• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Rennrad-News User Awards 2026: Jetzt abstimmen und Rennrad im Wert von 4.999 € gewinnen!
    Stimme in einer kurzen Umfrage über deine Produkte des Jahres 2026 ab und gewinne dabei ein Rennrad im Wert von 4.999 €!
    ➡️ Jetzt abstimmen!

Kettenspannung

Registriert
27 Juli 2006
Beiträge
106
Reaktionspunkte
1
Ort
Witten
Habe die Tage mal mit verschiedenen Kettenspannungen rumprobiert ... ursprünglich hatte ich sie vergleichsweise locker, jetzt hab ich sie mal ziemlich straff gezogen, so dass die Pedale überhaupt kein Spiel mehr haben ...
das direkte Fahrgefühl ist schon klasse, aber irgendwie hab finde ich das es sich doch deutlich schwerer tritt ... ausserdem hab ich mal gelesen das das Tretlager darunter leidet (warum auch immer) ...

Wie stark sollte sone Kette denn nun gespannt sein, wieviel Spiel können/dürfen/sollten die Pedale haben ??

Gruss,
Nik

P.S. ne Zeit lang hat sich die Kette immer schnell wieder gelöst, jetzt hab ich die Achsmuttern mal äusserst fest angeknallt ... kann das irgendwelche Schäden verursachen ??
 
tja einfach nach persönlicher vorliebe

locker=leise und weniger widerstand
fest=kein spiel, aber laut und schwer
 
Wie stark sollte sone Kette denn nun gespannt sein, wieviel Spiel können/dürfen/sollten die Pedale haben ??
Also das versteh ich nicht ganz. Was haben bitteschön die Pedale bzw. deren Spiel mit der Kettenspannung zu tun? Kann mir das nicht ganz erklären...
 
Ich muss Radl Flo widersprechen. Ich würde das nicht nach persönlicher Vorliebe machen, sondern nach ein paar einfachen Kriterien:

Du baust Dein Laufrad ein und spannst die Kette mal provisorisch vor (ich drehe das Rad dazu um und benutze Kettenspanner, aber das muss fran nicht zwingend so machen.). Jetzt drehst Du vorsichtig an der Kurbel (Finger nicht zwischen Kette und Blatt kriegen, das sind schon böse Verletzungen passiert) und suchst die Stelle an der die Kette am straffsten ist (fast alle Kettenblätter sind leicht bis sehr unrund). An diese Stelle würde die Spannung so einstellen, das man die Kette noch einen Zentimeter nach oben oder unten bewegen kann.
Straffer macht keinen Sinn, finde ich. Ich persönlich habe zwar noch keine geschrotteten Lager deswegen gesehen, aber ich kann mir das gut vorstellen, das es sich um eine extrem einseitige Belastung handelt.
 
wilier racer schrieb:
Also das versteh ich nicht ganz. Was haben bitteschön die Pedale bzw. deren Spiel mit der Kettenspannung zu tun? Kann mir das nicht ganz erklären...

Ich denke, das kann ich. Was Gleichgewichtsverlust vermutlich meint ist folgenden: Er dreht am Pedal und hat bei lockerer Kette ein bisschen Spiel, bevor sich das Laufrad in Gang setzt. Das habe ich aber auch erst beim zweiten Lesen verstanden.
 
Hinterrad anheben und laufen lassen - die Kette muss so locker sein, dass sie nicht vibriert, sonst läuft sie schwer. Und macht Lärm.
Sie darf das Hinterrad auch nicht fühlbar abbremsen wenn man es frei laufen lässt.
Kettenspannung mit Starrnabe auf der Straße ist so ne Sache, es ist schwierig da eine optimale Kompromisslösung aus wenig Spiel und wenig Lärm zu finden. Wichtig ist ein optimal rundes Kettenblatt (und Ritzel), da sonst die Kettenspannung ungleichmäßig wird.

@wilier: ich nehme an, du hast kein Rad mit Starrnabe?
 
@lelebebbel: nein, hab keine Starrnabe, aber was hat das mit dem Pedalspiel zu tun? Naja egal. Ich hab mir sowas schon gedacht, wie es Britney gesagt hat.... Hab eben zuerst mal an Spiel der Pedalachse gadacht, was ja überhaupt nicht mit der Kette zusammenhängt.
 
Nochwas: die Radmuttern graben sich in die Ausfallenden ein, sofern diese nicht aus Edelstahl sind, deswegen rastet das Hinterrad beim anschrauben meist an gewissen Stellen im Rahmenende ein, was genaues einstellen der Spannung schwieriger macht.

ein Kettenspanner aus dem BMX / Bahnsportbedarf macht die genaue Einstellung einfacher
mini_tensioner.jpg

sind aber beim Radwechsel fummelig und nervig

Das beste sind integrierte Spannschrauben wie bei den Paul oder Fixie Inc. Rahmenenden - damit is die Einstellerei sehr leicht zu machen.
37050710_9881b36f0e_o.jpg



@lelebebbel: nein, hab keine Starrnabe, aber was hat das mit dem Pedalspiel zu tun?
Das Spiel zwischen vorwärts- und rückwärtstreten, was hier gemeint ist, hat man halt nur mit Starrnabe
 
Gehen wir doch mal wieder vom "normalen" Fall aus, dass gleichgewichtsverlust einen normalen Freilauf hat und keine Starrnabe. Das hätte er doch sicher geschrieben.
Ich mach's immer so, dass die neue Kette einfach wieder genau auf die Gliederanzahl der alten kürze und dann einbaue. So hab ich immer die Kettenspannung, die ab Werk mal eingestellt worden ist und die werden ja wohl doch ein bisschen Ahnung haben (hoff ich zumindest). Hatte damit jetzt eigentlich noch die Probleme. Klar, das Abzählen der Glieder ist ein bisschen langweilig, aber das hat man ja gleich.
 
Lelebebbel, ist das Dein Rad auf dem Bild?
Sieht für mich so aus, aber was ist mit der Kette? Die ist ja auf der falschen Seite :eek:

Ich sehe gerade, das kann nicht Dein Rad sein. SPD-Pedal fährst Du ja nicht.
 
Hi, sorry für die unklare Ausdrucksweise, aber ihr habts genau richtig verstanden, mir ist leider keine bessere Beschreibung eingefallen ...
wilier racer schrieb:
Gehen wir doch mal wieder vom "normalen" Fall aus, dass gleichgewichtsverlust einen normalen Freilauf hat und keine Starrnabe. Das hätte er doch sicher geschrieben.
Es handelt sich tatsächlich um eine Starrnabe ... hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen, sorry, allerdings, da ich hier in der Fixed-Ecke des Forums bin, dachte ich das bräuchte ich nicht extra zu schreiben ... (sonst hätte ichs vermutlich eh eher unter "Technik, Material und Leichtbau" geschrieben)

Das mit den Kettenspannern klappt aber nur bei "richtigen" Horizontalen Ausfallenden und nicht bei den nach vorne offenen "fast" horizontalen Ausfallenden an meinem alten Stahlrahmen, da würden einfach rausfallen :(

Tausend Dank auf jeden Fall für die Orientierungshilfe !! Werde die Kette dann mal wieder etwas lockern ...
 
wilier racer schrieb:
Gehen wir doch mal wieder vom "normalen" Fall aus, dass gleichgewichtsverlust einen normalen Freilauf hat und keine Starrnabe.
Im Messenger und Track Talk kann es vorkommen, daß die Nabe starr ist. :)

gleichgewichtsverlust schrieb:
Es handelt sich tatsächlich um eine Starrnabe ... hätte ich vielleicht dazuschreiben sollen, sorry, allerdings, da ich hier in der Fixed-Ecke des Forums bin, dachte ich das bräuchte ich nicht extra zu schreiben ... (sonst hätte ichs vermutlich eh eher unter "Technik, Material und Leichtbau" geschrieben)
 
ich würd die kettenspannung nicht zusehr zur wissenschaft machen. wenn die kette zu straff ist hört und siet man das sie nicht ganz sauber läuft. ich fahr meist aus faulheit mit zu loser kette. solltest noch beachten das das hr sich beim festziehen immermal verschiebt wenn die achsgewinde schwergängig/verrosted sind. hab schon ewig vor mir mks kettenspanner zu leisten bin aber zu geitzig.
 
achso, wenn du große kb/ritzel kombinationen fährst relativiert sich auch das "pedalspiel". so 2cm durchhang stören mich bei 50/18 nochnicht, aber ab da fängt sie meist an runterzufallen.
 
Also ich mag das nicht,wenn in den Kurbeln Spiel spürbar wird,weil die Kettenspannung zu lasch ist.
Bei meinem Rad gibts da gar kein Spiel,die Kette lässt sich ca. 1cm durchdrücken und das HR läuft gut.Macht keinen Lärm und fühlt sich gut an und ich denke eigentlich,dass das so auch sein soll......oder ?

Gruss Horst
 
Hmmm also bei ner 42:15er Übersetzung eher weniger Durchhang ....

Edit: Das mit dem unrunden Kettenblatt ist krass ... ist mir nie vorher aufgefallen ... dachte immer wir leben im Zeitalter der präzisen CNC-Fertigung ...

andererseits ... das neuste ists auch nicht mehr ... mal bei Gelegenheit ein neues ordern ...
 
Zurück