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Es ist soweit: der ULTIMATOR wird Wirklichkeit

Die Klinken hab ich ausgebaut, ich brauche ja nur den Hebel und die Rückstellfeder. Also die Rastscheibe ist noch drin als Hebelführung, aber hat keine Funktikon mehr.
Da muss noch eine Komponente im Schaltweg sein, die den Leerweg zwischen Hebel und Seiltrommel bedingt.
Wo ist dann der schalt Zug eingehängt?
Bzw gibt Bilder vom innen Leben nach dem Umbau. Was schaltet der umwerfer schalthebel?
 
Ich hab nur die Rastklinken und deren Federn ausgebaut. Alles andere ist noch original.
Hier wird die Operation sehr gut beschrieben.
Die entwendeten Teile sind hier zu sehen (Foto von Gebla):
GEBLA-Rohbox-BrifterConversionSRAM-08.JPG


Mit dem rechten Hebel schalte ich in größere Gänge, mit dem linken in kleinere.
 
Danke. Mir gefällts und es fährt auch sehr gut.
Meine Frau hat gestern das LB kritisiert, weil sie eine Sonnenbrille aufsetzen musste, nachdem ich es gewickelt hab.
Mir gefällts auch, wenngleich ich mir eher ein bordeaux-metallik dafür wünschen würde. Gibts sowas irgendwo?
Baumwollband und Glitzerlack aus der Parfumerie:D
 
Nachdem ich mit dem Rad in den fast schon 2 Jahren, seit ich es aufgebaut habe, nur recht selten gefahren bin und immer wieder Anpassungen vorgenommen habe, ist es jetzt im Urlaub intensiv getestet worden (und wird es auch noch). Bislang 2 Einsätze in sehr bergiger Gegend, also beste Testbedingungen.
In ihrer jetzigen Ausbaustufe ist die Maschine schon sehr nahe an der Perfektion. Die Bremsschalthebel in Verbindung mit Mini-V und Gebla Rohbox arbeiten tadellos (bis auf den schon erwähnten Leerweg beim Schaltvorgang). Die Rohloff schaltet man wohl am besten im Stehen, während des Tretens (unter zurückgenommener Last) hakelt es manchmal und man findet sich in Gang 14 statt 7 wieder. Aber nix Schlimmes. Die 14 Gänge sind tourentauglich gestuft und man kommt damit überall hin, wo es Straßen gibt.
Antriebs- und bremsseitig wird es jetzt so bleiben.
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Das Rad ist zwar ziemlich schwer, aber es liegt gut auf der Straße. Es ist etwas seitenwindanfällig, das liegt mglw. an der Fronttasche. Und es ist nicht unbedingt lanxam. Man merkt es zwar nicht, aber der Tacho gibt Geschwindigkeiten an, die auch auf einem RR zustandekommen würden, auch bergauf. Vorgestern habe ich 2 Rennradler auf dem Weg zum Col aufgegabelt. Erst habe ich aufgeholt und dann bin ich bis oben leichten Trittes drangeblieben, bis wir in gegensätzliche Richtungen abgebogen sind.
Der Lenker kippt leicht um. Das ist generell so bei Rädern mit Lenkertasche, die ja auch normalerweise beladen ist. Ich weiß nicht, ob eine andere Lenkgeometrie daran was ändern würde. Etwas mehr Last auf dem Vorderrad bringt auf jeden Fall eine ausgewogene Lastverteilung, vor allem bergauf.

Jetzt werden nur noch Anpassungen zur Verschönerung gemacht, z.B. ein Décaleur gebaut für die größere GB25 oder andere Streben aus Rohr für den Airy, weil die Blechstreben nicht schön sind oder ein kleineres Rücklicht für den Airy, weil das jetzige Bummlicht breiter ist als der Träger.
Weiter will ich noch ein Rücklicht bauen für wenn ich mal ohne Hinterträger fahre und eine Tasche für den Miniträger hinten bauen/umbauen.
Vllt. schaffe ich es ja auch noch, die Verkabelung fürs Rücklicht vom Scheinwerfer im Träger zu verlegen, mindestens bis zum Taschenbügel.
 
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Das Rad ist zwar ziemlich schwer
Hast Du es mal gewogen?
Die Bremsschalthebel in Verbindung mit Mini-V und Gebla Rohbox arbeiten tadellos (bis auf den schon erwähnten Leerweg beim Schaltvorgang. Die Rohloff schaltet man wohl am besten im Stehen, während des Tretens (unter zurückgenommener Last) hakelt es manchmal und man findet sich in Gang 14 statt 7 wieder.
Irgendwie hört sich das für mich leicht suboptimal an, aber wahrscheinlich bist Du da selber überkritisch und für jemanden wie mich (der überhaupt keine Erfahrung mit der Rohloff hat) schaltet es perfekt...kannst Du einen Vergleich zu einer ordentlich funktionierenden, indexierten Kettenschaltung ziehen, bzw. die Unterschiede beschreiben?

Jedenfalls nach wie vor ein sehr schönes Rad, das auch beim Anschauen viel Freude bereitet :daumen:
 
An die Waage muss ich es nochmal hängen, dazu muss ich aber die Luftpumpe und den Hinter-GT abbauen und den Mini-GT wieder an (wegen fahrfertig und so, denn da ist das Rücklicht dran). Ich schätze mal, dass es bei ca. 12 kg landen wird, evtl. noch 1/2 kg mehr (leer, aber fahrbereit). Dazu kommt dann immer noch das Gepäck (Werkzeugtasche am Sattel, Fronttasche mit Fotoapparat oder Regenklamotten und Proviant). Meine Kamera wiegt marschbereit über 900 g. Früher mit der Kompaktknippse war es einfacher und leichter.

Der Unterschied zu einer guten Kettenschaltung ist der, dass bei Kettenschaltung nach dem Schaltvorgang entweder der näxte Gang aufliegt oder nicht. Also es passiert entweder das Gewünschte oder nicht (und spätestens beim Kraft zurücknehmen passierts doch). Schlimmstenfalls rasselt die Kette.
Bei der Rohloff ist es kritisch, wenn beim Schalten getreten wird, zumindest in manchen Gängen, ich habs immer so um den 7. bemerkt. Denn wenn ich von 8 auf 7 schalte, dann kann es sein, dass der 14. aufliegt. Das liegt daran, dass 1-7 mit einer zusätzlichen Untersetzung arbeiten und dabei der 7. tatsächlich identisch mit dem 14. ist, nur eben extra nochmal untersetzt. Der 8. ist dann wieder der 1., nur ohne das Vorschaltgetriebe.
Es kann also sein, dass diese Beobachtung tatsächlich nur für den Wexel von Vorschaltgetriebe auf kein VSG und umgekehrt zutrifft. Eine Ganganzeige habe ich nicht und brauche ich auch nicht. Es sind ja immer genügend Übersetzungen da. Der Vorteil an der Rohbox ist ja auch, dass es beim Einbau egal ist, in welchem Gang die Nabe steht, weil ja nur 1-2 Gänge in eine Richtung geschaltet werden und dann stellt sich die Mechanik zurück. Einfach aber genial.
 
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Und was auch genial ist: dass Du erstmal ne Pilgerfahrt zu Deinem ...Idol? ... unternimmst, um ihm zu zeigen, was heut so geht:daumen:. Wenn ich dannemals gewusst hätt, dass er in Pernes-les-Fontaines geboren ist - aber das wissen die dort wohl auch nicht mehr.

Und die Sache mit den Rennradlern: wenn ich DICH hinter mir wüsste, würd ich erwägen, ne Panne zu simulieren. Soviel hab ich in Jena gelernt:D.
 
In Pernes-les-Fontaines war ich vor einer Weile mal. Sehr sehenswerter Ort, aber keinerlei Hinweis auf den berühmten Sohn der Stadt. Es soll eine Sporthalle mit dem Namen Paul de Vivie geben, aber die hab ich nicht gefunden.
In St. Etienne ist das ganz anders, da gibt es das Museum für Kunst und Industrie, in dem ein Endlosfilm abgespielt wird, in welchem die Verdienste des Urvaters aller Jan Heines gewürdigt werden. Es gibt einen Rond Point Vélocio und eine Rue Paul de Vivie, nämlich die, auf der er täglich auf den Col gefahren ist.
 
Sooooo....
Auch hier geht es mal weiter. Einen Punkt auf meiner weiter oben schon angedeuteten Optimisationsliste ist heute in einer Hauruckaktion abgehakt worden: der Décaleur für die GB25.

Wir erinnern uns an das Experiment mit dem Steuersatzbrillendéca:
Wegen fehlender Schweiß- oder Lötkenntnisse und -ausrüstung musste es eine Konstruktion sein, die ich in meiner Werkstatt mit meinen bescheidenen Werkzeugen und Kenntnissen fertigen konnte, deswegen also Aluprofile, geschraubt.

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Damit hatte ich eine Proberunde gedreht und festgestellt, dass das so nicht funktioniert, denn die Hauptbelastung auf dem Ding ist das Zerren um die Hochaxe, also linx-rechts-Schwabbeln.
In allen anderen Richtungen ist die Tasche durch den Träger mit Rückenlehne ja schon ausreichend gesichert.
Weil das Steuerrohr aber weder eine Nut noch einen Schliff hat und damit die Brille innen rund sein muss, um über das Gabelgewinde zu passen, ist diese Hauptkraft nirgends abgestützt, der Décaleur verdreht sich also andauernd, und weil die Steuersatzmutter da direkt drüber ist, ist auch eine Verstellung diesesselben nicht ausgeschlossen.
Sowas kann man auf Tour nicht brauchen.
Dazu kommt, dass der lange Stiel nicht hübsch aussieht.

Also habe ich mir Gedanken gemacht, wie das besser geht. Am besten wäre hier also ein Teil, das hinten am Vorbau befestigt ist, mit einer Platte, die an die Tenaxbrille angelötet wird. Dazu hatte ich extra eine Brille aus Edelstahl gefertigt.
Aber das mit dem Löten lassen ist nie was geworden und so ist es bei der einzelnen Brille geblieben.
 
Aber heute hatte ich mal wieder Lust, was da dran zu machen, der Urlaub rückt ja schließlich wieder näher und wenn ich den mit einem Rad verbringe, dann mit diesem.

Meine Werkstattsituation hat sich nicht geändert, also bin ich in Gedanken wieder zurück zum Prototyp gegangen und habe mir überlegt, ob sich der nicht auch einfach modifizieren lässt.
Und er lässt. Das ist nun draus geworden:

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Wie man sieht, ist der Décaleur verdrehsicher, die Vorbauschraube könnte nun aber etwas länger sein. Aber ich habe ins Alu ein M8-Gewinde geschnitten, so dass die Vorbauschraube auch da dran hält. Das hat auch zum Nebeneffekt, dass ich das Loch nicht so grenzwertig groß machen musste, denn der Randabstand zur Oberkante ist sehr eng, was wegen der vorbauseitigen Mutternverdrehsicherung nicht anders geht.

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Zwischen Déca und GT-Bügel ist gerade soviel Platz, dass der hinterre Stülpriemen durchpasst.

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Wie ich die Tasche präpariert habe, hatte ich schon in Beitrag 463 beschrieben:
Dank Regen habe ich am Sonntag endlich an der Tasche weitergebastelt. Eigentlich war ja nur ein Alublech einzubauen und mit der Tasche zu verschrauben.
Anhang anzeigen 822147

Innen Flachkopfmuttern ohne U-Scheibe, überstehende Gewinde hab ich abgeschliffen.
Anhang anzeigen 822148

So siehts zusammengebaut aus:
Anhang anzeigen 822149
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Die Schlaufen kommen noch weg.

So eine Décaleurbrille hab ich nochmal aus Edelstahl geschnitzt, um ein Lötteil draus zu machen. Der lange Stiel zum Steuersatz gefällt mir nicht so gut, außerdem kann er sich verdrehen wegen des langen Hebels, denn am Gabelgewinde ist keine Nut oder Flachstelle. Das hat auch den Effekt, dass sich beim Verdrehen auch die Kopfmutter des Steuersatzes lösen kann.

Ich bin nun gespannt auf die Probefahrt. Dabei rechne ich nicht mit Überraschungen. Aber testen will ichs natürlich trotzdem, auch das Taschenlösen und Wiederanbauen auf freiem Feld.
 
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Heute war Testfahrt für den Décaleur. Verhalten absolut unauffällig - funzt also wie gedacht. Bleibt so, vllt. bau ich den gleichen Déca nochmal etwas sauberer nach, aber so gehts auch schon.

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Der Sattel ist übrigens sehr gut, vor allem in sportlichen Sitzhaltungen, also mit Händen am Unterlenker oder an den Bremsgriffen.
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Der glückliche Décaleurbauer fast am Ende seiner Testfahrt.
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Hi Bi, tolle Arbeit, wenn man bedenkt mit welchen Mitteln Du das erstellt hast.
Bist Du zufrieden mit der Rohloff i.V.m. mit dem Drehgriff?
 
Ja, die Rohloff passt gut zu dem Rad. Es ist zwar schwer, aber fährt sich leicht.
Den Drehgriff hab ich wieder abgebaut und durch Bremsschalthebel und Gebla-Rohbox ersetzt. Dazu gabs eine neue Zugverlegung mit Stoppern an Steuer- und Unterrohr (Anschlagbuxen in die angelöteten Schaltzugführungen reingesteckt).
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Die Stopper sind für Bremszughüllen, daher ist der Durchmesser zu groß für die Schaltzughüllen. Deshalb habe ich diese an den Enden mit Isolierband aufgefüttert. So richtig schmatzend passen sie auch nicht in die Führungen, vielleicht mach ich da auch mal noch ne Lage Isoband drauf.

Die Schaltkräfte sind (wahrscheinlich) durch die weggefallenen Zughüllenstücke geringer geworden. So knackig wie Rundhöcker-Ergos ist sie aber immer noch nicht. Ich denke, das liegt vor allem an den recht engen Radien am Lenker und am Tretlager. Ich schätze, dass ich mit Alusegmenten (z.B. Elite Link) da nochwas gutmachen kann.
Mit den nicht mehr durchgehenden Schaltzughüllen würde auch der Drehgriff besser gehen. Mich hatten die hohen Bedienkräfte gestört. An den Schaltzughüllen muss ich aber noch etwas optimieren.
Aber die Zugverlegung mit 2 Zügen quer rüber vorm Steuerrohr hat mich nicht begeistert. Jetzt mit den Schremsern liegen die Züge unterm Lenkerband und stören nicht bei der Taschenmontage. Außerdem war der Drehgriff überhaupt in einer ungünstigen Position, direkt neben dem Vorbau. Wo soll denn da noch ein Décaleur hinpassen?
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Der Sattel ist übrigens sehr gut, vor allem in sportlichen Sitzhaltungen, also mit Händen am Unterlenker oder an den Bremsgriffen.
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Welches Modell ist denn das? Der Aspin?
Ich habe geschwankt, ob ich den Soulor oder Aspin nehmen sollte - es ist dann der schmalere Soulor geworden.

Jetzt habe ich ein Sattelerlebnis, wie ich es bislang noch nicht hatte:
Der Sattel fühlt sich etwas zu eckig/schmal an, insbesondere ohne Polster. Allerdings wird das auch auf 70km nicht ungemütlich, sondern eher besser.
Also prinzipiell ist der für mich schon ziemlich OK, aber ich frage mich immer mal wieder, ob der Aspin nicht noch besser gewesen wäre?!
 
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Aspin, genau. auf dem Rad sitze ich nicht so sehr gestreckt, wenn ich Oberlenker greife, sogar ungewohnt aufrecht. Da sitze ich schon merklich auf dem Croissant, was sich durchs Sitzpolster drückt.
 
was würdest du denn ca. an elitelink brauchen hab es jetzt schon an zwei rädern verbaut und schon ein paar sachen über falls dir das reicht kann die sie gerne habe zum probieren denke 1.5 meter in stücken bekommt man so zusamme hülle für brems und schaltteile sind gleich nur die end stücke nicht. falls interesse einfach mal melde via pn
 
Ich habe schon was da, muss es nur mal bei Gelegenheit auspacken und probieren. Kann sein, dass ich noch ein paar Hüllensegmente gebrauchen könnte. Kann aber auch sein, dass ich hinkomme.
Haast du noch silberne Telie übrig?
 
Ich habe schon was da, muss es nur mal bei Gelegenheit auspacken und probieren. Kann sein, dass ich noch ein paar Hüllensegmente gebrauchen könnte. Kann aber auch sein, dass ich hinkomme.
Haast du noch silberne Telie übrig?
kann nur mit schwarz dienen
 
Aber heute hatte ich mal wieder Lust, was da dran zu machen, der Urlaub rückt ja schließlich wieder näher und wenn ich den mit einem Rad verbringe, dann mit diesem.

Meine Werkstattsituation hat sich nicht geändert, also bin ich in Gedanken wieder zurück zum Prototyp gegangen und habe mir überlegt, ob sich der nicht auch einfach modifizieren lässt.
Und er lässt. Das ist nun draus geworden:

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Wie man sieht, ist der Décaleur verdrehsicher, die Vorbauschraube könnte nun aber etwas länger sein. Aber ich habe ins Alu ein M8-Gewinde geschnitten, so dass die Vorbauschraube auch da dran hält. Das hat auch zum Nebeneffekt, dass ich das Loch nicht so grenzwertig groß machen musste, denn der Randabstand zur Oberkante ist sehr eng, was wegen der vorbauseitigen Mutternverdrehsicherung nicht anders geht.

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Zwischen Déca und GT-Bügel ist gerade soviel Platz, dass der hinterre Stülpriemen durchpasst.

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Wie ich die Tasche präpariert habe, hatte ich schon in Beitrag 463 beschrieben:


Ich bin nun gespannt auf die Probefahrt. Dabei rechne ich nicht mit Überraschungen. Aber testen will ichs natürlich trotzdem, auch das Taschenlösen und Wiederanbauen auf freiem Feld.
Als ich 1991 meine Cannondale Lenkertasche erwarb war der Halter im Lieferumfang-gibt`s aktuell sowas bei Berthoud nicht mehr ?
 
Die Taschen haben immer Riemen dabei, mit denen die sie an den Lenker geschnallt werden können. Aber das ist keine gute Lösung. Für Schnellentriegelung gibt es verschiedene Systeme. Die besten sind auf das Rad (Vorbaulänge und -höhe) angepasst.
Bei Berthoud gabs mal verstellbare Décaleurs, aber sowas ist immer ein Kompromiss, ich denke auch deswegen haben sie es aus dem Programm genommen.
Normalerweise baut der Constructeur den Rahmen und den Träger und auch den passenden Décaleur dazu.
In meinem Fall war ja ursprünglich ein modifizierter Klickfix mit GB 192 dran und der Constructeur hat dafür einen Frontträger mit extra verlängerter Rückenlehne gebaut.
Das sah so aus:
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Dann habe ich mich auf die größere GB 25 umentschieden und musste mir was anderes einfallen lassen.
Die GB 192 fahre ich übrigens sehr oft, und zwar an Rädern mit normalem Klickfix am Lenker.
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