sagen würdet.
wenn du Grundsatzdiskussionen über Netiquette usw führen möchtest, kann ich mir den Hinweis doch nicht verkneifen, dass die ganz Debatte über Nabendynamo oder nicht im PBP 2027-Faden eigentlich komplett fehl am Platz ist - ist ja kein PBP-spezifisches Thema.

Aber das nur am Rande.

Die amüsierten Reaktionen erkläre ich mir damit, dass die gesamte Berechnung einfach komplett weltfremd ist. Wäre das auch nur annähernd realistisch, müsstest du einen deutlichen Unterschied in der Finisher-Quote zwischen Fahrern mit Naben-Dynamo und ohne erkennen - der einzige halbwegs (und auch nur schwach) erkennbare Faktor im Zusammenhang mit Erfolg oder Misserfolg bei einer 2007er-Umfrage unter PBP-Fahrern Schutzbleche (damals gab es eine Wasserschlacht. - ich habe die Studie hier erwähnt, https://cycling-intelligence.com/20...-of-cycling-innovation-show-up-in-pbp-speeds/ Link zur Original-Studie scheint leider nicht mehr zu funktionieren).

Das Fazit habe ich damals zitiert: "For the most part, randonneuring is a sport where outcomes are determined by the riders and not by the equipment. Other factors appear to be much more important than equipment choices.”

Es würde, wenn so gravierende Unterschiede zwischen Nady und Akku tatsächlich existierten, doch unter den Fahrern sicherlich herausbilden, auf Nadys zu verzichten. Das Gegenteil ist der Fall: selbst bei hoch kompetitiven Events wie dem TCR kommen Nabendynamos zum Einsatz, auch bei Leuten, die vorne mitfahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich kann man ja mit jedem Rad dort mitfahren und braucht nichts aus der 10.000€ Fraktion von 2026. Ein Dynamo+Laderegler mit Lampen in derselben Zuverlässigkeitsklasse wie der Rest meines Fahrrads (also SON wenn's regnet) kostet gleich mal richtiges Geld, also nochmal den Gegenwert meines Fahrrads. Und es ist ja auch nur ein Teilbereich der Autarkie. Wenn man schon alles hat und nicht auf's Geld schauen muss ist das ganz nett, ansonsten finde ich das Geld in drei-vier hübsche 1.000km Brevets mit Unterkunft in Pensionen besser investiert.
Ich empfinde es sowieso als Komik, Autarkie zu wollen und dann solche Massenevents zu besuchen. Bei einem Reiserad würde ich es aber als sehr verständlichen Wunsch empfinden.
 
Zum Sinn der Autarkie auch und gerade bei PBP wurde alles gesagt. Strom brauchen und Strom bekommen sind zwei verschiedene Dinge.

Wegen der Finanzen: Akkulampen der gleichen Güteklasse gibt es auch nicht umsonst. Und es ist nicht so, dass ein Shutter Precision beim ersten Regentropfen versterben würde. Andererseits: Persönlich würde ich ins Licht nicht als letztes („wenn man schon alles hat“), sondern eher als erstes investieren. Ich bin PBP 23 mit 9fach-Antrieb gefahren… und mit SON und Edelux (glaub ich, vielleicht wars auch noch der Bumm, dessen Standlicht leider kein sehr langes Leben hatte). Also lieber bei drei bis vier langen Brevets draussen schlafen und dafür nachts was sehen 😉
Aber das ist ja das schöne: So viele Ansätze, und alle führen nach Paris.
 
Danke für die konstruktiven Rückmeldungen. Anhand der spezifischen Erfahrungen kann man sich sicher besser ein Bild formen als über pauschale Aussagen dass es eben so oder so sei. Den Einwand mit dem Vergleich von PBP zu "normalen" Brevets ist valide - auch ich hätte Zweifel ob man bei den "Spaghettimonstern" an den Kontrollstationen immer hätte laden können. Auch der Punkt überhaupt einen Gedanken daran zu verschwenden ist valide - Konzentration taucht natürlich in keiner Leistungsbilanz auf - ist aber gerade mit fortschreitender Müdigkeit oft die limitierende Ressource.

Mein Ursprungspost ist tatsächlich ernst gemeint. Die Berechnungen hatte ich bei der Entscheidung eines kompletten Neuaufbaus letztes Jahr durchgeführt um zu entscheiden, ob wieder ein Nabendynamo verbaut wird (ja, wurde er). @redfalo Der analytische Ansatz in Deinem Blogpost war tatsächlich 2023 der Ursprung für meine Überlegungen in diese Richtung. Die Studie von RUSA bekommt man noch über archive.org. Ich stimme zu, dass es entscheidendere Faktoren als die Ausrüstung gibt. Allerdings hatte ich auch schon Brevets wo ich wegen widriger Umstände knapp unter bzw. leider auch über dem Zeitlimit ankam - da kann so etwas schon das Zünglein an der Waage sein. Man muss sich ja nicht entscheiden, ob man fit, mental vorbereitet oder gut ausgerüstet ist. Im besten Fall stimmt alles.

Meine Quintessenz aus all diesen Überlegungen ist eben nicht entweder Nabendynamo oder Powerbank, sondern beides. Das Mehrgewicht führt nicht zu einer nennenswert längeren Fahrzeit und man hat unterwegs die Option aus der Powerbank zu laden / leuchten oder eben aus dem Nabendynamo, wenn die Batterie leer ist. Dass man bei kompletten Ausfall einer Variante immer noch ein Backup hat ist ein angenehmer Nebeneffekt.
[...]
Aber das ist ja das schöne: So viele Ansätze, und alle führen nach Paris.
Chapeau, besser kann man's kaum sagen. Inzwischen sind ja viele Ansichten zusammengekommen - durchaus auch PBP-spezifisch.
 
Die Tauschakkus bei London in London waren für mich in der Tat ein GameChanger. An jeder Kontrolle hatte man dann sofort neuen Saft. Die Wand Akkus waren zwar klein & hätten einen Lupine Akku nicht voll bekommen, aber Handy und Navi und Rücklicht hat’s super gereicht.

Fahre mittlerweile im übrigen parallel: Lupine und NaDy.

Hat bei der Flèche auch einfach mal Spaß gemacht voll auf zu blenden ohne Rücksicht auf Batterieverbrauch 😎.
 
Ich muss zugeben dass mich der Umgangston hier erstaunt. [...]

Immerhin für mindestens zwei Leser scheint es relevant gewesen zu sein. Und dann kommt jemand der findet das „lustig“, jemand der schreibt am Thema vorbei und jemand verwendet viel Zeit darauf eine Satire zu schreiben, die darin kumuliert dass die ersten beiden zu viel Zeit hätten. Viele „liken“ das.
Wahre Worte und ich freue mich, wenn ich zur allgemeinen Erheiterung beitragen konnte. Der Umgangston ist seit meinem letzten Post in einem Forum 2003 unverändert, allerdings haben mich die KI-generierten Antworten überrascht.

PBP-spezifisch ist es u.U. bei vielen, so wie bei mir, die aus der Richtung Bikepacking (Nachts schläft man im Zelt und braucht daher wenig Akku/Licht) und/oder kürzeren Brevets bis 600 km kommen. PBP ersetzt einfach bei mir die jährliche Bikepacking-Tour; nach Frankreich wollte ich schon immer. Als Familienvater ist sowas auch nur einmal im Jahr drin.

Hier jetzt mal Topic-spezifisch, da PBP sich hier von anderen Brevets hinsichtlich der Möglichkeiten ja doch völlig unterschiedet: was nehmt ihr an Schlafequipment mit? Garnichts und im Hotel/Schlafsaal oder bikepacking-mäßig (Schlafsack/Isomatte ö.ä.) und so jederzeit schlafen wo und wann man will?
 
2023 war so warm, auch nachts, das ich eine NeoAir Luftmatratze und eine Fleece-Decke dabei hatte. Das reichte für mich für 2h in der letzten Nacht auf einem Waldweg , 20m neben der Strecke, und Powernaps in der Nachmittagshitze. Die erste Übernachtung in Brest war im Hotel, die zweite beim Französischen Liegerad-Verein in Tienteniac im Zelt.
 
Habe LuxusRettungsdecke als Notnagel mit dabei.

2023 PBP eine Nacht in einem Bed and Breakfast (5h Schlaf) & eine Nacht in einer Kontrolle in einem Klassenzimmer auf veranstalterseitig gestellter Unterlage (4h Schlaf).
 
Hier jetzt mal Topic-spezifisch, da PBP sich hier von anderen Brevets hinsichtlich der Möglichkeiten ja doch völlig unterschiedet: was nehmt ihr an Schlafequipment mit? Garnichts und im Hotel/Schlafsaal oder bikepacking-mäßig (Schlafsack/Isomatte ö.ä.) und so jederzeit schlafen wo und wann man will?
Ich schlafe in den Turnhallen, da gibt es Luftmatratzen. Da ich in meinen feuchten Sachen nicht schlafen kann, habe ich einmal Wechselradsachen dabei. Die erste Nacht wird durchgefahren, in der zweiten Nacht ziehe ich die frischen Sachen an und kann super schlafen. Am dritten Tag ziehe ich wieder die getrockneten Sachen an um die dritte Nacht wieder die frischen Sachen zu haben, mit diesen fahre ich dann bis ins Ziel.
So hat sich das für mich bewehrt.
 
allerdings haben mich die KI-generierten Antworten überrascht.
Welche Beiträge hier hältst du denn für KI-generiert?

in Sachen Schlafequipment: ich hatte 2015 und 2019 jeweils NeoAir Extreme, einen Schlaftsack-Innerliner und einen Biwaksack mit für den Fall, dass in einer Kontrolle alle Betten voll sind, habe es jeweils ein Mal benutzt, bin mir aber nicht sicher, ob ich es 2027 mitnehmen werde, für "peace of mind" aber schon gut.

Hotelbuchung entlang der Strecke ist nicht ganz einfach - was zu finden, das von der Uhrzeit passt, keine großen Umwege erfordert und noch nicht ausgebucht ist, ist ein echtes Projekt.
 
Hotelbuchung entlang der Strecke ist nicht ganz einfach - was zu finden, das von der Uhrzeit passt, keine großen Umwege erfordert und noch nicht ausgebucht ist, ist ein echtes Projekt.
Da ich meine Teilnahme für 2027 offen halte, werde ich nicht die Hotelbuchungen nennen, die ich 2019 genutzt habe ;-) Aber es stimmt, Hotels mit 24 Stunden Desk gibt es nur sehr wenige an der Strecke. aber im Nachgang hatte ich den Eindruck, dass es genügend "Schlafmöglichkeiten" an den Kontrollen gab. Natürlich mit Abstrichen beim Komfort. Aber ein leichter, hochwertiger Schlafsack ist aus meiner Sicht eine Garantie, dass man an den Kontrollen ein entsprechendes Schlafeckchen findet. Natürlich ohne die warme Dusche davor und danach wie im Hotel. Und bei warmen TNachtempertaturen könnte man auch im Freien nächtigen, nur 2019 war es in den Nächte draussen doch etwas arg kalt.
 
Es gibt auch viele Schlafstellen ausserhalb der Kontrollen. Meine Besten 2 waren auf dem 2. Platz:

Eine Scheune mit Stroh am Strassenrand

1. Platz: Eine Bäckerei die durchgehend geöffnet hatte. Das war etwa 10km vor Carhaix, und ich versuche immer irgendwo dort zu schlafen. Carhaix ist aber immer überlaufen in der 2. Nacht. Beim essen frug die Bäckerin ob ich dort auch schlafen möchte. Natürlich. Die Lage war Super, 2 Feldbetten hinterm Ofen.
 
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