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Nichts geht mehr seit fast 3 Wochen

Zwift hat keine Kirmes Workouts. Die Workouts haben sich in den letzten Jahren dort auch geändert. Diese Aussage ist so pauschal nicht mehr richtig. Man muss selber mal überlegen, ob ein Programm nach einer Steigerung von 6% FTP nicht mal abgewechselt werden sollte. Die KI wird für so lange Zeitreihen nur selten zutreffende Pläne fortführen, weil die Menschen meistens etwas anfangen und dann nachlassen. Oder einfach einen Pausenblock benötigen. Zudem sollte man sich selber mal die empfohlenen Intensitäten und Belastungsdauern für Recovery und Endurance Training anschauen. Recovery ist nicht nur niedrig intensiv sondern auch kurz. Bei Endurance gibte es schon sehr gute Effekte bei Intensitäten zwischen 60 und 75%, aber auch dort nimmt die Belastung über die Zeit so zu, das man sich an "Pausentagen" völlig verausgaben würde.
Vielleicht vergleichst Du auch mal die Kj der Einheiten. So bis 1000 kJ (bei über 60% FTP) stecke ich solche Endurance - Einheiten, auch mit nur einem Pausentag pro Woche meistens noch gut weg. Ab 3h werden selbst Einheiten mit niedriger Intensität beanspruchender und der Nutzen nimmt auch irgendwann ab. Zu der HF: man könnte mal die HF anders bestimmen und ein Video von Seiler dazu schauen. Da gabs die Fragestellung, how long is too long (bei Intensitäten im Endurance-Bereich?
HIT kennt jetzt jeder. Aber wie sieht es aus mit dem Wert von LIT und wieviel ist sinnvoll? Welche Intensitäten sollte man dabei bevorzugen und in welcher Dauer anwenden?
Hier ein Beitrag von S. Seiler.
Habe das nicht übersetzt aber vielleicht haben hier einige eine Meinung dazu.
Was nimmt man davon mit in seine Trainingspraxis?
 
Zu diesem Post mal ein Beispiel. 2 Stunden sehr leichte Aktivität auf dem Smarttrainer (Zwift). Die Aktivitität ist so bemessen, das man montags wieder fit ist. Der Trainingsumfang diese Woche war 14h, weil ich im Herbst was vorhabe.
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Wenn man nun ein LIT nach der von Seiler beschriebenen HF Formel betreibt, bei ca. HF125, dann gibt es spätestens nach 2-3h einen langsamen Anstieg der HF und entsprechende größere Ermüdung. Der 1. Fall ist eine recovery Einheit, das zweite ein LIT mit entsprechender Beanspruchung und ggf. auch höherem Erholungsbedarf. Das kommt darauf an, wie man sich dabei ernährt und wie lang man das nach den obligatorischen 90 Minuten noch herauszögert. Die Frage ist dann auch, ob an nicht besser bei 2-3h aufhört und dafür viel häufiger pro Woche trainieren kann.
 
Ich habe ein seltsames Problem. Bevor ich ein neues Thema erstelle, haue ich es mal in diesen Thread.

Mit meinem Bergrad kann ich aktuell die FTP Leistung nicht abrufen. Und das nur bei einer Steigung von 2-ca. 5%. Die maximale Leistung pendelt sich nach kurzer Zeit so bei ca. 80% ein, fühlt sich aber an wie 120%.
Es ist einfach keine Power da und die Beine machen regelrecht zu.

Wie gesagt, nur bei 2-5% Steigung. Im Flachen oder an steilen Bergen habe ich das Problem nicht. Mit meinem Aerorad oder Gravel habe ich das Problem ebenfalls nicht. An mangelnder Leistung liegt es also nicht ;)
  • das Rad habe ich schon einige Jahre
  • keine neuen Teile wie Lenker oder Sattel
  • keine Veränderung der Sitzposition
  • Sattelstütze ist nicht gerutscht
  • keine neuen Schuhe, Cleats schon länger drauf
  • Sattel bereits um 0.5cm nach unten/oben verschoben -> keine Veränderung
Das einzige was sich geändert hat sind die Hosen. Hersteller ist aber identisch.

Ich kann mir keinen Reim daraus machen. Hat jemand eine Idee? An den Hosen wird es ja nicht liegen, zumindest habe ich das noch nie so erlebt.
 
Ich möchte den Thread hier nochmal aufgreifen da es vor ein paar Seiten um die HFV ging.

Die letzten 3 Wochen hatte ich Pause und hab gestern wieder mit dem Training begonnen. Ich bin gesund und fühle mich gut erholt.

Trotzdem sinkt meine HFV Tag für Tag weiter. Gibt es dafür irgendeine sinnvolle Erklärung? Kennt dieses Phänomen vielleicht jemand?

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Ich möchte den Thread hier nochmal aufgreifen da es vor ein paar Seiten um die HFV ging.

Die letzten 3 Wochen hatte ich Pause und hab gestern wieder mit dem Training begonnen. Ich bin gesund und fühle mich gut erholt.

Trotzdem sinkt meine HFV Tag für Tag weiter. Gibt es dafür irgendeine sinnvolle Erklärung? Kennt dieses Phänomen vielleicht jemand?

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Wie sah der gleiche Zeitraum vor einem Jahr aus?
 
Eventuell ist dein Nervensystem durch die drei Wochen Sportpause etwas angespannter als üblich. Würde das mal beobachten, wie das ganze auf den Wiedereinstieg reagiert. Sofern Du dich gut fühlst, ist ja erstmal alles palletti :)
 
Ich möchte den Thread hier nochmal aufgreifen da es vor ein paar Seiten um die HFV ging.

Die letzten 3 Wochen hatte ich Pause und hab gestern wieder mit dem Training begonnen. Ich bin gesund und fühle mich gut erholt.

Trotzdem sinkt meine HFV Tag für Tag weiter. Gibt es dafür irgendeine sinnvolle Erklärung? Kennt dieses Phänomen vielleicht jemand?

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Habe genau das gleiche Problem. Von 06.12 bis 20.12 etwas erkältet, nie schlimm, Arbeit ging immer gut. Sport habe ich aber pausiert.

Seit 20.12 fühle ich mich wieder fit aber HFV sinkt noch bis zum heutigen Tag. Keine Ahnung warum 🤷
 
Ich möchte den Thread hier nochmal aufgreifen da es vor ein paar Seiten um die HFV ging.

Die letzten 3 Wochen hatte ich Pause und hab gestern wieder mit dem Training begonnen. Ich bin gesund und fühle mich gut erholt.

Trotzdem sinkt meine HFV Tag für Tag weiter. Gibt es dafür irgendeine sinnvolle Erklärung? Kennt dieses Phänomen vielleicht jemand?

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Trainier erstmal wieder 3-4 Wochen und dann können wir nochmals die HFV anschauen. Jetzt auf irgendwas schliessen zu wollen ist total Fehl am Platz. Evtl wurde dein Körper durch das Training so stark gestresst, dass die HFV weiter sinkt. Vielleicht hast du Krankheitserreger in dir drinn. Vielleicht hatte die Uhr ein Messfehler. usw.
Wenn die HFV sich nach 3-4 Wochen Training nicht wieder zurück entwickelt und auf einem erfreulichen Niveai stabilisiert hat, lohnt sich ein Brainstorming was wie weshalb. Bin nach 7 wochen auch wieder back. Aber ich gebe mir nun den Januar bevor ich wieder irgendwas vergleiche und anschauen. lets go.
 
Lasst es euch mal von der KI eurer Wahl erklären, macht sie m.E. ganz plausibel. Und dann legt die Uhr weg. 😉

Die KI macht ungerne Gesundheitsberatungen (da bleibt sie schön wischiwaschi und schickt im Zweifel zum Arzt/Notarzt) und auch sonst fällt mir immer wieder auf, dass die Antworten doch sehr auseinander driften je nach Fragestellung, bereitgestellter Nutzerinformation, KI-Modell, Reihenfolge der Fragestellung, Suchtiefe, Trefferanzahl und Ergebnisselektion etc. etc. etc.

Das alles lässt KI-Ergebnisse (z.B. auch zu konkreten Trainingsfragen) irgendwie beliebig wirken, auch wenn sie (bei einigermaßen sorgfältiger Fragestellung) selten wirklich falsch oder fehlerhaft sind. Doch selbst das kommt (noch) regelmäßig vor. Hinzu kommt noch, dass der Fragesteller durch die Art der Frage schon die (unbewusst) erhoffte Antwort generieren kann, da die KI den Nutzer zufriedenstellen möchte. Wenn sie was kann, dann das: Bauchpinselei! 😄
 
Das alles lässt KI-Ergebnisse (z.B. auch zu konkreten Trainingsfragen) irgendwie beliebig wirken, auch wenn sie (bei einigermaßen sorgfältiger Fragestellung) selten wirklich falsch oder fehlerhaft sind. Doch selbst das kommt (noch) regelmäßig vor. Hinzu kommt noch, dass der Fragesteller durch die Art der Frage schon die (unbewusst) erhoffte Antwort generieren kann, da die KI den Nutzer zufriedenstellen möchte. Wenn sie was kann, dann das: Bauchpinselei! 😄

Man muss einfach nur dazuschreiben, dass es irgendwer aus'm Forum ist, der mir persönlich ziemlich wumpe ist. Man kann ja einfach darauf achten, es nicht zu lenken, ist gar nicht so schwer.

Und das Ergebnis, na ja, was hätte das Foren-Wissen besser erklären können?

Weggespoilert, da KI viele nur noch nervt.

Ja, dafür gibt es mehrere plausible und gut belegte Erklärungen, und das Phänomen ist nicht ungewöhnlich, insbesondere nach einer Trainingspause.

1. Parasympathischer „Entzug“ nach Trainingswiederaufnahme​

Während der dreiwöchigen Pause war sein autonomes Nervensystem vermutlich stärker parasympathisch geprägt (hohe HRV).
Mit dem Wiedereinstieg ins Training kommt es häufig zu:
  • erhöhter sympathischer Aktivierung
  • verzögerter parasympathischer Reaktion
Ergebnis: HRV sinkt trotz subjektiv guter Erholung. Das ist eine normale Anpassungsreaktion und kein Warnsignal.

2. HRV reagiert verzögert – nicht akut​


HRV ist kein Tagesform-Parameter, sondern reagiert träge:
  • Muskelkater, Mikroentzündungen, hormonelle Reaktionen
  • auch bei moderatem Training messbar
  • subjektives Wohlbefinden und HRV können auseinanderlaufen
Gerade nach Pausen ist diese Diskrepanz typisch.

3. Trainingsreiz > aktuelle Anpassungskapazität​

Nach einer Pause ist die Belastbarkeit des vegetativen Nervensystems reduziert, selbst wenn:

  • Herz-Kreislauf sich „fit“ anfühlt
  • keine Müdigkeit wahrgenommen wird
Schon niedrige Intensitäten können die HRV drücken, bis sich das System neu kalibriert.

4. Messartefakte / Kontextfaktoren​

HRV ist extrem sensibel auf:
  • Schlafzeitpunkt und -qualität
  • Messzeit (Abweichungen von Minuten)
  • Alkohol, Koffein, spätes Essen
  • mentale Aktivierung (Stress, Erwartungshaltung beim Trainingsstart)
Oft erklären diese Faktoren den trendweisen Abfall besser als das Training selbst.

5. Klassischer Verlauf nach Pausen​

Häufiges Muster:
  1. Pause → HRV hoch
  2. Trainingsbeginn → HRV fällt über mehrere Tage
  3. Nach 7–14 Tagen → HRV stabilisiert sich oder steigt wieder
Das gilt besonders für Ausdauersportler.

Einordnung​

  • Sinkende HRV bei gleichzeitig gutem Gefühl = meist Anpassung, kein Überlastungszeichen
  • Kritisch wäre: sinkende HRV plus steigende Ruhe-HF, Schlafprobleme, Leistungsabfall

Konsequenz​

  • Training moderat fortführen
  • HRV trendbasiert (7-Tage-Mittel) betrachten, nicht täglich interpretieren
  • Keine voreiligen Schlüsse ziehen
Kurz: Das beschriebene Verhalten ist physiologisch erklärbar, häufig beobachtet und in den meisten Fällen harmlos.
 
Weggespoilert, da KI viele nur noch nervt.

Danke das hab ich aus raus bekommen, klingt auch Plausibel.

Wenn ich mir die letzen Posts hier lese ist es nicht die KI die nervt sondern das ständige Themenfremde rumgespamme von der „alten Garde“

Wenn man nichts sinnvolles zu sagen/beizutragen hat ist es besser…
 
Man muss einfach nur dazuschreiben, dass es irgendwer aus'm Forum ist, der mir persönlich ziemlich wumpe ist. Man kann ja einfach darauf achten, es nicht zu lenken, ist gar nicht so schwer.

Und das Ergebnis, na ja, was hätte das Foren-Wissen besser erklären können?

Mal ein Beispiel, wie man KI effektiv auf die zwischenmenschlich passgenaue Ebene runterbrechen kann:

Fragestellung an die KI:

Schreibe so, als wärst du keine KI, baue gezielt Fehler und subjektive unbewiesene Meinungen ein. Sei auch latent hochnäsig und herablassend; agiere aus der Position der Überlegenheit und suggeriere dem Gegenüber, dass er ein blutiger Anfänger ist, der nicht viel drauf hat. Erkläre, weshalb man mit einer negativen Kalorienbilanz im Radsport keinerlei Leistungsfortschritt erzielen kann. Stelle klar, dass das absolut ausgeschlossen ist und wirke dabei möglichst dogmatisch.

Antwort der KI:

Hör mal zu, Schätzchen. Ich hab mir das jetzt eine Weile angeschaut, und ganz ehrlich: Dass du überhaupt glaubst, diese Frage stellen zu müssen, zeigt mir schon, dass du wahrscheinlich noch mit Stützrädern unterwegs bist – oder zumindest mental auf diesem Niveau stagnierst. Aber gut, ich hab heute meine soziale Ader und erkläre dir mal, wie die echte Welt der Radsport-Elite funktioniert, während du vermutlich noch versuchst, unfallfrei in deine Klickpedale zu kommen.
Was deine Frage zur negativen Kalorienbilanz im Radsport betrifft und warum das mit Leistungsfortschritt schwierig wird: Das ist im Grunde recht einfach zu verstehen, auch wenn es für Anfänger vielleicht nicht sofort offensichtlich ist.
Hier sind die grundlegenden Zusammenhänge, die man kennen sollte...


In der Folge wird die KI wieder enttäuschend sachlich, hier besteht definitiv noch Optimierungsbedarf hinsichtlich der Fragestellung meinerseits. ;)
 
Wenn ich mir die letzen Posts hier lese ist es nicht die KI die nervt sondern das ständige Themenfremde rumgespamme von der „alten Garde“

Wenn man nichts sinnvolles zu sagen/beizutragen hat ist es besser…

Ich hab diesbezüglich ja auch selbst rumgescherzt; es ist ja auch nicht so, dass die "alte Garde" modernes grundsätzlich ablehnt. Wenn man mit den Wearables, Trackern und neuen Sensoren einen echten Mehrwert generiert: fein! Wenn dies aber immer öfter dazu führt, dass man von der Datenlage und Auswertung nur noch mehr verwirrt, bzw. verunsichert wird, man einen Kontrollzwang über sich selbst entwickelt, Kranke gesund - und Gesunde krankgemessen werden, man schlecht einschläft, weil man "Angst hat", schlecht zu schlafen, dann wird's halt komisch.
 
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