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Dienstrad-Leasing: Ist die Party ist vorbei?

Meine Güte! Es ist ein FAHRRAD und keine Immobilie wo er sich für den Rest seines Lebens für verschuldet.
Klar, gibt es wie bei allem im Leben auch Risiken. Muss jeder für sich selbst abwägen. So what, dann geht er im worst case halt nicht mehr mit 25% Ersparnis raus, sondern vielleicht nur noch mit 10% oder legt 100€ mehr hin,als wenn er es Bar gekauft hätte….
Mit deinem Bar bezahlen Rad kannst auch einen Fahrfehler machen und den Carbonrahmen schrotten. Wen das in existentielle Nöte bringt, sollte sich vielleicht leider ein anderes Hobby suchen…
Ja. Und ich glaube, die seitenlange Debatte zeigt eines: die Allgegenwart von Informationen fördert den Optimierungswahn. Man will sicher sein, in jedem Lebensbereich das absolut Bestmögliche auszuwählen - für die bestmögliche Version seiner selbst versteht sich. ;)
 
Meine Güte! Es ist ein FAHRRAD und keine Immobilie wo er sich für den Rest seines Lebens für verschuldet.
Klar, gibt es wie bei allem im Leben auch Risiken. Muss jeder für sich selbst abwägen. So what, dann geht er im worst case halt nicht mehr mit 25% Ersparnis raus, sondern vielleicht nur noch mit 10% oder legt 100€ mehr hin,als wenn er es Bar gekauft hätte….
Mit deinem Bar bezahlen Rad kannst auch einen Fahrfehler machen und den Carbonrahmen schrotten. Wen das in existentielle Nöte bringt, sollte sich vielleicht leider ein anderes Hobby suchen…
Mach es nicht größer als es ist. Ich wollte nur aufzeigen, dass die schöne Berechnung mit 25% Preisvorteil sehr optimistisch ist. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Und wo kann ich ein geleastes Rad nicht anpassen? Gabelschaft kann gekürzt werden, ein anderer Vorbau oder ein anderes Cockpit kann montiert werden. Eventuell muss man die Originalteile wieder dran bauen, wenn man es zurück gibt.
Wie ist das eigentlich bei gekürztem Gabelschaft, wenn das Rad nach Ablauf des Leasingvertrags zurückgegeben werden soll? Muss der Nutzer dann eine neue Gabel bezahlen? Ober hat das bei der Rückgabe keiner gemerkt.
Wenn ich mitkriege, wie das bei Dienstwagen läuft - da wird ja mit der Lupe nach Kratzerchen gesucht... :oops:
 
Und wenn es bloß 20% sind. Meist ist da ja noch ein all-inclusive-full-service-Paket dabei, der finanzielle Vorteil ist also noch größer.
Da verdient zusätzlich zu Händler und Hersteller noch eine Leasinggesellschaft dran. Wo kommt das Geld her? Perpetuum Mobile?
Das Geld läuft im Kreis. Wie seit jeher.
https://fb.watch/E7SPrQiBru/
 
Wie ist das eigentlich bei gekürztem Gabelschaft, wenn das Rad nach Ablauf des Leasingvertrags zurückgegeben werden soll? Muss der Nutzer dann eine neue Gabel bezahlen? Ober hat das bei der Rückgabe keiner gemerkt.
Wenn ich mitkriege, wie das bei Dienstwagen läuft - da wird ja mit der Lupe nach Kratzerchen gesucht... :oops:

Ich hatte beim Händler gefragt, kürzen wäre ok und bei der Rückgabe kein Problem.
 
Für mich persönlich kommt Leasing nicht in Frage. Ich würde ausschließlich eine Immobilie finanzieren.

Leasing ist keine Finanzierung, sondern eine Form der Miete.


Das Rad gehört dem Händler?

Nein, aber Händler haben Erfahrung mit der Abwicklung am Ende. Meiner sagte bspw., dass er sich oft wundern würde, in welchem Zustand die Räder anstandslos zurückgenommen werden. Das steht so vermutlich nicht im Kleingedruckten, aber scheint halt üblich zu sein. Ohne Präjudiz, natürlich.
 
Mach es nicht größer als es ist. Ich wollte nur aufzeigen, dass die schöne Berechnung mit 25% Preisvorteil sehr optimistisch ist. Nicht mehr und nicht weniger.
Es sind die nüchternen realen Zahlen, aus denen du leider leider mehr machst, um deine Meinung eben wie eine ungefragt KI immer wieder verallgemeinernd zu äußern - und selbst dein hypothetisch prognostizierter worst case wäre für mich total verschmerzbar, durch die Benefits zum Stand heute nach einem Jahr mit Jobrad - und ich habe glücklicherweise sogar noch eine Zeit vor mir…
 
Wenn ich einen BMW lease, mache ich das auch mit dem Händler und nicht direkt mit BMW.
Nein, der Händler schließt den Vertrag mit dir für die Bank.
Bezüglich des Fahrzeuges ist der Vertragspartner der Händler, was zum Beispiel die Sachmängelhaftung (Gewährleistung) angeht.
 
Nein, der Händler schließt den Vertrag mit dir für die Bank.
Bezüglich des Fahrzeuges ist der Vertragspartner der Händler, was zum Beispiel die Sachmängelhaftung (Gewährleistung) angeht.
und der machts mit der Bank wo auch der Typenschein hinterlegt ist.
Es ging hier doch nicht um die rechtliche Vertragsbeziehung, sondern um den Ansprechpartner, der das Fahrzeug hinterher zurück nimmt und dem die Frage gestellt wird, was bei der Rückgabe akzeptiert wird und was nicht. Und natürlich frage ich das vor Ort den Händler und nicht die Bank.
 
15% prognostizierter Ankauf - also nicht fix. Was ist, wenn die dann mehr haben wollen, s. die Diskussion weiter oben
Was ist wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt?
Aus rechtlichen Gründen kann ein Ankaufspreis nicht garantiert werden (afaik wird's sonst als Mietkauf betrachtet, was die steuerliche Absetzbarkeit beim Arbeitgeber - der ja der Leasingnehmer ist - beeinträchtigt).
Hast Du denn schon mal von einem Fall gehört, bei dem der Ankaufspreis höher war?
Schon sieht die Rechnung nicht mehr soo gut aus.
Bei mir:
LP 7000€
Rabattierter Kaufpreis: 4800€
Monatliche Belastung: 80*12*3 = 2880€
Ankauf: 1260 (18% von 7k€)
Gesamt: 4140€

Sieht eigentlich ganz ok für mich aus. ;)

Ich habe mein Pride II gekauft und das R5-CX geleast - das eine hat hier mehr Sinn ergeben, das andere da.

Ich wollte es nicht zu kompliziert machen, man könnte auch noch Steuern und KV und PV auf die Rente betrachten.
Die Auswirkung auf die Rente lasse ich unberücksichtig, genauso wie die Erlöse aus dem Kapital, das nicht durch den Kauf gebunden ist.

Wie ist das eigentlich bei gekürztem Gabelschaft, wenn das Rad nach Ablauf des Leasingvertrags zurückgegeben werden soll? Muss der Nutzer dann eine neue Gabel bezahlen?
Nein, das gehört zur vertragsgemäßen Nutzung.
Wo kommt das Geld her? Perpetuum Mobile?
Von der Absetzbarkeit bei der Steuer.
 
Was ist wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt?
Aus rechtlichen Gründen kann ein Ankaufspreis nicht garantiert werden (afaik wird's sonst als Mietkauf betrachtet, was die steuerliche Absetzbarkeit beim Arbeitgeber - der ja der Leasingnehmer ist - beeinträchtigt).
Hast Du denn schon mal von einem Fall gehört, bei dem der Ankaufspreis höher war?

Bei mir:
LP 7000€
Rabattierter Kaufpreis: 4800€
Monatliche Belastung: 80*12*3 = 2880€
Ankauf: 1260 (18% von 7k€)
Gesamt: 4140€

Sieht eigentlich ganz ok für mich aus. ;)

Ich habe mein Pride II gekauft und das R5-CX geleast - das eine hat hier mehr Sinn ergeben, das andere da.


Die Auswirkung auf die Rente lasse ich unberücksichtig, genauso wie die Erlöse aus dem Kapital, das nicht durch den Kauf gebunden ist.


Nein, das gehört zur vertragsgemäßen Nutzung.

Von der Absetzbarkeit bei der Steuer.
Und imho daher, dass die Leasinggesellschaft weder auf das Neurad als auch auf die Wartung/Service keine Mehrwertsteuer zahlen muss…
 
Dass das Verfahren mit den 18% so lang ohne Beanstandungen der Finanzbehörden durchlief, hat mich eh gewundert.
Früher waren's 10%.
Und wo hast Du gelesen, dass es da jetzt wg. des Finanzamtes Probleme gibt?

An einem gekauften Rad kann ich aber auch Änderungen vornehmen, um es für meine Anforderungen anzupassen
Kann man bei einem geleasten genauso machen - man muß es halt (wenn man's zurück geben will) zurückbauen 🤷‍♂️
 
Früher waren's 10%.
Und wo hast Du gelesen, dass es da jetzt wg. des Finanzamtes Probleme gibt?
Gelesen nirgends, aber ich war viele Jahre in verantwortlicher Position bei eine Leasinggesellschaft tätig. Und da konnte ich einen guten Einblick bekommen 😉 Kurz gesagt ist die Leasinggesellschaft am Leasingende verpflichtet mögliche Gewinne zu realisieren. Wenn das Rad also mehr wert ist, muss dieser mögliche Gewinn realisiert werden. Ich habe Auto über Leasing finanziert, da wurde ziemlich genau hingeschaut. Bei Rädern war oder ist dies wohl (noch) nicht so.
 
Es sind die nüchternen realen Zahlen, aus denen du leider leider mehr machst, um deine Meinung eben wie eine ungefragt KI immer wieder verallgemeinernd zu äußern - und selbst dein hypothetisch prognostizierter worst case wäre für mich total verschmerzbar, durch die Benefits zum Stand heute nach einem Jahr mit Jobrad - und ich habe glücklicherweise sogar noch eine Zeit vor mir…
Ui ui ui, was triggert Dich denn so, wenn Du doch für Dich alles genau nach "realen Zahlen berechnet" hast und damit gut klar kommst? Du wirst doch bestimmt in Deinem Umfeld genug Leute finden, die Deine 25% glauben
:)
 
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