• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Dienstrad-Leasing: Ist die Party ist vorbei?

Jupp, das finde ich nun interessant in mehrerlei Hinsicht.

“…ein 10k Rad aus dem Ärmel zu schütteln…”

^^ist er eigentlich der Ansicht, dass es irgendwie “normal” wäre ein 10k Bike aus dem Ärmel zu schütteln?…ist es denn “normal” ein 10k Bike aus dem Ärmel zu schütteln?
Man könnte das in Frage stellen, das wäre aber ein Spiegel vorhalten ggü. der Gesellschaft. Wer nicht in der Lage ist mal eben 10k aus der Tasche zu ziehen-braucht so jemand zwingend ein hochpreisiges Fahrrad? Sicher nicht.

Da der Mensch aber eitel ist und grad bei Fahrzeugen keine Hemmungen hat (auf jeden Fall in Deutschland) wird so eine Frage ausgeblendet.
Wer im Handel/Kapitalvergabe Erfahrungen hat sieht wen er vor sich hat, spätestens wenn man Job oder Wohnadresse erfährt ist klar ob so ein Kauf zu den Leuten passt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte das in Frage stellen, das wäre aber ein Spiegel vorhalten ggü. der Gesellschaft. Wer nicht in der Lage ist mal eben 10k aus der Tasche zu ziehen-braucht so jemand zwingend ein hochpreisiges Fahrrad? Sicher nicht.

"Brauchen" tun solche Räder die, die jung im Saft stehen, und Wettbewerbe fahren, oft gleichzeitig die, die am wenigsten verdienen, wenn überhaupt. Gleichzeitig muss man sich mal davon lösen, dass etwas irgendwie nur in Ordnung ist, wenn man es selbst komplett abbezahlt hat. Warum eigentlich? Schlägt nicht derjenige dem System ein Schnippchen, der verschuldet ins Grab steigt? Warum "duldet" man Schulden nur fürs Eigenheim? Ja, weil es nur dort "vernünftig" ist. Ich bin selbst Fraktion Barzahler, aber wer das System von Krediten und Leasing "im Griff" hat, ohne den Überblick zu verlieren, macht vielleicht auch einiges richtig.
 
"Brauchen" tun solche Räder die, die jung im Saft stehen, und Wettbewerbe fahren, oft gleichzeitig die, die am wenigsten verdienen, wenn überhaupt. Gleichzeitig muss man sich mal davon lösen, dass etwas irgendwie nur in Ordnung ist, wenn man es selbst komplett abbezahlt hat. Warum eigentlich? Schlägt nicht derjenige dem System ein Schnippchen, der verschuldet ins Grab steigt? Warum "duldet" man Schulden nur fürs Eigenheim? Ja, weil es nur dort "vernünftig" ist. Ich bin selbst Fraktion Barzahler, aber wer das System von Krediten und Leasing "im Griff" hat, ohne den Überblick zu verlieren, macht vielleicht auch einiges richtig.
Und den Erwerb von hochwertigen Fahrzeugen macht niemand aus Statusgründen oder zum dazu zu gehören, sondern nur weil man heftig fährt und grad nicht die Mittel frei sind? Das sind definitiv nicht die jungen Rennfahrer die unbedingt 10k Räder wollen.

Und natürlich haben alle ihre Kredite im Griff :)
 
Das Märchen mit dem kostenlosen Parkplatz am Arbeitsplatz (...)

Die Gewerbesteuereinnahmen nimmt man aber trotzdem gerne, oder?
Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Und warum soll eine Kommune in Zeiten knapper Kassen ein Grundstück, auf dem derzeit nur Autos in unterschiedlichem Erhaltungszustand rumstehen, behalten statt es für 250-300 Euro/m² an einen Investor zu veräußern?

Das Vorhalten von Parkflächen für die Mitarbeiter ist Angelegenheit der Unternehmen. Die dafür erforderlichen Flächen sind ein Kostenfaktor.
Wenn mein Brötchensponsor beschließt, die Fläche, auf der Autos der Belegschaft parken, an einen Investor zu vekaufen oder an gleicher Stelle ein Gebäude zu errichten, dann ist das so. Muss ich als Arbeitnehmer mit klarkommen oder eine Alternative suchen.
Vielleicht beschließt mein Brötchensponsor aber auch, für privates Parken auf dem Werksgelände ein Entgelt zu verlangen. Auch das ist mittlerweile üblich.
 
Ich kann mal ausspeichern was unser Dealer (Specialized, Cannondale) in Deutschland dazu sagt. Leasing hat ihm und nahezu allen Bike-Shops den A gerettet. Ohne Leasing würden massig Käufe nicht getätigt bzw. nicht in der Preisklasse getätigt.
Diese Aussage habe ich ebenfalls genau so von einem befreundeten Händler bekommen.

Beeindrucken mit dem Wert des Fahrrads. :cool:

Heute beeindruckt man mit Muskeln und Waschbrettbauch. :p
GRfFCS4XQAAS-o9.jpg

:D
 
In welcher Bubble hast Du das denn schon gesehen? Ich, hier zumindest, noch nicht.

Dein ganzer Text liest sich wie eine Mischung aus heimlichem Neid und einer anerzogenen Abneigung gegen Leasing (bzw. nicht-direkt-Kauf). 🤷‍♂️
Oder willst Du behaupten, dass Dein Rad das ist, was Du wirklich brauchst? Vermutlich wär's auch bei Deiner Radwahl billiger gegangen - aber ok scheint dann nur der Level zu sein, auf den Du Dich mit Dir geeinigt hast, wenn jemand noch mehr Überfluss kauft, dann ist's zuviel...
Ach herje , hab ich dich so dolle geärgert?
Ich habe selbst geleast, warum also soll ich Abneigung dagegen haben, und wieso anerzogen?
Heimlicher Neid? Auf was? Auf anderer Leute teure Bikes? Ernsthaft jetzt? 🤷‍♀️
Nein, ich behaupte NICHT dass mein Rad das ist was ich brauche. Ja es wäre billiger gegangen.

Ich behaupte jetzt einfach mal: du hattest gar keine Lust dich etwas tiefer mit meinen Gedanken auseinander zu setzen. Und warscheinlich hast du irgendwie was ganz furchtbar in den falschen Hals bekommen.

Macht aber Nix.

Alles wird gut!

PS: wir haben ganz offensichtlich unterschiedliche „Bubble-Wahrnehmung“ ! Vielleicht beruhigt das deinen Gram über mein Geschriebenes etwas.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, die Party läuft immer noch gut, denn am Ende ist die Rechnung oft ganz einfach: Die Summe aller Monatsraten + Abverkaufspreis ist in der Regel noch immer deutlich günstiger als Direktkauf, selbst mir Rabatt. Obendrauf gibt es dann noch Versicherung + evtl. Inspektion.
Positiver Nebeneffekt: Wenn man merkt das Rad passt oder funktioniert nicht so gut wie gedacht oder man will was Neues, dann gibt man das Rad nach der Laufzeit einfach zurück.
Die Party endet erst, wenn der Kostenvorteil nicht mehr da ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Brauchen" tun solche Räder die, die jung im Saft stehen, und Wettbewerbe fahren, oft gleichzeitig die, die am wenigsten verdienen, wenn überhaupt. Gleichzeitig muss man sich mal davon lösen, dass etwas irgendwie nur in Ordnung ist, wenn man es selbst komplett abbezahlt hat. Warum eigentlich? Schlägt nicht derjenige dem System ein Schnippchen, der verschuldet ins Grab steigt? Warum "duldet" man Schulden nur fürs Eigenheim? Ja, weil es nur dort "vernünftig" ist. Ich bin selbst Fraktion Barzahler, aber wer das System von Krediten und Leasing "im Griff" hat, ohne den Überblick zu verlieren, macht vielleicht auch einiges richtig.
Es besteht ein Unterschied zwischen einem teilweise fremdfinanzierten Investment und einem Konsumkauf auf Kredit. Beim einen erhofft man eine Wertsteigerung, beim anderen ist die Wertminderung sicher. Wer das weiß, macht schon alles richtig.
 
Beim einen erhofft man eine Wertsteigerung, beim anderen ist die Wertminderung sicher. Wer das weiß, macht schon alles richtig.

Also bei meiner Hütte war eine Wertsteigerung nice to have, aber eigentlich machte ich das um mietfrei wohnen zu können, nicht um weiterzuverkaufen oder Hypotheken drauf aufzunehmen. 🤔
 
Ich denke, die Party läuft immer noch gut, denn am Ende ist die Rechnung oft ganz einfach: Die Summe aller Monatsraten + Abverkaufspreis ist in der Regel noch immer deutlich günstiger als Direktkauf, selbst mir Rabatt. Obendrauf gibt es dann noch Versicherung + evtl. Inspektion.
Positiver Nebeneffekt: Wenn man merkt das Rad passt oder funktioniert nicht so gut wie gedacht oder man will was Neues, dann gibt man das Rad nach der Laufzeit einfach zurück.
Die Party endet erst, wenn der Kostenvorteil nicht mehr da ist.
Der erste Teil klingt schön gerechnet, Dinge wie Inspektion sieht der Radfreak ja eh anders. Wenn man Leasing toll finden will dann zieht man sich auch Argumente, die Frage ist immer: hätte ich genau diese Ware sowieso gekauft? Das beim Großteil eher nicht der Fall, wenn Leute die bisher 1000,- für ein fahrrad als viel empfunden haben jetzt meinen für 5000,- zu leasen, dann ist das ein Minus.
Aber ich hab hier im Forum schon oft mitgelesen das kein Hinterfragen gewollt ist, viele sind mit der Bikemode aufgesprungen und möchten gern was zum vorzeigen.
Zum zweiten Teil deines Posts, wenn man sich verkauft hat und das Rad nix ist, lässt man es dann bis zum Ende der Leasing Zeit stehen? Oder fährt weiter und ärgert sich? Oder ist das egal? Wenn ich unserem Händler glauben darf haben die meisten typischen Leasingnehmer keine Ahnung, fahren nicht ernsthaft und wollen einfach ein tolles Rad der Marke XY.
 
Wenn man Leasing toll finden will dann zieht man sich auch Argumente,
Wenn man Leasing scheisse finden will, dann zieht man sich ebenfalls die Argumente.
Wenn ich unserem Händler glauben darf haben die meisten typischen Leasingnehmer keine Ahnung, fahren nicht ernsthaft und wollen einfach ein tolles Rad der Marke XY.
Vielleicht ist das so (dann würde ich mich nicht als den typischen Leasingnehmer sehen ;) ), aber lieber abschaffen und dann 2 Wochen später die nächsten Geschäfts-Schließungen betrauern?
Und ich mag' mich täuschen, aber ist "wollen einfach ein tolles Rad der Marke XY" kein valider Kaufgrund?
 
Ich hab im Radlerkreis 2 Freunde die sich Räder leasen und dabei den Keller voll mit eigenen Rennern stehen haben. Kennen sich also aus.

Der eine least gerade sein zweites E- Bike, das er regelmäßig für sein Communting in die Firma nutzt, er pflegt sein Material, das erste E-Bike hat nach 3 Jahren seine Frau übernommen, die sich weiter an einem guten Rad erfreut.

Der andere wollte gern neues Material probieren und least aktuell ein maximal ausgestattetes Canyon, auch er pflegt sein Material und freut sich bei Laufzeitende auf einen feinen Renner zu einem guten Übernahmetarif.

Es gibt also kein entweder - oder, sondern ein ,kommt drauf an'. Beide Kollegen hätten sich ohne Leasing die Räder (im zweiten Fall) nicht geleistet oder (erster Fall) zu deutlich günstigerem Material gegriffen und auch kein Nachfolgerad geleast.

Es handelt sich imo um eine funktionierende Vertriebsschiene. Irgendwelche Wirrköpfe, die unwissend zu überteuertem Material greifen und eigentlich null Ahnung haben, kenne ich zumindest nicht.

Bei dem Gedankenansatz verfallen einige wohl dem Klischee des gutbetuchten Anwalts mit zwei Porsche in der Garage, wo dringend noch ein Edelrenner einparken muss, damit er bei der nächsten Vollakademiker-Grillparty auch als Sportskanone punkten kann.
 
Mein aktuelles Bike ist auch noch geleast.
Ich würde das Leasing an sich nicht schwarz oder weiß sehen. Natürlich gibt es sicherlich Leute, die sich hier blenden lassen, aber es gibt auch genug Leute, die das ganz rational durchrechnen.

Ich persönlich verdiene oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze. Das ganze Rententhema ist daher bei mir zunächst sekundär. Im zweiten Fall schaue ich nochmal wer denn eigentlich beim AG der Leasinganbieter ist. Da gibt es nämlich auch himmelweite Unterschiede. Verschleißteile all inklusive (ja wirklich ohne Limit) oder Budget 500 Euro auf drei Jahre (eher lächerlich, wenn man in die Werkstatt geht).
Was passiert beim vorläufigen Auflösen des Vertrages -> Zahlung der Raten privat vs. kostenlose Rückgabe etc.

Bei mir steht wahrscheinlich mitten in der Leasingzeit ein AG Wechsel an. Mein wahrscheinlicher AG hat eine Leasinggesellschaft, deren Konditionen mir persönlich nicht passen. Daher nun die Frage was kostet die vorläufige Ablöse meines aktuellen Bikes. Kann ich noch nicht einschätzen. Wenn Preis zu hoch, gebe ich es halt kostenlos zurück und kaufe ein neues. Wird also ein reines Rechenexempel was sich am Ende "lohnt".
 
Positiver Nebeneffekt: Wenn man merkt das Rad passt oder funktioniert nicht so gut wie gedacht oder man will was Neues, dann gibt man das Rad nach der Laufzeit einfach zurück.
Die Laufzeit eines Leasingvertrags liegt typisch bei drei Jahren. Ob einem das neue Rad gefällt/taugt, merkt man im ersten halben Jahr. Dann habe ich für 2 1/2 Jahre ein Rad rumstehen, mit dem ich nicht fahren kann oder will. Die Raten laufen aber weiter.

Wäre es hier nicht günstiger, ein Rad zu kaufen und bei "taugt mir nicht" wieder zu veräußern? Ist dann nicht der erzielte Wertverlust kleiner als die Summe der zu leistenden Leasingraten?
 
Warum "duldet" man Schulden nur fürs Eigenheim? Ja, weil es nur dort "vernünftig" ist. I
Weil es Verbindlichkeiten sind, denen ein umwandelbarer Gegenwert entgegensteht. Wer auf Kredit ein Hausgrundstück kauft, das nach dem Kauf für den Kaufpreis oder gar mehr wieder verkäuflich sein sollte, wenn man nicht überzahlt hat, der hat Verbindlichkeiten, derer er sich durch den Verkauf im Wesentlichen entledigen kann (vergessen wir mal Vorfälligkeitsentschädigungen, Grunderwerbsteuer etc.).

Wer auf Kredit ein Fahrrad oder sonstige zu konsumierende Güter kauft, die bereits unmittelbar nach dem Kauf nicht mehr für den Kaufpreis verkäuflich sind, der hat Schulden.
 
Weil es Verbindlichkeiten sind, denen ein umwandelbarer Gegenwert entgegensteht. Wer auf Kredit ein Hausgrundstück kauft, das nach dem Kauf für den Kaufpreis oder gar mehr wieder verkäuflich sein sollte, wenn man nicht überzahlt hat, der hat Verbindlichkeiten, derer er sich durch den Verkauf im Wesentlichen entledigen kann (vergessen wir mal Vorfälligkeitsentschädigungen, Grunderwerbsteuer etc.).

Wer auf Kredit ein Fahrrad oder sonstige zu konsumierende Güter kauft, die bereits unmittelbar nach dem Kauf nicht mehr für den Kaufpreis verkäuflich sind, der hat Schulden.
Der Gedanke das Deine Erklärung nötig ist, bzw. sie nicht verstanden oder ausgeblendet wird lässt ein schräges Bild zurück…..
 
Weil es Verbindlichkeiten sind, denen ein umwandelbarer Gegenwert entgegensteht. Wer auf Kredit ein Hausgrundstück kauft, das nach dem Kauf für den Kaufpreis oder gar mehr wieder verkäuflich sein sollte, wenn man nicht überzahlt hat, der hat Verbindlichkeiten, derer er sich durch den Verkauf im Wesentlichen entledigen kann (vergessen wir mal Vorfälligkeitsentschädigungen, Grunderwerbsteuer etc.).

Wer auf Kredit ein Fahrrad oder sonstige zu konsumierende Güter kauft, die bereits unmittelbar nach dem Kauf nicht mehr für den Kaufpreis verkäuflich sind, der hat Schulden.

Was sagt uns das?
Finanzierung von allem ausser Grundstücken und Immobilien (auch da mit Vorsicht zu behandeln) sind immer Verbindlichkeiten. Und nun?

Es bleibt imho jedem selbst überlassen, ob er sich hinsichtlich Anschaffung von nichtverderblichen Konsumgütern einer Finanzierungsform bedient, die kein Eigenkapital voraussetzt.

Ich verstehe auch die Diskussionsinhalte hier nicht, die in die Richtung gehen "wenn das Rad gleich hätte bezahlt werden müssen, hätte man sich NIE so ein teures Rad gekauft....."

Stimmt vielleicht sogar - aber: So what? Den Händler freut es, die Leasingfirma freut es, den Nutzer freut es.

Ist die Party bald vorbei? Was für eine Party?!

Da gibt es eine Erleichterung seitens des Gesetzgebers - es entsteht ein Bedarf - Unternehmen bedienen diesen Bedarf. Nennt sich Marktwirtschaft, nicht Party.

Solange es den Bedarf gibt, sich (vielleicht in einigen Fällen vermeintlich) ein schönes Rad anschaffen zu können und den Erwerb auf die nächsten 36 Monate verteilen zu können, wird dieser bedient werden.
Wenn wir jetzt anfangen die Nachhaltigkeitsfrage zu stellen, sollten wir beim Carbonrahmen anfangen. Der ist nämlich garnicht nachhaltig. Da ist Stahl und Alu besser. Und nu?
 
Zurück