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Eroica Germania 2018

  • Ersteller Ersteller Munich1168
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Re: Eroica Germania 2018
Auch nicht vor großen Spinnen.

Da gibt's Berghutzen...

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Mir sind diese Konzepte nicht ganz klar. Mitte 70er bis Ende 80 er fuhren Rennräder auf Reifen zwischen 18 und max 23 mm und 52/42 mit 13/24. Mit denen umgeht man eigentlich jeden beschissenen Weg weiträumig. Jetzt soll man sich entweder in die 30 er oder 40 er Jahre zurück versetzen mit Rädern mit Ballonreifen oder ein Crossrad besorgen? Oder mühsam Übersetzungen ändern und breite Reifen besorgen? Aber hauptsache keine Aerobremshebel.
 
Mir sind diese Konzepte nicht ganz klar. Mitte 70er bis Ende 80 er fuhren Rennräder auf Reifen zwischen 18 und max 23 mm und 52/42 mit 13/24
Genausowenig, wie der Radsport Ende der 80er gestorben ist, ist er Mitte der 70er aus dem Ei geschlüpft. Er wurde auch schon zu einer Zeit betrieben, als Straßen noch nicht durchgängig befestigt waren, und wenn sie das waren, wäre man vlt. froh gewesen, es wäre nicht so gewesen. Auf diese Zeit, die "heroische" Zeit des Radsports, nehmen Veranstaltungen wie diese hier (die ja auch das Heroische im Namen führt) aber auch zB die IVV Bezug. Und auch der moderne Radsport erinnert an diese Zeit und führt das Peloton über Kopfsteinpflaster und unbefestigte Straßen und Wege in den Alpen, Dolomiten, Pyrenäen und anderswo
 
Mir sind diese Konzepte nicht ganz klar. Mitte 70er bis Ende 80 er fuhren Rennräder auf Reifen zwischen 18 und max 23 mm und 52/42 mit 13/24. Mit denen umgeht man eigentlich jeden beschissenen Weg weiträumig. Jetzt soll man sich entweder in die 30 er oder 40 er Jahre zurück versetzen mit Rädern mit Ballonreifen oder ein Crossrad besorgen? Oder mühsam Übersetzungen ändern und breite Reifen besorgen? Aber hauptsache keine Aerobremshebel.
Ich bin von 1976 bis 1988 Rennen gefahren. Ich war lange Zeit bei Rolf Wolfshol im Verein und wir sind schon jeden Dienstag und Donnerstag erstmal 3 8km Runden von der Schmitzerbud aus durch den Königsforst gefahren bevor wir dann ins Bergische Land aufgebrochen sind. Und neben den vollständig asphaltierten Rundkursen gab es Strassenrennen die immer mal wieder über irgendeinen Feldweg führten. Besonders Holland und Belgien überraschten immer gerne mit einem frisch umgepflügen Acker, der überquert werden musste. Für den Rennen hatte ich deswegen auch vier verschiedene Laufradsätze. Für solche Rennen hatte ich einen Satz mit Mavic Paris-Roubaix Felgen und Conti Sonderklasse 220 Reifen War ca. 24 bis 25mm breit. Und ein 24er Ritzel fuhr niemand, das 21er war Standard.
 
Schön, wenn das Spaß macht, mir machts mehr Spaß, zum richtigen Anlass das richtige Rad zu nutzen. Ich geh auch nicht mit Fussballschuhen zum Turnen oder mit Mordaletten joggen.

Nu ja, die Idee der l'Eroica geht auf eine Zeit zurück, als Rennen noch auf Schotterstraßen ausgetragen wurden. Sooo lange ist das noch nicht her. Damals, in der Vor- und Nachkriegszeit fuhr man andere Räder, dickere Reifen, etc. Die schmalen Gummis kamen erst, als die Straßen überall asphaltiert wurden. Also 70er Jahre. Manchmal verstehe ich nicht, dass Leute, die sich für RR Klassiker interessieren, nicht weiter schauen, als in die Zeit von Merckx bis Thurau. Frag mal den @kasitier, welche Reifen in den 20ern bis 40ern gefahren wurden. Dann merkst du: dein Vergleich passt nicht ganz. Übrigens passen 26er oder gar 28er Reifen (meine Favoriten sind der Grand bois cerf bleu in 26 und, wenn es echt rauh wird, der 27er Challenge Paris-Roubaix) an nahezu jeden Klassiker, von Kriteriums- und anderen Spezialmaschinen mal abgesehen. Aber ich fahre auch Waldwege mit 25er Challenge Strada mit dem Colnago. Da lernt man steuern.:)
 
Mal was wichtiges, nachdem ich jetzt als dritter das gleiche geschrieben habe, wie meine Vorschreiber, deren Beiträge ich nicht gelesen hatte (note to myself: obacht, du wirst alt und ignorant:))

Wer fährt am Samstag mit?

Und: wer hat Lust, sich mit mir um 7 zu treffen, damit man gemeinsam um 8 losrollen kann?:)
 
Nu ja, die Idee der l'Eroica geht auf eine Zeit zurück, als Rennen noch auf Schotterstraßen ausgetragen wurden. Sooo lange ist das noch nicht her. Damals, in der Vor- und Nachkriegszeit fuhr man andere Räder, dickere Reifen, etc. Die schmalen Gummis kamen erst, als die Straßen überall asphaltiert wurden. Also 70er Jahre. Manchmal verstehe ich nicht, dass Leute, die sich für RR Klassiker interessieren, nicht weiter schauen, als in die Zeit von Merckx bis Thurau. Frag mal den @kasitier, welche Reifen in den 20ern bis 40ern gefahren wurden. Dann merkst du: dein Vergleich passt nicht ganz. Übrigens passen 26er oder gar 28er Reifen (meine Favoriten sind der Grand bois cerf bleu in 26 und, wenn es echt rauh wird, der 27er Challenge Paris-Roubaix) an nahezu jeden Klassiker, von Kriteriums- und anderen Spezialmaschinen mal abgesehen. Aber ich fahre auch Waldwege mit 25er Challenge Strada mit dem Colnago. Da lernt man steuern.:)

Ja, ich stimme dir zu. Du darfst aber nicht vergessen das sich hier auch viel jüngere Semester herumtreiben. Für die sind diese glorreichen Zeiten absolute Steinzeit. Die kennen keinen Josef Fischer, Kurt Stöpel oder Albert Richter, aber die kennen wahrscheinlich auch nicht mal Wolfgang Lötzsch... die machen halt den Hype um alte Rennräder mit weil es so schön "retro" ist :rolleyes:
 
Mal was wichtiges, nachdem ich jetzt als dritter das gleiche geschrieben habe, wie meine Vorschreiber, deren Beiträge ich nicht gelesen hatte (note to myself: obacht, du wirst alt und ignorant:))

Wer fährt am Samstag mit?

Und: wer hat Lust, sich mit mir um 7 zu treffen, damit man gemeinsam um 8 losrollen kann?:)

Ich fahre auch aber nicht schon um 08:00 Uhr... :D
 
Mein Rad steht:
large_a_j_h_MajorNichols.JPG


Vorne habe ich jetzt ein 38'er Blatt montiert, Reifen sind 27" 1-1/8 (28 mm) und FlaHa ist natürlich auch ergänzt... Das geht :)

Wenn's nicht regnet, werde ich vielleicht was anderes fahren... Aber da kämen dann auch Panaracer ran, allerdings "nur" in 25 mm. Reifendicke mache ich mir nich den Kopp drum, Hauptsache etwas robust.

Zeigt mal eure Räder!!!
 
Mal was wichtiges, nachdem ich jetzt als dritter das gleiche geschrieben habe, wie meine Vorschreiber, deren Beiträge ich nicht gelesen hatte (note to myself: obacht, du wirst alt und ignorant:))

Wer fährt am Samstag mit?

Und: wer hat Lust, sich mit mir um 7 zu treffen, damit man gemeinsam um 8 losrollen kann?:)

Ich werde zu der Uhrzeit noch Kaffee trinken und... 8:00 ist 'n bisschen früh...
 
Mein Rad steht:
large_a_j_h_MajorNichols.JPG


Vorne habe ich jetzt ein 38'er Blatt montiert, Reifen sind 27" 1-1/8 (28 mm) und FlaHa ist natürlich auch ergänzt... Das geht :)

Wenn's nicht regnet, werde ich vielleicht was anderes fahren... Aber da kämen dann auch Panaracer ran, allerdings "nur" in 25 mm. Reifendicke mache ich mir nich den Kopp drum, Hauptsache etwas robust.

Zeigt mal eure Räder!!!
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Genausowenig, wie der Radsport Ende der 80er gestorben ist, ist er Mitte der 70er aus dem Ei geschlüpft. Er wurde auch schon zu einer Zeit betrieben, als Straßen noch nicht durchgängig befestigt waren, und wenn sie das waren, wäre man vlt. froh gewesen, es wäre nicht so gewesen. Auf diese Zeit, die "heroische" Zeit des Radsports, nehmen Veranstaltungen wie diese hier (die ja auch das Heroische im Namen führt) aber auch zB die IVV Bezug. Und auch der moderne Radsport erinnert an diese Zeit und führt das Peloton über Kopfsteinpflaster und unbefestigte Straßen und Wege in den Alpen, Dolomiten, Pyrenäen und anderswo

Ja, weils keine vernünftigen Strassen gab. Ist nicht meine Zeit, die Räder gefallen mir auch nicht. Heute werden Profis nicht wegen Tradition, sondern um dem Zuschauer was zu bieten über ungeteerte Wege geführt, in der Hoffnung, dass durch Stürze oder Defekte das Rennen für die Zuschauer spannend wird.
Wenn ich mit Clinchern über grobes Zeug fahre, hab ich nach paar hundert Meter einen Durchschlag, hab ich genug Erfahrungen gesammelt, brauch ich nicht mehr. Nicht jeder ist klein, schmächtig und wiegt 60 kg.
Und die teuersten Road Tubulars verheize ich auch nicht auf Kiesel. Bringt mir nichts, dafür hab ich 2 MTB und einen Cyclocrosser.
 
Ja, ich stimme dir zu. Du darfst aber nicht vergessen das sich hier auch viel jüngere Semester herumtreiben. Für die sind diese glorreichen Zeiten absolute Steinzeit. Die kennen keinen Josef Fischer, Kurt Stöpel oder Albert Richter, aber die kennen wahrscheinlich auch nicht mal Wolfgang Lötzsch... die machen halt den Hype um alte Rennräder mit weil es so schön "retro" ist :rolleyes:

Kenn ich auch fast alle nicht. Höchstens mal beiläufig die Namen aufgefangen. Ich bin mit 11 auf die Hype aufgesprungen, zu Zeiten von Thevenet. Die schönste Radsportzeit waren für mich die 90 er mit Indurain, Rominger, Ulle, Pantani und Armstrong.
 
Iin den 70zigern waren die Strassen im Westen schon durchgehend geteert,da verwechselt ihr was georaphisch
Heute ist es ja ehr umgekehrt dank " blühender Landschaften " die H.Kohl versprochen hat
 
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