Das könnte genau so auch im Backsteinthema stehen, aber es geht hier um Bahnhöfe.
Im Vogtland ist es recht bergig und die Hauptstrecken (in diesem Fall die Strecke Leipzig-München) gehen über die Höhenlagen. Somit sind die hoch gelegenen Orte im Genuss einer Fernbahnanbindung, während die vielen Orte in den Tälern mit ihrer im 19. Jh. aufblühenden Industrie sehen mussten, wie sie Rohmaterialien anfahren und Fertigprodukte wegbringen konnten. Also entschied man sich, in den Tälern Nebenbahnen mit Mischbetrieb (Personen- und Güterbefürderung) zu bauen, die an die Hauptstrecken angeschlossen wurden.
Die Bahnstrecke Reichenbach-Mylau-Göltzschtalbrücke (GTB) ist das Ergebnis der Industrie- und Transportanforderungen damals. Von Reichenbach Ob. Bf ging eine Nebenstrecke über eine Spitzkehre ins Tal des Raumbaches (den unter diesem Namen hier keiner kennt, sondern nur als "Seifenbach", wegen der vielen anliegenden Betriebe zur Textiverarbeitung) nach Mylau, von wo aus sie der Göltzsch bis zur weltgrößten Ziegelbrücke folgt.
Kurze Zeit später wurde auch eine Strecke von Lengenfeld an der Göltzsch entlang gebaut, die ebenfalls an der GTB endete.
Uns gehts hier um den Kopfbahnhof GTB, der um 1970 abgebaut wurde (ich kenne ihn noch als Baustofflager, auf dem Stahlbetonfertigteile gelagert und nach und nach zerfallen sind).
Man findet hier Gebäude in säx. Eisenbahnstandardbauweise. Im Hintergrund der Güterschuppen.
So hat das früher mal ausgesehen:
Früher war das alles mal schön offen und freiliegend, jetzt ist jedes Gebäude mit einem hässlichen modernen Zaun umgeben.
Noch ein paar Impressionen aus der guten alten Zeit:
Im Vogtland ist es recht bergig und die Hauptstrecken (in diesem Fall die Strecke Leipzig-München) gehen über die Höhenlagen. Somit sind die hoch gelegenen Orte im Genuss einer Fernbahnanbindung, während die vielen Orte in den Tälern mit ihrer im 19. Jh. aufblühenden Industrie sehen mussten, wie sie Rohmaterialien anfahren und Fertigprodukte wegbringen konnten. Also entschied man sich, in den Tälern Nebenbahnen mit Mischbetrieb (Personen- und Güterbefürderung) zu bauen, die an die Hauptstrecken angeschlossen wurden.
Die Bahnstrecke Reichenbach-Mylau-Göltzschtalbrücke (GTB) ist das Ergebnis der Industrie- und Transportanforderungen damals. Von Reichenbach Ob. Bf ging eine Nebenstrecke über eine Spitzkehre ins Tal des Raumbaches (den unter diesem Namen hier keiner kennt, sondern nur als "Seifenbach", wegen der vielen anliegenden Betriebe zur Textiverarbeitung) nach Mylau, von wo aus sie der Göltzsch bis zur weltgrößten Ziegelbrücke folgt.
Kurze Zeit später wurde auch eine Strecke von Lengenfeld an der Göltzsch entlang gebaut, die ebenfalls an der GTB endete.
Uns gehts hier um den Kopfbahnhof GTB, der um 1970 abgebaut wurde (ich kenne ihn noch als Baustofflager, auf dem Stahlbetonfertigteile gelagert und nach und nach zerfallen sind).
Man findet hier Gebäude in säx. Eisenbahnstandardbauweise. Im Hintergrund der Güterschuppen.
So hat das früher mal ausgesehen:
Früher war das alles mal schön offen und freiliegend, jetzt ist jedes Gebäude mit einem hässlichen modernen Zaun umgeben.
Noch ein paar Impressionen aus der guten alten Zeit:
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