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Dienstrad-Leasing: Ist die Party ist vorbei?

Der erste Teil klingt schön gerechnet, Dinge wie Inspektion sieht der Radfreak ja eh anders. Wenn man Leasing toll finden will dann zieht man sich auch Argumente, die Frage ist immer: hätte ich genau diese Ware sowieso gekauft? Das beim Großteil eher nicht der Fall, wenn Leute die bisher 1000,- für ein fahrrad als viel empfunden haben jetzt meinen für 5000,- zu leasen, dann ist das ein Minus.
Aber ich hab hier im Forum schon oft mitgelesen das kein Hinterfragen gewollt ist, viele sind mit der Bikemode aufgesprungen und möchten gern was zum vorzeigen.
Zum zweiten Teil deines Posts, wenn man sich verkauft hat und das Rad nix ist, lässt man es dann bis zum Ende der Leasing Zeit stehen? Oder fährt weiter und ärgert sich? Oder ist das egal? Wenn ich unserem Händler glauben darf haben die meisten typischen Leasingnehmer keine Ahnung, fahren nicht ernsthaft und wollen einfach ein tolles Rad der Marke XY.
Das war meine Meinung, wie man an den ersten Worten erkennen konnte. Du antwortest mit einer Verallgemeinerung. Macht keinen Sinn?
 
Die Laufzeit eines Leasingvertrags liegt typisch bei drei Jahren. Ob einem das neue Rad gefällt/taugt, merkt man im ersten halben Jahr. Dann habe ich für 2 1/2 Jahre ein Rad rumstehen, mit dem ich nicht fahren kann oder will. Die Raten laufen aber weiter.

Wäre es hier nicht günstiger, ein Rad zu kaufen und bei "taugt mir nicht" wieder zu veräußern? Ist dann nicht der erzielte Wertverlust kleiner als die Summe der zu leistenden Leasingraten?
Wenn das Rad initial nicht passt, kann man umtauschen. Ich meinte, eher Dinge die über die Zeit auffallen: häufige Reparaturen, Geräusche, Haltbarkeit allgemein, Änderung von Fahrgewohnheiten, Einsatzzweck etc.. Bei einem Direktkauf würde man das Rad mit Verlust dann vielleicht weiterkaufen. Beim Leasing hat man immerhin die Möglichkeit das Rad nach drei Jahren ohne Aufwand zuückzugeben.
 
Ich hoffe dass diese Party bald vorbei ist.
Zu viele Leute besitzen ein (teures) Rad, welche keines haben sollten.
Völlig aufgeblasene Bubble, die jedem und jeder es ermöglicht ein teures Rad zu kaufen und dann denken sie sind der Hirsch auf der Strasse. Schade und mühsam.
 
Ist auch echt übel..Menschen, die gerne Rennrad fahren wollen, wird es über dieses Modell sogar erleichtert, dies zu tun. Unverantwortlich!

Ich schlage zudem eine FTP abhängige Kaufpolitik vor.
Sub 3 W/KG = max. 3.000 Eur und außenliegende Züge

Sub 4 W/Kg = max. 4.000 Eur und max. semi-integrierte

Usw usf.

Kann ja echt nicht angehen, dass hier jede dahergelaufene, Renn-unerfahrene Hobbylusche meint, sich jedes Wunschmodell leasen zu können. Wo kämen wir da hin!!!
 
Ist auch echt übel..Menschen, die gerne Rennrad fahren wollen, wird es über dieses Modell sogar erleichtert, dies zu tun. Unverantwortlich!

Ich schlage zudem eine FTP abhängige Kaufpolitik vor.
Sub 3 W/KG = max. 3.000 Eur und außenliegende Züge

Sub 4 W/Kg = max. 4.000 Eur und max. semi-integrierte

Usw usf.

Kann ja echt nicht angehen, dass hier jede dahergelaufene, Renn-unerfahrene Hobbylusche meint, sich jedes Wunschmodell leasen zu können. Wo kämen wir da hin!!!
Ich würde das Ganze gerne ergänzen - ü3 W/kg darf dann auch nicht unter 3000€ ausgeben etc
 
Ist auch echt übel..Menschen, die gerne Rennrad fahren wollen, wird es über dieses Modell sogar erleichtert, dies zu tun. Unverantwortlich!

Ich schlage zudem eine FTP abhängige Kaufpolitik vor.
Sub 3 W/KG = max. 3.000 Eur und außenliegende Züge

Sub 4 W/Kg = max. 4.000 Eur und max. semi-integrierte

Usw usf.

Kann ja echt nicht angehen, dass hier jede dahergelaufene, Renn-unerfahrene Hobbylusche meint, sich jedes Wunschmodell leasen zu können. Wo kämen wir da hin!!!

Wieso erleichtert? Können ja auch für 1000€ ein Gebrauchtrad oder einfach ein günstigeres Modell kaufen, wenn sie wirklich Rennrad fahren wollen. Betrifft nicht alle is tmir auch klar und finde es gut, dass es gewisse Leute auch unterstützt.
Unverantwortlich ist es tatsächlich wenn man sich ohne Auseinandersetzen von Regeln und Vorgehensweisen auf die Strasse begibt.
 
Ich hoffe dass diese Party bald vorbei ist.
Zu viele Leute besitzen ein (teures) Rad, welche keines haben sollten.
Völlig aufgeblasene Bubble, die jedem und jeder es ermöglicht ein teures Rad zu kaufen und dann denken sie sind der Hirsch auf der Strasse. Schade und mühsam.
Ich bin echt fasziniert, wie man der Meinung sein kann, dass man selber der Maßstab aller Dinge ist und derjenige, der weiß was für alle anderen angemessen ist... :rolleyes: 🤷‍♂️
 
OK, wir sind hier kein Finanztip-Forum, aber im Bereich 'sonstiges" trotzdem kurz eine Meinung zum Thema Kreditfinanzierung :)

Grundsätzlich habe ich bei meinen Eltern gelernt und versuche es auch meinen Kinder beizubringen, dass man für Wünsche spart und sie dann kauft, wenn man das Geld erspart hat. Sonst ist die Gefahr groß, dass der nächste Wunsch kommt, wenn der erste Wunsch noch nicht abbezahlt ist.

Dazu kommt, dass in dem was man früher "Konsumkredit" nannte (Ratenkauf von Möbeln, Handy auf Raten,"10.000 Euro Sofortkredit", ... ) oft extrem hohe Zinssätze verlangt werden. Also zB bei einem allg. Zinsniveau von 5% gerne 10-15%.
Diese Grundskepsis habe ich auch bei Privatleasing, weil da auch eine Kreditfinanzierung dahintersteckt und zusätzlich noch viele Beteiligte (neben der Bank noch der Leasingsvermittler) die Hand aufhalten.

Natürlich muss man genau hinsehen, weil Leasing manchmal auch als Absatzförderung benutzt wird und somit ein heimlicher Rabatt ist (zB ist das im PKW-Bereich manchmal der Fall, u.a. bei Elektrofahrzeugen) oder wenn es am Ende (indirekte) Steuervorteile bringt, welche die Echtkosten wieder senken.

Das man eine Wohnung oder ein Haus auf Kredit kauft (ja, habt Mitleid mit so Geringverdienern wie mir, der für seine Eigentumswohnung einen Kredit aufnehmen muss) liegt natürlich am großen Volumen sowie daran, dass man da auch lange drin bleibt und das nicht so schnell wegwirft wie einen Fernseher oder ein Handy...

Grundsätzlich würde ich auch ein PKW nicht auf Kredit kaufen und auch kein Fahrrad, sondern dann lieber wenn möglich ein günstigeres Modell kaufen. Autos und Fahrräder sind bei mir auch eher überschaubar - weder besonders neu noch besonders edel. Trotzdem möchte ich niemanden verurteilen, der riesige Freude an so etwas hat und sich das dann einfach als "persönlichen Luxus" gönnt und auch mal etwas über die Vernunft rausgeht. Das kann eben auch mal das superschicke Rad sein, weil einem das riesige Freude macht. Wenn es das einzige Luxusobjekt ist - dann sei's drum, auch wenn vielleicht finanzwirtschaftlich unsinnig.

Und das Dienstrad-Leasing kann da dann vielleicht zwei Aspekte verbinden: einerseits ist es natürlich eine verdeckte Kreditfinanzierung, die man sich aus Freude macht, anderseits wird es durch die impliziten Steuervorteile dann etwas abgemildert. Daher gönne ich jedem sein High-End-Leasingbike, schade ist es nur, wenn man dann wie mehrfach angeführt nach 6 Monaten erkennt, dass es doch keine Freude macht. Dann haben wir wieder das Thema "neuer Wunsch kommt, bevor der alte Wunsch abbezahlt ist".
 
Ich würde diese Regel, wer was haben darf, gern auch auf andere Bereiche ausweiten, bzw. definiert bekommen. Auto, Haus, Frau (m/w/d), ..

Und das Dienstrad-Leasing kann da dann vielleicht zwei Aspekte verbinden: einerseits ist es natürlich eine verdeckte Kreditfinanzierung, die man sich aus Freude macht, anderseits wird es durch die impliziten Steuervorteile dann etwas abgemildert. Daher gönne ich jedem sein High-End-Leasingbike, schade ist es nur, wenn man dann wie mehrfach angeführt nach 6 Monaten erkennt, dass es doch keine Freude macht.

Es geht aber hier explizit ums Dienstrad-Leasing, und da gibt's halt ein paar Besonderheiten. Viele haben schon direkt im Hinterkopf, wie es konditionsmäßig ausschaut, wenn man es wie selbstverständlich nach 3 Jahren oder so übernimmt.. aber warum, man kann es dann auch zurückgeben, nimmt was anderes.. ist halt eher wie mit einem Dienstwagen zu vergleichen, bzw. zumindest muss man die Besonderheiten ggü. reinem Privatleasing/Ratenkauf differenzieren. Ich halte mir auch noch offen, ob ich mein Jobrad am Ende überhaupt behalte. Wir nicht auch gerade in einem anderen Thread gejammert, wie schwer sich gebrauchte Räder momentan verhökern lassen? Muss man alles mit einbeziehen.
 
Wieso erleichtert? Können ja auch für 1000€ ein Gebrauchtrad oder einfach ein günstigeres Modell kaufen, wenn sie wirklich Rennrad fahren wollen. Betrifft nicht alle is tmir auch klar und finde es gut, dass es gewisse Leute auch unterstützt.
Unverantwortlich ist es tatsächlich wenn man sich ohne Auseinandersetzen von Regeln und Vorgehensweisen auf die Strasse begibt.
Erleichtert wird es durch ein attraktives Modell des leasens. Monatliche Raten sind für viele Menschen attraktiver als eine Sofortzahlung.
Das macht für einige sicherlich die Entscheidung pro neuen Rad leichter.

Zum letzten Satz:
Ich gehe im Übrigen nicht davon aus, dass Dienstrad Leasing dazu führt, dass Oma Gerda und Bratwurst Benni, die bisher Radfahren ablehnten, nun durchs Leasing quasi zum Kauf eines RR und auf die Straße gezwungen werden.
 
Finanzierung von allem ausser Grundstücken und Immobilien (auch da mit Vorsicht zu behandeln) sind immer Verbindlichkeiten. Und nun?

Es bleibt imho jedem selbst überlassen, ob er sich hinsichtlich Anschaffung von nichtverderblichen Konsumgütern einer Finanzierungsform bedient, die kein Eigenkapital voraussetzt.
Nein. Finanzierungen von Fahrrädern generieren eben keine Verbindlichkeiten, sondern Schulden. Konsumgüter sind Güter, die konsumiert werden im Sinne von Verbrauch. Dazu gehören auch Fahrräder.
 
Kredit/Leasing/Schulden sind doch der Motor des Kapitalismus. Ist doch gerade gut, wenn konsumiert wird! Klar, früher hieß es "erst Sparen, dann Kaufen", aber volkswirtschaftlich sinnvoll ist das nicht.

Heißt NATÜRLICH NICHT, dass sich jede/r Mittellose völlig planlos überschuldet!
 
man sollte wirklich andenken, die finanzierungsform des rades klar zu markieren um auch etwas differenzierung zwischen vorhandenem kapital (und damit besserem sozialen status und wert allgemein) und fremdfinanzierung (na hört mir auf) zu erreichen.
zum beispiel ein LEA vor das S-Works.
 
man sollte wirklich andenken, die finanzierungsform des rades klar zu markieren um auch etwas differenzierung zwischen vorhandenem kapital (und damit besserem sozialen status und wert allgemein) und fremdfinanzierung (na hört mir auf) zu erreichen.
zum beispiel ein LEA vor das S-Works.
Besserer sozialer Status ist, wenn man beim Rennradkauf nicht mehr nach dem Preis fragt.
 
Zum letzten Satz:
Ich gehe im Übrigen nicht davon aus, dass Dienstrad Leasing dazu führt, dass Oma Gerda und Bratwurst Benni, die bisher Radfahren ablehnten, nun durchs Leasing quasi zum Kauf eines RR und auf die Straße gezwungen werden.
Ich bin letzten in einer interessanten Diskussion dazu gewesen, mit dabei war u.a. ein Bikeshop Betreiber der viel hochpreisige Renner führt, und auch ein paar NRW Kommissäre.
Grade die beiden Händler sagen sehr wohl das genau diese Zielgruppe, dazu noch Fitnessstudio-Kevin und Trendhopper*in-Julia ihr typischen Leasing Kunden sind. Das ist für die Händler super in Sachen Umsatzchancen, die mit Radsportherz sagen das ihnen schon mal die Tränen kommen was den Sport angeht.

Ein anderes Thema kam auf, das mit dem Image der Radsportler. Ich kenne es auch nur so das man ggü. Passanten Rücksicht nimmt um gutes Bild als Radsportler zu geben, man fährt auch nicht im Kreisel durch die Freizeit Parks. Aber genau die vier oben aufgezählten Gruppen kennen keine Etikette, treten fast nur auf Flaniermeilen auf (Diskussion aus München hier im Forum usw.) was dem Bild des Rennradfahrers nicht gut tut. Otto Normalpassant sieht nur den Rennlenker, das Verhalten und wirft alle in einen Topf, kann man verstehen. Ich kann auch nur aus eigener Erfahrung sagen das dies nicht zu übersehen ist und echt dem Image schadet. Jetzt ist Dezember, die Flaniermeilen sind leer, die Biergärten zu, also nix mit Schönwetter Schaufahren und erstaunlicherweise ist Ruhe.
Neben dem Rennradlenker Trend ist es definitiv das Leasing was die meisten dieser Leute anzieht, da waren sich alle einig die in den Shops arbeiten. Die meisten heißt nicht alle, natürlich gibt es Freaks die sich alle 2 oder 5 Jahre eine neue Maschine kaufen und jetzt ein Leasing Angebot nutzen. Aber die hätten sich ihr Wunschmodell auch ohne Leasing gekauft.
 
Ich bin letzten in einer interessanten Diskussion dazu gewesen, mit dabei war u.a. ein Bikeshop Betreiber der viel hochpreisige Renner führt, und auch ein paar NRW Kommissäre.
Grade die beiden Händler sagen sehr wohl das genau diese Zielgruppe, dazu noch Fitnessstudio-Kevin und Trendhopper*in-Julia ihr typischen Leasing Kunden sind. Das ist für die Händler super in Sachen Umsatzchancen, die mit Radsportherz sagen das ihnen schon mal die Tränen kommen was den Sport angeht.

Ein anderes Thema kam auf, das mit dem Image der Radsportler. Ich kenne es auch nur so das man ggü. Passanten Rücksicht nimmt um gutes Bild als Radsportler zu geben, man fährt auch nicht im Kreisel durch die Freizeit Parks. Aber genau die vier oben aufgezählten Gruppen kennen keine Etikette, treten fast nur auf Flaniermeilen auf (Diskussion aus München hier im Forum usw.) was dem Bild des Rennradfahrers nicht gut tut. Otto Normalpassant sieht nur den Rennlenker, das Verhalten und wirft alle in einen Topf, kann man verstehen. Ich kann auch nur aus eigener Erfahrung sagen das dies nicht zu übersehen ist und echt dem Image schadet. Jetzt ist Dezember, die Flaniermeilen sind leer, die Biergärten zu, also nix mit Schönwetter Schaufahren und erstaunlicherweise ist Ruhe.
Neben dem Rennradlenker Trend ist es definitiv das Leasing was die meisten dieser Leute anzieht, da waren sich alle einig die in den Shops arbeiten. Die meisten heißt nicht alle, natürlich gibt es Freaks die sich alle 2 oder 5 Jahre eine neue Maschine kaufen und jetzt ein Leasing Angebot nutzen. Aber die hätten sich ihr Wunschmodell auch ohne Leasing gekauft.
Die vier Gruppen von oben sind also die Bikeshop-Betreiber, die NRW-Kommissare, Fitnessstudio-Kevin und Trenhopperin-Julia sind, die sich im Strassenverkehr nicht an die Regeln halten und daher am schlechten Image der Radfahrer schuld sind?


Gehts noch polemischer?


Ich hab viel eher das Gefühl, das quer durch die Bevölkerungsschichten die Meinung vorherrscht, dass man, wenn man mit dem Rad unterwegs ist, die StVO nicht mehr gilt.
Ich hab viel öfter gefährliche Begegnungen mit anderen Fahrradfahrern als mit Autofahrern. Rechts vor links? Gilt nicht. Rotlicht? Gilt nicht für mich, ich fahr ja Rad. Fussgängerüberweg? Da muss der Autofahrer aber anhalten, wenn ich da rüberfahre....
Handzeichen beim Abbiegen, ... die Liste ließe sich beliebig fortsetzen....
 
Wie behandeln wir status-technisch denn die Profis, die so gar nichts für ihr bestes Stück bezahlen, es gestellt bekommen.. ist ja ähnlich Jobrad, nur irgendwie noch weniger "selbst bezahlt"? "Dürfen" die das fahren, oder sollte man denen mal den einen oder anderen kritischen Kommentar mitgeben?

Wie behandeln wir Gravel- und Tria-Profis, die zwar keinen Arbeitgeber haben, aber das Bike trotzdem gratis bekommen? Wie behandeln wir diesbezüglich Influenzer/Youtuber?

Wenn, müssen wir das auch zu Ende denken..
 
Die vier Gruppen von oben sind also die Bikeshop-Betreiber, die NRW-Kommissare, Fitnessstudio-Kevin und Trenhopperin-Julia sind, die sich im Strassenverkehr nicht an die Regeln halten und daher am schlechten Image der Radfahrer schuld sind?


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Ich hab viel öfter gefährliche Begegnungen mit anderen Fahrradfahrern als mit Autofahrern. Rechts vor links? Gilt nicht. Rotlicht? Gilt nicht für mich, ich fahr ja Rad. Fussgängerüberweg? Da muss der Autofahrer aber anhalten, wenn ich da rüberfahre....
Handzeichen beim Abbiegen, ... die Liste ließe sich beliebig fortsetzen....
Schon, aber selten mit ü75-Hans (Stahlrahmen und Wollmütze) oder ü70-Inge (steht mit klobigem eBike supervorsichtig an der Ampel), sondern mit Hipster-Hannes und Insta-Ina, die außer dem Handy am Ohr leider auch von eigener Coolness abgelenkt sind. Allein-auf-der-Welt-Syndrom. Die kommen übrigens nur im Stadtverkehr vor. Auf matschigen Landstraßen und Feldwegen fühle ich mich vor ihnen sicher.
 
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