Speed Wheels
Fire Fighter
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?
sooo.. ich habe keine lust gehabt, alles hier geschriebene durchzulesen.
zu der frage, warum rennradfahrer nicht auf einem gut ausgebauten radweg fahren, sondern auf der bundesstraße.
oft ist es so, dass radwege aus der sicht durch die autoscheibe gut aussehen (ich fahre ja selber ab und zu auto). wenn ich dort allerdings mit dem Rennrad fahre, spüre ich mangels federung etc sämtliche schläge von unten: weder gut für material noch für körper (bsp rücken etc). dieser aus der "autosicht" also gut ausgebaute radweg ist also aus der "rennradsicht" nicht mehr gut! das kann man allerdings aus dem auto wirklich nicht bis sehr schlecht sehen! (das ist punkt eins)
punkt zwei: ich komme aus hamburg und bin vor ein paar monaten nach malente gefahren (ca 90km). dabei nutzte ich die mir bekannten ruhigeren strecken (ist ja klar). als ich dann aber in unbekanntes terrain kam, nutzte ich die bundesstraße. es war zwar ein radweg da, der bestand aber aus "französischem Asphalt" also ein sehr rauer untergrund! zudem wechselte der radweg oft von links nach rechts und ich musste nicht nur abbremsen, abwarten und über die straße, sondern das auch noch ohne ampel etc, also über die belebte bundesstraße um das gleiche spiel 3km später wieder durchzuführen. da ich das nicht mitmachen wollte, fuhr ich also auf dem ca 1meter breiten randstreifen. die 30tonner donnerten zwar rasend an mir vorbei, aber ich fuhr trotzdem relativ gemütlich!
punkt drei: natürlich nutzen auch meine mitmenschen die radwege! sie sind halt nicht (nur) für rennradfahrer gebaut worden
rolleyes
... wenn ich also mit 25 - 40 km/h (ich denke das sind realistische geschwindigkeiten) auf einem radweg (der evtl noch stöcker und sandverschmutzung aufzuweisen hat) mit einer solchen geschwindigkeit an einen "normalen" radfahrer auffahre, muss ich erstmal stark abbremsen, den radfahrer bitten platz zu machen und dann wieder beschleunigen. das kann ich allerdings nur, wenn ich den frühzeitig sehe, sonst knallts. es gibt genügend radwege die ziemlich kurvig sind! fahre ich jedoch auf den straßen, interessieren mich diese leute garnicht! fazit: viel entspannter!
punkt vier: fahre ich auf der fahrbahn, so weiss ich, dass ich gesehen werde. welcher autofahrer möchte sich denn eine neue motorhaube kaufen müssen, nur weil er einen radfahrer auf die hörner nimmt? es ist also ein nehmen und geben.
punkt fünf: schaut man vorallem in den monaten frühling, sommer, herbst und winter auf die straßen, so wird man mit großer sicherheit viele traktoren mit anhänger sehen! diese fahren 25km/h und das auf der straße. natürlich, wo sollten sie auch sonst hin! aber um auf die breite eines traktors zu kommen, bedarf es mind 3 radfahrer nebeneinander. diese würden dann sogar noch schneller sein als der traktor, also warum die aufregung? weil es unnötig ist, dass die radler statt auf dem (aus sicht des autofahrers auf jeden fall) gut ausgebauten radweg auf der straße fahren? dazu bitte nochmal in den punkten 1-4 nachlesen! zu diesen verkehrsbehindernden fahrzeugen zählen natürlich nicht nur traktoren, baustellenfahrzeuge (bagger etc) oder sonstige gewerblich genutzten fahrzeugen, sondern auch "mopeds" und motorroller. diese fahren trotz gut ausgebautem radweg und "moped frei" auch auf der fahrbahn. ich habe noch nie erlebt, dass ein solcher fahrer angehubt wurde.- und auf landstraßen hab ich die auch schon fahren gesehen!
.. du siehst, ich könnte endlos so fortfahren. da gebe es noch das abbiegen über die fahrbahn (sehr gefährlich von radwegen - da spreche ich aus erfahrung) oder beispielsweise ausfahrten aus denen jeden moment ein auto kommen könnte (natürlich nicht ganz so auf land-/bundesstraßen verbreitet) und und und...
ich hoffe, dass ich dir etwas helfen konnte. ich denke, die forumsgemeinschaft wird mich in meinen aussagen unterstützen. wenn nicht, dann eben nicht
habe ja nichts beabsichtigt falsch gesagt!
liebe grüße und gute fahrt
speedy
sooo.. ich habe keine lust gehabt, alles hier geschriebene durchzulesen.
zu der frage, warum rennradfahrer nicht auf einem gut ausgebauten radweg fahren, sondern auf der bundesstraße.
oft ist es so, dass radwege aus der sicht durch die autoscheibe gut aussehen (ich fahre ja selber ab und zu auto). wenn ich dort allerdings mit dem Rennrad fahre, spüre ich mangels federung etc sämtliche schläge von unten: weder gut für material noch für körper (bsp rücken etc). dieser aus der "autosicht" also gut ausgebaute radweg ist also aus der "rennradsicht" nicht mehr gut! das kann man allerdings aus dem auto wirklich nicht bis sehr schlecht sehen! (das ist punkt eins)
punkt zwei: ich komme aus hamburg und bin vor ein paar monaten nach malente gefahren (ca 90km). dabei nutzte ich die mir bekannten ruhigeren strecken (ist ja klar). als ich dann aber in unbekanntes terrain kam, nutzte ich die bundesstraße. es war zwar ein radweg da, der bestand aber aus "französischem Asphalt" also ein sehr rauer untergrund! zudem wechselte der radweg oft von links nach rechts und ich musste nicht nur abbremsen, abwarten und über die straße, sondern das auch noch ohne ampel etc, also über die belebte bundesstraße um das gleiche spiel 3km später wieder durchzuführen. da ich das nicht mitmachen wollte, fuhr ich also auf dem ca 1meter breiten randstreifen. die 30tonner donnerten zwar rasend an mir vorbei, aber ich fuhr trotzdem relativ gemütlich!
punkt drei: natürlich nutzen auch meine mitmenschen die radwege! sie sind halt nicht (nur) für rennradfahrer gebaut worden


punkt vier: fahre ich auf der fahrbahn, so weiss ich, dass ich gesehen werde. welcher autofahrer möchte sich denn eine neue motorhaube kaufen müssen, nur weil er einen radfahrer auf die hörner nimmt? es ist also ein nehmen und geben.
punkt fünf: schaut man vorallem in den monaten frühling, sommer, herbst und winter auf die straßen, so wird man mit großer sicherheit viele traktoren mit anhänger sehen! diese fahren 25km/h und das auf der straße. natürlich, wo sollten sie auch sonst hin! aber um auf die breite eines traktors zu kommen, bedarf es mind 3 radfahrer nebeneinander. diese würden dann sogar noch schneller sein als der traktor, also warum die aufregung? weil es unnötig ist, dass die radler statt auf dem (aus sicht des autofahrers auf jeden fall) gut ausgebauten radweg auf der straße fahren? dazu bitte nochmal in den punkten 1-4 nachlesen! zu diesen verkehrsbehindernden fahrzeugen zählen natürlich nicht nur traktoren, baustellenfahrzeuge (bagger etc) oder sonstige gewerblich genutzten fahrzeugen, sondern auch "mopeds" und motorroller. diese fahren trotz gut ausgebautem radweg und "moped frei" auch auf der fahrbahn. ich habe noch nie erlebt, dass ein solcher fahrer angehubt wurde.- und auf landstraßen hab ich die auch schon fahren gesehen!
.. du siehst, ich könnte endlos so fortfahren. da gebe es noch das abbiegen über die fahrbahn (sehr gefährlich von radwegen - da spreche ich aus erfahrung) oder beispielsweise ausfahrten aus denen jeden moment ein auto kommen könnte (natürlich nicht ganz so auf land-/bundesstraßen verbreitet) und und und...
ich hoffe, dass ich dir etwas helfen konnte. ich denke, die forumsgemeinschaft wird mich in meinen aussagen unterstützen. wenn nicht, dann eben nicht

liebe grüße und gute fahrt
speedy