Es war wieder super! Wetter top!
Sportlich lief es bei mir wieder rund. An den steilen Rampen hatte ich immer das Gefühl noch ne Schüppe drauf legen zu können. Is nen geiles Gefühl
Leider wurde die Strecke schon wieder 'einfacher' gemacht. Gleich zu Anfang fehlen Côte des Maquisade und Côte de la Redoute.
Haute Leveé wurde nicht ganz von unten in Stavelot angefahren und Coté Le Thier de Coo wurde diesmal auch nicht bis ganz oben durchgefahren. Nach dem Steilstück im Wald ging es schon wieder rechts ab in die Abfahrt. Schade, da wollte ich so richtig Gas geben. Dafür hatte ich dann an der Haute Leveé meinen großen Auftritt
Seit diese Veranstaltung innerhalb dieser Bank van de Post Tour läuft wurde die Strecke jedes Jahr weiter entschärft. (
Tilff-Bastogne-Tilff übrigens auch). Immer weniger Hm aber dafür immer mehr Teilnehmer. Es waren am Samstag übrigens 4722 Leute auf den Strecken.
Damit ist jetzt die Hobbyversion von Lüttich-Bastogne-Lüttich vom Profil her der schwerste Radmarathon in den Ardennen.
Zum Glück bin ich den Fleché Wallone noch in seiner 'Ur-Version' (das war zum letzten Mal 2010) gefahren.
Aber wem die neuen Strecken zu einfach sind, kann ja schneller fahren
Für nächstes Jahr werde ich mir aber definitiv den Euskirchener Radmarathon vornehmen.
Ich werde übrigens diese Heulerei wegen zu schlechter Straßen in Belgien wohl nie verstehen. Die Straßen dort sind nicht 'schlechter' oder 'besser' als hier zu Hause auch. Zumindest als hier im Ruhrgebiet. Und wer mit dem Anspruch auf arschglatte asphaltierte Straßen nach Belgien zum Radfahren fährt hat ... na ja
