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Dienstrad-Leasing: Ist die Party ist vorbei?

Das mit dem Restwert ist aus meiner Sicht einer der Knackpunkte.
Als vor etlichen Jahren bei meiner Firma Jobrad eingeführt wurde, habe ich mir das Angebot natürlich auch angeschaut, aber habe letzlich davon Abstand genommen. Nach kurzem Blick auf die Jobrad-Seite scheint sich hier in der Zwischenzeit nichts geändert zu haben:
  • "Wir beabsichtigen, allen JobRadlern nach Leasingende ein Kaufangebot zu unterbreiten. [...] Vertraglich zusichern dürfen wir das Kaufangebot [...] leider nicht"
  • "Den Übernahmepreis deines Dienstrades berechnen wir aktuell mit 18 % der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) – das dürfen wir aber gesetzlich nicht zusichern."
D.h. es kann sein, dass man 3 Jahre für das Rad bezahlt und es am Ende doch nicht oder nur zu einem absurd hohen Preis übernehmen kann. Dann steht man mit leeren Händen da, statt mit dem erhofften Rad.
Das ist mir persönlich viel zu heikel, wenn die Übernahme im Vorfeld nicht klar vereinbart ist.
 
Wenn man den Restwert zusichert, ist es rechtlich kein Leasing mehr. Dass das Verfahren mit den 18% so lang ohne Beanstandungen der Finanzbehörden durchlief, hat mich eh gewundert. Im Prinzip kann es genau wie oben beschrieben laufen: man zahlt in der Erwartung 18% Restwert und am Ende zahlt man 50% Restwert. Der Leasinggeber ist dazu verpflichtet mögliche Gewinne auch zu erzielen. Wie gesagt, schöne wenn es bisher ohne Probleme und unter Einbezuhnahme aller Vorteile so durchlief.
 
Der gewerbliche Gebrauchtmarkt ist wahrscheinlich auch keine Goldgrube. Rückläufer müssen inspiziert und aufbereitet werden, um mit 1-jähriger Gewährleistung (zu wieviel %?) verhökert zu werden. Ich denke man ist froh um jedes Rad, das nicht zurückgegeben wird.
 
Ich habe mir nicht alles durchgelesen, aber hier mal die Beweggründe von meinem Sohn und mir:

Man kann eine Schublade höher greifen, die Belastung im Monat ist (für uns) überschaubar. Ich mache mir keinen Kopf, wenn ich den DA-Renner schrotte, ist versichert. 3 Jahre sind überschaubar. Für die Rente spielt es bei uns keine Rolle, ebenso ist der Wechsel des AG sehr unwahrscheinlich.

Der für mich wichtigste Punkt: Ich kann nach 3 Jahren sagen, dass das Rad mir so gut passt und gefällt, dass ich es behalten will oder es ist doch nicht ganz so toll oder das neue Modell/anderer Hersteller sagt mir mehr zu, dann gebe ich es ab.

Den Vorteil der Händler sehe ich darin, dass gerade E-Bike Kunden wenig bis gar nichts selbst an ihren Rädern machen. Da wird jede Inspektion, auch nach dem Leasing, durch den Händler gemacht. Beim Cube Store in unserer Stadt muss man jetzt bis zu 4 Wochen auf einen Termin warten, ab Februar/März sind es um die 3 Monate.

Man muss sich Sonntags nur mal umsehen, wie viele E-Bikes da rumgefahren werden, gerade von großen „Rentnergruppen“. Was ich richtig gut finde, denn ich merke inzwischen auch, dass der Spruch „wer rastet, der rostet“ stimmt. Oder viele im Bekanntenkreis fahren mit dem E-Bike zum einkaufen, was vorher immer mit dem Auto gemacht wurde. Meine Frau fährt jetzt noch mit ihrem E-Bike jeden Tag auf die Arbeit.

Im Endeffekt ist es doch so, dass Leasing kein Problem darstellt, wenn man seine Finanzen im Auge behält. Ich fahre lieber direkt das Rad, als 3 Jahre darauf zu sparen, schließlich ist das Geld 3 Jahre so oder so weg. Und ja, man muss das Leasing bezahlen. Auf der anderen Seite ziehen die Preise seit einiger Zeit stetig an, so dass man auch mehr Geld zurücklegen muss, um in 3 Jahren das Rad cash bezahlen zu können.
Es gibt für beides Pro und Contra, muss jeder für sich entscheiden, was er für richtig hält.

Gerade im Beitrag von @static gelesen: Dann steht man nach 3 Jahren mit leeren Händen da.
Das stimmt, wenn man es abgibt, aber in den 3 Jahre habe ich auch nicht den vollen VK bezahlt 😉
 
Das mit dem Restwert ist aus meiner Sicht einer der Knackpunkte.
Als vor etlichen Jahren bei meiner Firma Jobrad eingeführt wurde, habe ich mir das Angebot natürlich auch angeschaut, aber habe letzlich davon Abstand genommen. Nach kurzem Blick auf die Jobrad-Seite scheint sich hier in der Zwischenzeit nichts geändert zu haben:
  • "Wir beabsichtigen, allen JobRadlern nach Leasingende ein Kaufangebot zu unterbreiten. [...] Vertraglich zusichern dürfen wir das Kaufangebot [...] leider nicht"
  • "Den Übernahmepreis deines Dienstrades berechnen wir aktuell mit 18 % der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) – das dürfen wir aber gesetzlich nicht zusichern."
D.h. es kann sein, dass man 3 Jahre für das Rad bezahlt und es am Ende doch nicht oder nur zu einem absurd hohen Preis übernehmen kann. Dann steht man mit leeren Händen da, statt mit dem erhofften Rad.
Das ist mir persönlich viel zu heikel, wenn die Übernahme im Vorfeld nicht klar vereinbart ist.

alle Verträge die bei uns in der Firma dieses Jahr ausgelaufen sind wurden mit 10% vom Kaufpreis übernommen…und jeder hat auch tatsächlich ein Übernahme Angebot bekommen…aber du hast schon recht zugesichert wird einem das bei Vertragsabschluß nicht.
 
selbständigen Malermeister ohne Angestellte und mit überschaubarem Umsatz, aber mit reicher Gattin, dem hat das Finanzamt seinen 911er tatsächlich nicht als Betriebsmittel für den Malerbetrieb anerkannt.
Die unterstellen Liebhaberei. Du betreibst die Firma nur, um so ein Auto fahren zu wollen.
Ich kenne einen, der hat 2x Porsche über die Firma laufen. Cayenne und die Einstiegsversion vom 911er. Keine besonderen Extras usw.
Funktioniert aber nur, weil die Firma einen bestimmten Umsatz macht, über 50 Angestellte hat, und weil es berufstypisch ist.
Wenn ich Rekordumsatz mit mehreren Bäckerfilialen oder mehreren Kneipen mache, dürfte ich trotzdem nicht Luxusautos als Firmenwagen haben. Auch wenn es finanziell drin wäre.
Man muss dem Finanzamt eine Notwendigkeit vorweisen.
Verkauft man Immobilien, oder ist Anwalt und Notar, oder Händler von Luxusartikeln, wäre es plausibel.
Ferrari und noch teurere Autos wurden aber auch schon als Firmenwagen genehmigt. Übrigens ist kein Maybach privat gekauft worden.
An Gerichtsurteilen oder weil Finanzamt XYZ abgelehnt hat, würde ich das nicht festmachen. Sind immer Einzelfälle, wo es doch funktioniert.
 
Das mit dem Restwert ist aus meiner Sicht einer der Knackpunkte.
Das war damals beim Kauf des Pedelecs fü rmeine Frau auch das Problem. Es gab kein Übergabeangebot, nicht einmal eine unverbindliche Prognose. Von daher war gar keine Kalkulation möglich.
Der für mich wichtigste Punkt: Ich kann nach 3 Jahren sagen, dass das Rad mir so gut passt und gefällt, dass ich es behalten will oder es ist doch nicht ganz so toll oder das neue Modell/anderer Hersteller sagt mir mehr zu, dann gebe ich es ab.
Das weiß ich beim Kauf.
Den Vorteil der Händler sehe ich darin, dass gerade E-Bike Kunden wenig bis gar nichts selbst an ihren Rädern machen. Da wird jede Inspektion, auch nach dem Leasing, durch den Händler gemacht.
Meine Frau macht auch nichts an ihrem Pedelec. Der Händler hatte davon aber bisher keinen Vorteil
:cool:
 
Das war damals beim Kauf des Pedelecs fü rmeine Frau auch das Problem. Es gab kein Übergabeangebot, nicht einmal eine unverbindliche Prognose. Von daher war gar keine Kalkulation möglich.

Das weiß ich beim Kauf.

Meine Frau macht auch nichts an ihrem Pedelec. Der Händler hatte davon aber bisher keinen Vorteil
:cool:

Ich schrieb bewußt „FÜR MICH“.
 
Der gewerbliche Gebrauchtmarkt ist wahrscheinlich auch keine Goldgrube. Rückläufer müssen inspiziert und aufbereitet werden, um mit 1-jähriger Gewährleistung (zu wieviel %?) verhökert zu werden. Ich denke man ist froh um jedes Rad, das nicht zurückgegeben wird.
Das kommt drauf an, wie der Laden aufgestellt ist. Hier in der Nähe gibt's eine "Annahmestelle" für Rückläufer.
Ein Bekannter von mir liefert dort täglich zwischen 80 und 130 Bikes ab.
Deutsch spricht dort niemand wirklich. Begrüßung und ein paar Brocken vielleicht. Den Rest kann man sich denken.
Reich wird wahrscheinlich noch nicht einmal die Geschäftsführung damit. Aber es springt für sie mehr heraus, als wenn sie woanders arbeiten würden.
 
Das habe ich schon verstanden, aber drei Jahre ein nicht passendes Rad zu fahren, ist - auch wenn man nicht den vollen Kaufpreis bezahlen musste - nicht schön.

Nicht passen und bemerken, dass eventuell ein anderes Rad noch besser passen könnte, sind zwei Paar Schuhe. Einfach sich auf das beziehen, was da steht. VIELEN DANK!

Davon ab, dass es noch blöder ist, wenn ich ein nicht passendes Rad kaufe. Denn der Finanzierungsart ist es egal, ob ich Geo-Daten lesen kann oder nicht😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht passen und bemerken, dass eventuell ein anderes Rad noch besser passen könnte, sind zwei Paar Schuhe. Einfach sich auf das beziehen, was da steht. VIELEN DANK!

Davon ab, dass es noch blöder ist, wenn ich ein nicht passendes Rad kaufe. Denn der Finanzierungsart ist es egal, ob ich Geo-Daten lesen kann oder nicht😉
Genau, ein gekauftes unpassenden Rad muss ich 100 Jahre behalten, sonst fällt mir der Himmel auf den Kopf
:)
An einem gekauften Rad kann ich aber auch Änderungen vornehmen, um es für meine Anforderungen anzupassen.
Oder - ganz verrückt - man informiert sich vor dem Kauf ...
 
es kann sein, dass man 3 Jahre für das Rad bezahlt und es am Ende (...) nur zu einem absurd hohen Preis übernehmen kann.
Was ist ein absurd hoher Preis für ein drei Jahre altes, top gepflegtes Rad der besseren Preisklasse?
Die Möglichkeit, am Ende der Vertragslaufzeit, das Rad zum Schnäppchenpreis zu übernehmen und mit hohem Gewinn gleich weiterzuverkaufen, die war für viele Leasingkunden die Motivation, so einen Vertrag überhaupt abzuschließen. Das Risiko, dass dieser Plan nicht aufgeht, das hat immer schon bestanden.
 
Was ist ein absurd hoher Preis für ein drei Jahre altes, top gepflegtes Rad der besseren Preisklasse?
Die Möglichkeit, am Ende der Vertragslaufzeit, das Rad zum Schnäppchenpreis zu übernehmen und mit hohem Gewinn gleich weiterzuverkaufen, die war für viele Leasingkunden die Motivation, so einen Vertrag überhaupt abzuschließen. Das Risiko, dass dieser Plan nicht aufgeht, das hat immer schon bestanden.
Ich denke, er meint in Summe gesehen absurd hoch. Also Raten plus Restwert
 
An einem gekauften Rad kann ich aber auch Änderungen vornehmen, um es für meine Anforderungen anzupassen.
Oder - ganz verrückt - man informiert sich vor dem Kauf ...
Was wir der Blase übersehen, Räder werden heute zum größeren Teil von Ahnungslosen gekauft. Schau Dir nur mal an was selbst in einem Rennradforum wie diesem für hilflose Fragen gestellt werden, oft nachdem! man ein Rad gekauft/ geleast hat.
Unser Specialized Dealer sagt das inzwischen über die Hälfte der verkauft/geleasten Speci Bikes keine Klickies oder Flaschenhalter wollen, erklärt einiges.
 
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Unser Specialized Dealer sagt das inzwischen über die Hälfte der verkauft/geleasten Speci Bikes keine Klickies oder Flaschenhalter wollen, erklärt einiges.
Ist für den Händler dann ja Schsraffenland, weil alles Kunden sind, die er sonst nie gehabt hätte.
 
Ist für den Händler dann ja Schsraffenland, weil alles Kunden sind, die er sonst nie gehabt hätte.
Er sagt ja selbst das ihn Leasing den Allerwertesten gerettet hat, das viele Ahnungslose und Trendhopper total auf Specialized abfahren
Sind für Hobbyfahrer doch eh gnadenlos überbewertet. Warum sollte jemand das zwingend wollen?
das meinst Du nicht ernst bzw. hast den Smilie vergessen. Ein Tarmac Fahrer benötigt keine Klickies 😬
 
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