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PBP 2027

Hallo zusammen, fahr seit ein paar Jahren Solo-Langstrecken und seit letztem Jahr auch Brevets. Und auch ich hab vor, bei PBP 27 am Start zu stehen. 🥳
Wie ist denn das Reglement betreffend Aerobars zu verstehen? "For safety reasons, the use of extenders (aerobars) is strongly disadvised in peloton"

Wird jetzt nur abgeraten oder ist es verboten?
Die Frage stell ich mir auch, da ich gerne mit Aerobars fahren würde - meine Hände zicken nach einiger Zeit im Sattel immer wieder.

Ich lese es allerdings so, dass von der Benutzung, WÄHREND man in einer Gruppe unterwegs ist, dringend abgeraten wird. Was ja aus Sicherheitsgründen absolut verständlich ist. Verbaut am Rad darf man sie aber aus meiner Sicht haben und sie auch benutzen, sofern man in einer Situation alleine unterwegs ist.
 
War es nicht erst so kommuniziert das sie das für 27 voll erlauben wollten bzw. auch die Aerobars welche über den Lenker herausgehen zu lassen?
 
Ich lese es allerdings so, dass von der Benutzung, WÄHREND man in einer Gruppe unterwegs ist, dringend abgeraten wird. Was ja aus Sicherheitsgründen absolut verständlich ist. Verbaut am Rad darf man sie aber aus meiner Sicht haben und sie auch benutzen, sofern man in einer Situation alleine unterwegs ist.
Genau so ist es, Länge inzwischen unerheblich.
Ihr werdet aber (leider) sehen, dass es genug Durchgeknallte gibt (anders kann man es nicht bezeichnen), die mitten in der Gruppe auf den Aerobars abhängen.
Da hilft nur eine sehr klare Ansprache und fernhalten.

Gleiches gilt für unangekündigte, starke Bremsmanöver for whatever reason.
 
Ich habe mal ein paar Fragen zu PBP. Ich werde versuchen, dieses Jahr die Serie zu schaffen und das auch nächstes Jahr hinzubekommen. Auch wenn das nicht einfach wird, sehe ich die Quali mal kurz als gegeben an.
Als nächstes würde man dann PBP fahren. Was würde denn da an Kosten auf mich zukommen. Startgeld und Verpflegung. Gibt es auf dem Weg auch Unterkünfte, in denen man auch ordentlich schlafen könnte, oder sind die jetzt schon für den Zeitraum im vorraus ausgebucht oder brutal teuer?
Ich frage, weil ich eher zum nicht so finanzkräftigen Ende der Bevölkerung gehöre und ich mir auch noch nicht sicher bin, ob ich überhaupt mit 8.000 Leuten fahren wollen würde. Ich sehe auch relativ viele 1.000er für kleines Startgeld, die ich landschaftlich sicherlich viel attraktiver finden würde und ich 3-5 Pensionsübernachtungen und Futter für die Zeit noch ziemlich gut planen und mit meinen Finanzen regeln kann. Gibt's überhaupt 1.000er im PBP Jahr?
PBP kann man auch günstig fahren. An den Kontrollstellen nur Stempel holen und am Supermarkt alles einkaufen. Zeltplatz außerhalb oder F1 Hotels im Umkreis von Paris. Sind sehr billig, aber auch teilweise abgeranzt. Muss man vorher wissen.
Die 8000 Menschen nerven mich auch, aber ich habe meine Lösung mit Startgruppe am Montag Morgen und dann bekommt man nicht die ganze Breitseite ab, außer an manchen Kontrollen und Toiletten.
Übernachtet habe ich an den Kontrollen und habe meine Luma ausgerollt und mich hingelegt, wo es einigermaßen ruhig war. Kostet nichts und ist imho ruhiger als im Schlafsaal, der auch noch Geld kostet.
Günstigere 1000er gibt es immer. Die Kosten 20€ und es fahren vielleicht 40-100 Leute mit.
Ich merke das Hotels und Tankstellen am meisten das Budget strapazieren. Ich versuche immer draußen zu schlafen und Hotels zu sparen. Außer es gibt keine Möglichkeit und es regnet und ist kalt.
 
Hallo zusammen, fahr seit ein paar Jahren Solo-Langstrecken und seit letztem Jahr auch Brevets. Und auch ich hab vor, bei PBP 27 am Start zu stehen. 🥳

Die Frage stell ich mir auch, da ich gerne mit Aerobars fahren würde - meine Hände zicken nach einiger Zeit im Sattel immer wieder.

Ich lese es allerdings so, dass von der Benutzung, WÄHREND man in einer Gruppe unterwegs ist, dringend abgeraten wird. Was ja aus Sicherheitsgründen absolut verständlich ist. Verbaut am Rad darf man sie aber aus meiner Sicht haben und sie auch benutzen, sofern man in einer Situation alleine unterwegs ist.
Geht mir auch so, von daher wäre es super, wenn sie erlaubt sind. Unfallrisiko ist natürlich dadurch erhöht. Muss man auf jeden Fall berücksichtigen.
 
der Rest im Auflieger? Sorry

Sehe das Problem nicht!
Bei 24h Rennen z.B. ganz normal, dass sich Radler mit und ohne Auflieger die Strecke teilen. Solange die in der Gruppe ihre Finger brav am Bremshebel haben?! Kein Problem, oder?

Davon muss man sich doch nicht abhalten lassen 🤷‍♂️
 
Sehe das Problem nicht!
Bei 24h Rennen z.B. ganz normal, dass sich Radler mit und ohne Auflieger die Strecke teilen. Solange die in der Gruppe ihre Finger brav am Bremshebel haben?! Kein Problem, oder?

Davon muss man sich doch nicht abhalten lassen 🤷‍♂️
24h kann auch ich mich zur Not konzentrieren, 90h?

Und ich sag ja extra: ein weiterer Grund
 
24h kann auch ich mich zur Not konzentrieren, 90h?
… da hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.

Und ich sag ja extra: ein weiterer Grund
Das ist Dir sicher unbenommen.

Aber „mutterseelenallein“ ohne andere Teilnehmende um einen herum ist es mit Schlafmangel noch gefährlicher. So ist die Chance sehr hoch, dass Hilfe nicht weit entfernt ist, falls etwas passiert. Das wäre mir mehr wert als die Gefahr durch torkelnde Radler.
 
… da hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.


Das ist Dir sicher unbenommen.

Aber „mutterseelenallein“ ohne andere Teilnehmende um einen herum ist es mit Schlafmangel noch gefährlicher. So ist die Chance sehr hoch, dass Hilfe nicht weit entfernt ist, falls etwas passiert. Das wäre mir mehr wert als die Gefahr durch torkelnde Radler.
Schlafmangel... Ich werde hoffentlich niemals mit Schlafmangel fahren. PBP oder ein Brevet ist kein Rennen, zumindest nicht für mich. Mutterseelenalleine schlafe ich sicherlich nicht auf dem Fahrrad. Wenn ich nicht die Kraft habe, zügig genug zu fahren um auch genug Schlaf zu bekommen, dann fahre ich entweder nicht oder falls die Erkenntnis zu spät kommt, breche ich ab. Diese Einstellung kann ich natürlich nicht von 8.000 anderen Startenden erwarten.
Ist natürlich unabhängig vom Auflieger. Aber ein Fahrer, der eigentlich seit Stunden besser in einem Bett aufgehoben wäre, ist im Auflieger in meinen Augen sicherlich nicht ungefährlicher als sein übermüdetes Pendant in den Hoods.
 
Die Unfälle, von denen ich 2023 etwas mitbekommen habe sind vor allem passiert weil jemand in dem ersten zwei von 90h in der Gruppe kuscheln musste anstatt einfach entspannt zu fahren und kurz vor Schluss, mit weniger als 20km bis zum Ziel, meinte wohl noch jemand einen Zwischensprint einlegen zu müssen, man hat sich verhakt und ein Fahrer sich das Schlüsselbein gebrochen. Es wird mit Sicherheit übermüdete Fahrerinnen und Fahrer geben. Übermüdete oder Abgelenkt fahrende können dich genauso mit dem Auto auf der Runde Zuhause abräumen.

Es gibt, wie überall auch Idioten, wie den Fahrer, der mitten in der Nacht meinte auf 5cm ans Heck des Velomobiles fahren zum müssen weil er da einen Windschatten spüren würde. "Ich weiß , was ich tue, ich bin früher Bahnrad gefahren" meine Erwiderung: "Niemand von uns 3 Velomobilen in der losen Gruppe ist jemals Bahnrad gefahren, das hier ist keine Radrennbahn und Du gefährdest uns alle mit sowas" endete in mehreren Minuten letztlich sinnloser und von seiner Seite unangenehm aggressiver Diskussion die sich erst erledigte, als es bergab ging.

Es gibt immer Menschen, die nicht verstehen, dass ein Brevet, egal ob das 60 oder 6000 Leute fahren, eine Spaßveranstaltung für einen selbst mit einer willkürlich gesetzten Zeitgrenze ist. Bleib wach und aufmerksam, genieße die Fahrt oder fahre nicht, es ist deine Entscheidung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich würde an den meisten klassischen Radmarathons wegen Sicherheitsbedenken nicht teilnehmen. Siehe z.B. Ötztaler-Stürze im Pulk mit 80 bergab. Dann lieber übermüdete Randonneure mit oft kaum "sportlichem Anspruch", die man durch einen Tempowechsel/Stopp meist schnell wieder los wird.

Aber muss jeder selber wissen. Ist ja das Schöne am Radeln, dass man auch lange Strecken alleine und ohne jede externe Orga fahren kann.
 
@dasulf
Diesmal ist die Strecke so dass es kaum Gegenverkehr gibt von andere Teilnehmern. Und vergiss nicht, du bist in Frankreich. Da ist der gesetzlicher Schutz von Radfahrer viel besser als in viele andere Länder.
Dazu kommt dass die ganze Gegend weiss dass viele Radfahrer unterwegs sind, und fast alle Autofahrer dementsprechend ruhig fahren.
Die Bevölkerung ist auch sehr Hilfsbereit
Da ist das extra Risiko von den anderen Teilnehmern recht gering, und kleiner als das Risiko das sonst Autofahrer sind bei ein Superbrevet mit weniger als 100 Teilnehmer.
Also, ich habe gar keine Sicherheitsbedenken.
 
Ich glaube das größte Risiko ist man selbst. Aber wenn man auf seinen Körper hört und rechtzeitig Pause macht und etwas schläft wenn man müde ist, kommt man gut durch.
 
@dasulf: ich finde deine entscheidung gut. ein konkurrent weniger um einen platz im lieblingsstartblock ;)
im ernst: auch wenn ich bei pbp noch nicht dabei war - ich denke auch, dass das unfallrisiko auf jeder trainingsfahrt höher oder gleich ist. damit müssen wir bei unserem sport leben. du bist bei pbp halt 1200km unterwegs, das sind bei einer ausfahrt entsprechend mehr situationen als beim 50km-ausflug.
bedenklicher als die auflieger finde ich die erzählungen von freunden, dass am rückweg manchmal fahrer am straßenrand, aber AUF der straße, geschlafen haben und es in der nacht manchmal recht knapp war beim vorbeirauschen.
 
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