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Mtbler sucht Alternative

dune4

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Hey,
ich fahre jetzt seit ca. 7-8 Jahren Mtb im Bereich Enduro/Trail aber auch im Alltag gerne auf dem Rad untwerwegs und wollte mir jetzt eine Alternative zu den MTBs zulegen umd gelegentlich etwas Kondition zu trainieren. Zuerst hab ich an ein Gravelbike gedacht, weil diese von der Geometrie ähnlicher zum MTB gelten sollen. Allerdings kam mir nach einiger Rechere auch sowas wie das Canyon Endurace Allroad oder Cube Attain (welches als komfortabel gelten soll) auf den Schirm. Jetzt ist die Frage ob die genanten Bikes von Canyon oder Cube nennenswert mehr Komfort bieten wenn die meiste Zeit (%80) auf Asphalt gefahren wird oder eine Gravelbike mit Straßenbereifung mehr sinn ergibt.
 

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Re: Mtbler sucht Alternative
Wenn du vom MTB kommst und dort das Schlucken von Unebenheiten des Untergrunds durch das Federsystem gewohnt bist kannst du dich auf jedes Rennrad oder Gravelbike setzten und wirst überall null an Komfort verspüren. Auch wird dir sicher die ersten paar hundert bis tausend Kilometer durch die komplett andere Sitzhaltung alles weh tun.
Denn es ist ein sehr großer Unterschied ob du mit dem MTB proaktiv mit dem ganzen Körper bei fahren arbeitest oder ob du über Stunden hinweg nur auf den Rad sitzt und im Endeffekt nur trittst.
Mein Tipp schau dich erst mal nach was günstigen gebrauchten um und fahr damit minimum einen Saison so kannst du schon mal rausfinden was dir wie am besten liegt.
Also mit welcher Geometrie du am besten klarkommst, wie du am Bike am besten sitzen kannst. Also eher lange gestreckt oder mehr zusammengestaucht, Lieber vorne tief oder schon fast aufrecht.
Kaufst du dir ein neues Bike und stellst dann bald fest das dir das Teil doch nicht passt ist der Verlust bei weiten höher als wenn du ein günstiges gebrauchtes wieder weiterverkaufst.
 
Kaufst du dir ein neues Bike und stellst dann bald fest das dir das Teil doch nicht passt ist der Verlust bei weiten höher als wenn du ein günstiges gebrauchtes wieder weiterverkaufst.
Das ganze, nachdem vorher nochmal Geld in Teile versenkt wurde, mit denen das Rad verunstaltet wurde, um doch noch irgendwie die Sitzposition passend zu machen. Kann nur zustimmen! :)
 
Kauf Dir ein ordendliches Rennrad , alles andere ist Geld verbrannt.

Bei mir war das vor 31 Jahren genau so, Vorher sehr viel MTB gefahren.
Zum Ausgleich 2 Laufradsatz fürs MTB mit Slik um auch auf der Straße zu fahren.

Dann Rennrad erworben , die ersten KM sehr ungewohnt , aber immer mehr Gefallen drann
gefunden , seither unheilbar vom Virus gefangen 🤷😉

Meine Tochter meinte auch vor 2 Jahren so ein GRAVEL zu benötigen.
Kauf war Mai 24 , verkauft das Teil im Juli 25 und Rennrad gekauft .
Sie hat sehr viel Freude am Rennradfahren.
 
  • Wenn du vom Enduro / AM kommst: eher kürzere Rahmen/Sitzpositionen wählen. "Endurance" bedeutet bei den Herstellern immer entspanntere Sitzposition. Race- & Aero-Varianten würde ich an deiner Stelle großzügig meiden.
  • Achte auf Reifenfreiheit, damit du breitere Reifen montieren kannst -> Komfort.
  • Ich kann dir nur empfehlen eine Kurbel mit zwei Kettenblättern & Umwerfer zu nehmen. Kenne unzählige Leute, die mit ihrem 1-by Setup am Gravel unglücklich sind. Am MTB ist das eine andere Diskussion.
  • Ob RR oder Gravel: Ist eher die Frage ob du "fliegen" oder die Straßen meiden willst- ersteres bedeutet Rennrad: performanter, anstrengender, evtl. Gefährlicher je nach Verkehr; letzteres bedeutet, langsamer, aber auch flexibler in der Wegewahl - das liegt auch an den Gegebenheiten bei dir vor Ort.

Ich denke mit dem Allroad von Canyon oder vergleichbaren bist du sicher nicht schlecht aufgestellt für den Start.

PS: Wenn du vom MTB kommst: keine Experimente mit gebrauchten Rennrädern die Felgenbremsen haben, es gibt Gründe, warum man das heute nichtmehr fährt. Bin gestern mein Stahlrenner aus den 80ern gefahren... No Comment.
 
  • ....

PS: Wenn du vom MTB kommst: keine Experimente mit gebrauchten Rennrädern die Felgenbremsen haben, es gibt Gründe, warum man das heute nichtmehr fährt. Bin gestern mein Stahlrenner aus den 80ern gefahren... No Comment.
Na ja von Klassikbike hat keiner was geschrieben. Gebrauchte Bikes mit Felgenbremse der letzten beiden Generationen haben sehr gut auch bei Nässe funktioniert und haben Millionen von Biker auch sicher ans Ziel gebracht ohne sie zu töten.
 
Danke für die vielen Antworten, ich werde mich dann wohl nach einem günstigem oder gebrauchten Rad umschauen um erstmal ein Gefühl für die Thematik zu bekommen.
 
(welches als komfortabel gelten soll)
Komfortabel beim Rennrad bedeutet etwas völlig anderes als Du vielleicht meinst.
wenn die meiste Zeit (%80) auf Asphalt gefahren wird oder eine Gravelbike mit Straßenbereifung mehr sinn ergibt.
80% Asphalt bedeutet 20% nicht Asphalt. Das ist ganz schön viel. Wie grob sind die Oberflächen von diesen 20%? Darauf kommt es an.

Zwischen Gravelbikes und Rennrädern sind die Grenzen eher verschwommen. Es gibt "Race Gravel", die sind eher am Rennrad. Dann gibt es welche, die möchten lieben ein XC-MTB imitieren. Sieht man für gewöhnlich mit einem Blick.

Wie schwer bist Du? Wie grob sind die Wege, die Du fahren möchtest? Wie sehr bist Du willig die gröberen Teile nicht so abzumildern? Wie sehr bist Du willig, auf der Straße etwas an Leistung herzugeben? Das macht dann den Unterschied, ob 35mm Rennradreifen für Dich das Richtigere sind, oder leichte MTB-Reifen mit mehr als 50mm, oder halt irgendwas dazwischen.

Ich persönlich habe ein sportliches Gravelbike, weil ich nicht weniger als 40mm Reifen fahren will. Gibt genug Asphalt, der schlecht genug ist, dass man sich über dickere Reifen freut. Gibt einige Modelle, die auch nicht schlechter Rollen als schmalere Rennradreifen.
 
würdest bei mir in der Nähe wohnen , würde ich Dir ein Rennrad mal ausleihen.
evtl ist ja sowas sogar bei Dir im Bekanntenkreis möglich.
Zur Not eine Woche nach Malle düsen und Leihrad nehmen 😂😂😂🤦‍♂️


aber Spaß beiseite
wo liegt das Budget , welche Rahmengröße
Disc oder FB
 
Hey,
ich fahre jetzt seit ca. 7-8 Jahren Mtb im Bereich Enduro/Trail aber auch im Alltag gerne auf dem Rad untwerwegs und wollte mir jetzt eine Alternative zu den MTBs zulegen umd gelegentlich etwas Kondition zu trainieren.
Da im Alltag vermutlich nicht das Mtb verwendet wird - was spricht dagegen mit dem Alltagsrad 2-5h durch die Gegend zu fahren? Dein Körper weiß doch nicht wo die Watt herkommen die ihm abverlangt werden?
 
Hallo, kommt drauf an wie der Untergrund von 20% Nichtasphalt aussehen. Jeder hier definiert Gravel ein bisschen anders. Auf normalen Waldwegen fahre ich mit 25er 4Seasons, weil mein Rahmen nicht mehr hergibt. Habe auch ca 20% „Gravel“ auf meiner Pendelstrecke. Bin vorher 26 Zoll Hardtail gefahren. Geht alles. Muss man nur mal machen. Günstig und gebraucht mit Felgenbremsen geht ab 150€ mit bisschen Glück los. Oder man leiht sich mal eins für 3-4 Touren.
Viel Erfolg und sag uns , was es dann geworden ist.
Grüße
 
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