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Nabe nervt

Sei mal nicht so knickerig.............:D

Aber im Ernst: es ist definitiv nicht teurer. Die 300g Tube für 8 Euro ist nun auch nicht gerade so ein Hypersonderangebot.....................

Deswegen ja, da wo man es am besten bekommt und wie man es benötigt.
Preise im Inet sind da deutlich günstiger. 100 Gramm Galli 3 € und 400 Gramm 8 € z.B.
Von den Eigenschaften liest es sich gleich wie Castrol (Lithium, druckbeständig, zäh ...).
 

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Re: Nabe nervt
Die wohl meisten Lagerfette sind lithium verseift.................

Und die anderen Eigenschaften . druckbeständig, hitzebeständig etc. - teilen die sich auch. Nur die Farbe ist verschieden und der Anteil an Titanoxyd ( macht das Fett beige bis weiß...). Letzteres ist buchstäblich reine Kosmetik.
 
Also ich habe jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen, aber wenn das Rad sich anfühlt, als würde es etwas "unrund" laufen, dann muss das nicht an der Nabe liegen. Wenn das Rad z.b. einen Höhenschlag hat, kann auch das sich so anfühlen, als würde da was unrund laufen, tut es ja auch, aber eben nicht in der Nabe. Ich weiß wovon ich rede, denn alle meine selbsteingespeichten Räder haben das. Merkbar ist das aber nur minimal und beim Fahren schon gar nicht.

Also bevor du an der Nabe rumdoktorst, schaue mal, ob du einen Höhenschlag im Rad hast.
 
Ich denke, der Regenfahrer meint sowas wie Kratzen in der Nabe. Unwucht würde ich anhand seiner Schilderung mal ausschließen wollen. Was ich noch für möglich halte, ist eine Schädigung der Lagerlaufbahnen. Wenn die eingelaufen sind, dann lässt sich die Nabe nicht mehr spielfrei einstellen. Das rumpelt dann und ist sehr nervig, wenn man ein perfekt gewartetes Rad erwartet.
Also schau erst mal in die Nabe rein und mach dir ein Bild.
 
Imbusschlüsselset bestell ich wohl übers Internet.

Ich hab' grad günstige Konusschlüssel bei cnc gekauft; ernsthaft gearbeitet habe ich damit noch nicht & kann damit nicht sagen, ob die auf Dauer halten. Die billigen schwarzen Blechdinger mit vier Größen auf einmal würde ich nicht nehmen, damit lässt sich nicht gut arbeiten. Du solltest auch noch einen Schraubstock haben, damit Du die Achse festhalten kannst. Alternativ: Helfer. Mit zwei Händen allein kriegst Du Konuslager nicht sauber eingestellt.
 
Meine Fette vor Castrol nicht. Das billigere Castrol bei ATU auch nicht.

Shimano Lagerfette sind zu dünn. Die Originalschmierung verschwindet fast komplett durch die Dichtungen im Sommer (außer bei den MTB Naben mit den Gummikappen).

Auch das ist in dem Fall egal. Um diese Fette als besonders hochwertig anzupreisen wird auf die Verseifung mit Lithium hingewiesen. Aber das macht das Fett etwas hitzebeständiger als andere. Aber für Lager am Fahrrad ist das völlig überflüssig. Selbst bei 100 Sachen bergab wird kein Lager so warm...................
 
Meine Fette vor Castrol nicht. Das billigere Castrol bei ATU auch nicht.

Shimano Lagerfette sind zu dünn. Die Originalschmierung verschwindet fast komplett durch die Dichtungen im Sommer (außer bei den MTB Naben mit den Gummikappen).

Jo, das Originalfett ist besonders bei den Shimano-RR-Naben zu wenig und zu dünn. Schmierwirkung fällt entsprechend schwach aus mit der Folge von schnell sichtbaren Einlaufspuren an den Konen. Ich verwende es nur als Einlauffett für die ersten 1.000km und schmiere dann komplett mit MoS²-Hochdruckfett ab. Das ist noch deutlich reibungsärmer, als gewöhnliches Lagerfett. Außerdem ist es in der Lage, geringe Rauhigkeiten zu glätten (MoS²-Feststoff-Schmierung). Der Unterschied ist im deutlich weicheren Lauf der Lager auch spürbar.
Sollten die Konen schon verschlissen sein, gibt es z.B. bei Rose recht günstigen Ersatz. Bei defektem Konus wechsle ich auch die Kugeln mit aus.
 
Auch das ist in dem Fall egal. Um diese Fette als besonders hochwertig anzupreisen wird auf die Verseifung mit Lithium hingewiesen. Aber das macht das Fett etwas hitzebeständiger als andere. Aber für Lager am Fahrrad ist das völlig überflüssig. Selbst bei 100 Sachen bergab wird kein Lager so warm...................

Ob nun Lithium oder nicht. Das andere Fett von Castrol ist nicht so gut. Habe noch eine halbe Tube hier. Im Gegensatz zum teureren, hat es sich seine Bestandteile aufgelöst.
Erst kommt eine Menge dünnflüssiges Zeug raus und dann erst etwas festeres. Es ist auch nicht so "haltbar" in den Lagern. Außerdem ist die "Dichtungswirkung" nicht so stark, Feuchtigkeit kommt eher an die Lager.
 
Jo, das Originalfett ist besonders bei den Shimano-RR-Naben zu wenig und zu dünn. Schmierwirkung fällt entsprechend schwach aus mit der Folge von schnell sichtbaren Einlaufspuren an den Konen. Ich verwende es nur als Einlauffett für die ersten 1.000km und schmiere dann komplett mit MoS²-Hochdruckfett ab. Das ist noch deutlich reibungsärmer, als gewöhnliches Lagerfett. Außerdem ist es in der Lage, geringe Rauhigkeiten zu glätten (MoS²-Feststoff-Schmierung). Der Unterschied ist im deutlich weicheren Lauf der Lager auch spürbar.

Den selben Effekt habe ich auch mit Castrol LMX. Das wurde besonders an meinem WH-R 500 LRS deutlich. Selbst meine Ultegra Nabe läuft noch ein Tick smoother.

Shimano pumpt inzwischen reichlich Fett in die Naben, aber halt das dünnflüssige. Das ist wohl ein Tribut an den unbedarften Kunden, der sofort im Neuzustand ein sehr weich
und leicht (viele Umdrehungen) laufendes Laufrad haben will.
 
Den selben Effekt habe ich auch mit Castrol LMX. Das wurde besonders an meinem WH-R 500 LRS deutlich. Selbst meine Ultegra Nabe läuft noch ein Tick smoother.

Den gleichen Effekt kannst du nicht haben, denn nichts schmiert besser als MoS². Im Maschinenbau gibt man z.B. Schraubenanzugsmomente an für: trocken, gefettet und MoS²-gefettet ;)
 
Den gleichen Effekt kannst du nicht haben, denn nichts schmiert besser als MoS². Im Maschinenbau gibt man z.B. Schraubenanzugsmomente an für: trocken, gefettet und MoS²-gefettet ;)

Dann eben einen ähnlichen. :D

Mein WH-R 500 LRS (Tiagra Niveau) lief jedenfalls sehr smooth. Ca. 1000 km hat das gedauert. Dann habe ich das Fett nochmal gegen frisches getauscht.
Bis Kilometer 10.000 hatte ich gar nichts mehr an der Nabe gemacht. (Der LRS wurde beim Cross eingesetzt, vielfach auf einem ehemaligen
Truppenübungsplatz.) Dann war die hintere Felge durch + der Freilauf zickte etwas und ich hatte bereits andere LRS. Das vordere LR wurde verkauft. Die hintere Nabe nur mit anderen Freilauf
wird bald neu aufgebaut..
 
Mir liegt es fern, jemanden "sein" Lieblingsfett auszureden. Nur wenn man kein Hochdruckfett oder oder was auch immer nicht benutzt, heißt das noch nicht, irgend einen Nachteil zu haben. Gut, zu dünn sollte es nicht sein und in absehbarer Zeit weder verharzen, noch sich in seine Bestandteile auflösen. Aber das ist schon alles.........

Und wenn man mit einem bestimmten Fett beschisssen gearbeitete Konen zum Leichtlauf verleiten kann, meinetwegen..............
 
Mir liegt es fern, jemanden "sein" Lieblingsfett auszureden. Nur wenn man kein Hochdruckfett oder oder was auch immer nicht benutzt, heißt das noch nicht, irgend einen Nachteil zu haben. Gut, zu dünn sollte es nicht sein und in absehbarer Zeit weder verharzen, noch sich in seine Bestandteile auflösen. Aber das ist schon alles.........

Und wenn man mit einem bestimmten Fett beschisssen gearbeitete Konen zum Leichtlauf verleiten kann, meinetwegen..............

Mache ich nicht, du wolltest mir nur schlechtere von mir benutzte Fette besser reden.

Beschissen sind die Konen nicht, gemessen am Preis der Naben/des LRS. Denn im Neuzustand sind sie keine Rumpelkammer.
Wenn du die Sache weiterspinnst, dann wären ja die Ultegra Konen beschissen im Vergleich zu den Dura Ace Konen.
Man muss nur wissen, wie man mit seinem Material umgeht. ;)
 
Hähhhhhhhhhh.................?? Da lies mal lieber nach.

In erster Linie ging meine Kritik an Deinen Ausführungen um die angeblich überteuerten LAgerfette im Fahrradhandel, vor allem im Vergleich mit einer 300g Tube für 8,- €uro.

Klar gibt es Läden, die nur spartanische 50g Döschen / Tuben felbieten und dann wirklich zu Preisen, die lächerlich sind. Muß aber nicht sein.

Dann würde ich gerne mal wissen, was an Galli und Konsorten schlechter sein soll, solange das keine dünnen, flüchtigen, oder sich selbst zersetzenden Fette sind.

Ich habe in den letzten 20 Jahren einiges an Fetten benutzt. Mir fiele es schwer, dieses oder jenes als "das" Fett anzupreisen. Die Beschreibungen der Hersteller haben gerne einen leicht "esoterischen" Touch.

Und na ja, tatsächlich sind ( oder waren... für die letzten Serien fehlt mir außer die WH 500 der Vergleich ) die Konen, je höherwertig die Shimano Nabe, auch feiner und aufwendiger geschliffen, u.U. aus festerem Material. Meine ( inzwischen weitergegebenen) reichlich benutzten uralten 7-fach Dura Ace Naben zeigten auf den Konen weniger Abnutzungserschienungen als jüngere 600 Ultegra / Ultegra Konen.

Rein funktional sind die superglatt geschliffenen Konen früherer Top-Naben ( Campa Record, Superbe Pro, Dura Ace u.a.) vielleicht nicht mehr als eine Art "Visitenkarte" für feine Verarbeitung. Der Einfluss auf den Widerstand ist wohl geringer, als man denken kann, wenn man solche Teile in der Hand dreht
 
Hähhhhhhhhhh.................?? Da lies mal lieber nach.

In erster Linie ging meine Kritik an Deinen Ausführungen um die angeblich überteuerten LAgerfette im Fahrradhandel, vor allem im Vergleich mit einer 300g Tube für 8,- €uro.

Klar gibt es Läden, die nur spartanische 50g Döschen / Tuben felbieten und dann wirklich zu Preisen, die lächerlich sind. Muß aber nicht sein.

Dann würde ich gerne mal wissen, was an Galli und Konsorten schlechter sein soll, solange das keine dünnen, flüchtigen, oder sich selbst zersetzenden Fette sind.

Entspann dich erstmal und lies du noch mal in Ruhe.

Ich meine meine Aussage mindestens 2 mal relativiert zu haben, "deinen" Fetten ähnliche/gleiche Eigenschaften eingeräumt/vermutet zu haben und ich habe nur Fette schlecht gemacht, die ich selber kenne.
(Shimano, das günstigere Castrol, und Vorgängerfette deren Namen ich nicht mehr weiß)
Und ich habe gesagt, dass Catrol LMX längerfristig auch das kann, was funbikers Fett kann.

Du hast Konen, die man mit einfachen Mitteln verbessern kann als "beschissen" bezeichnet. Das war wohl wenig differenzierend. Dass die Fahrradteile über die Jahre nicht zwangsläufig besser verarbeitet werden, ist mir (leidvoll) bekannt.
 
Das war nicht unentspannt, sondern nur verwundert................................

Gut, "beschissen" hätte ich wie hier schreiben sollen........... oder als "weniger schön......" um Mißverständnissen vorzubeugen.................................

Die Qualität von einigen Shimano-Teilen, insbesondere der Naben, scheinen derzeit allerdings deutlich schlechter, als vergangene Baureihen.

Hinterlassen jedenfalls den Eindruck, wenn man die mal auseinandernimmt.........

Freunde von mir sind derzeit auf Reise von Alaska aus mit Ziel Patagonien. Auf Anraten eines Händlers sind die Reiseräder mit ( neuen ) Deore XT Naben ausgestattet, weil die unter Reiseradlern so einen guten Ruf haben. Ein "Hilferuf" aus Kalifornien ereilte mich, mit Bildern der Nabenkonen: Die sehen aus, als seien sie bereits mehr als zehn Jahre alt......... mit ähnlicher Jahreskilometerleistung........: tiefe Einlaufrillen und erste kleine Risse und Einkerbungen im Material, wobei ich nicht sagen kann, ob letztere nicht bereits im Neuzustand so waren.

Gut, 9-10.000 km sind schon eine Hausnummer, aber die Belastungen waren weniger riesig, als man vermuten sollte: Mit Gepäck dürften die beiden Leichtgewichte kaum schwerer sein als manch einer ohne Gepäck........

Und die schweren Straßen habe die noch vor sich.........................
 
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