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Der kurze Trainingsfragen Thread

So ist das als Hobby Sportler nun einmal, aber man hat einfach seinen Spaß daran, so ein bisschen wie ein Profi zu trainieren, zumindest in seiner Vorstellung ..
Klar, das führt dann zu so Sachen, wie stundenlang Z2 zu fahren, weil Pogi das auch macht. Dabei ist seine Zone 2 metabolisch näher an einem kontrollierten Dauerfeuer als an lockerem Grundlagentraining. Oder anders gesagt, Pogi fährt nicht Z2, er fährt 320 Watt. Das hat metabolisch halt überhaupt nichts mehr mit der Zone 2 eines durchschnittlichen 280-Watt-FTPlers zu tun. Auch nicht relativ gesehen. Deswegen kommt auch oft so viel Murks dabei raus.

So, ich bin mal im Buckelwahl-Thread, Studien posten. Dann mach ich Liegestütze.
 

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Re: Der kurze Trainingsfragen Thread
Meine Frage war bewusst übertrieben formuliert. zB fahre ich gar keine Rennen.... ;)

Ich wollte nur wissen, nachdem ich den Hinweis wegen der Pause zwischen KT und Ausdauer gelesen hatte, ob bestimmte Dinge selbst auf Hobbyniveau verpuffen können oder ob es dabei eher um hochambitionierte Sportler geht, die unbedingt "optimal" unterwegs sein wollen.

Denn egal ob Hobby oder Pro: Wer will denn bitte NICHT vermeiden, seine Zeit mit KT zu verschwenden, falls es am Ende vielleicht kaum was oder gar nichts bringt? Das wäre ja auch total einfach umzusetzen und hat bei weitem noch nichts mit irgendeinem nerdigen, übertriebenen Trainingsplan zu tun: FALLS "Fahren nach KT" auch fürs Hobbylevel keine gute Idee ist, dann macht man halt an den 1-2 Tagen die Woche sein KT, an denen man (z.B wegen Zeit oder Wetter) weiß, dass man frühestens am nächsten Tag mal länger Radfährt. Das ist alles, simple Sache.

Ich selber hab zB keine Trainingspläne. Ich mache nur 1-2 Tage Pause, wenn ich von einer Tour Muskelkater hab. Ansonsten fahr ich einfach, wenn ich Zeit und Lust hab plus das Wetter passt, und dann je nach Zeit mal nur ne Stunde, mal 3-4. Aber zu wissen, dass es vielleicht keinen Sinn macht, in der Mittagspause etwas KT zu machen, wenn man sowieso dann ab 16 Uhr 2-3 oder auch 4 Stunden auf dem Rad sitzt, ist doch nicht verkehrt.

So eindeutig ,wie man vielleicht meinen könnte, ist die Datenlage in der Wissenschaft übrigens nicht. Zwar gibt es eine Studie mit Amateur-Rugby-Spielern, aus der man tatsächlich die oben genannten 6h Abstand zwischen den Einheiten ableiten könnte (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25546450/ )
Allerdings gab es vor ein paar Jahren eine Review der verfügbaren Literatur und die kam zu dem Ergebnis, dass die Kombination von Ausdauer und Kraft sich generell nicht negativ auf die Entwicklung der Maximal-Kraft und Muskel-Hypertrophie auswirkt. Allerdings wurden negative Auswirkungen auf die Entwicklung der "explosive Strenght" /Schnellkraft festgestellt, ganz besonders, wenn entsprechende Übungen in der gleichen Sessions wie das Ausdauertraining absolviert wurden. Die Ursachen, für die negativen Effekte sind nicht ganz klar, es wird aber spekuliert, dass das - etwas vereinfacht gesagt - mit den Auswirkungen der Vorermüdung zu tun hat.

https://www.researchgate.net/public...n_Updated_Systematic_Review_and_Meta-Analysis

Schlussfolgerung daraus für die Praxis: Wenn es Dir um Maximalkraft und Muskelwachstum geht, gibt es keine klare Evidenz, dass es schädlich ist, Kraft- und Ausdauertraining zu kombinieren. Falls es negative Effekte gibt, sind die offenbar nicht so groß, dass man sie in einer Querschnittsanalyse verschiedener Studien noch eindeutig ermitteln könnte. Sie gehen im "Rauschen" anderer Einflussfaktoren unter.
Wenn es um "Schnellkraft" geht, also nicht nur um Kraft, sondern auch um eine sehr schnelle Muskelkontraktion (z.B. plyometrische Übungen/Sprünge), sollte man Kraft- und Ausdauertraining zeitlich voneinander trennen.
 
So eindeutig ,wie man vielleicht meinen könnte, ist die Datenlage in der Wissenschaft übrigens nicht. Zwar gibt es ...

genau darum ging es mir, also ob bestimmte Aussagen eher eine Pro-Sache sind für das absolute Optimum oder ob es selbst für Hobby-Sportler klar erwiesen ein dicker Fehler wäre, es so oder anders zu machen, selbst wenn sie gar nicht auf das Optimum aus sind. :)

Ich hatte mich zb vor einer Weile gefragt, ob es TOTAL kontraproduktiv wäre, mit einer EVENTUELL zu hohen Herzfrequenz zu fahren. Jetzt bin einfach mehrmals gefahren, und schon ist mein Herzfrequenz-Schnitt um 10 Punkte gesunken, und meinen Max-Wert hab ich seit 4 Wochen gar nicht mehr erreicht bzw. vlt. ist er um 5 Punkte gesunken. Was mir an sich am Ende dann auch egal ist ;)
 
Ich hatte mich zb vor einer Weile gefragt, ob es TOTAL kontraproduktiv wäre, mit einer EVENTUELL zu hohen Herzfrequenz zu fahren. Jetzt bin einfach mehrmals gefahren, und schon ist mein Herzfrequenz-Schnitt um 10 Punkte gesunken, und meinen Max-Wert hab ich seit 4 Wochen gar nicht mehr erreicht bzw. vlt. ist er um 5 Punkte gesunken. Was mir an sich am Ende dann auch egal ist ;)
Als Anfänger hilft einfach nur fahren, da muss man sich über so Sachen wie Hf keine großen Gedanken machen. Dass deine Hf bei Belastung und die Max-Hf gesunken ist, zeigt, dass Du Fortschritte im Formaufbau gemacht hast.
 
Doch, es gibt eine ziemlich klare Evidenz, nachzulesen u.a. bei:

1. Hoppeler, H., Baum, O., Lurman, G., & Mueller, M. (2011). Molecular mechanisms ofmuscle plasticity with exercise. Comprehensive Physiology, 1(3), 1383–1412.
2. Coffey, V. G., & Hawley, J. A. (2017). Concurrent exercise training: Do oppositesdistract? In Journal of Physiology (Bd. 595). Blackwell Publishing Ltd.
3. Doma, K., Deakin, G. B., Schumann, M., & Bentley, D. J. (2019). Training Considera-tions for Optimising Endurance Development: An Alternate Concurrent TrainingPerspective. In Sports Medicine (Bd. 49). Springer International Publishing.
4. Fyfe, J. J., Bishop, D. J., & Stepto, N. K. (2014). Interference between concurrentresistance and endurance exercise: Molecular bases and the role of individualtraining variables. In Sports Medicine (Bd. 44). Adis International Ltd.
5. Hawley, J. A. (2009). Molecular responses to strength and endurance training:Are they incompatible? Applied Physiology, Nutrition, and Metabolism = Physio-logie Appliquee, Nutrition Et Metabolisme, 34(3), 355–361.
6. Robineau, J., Babault, N., Piscione, J., Lacome, M., & Bigard, A. X. (2016). SpecificTraining Effects of Concurrent Aerobic and Strength Exercises Depend on RecoveryDuration. Journal of Strength and Conditioning Research, 30(3), 672–683.
7. Schumann, M., Mykkänen, O.-P., Doma, K., Mazzolari, R., Nyman, K., & Häkkinen,K. (2015). Effects of endurance training only versus same-session combinedendurance and strength training on physical performance and serum hormoneconcentrations in recreational endurance runners. Applied Physiology, Nutrition,and Metabolism = Physiologie Appliquee, Nutrition Et Metabolisme, 40(1), 28–36.
 
Die Behauptung, dass es klare Evidenz gäbe, bricht bei näherem Hinsehen doch recht schnell in sich zusammen. Das fängt schon damit an, dass der in. 7 von Dir genannte Author M. Schumann auch Author der Review ist. Das nennt man dann wohl Erkenntnisfortschritt ... .
Einzelne Studien sind wichtig, aber nur Datenpunkte. Daher sind Reviews, wie die von mir verlinkte, natürlich empirisch erheblich aussagekräftiger, wenn sie methodisch sauber gemacht wurden. Die Forest-Plots in der verlinkten Review zeigen sehr anschaulich, wie breit das Spektrum der Ergebnisse in der Studien-Landschaft ist. Von klarer Evidenz kann da überhaupt keine Rede sein. Muss man sich halt nur ansehen.

Abgesehen von der verlinkten Review von Schumann et. al. gibt es aus der jüngeren Vergangenheit auch noch weitere Reviews, mit abweichenden Untersuchungsansätzen, z.B. die von Petre aus 2021. Das Autorenteam fand zwar negative Interferenz von Kraft- und Ausdauertraining, allerdings nur bei trainierten Sportlern (bestätigt also indirekt die These von @Teutone ) und auch nur dann, wenn Kraft- und Ausdauertraining in derselben Trainingssession absolviert wurden.
https://www.researchgate.net/public...viduals_A_Systematic_Review_and_Meta-analysis
 
In der zitierten Quelle geht es ja um Kraftwerte (ich habe ja mehr diskutiert als nur Kraftwerte) und es werden bei trainieren Personen zumindest 2h empfohlen. Aber es ist in unseren "Diskussionen" ja immer das Gleiche. Du betrachtest nicht das Gesamtbild der Wissenschaft, sondern pickst einzelne Studien oder Analysen heraus.
Mal ganz davon abgesehen, dass "trainiert" hier nicht an Leistungsdaten, sondern lediglich an der Frage ob strukturiert trainiert wird, festgemacht wurde. Des weiteren ging es in den einbezogenen Studien nicht spezifisch um Ausdauersportler, geschweige denn Radfahrer, sondern um alle möglichen Sportarten. Interessant ist ja auch, dass hier geschlussfolgert wird, dass höhere aerobe Kapazitäten zu mehr Auslastung führen und daher der negative Einfluss größer ist (was ja umso mehr für Ausdauersportler gelten dürfte).
In der Wissenschaft betrachtet man aber tatsächlich das Gesamtbild, die von mir zitierten 7 Quellen sind ja auch nur ein kleiner Ausschnitt, die sollte man aber schon lesen um das dann das große Gesamtbild beurteilen zu können und zu behaupten, dass eine Behauptung in sich zusammen bräche. Da reicht es nicht mal eine KI drüber laufen zu lassen (was anderes ist in 90 Minuten wohl kaum möglich). Was Du da machst ist halt richtig unseriös und das ja nicht zum ersten mal.
Kleiner Zusatz - mal ganz grundsätzlich: Wenn es mir reicht, dass bei einer breiten Studienlage ein oder zwei Studien gibt, die etwas anderes sagen um davon zu sprechen, dass keine klare Evidenz gibt, dann gibt es zu so gut wie keinem Thema eine "klare Evidenz", denn es liegt in der Natur der Sache, dass bei Dutzenden von Studien nicht alle zu dem gleichen Ergebnis kommen.
Aber lassen wir das - Du möchtest es anders sehen, das sei Dir unbenommen. Aber zu behaupten, dass es keine klare Evidenz gebe und daraus abzuleiten, dass man ruhig erst Kraft und dann Ausdauer trainieren könne (oder andersrum) halte ich für zumindest mutig. Ich will es mal so sagen: Es gibt mir zu viele Studien, die zu einer eben ganz anderen Sicht kommen und daher wäre ich sehr vorsichtig damit und würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn der erhoffte Fortschritt ausbleibt. Für den Ausdauersportler sind in der Regel ja nicht die Kraftzuwächse der entscheidende Punkt, sondern die Ausdauer oder evtl. auch VO2max.

Damit habe ich meinen inhaltlichen Punkt gemacht und damit ist aus meiner Sicht alles zur Sache gesagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
In der zitierten Quelle geht es ja um Kraftwerte (ich habe ja mehr diskutiert als nur Kraftwerte) und es werden bei trainieren Personen zumindest 2h empfohlen. Aber es ist in unseren "Diskussionen" ja immer das Gleiche. Du betrachtest nicht das Gesamtbild der Wissenschaft, sondern pickst einzelne Studien oder Analysen heraus.
Auch hier fällt die Argumentation wider sofort in sich zusammen. Ich picke nicht einzelne Studien heraus, sondern verweise auf Reviews, das ist das das genaue Gegenteil von einzelnen Studien. Entweder verstehst Du Sinn und Funktion von Reviews nicht oder Du setzt bewusst Falschbehauptungen in die Welt.
 
Auch hier fällt die Argumentation wider sofort in sich zusammen. Ich picke nicht einzelne Studien heraus, sondern verweise auf Reviews, das ist das das genaue Gegenteil von einzelnen Studien. Entweder verstehst Du Sinn und Funktion von Reviews nicht oder Du setzt bewusst Falschbehauptungen in die Welt.

wieder
 
@Popa Chubey - (m)ein kurzer Gedanke dazu:
wenn auch die wahrscheinlichen Beweggründe dafür nachvollziehbar sind - Beiträge in der Art führen für mein Empfinden nicht weiter. Weder in der Sache noch in der Verbesserung des Umgangs und Austausches miteinander.
Und 'ja, aber der hat...' ist m. E. keine Grundlage für ein vernünftiges Miteinander. Aus dem Alter denke ich sollten hier eigentlich alle raus sein.

Nur mal so...
 
@Popa Chubey - (m)ein kurzer Gedanke dazu:
wenn auch die wahrscheinlichen Beweggründe dafür nachvollziehbar sind - Beiträge in der Art führen für mein Empfinden nicht weiter. Weder in der Sache noch in der Verbesserung des Umgangs und Austausches miteinander.
Und 'ja, aber der hat...' ist m. E. keine Grundlage für ein vernünftiges Miteinander. Aus dem Alter denke ich sollten hier eigentlich alle raus sein.

Nur mal so...

Ja.

Pjotr war mir ja mal sympathisch, inzwischen nicht mehr so ganz, soll uns aber gerne seine Reviews und Studien weiter um die Ohren hauen. Hat er die eigentliche alle selber gelesen?

Aber egal, war impulsiv und solche Schreibfehler triggern mich immer. Ich lass es in Zukunft sein. Danke für den Hinweis.
 
@pjotr - das war jetzt ein vollkommen unnötiger und überheblicher Beitrag.

Du hast ganz offensichtlich einen Rechtschreibfehler im Text (und zudem noch ein zwei andere Fehler) und Popa hat Dich darauf hingewiesen. Anstatt einfach dazu zu stehen oder still zu bleiben kommst Du mit einem weiteren Kommentar der in das von Dir m. E. häufig verwendete Muster passt: vor Überheblichkeit strotzend andere lächerlich machen.
Vollkommen unangebracht.
 
Es reicht jetzt hier mit den Anfeindungen.
Solltet ihr weiterhin unnötig provozieren werde ich Threadsperren für 1 Woche verteilen. Ihr könnt hier bitte gerne sauber argumentieren.


Auch hier fällt die Argumentation wider sofort in sich zusammen. Ich picke nicht einzelne Studien heraus, sondern verweise auf Reviews, das ist das das genaue Gegenteil von einzelnen Studien. Entweder verstehst Du Sinn und Funktion von Reviews nicht oder Du setzt bewusst Falschbehauptungen in die Welt.

Prinzipiell noch dazu, da du ja (vorgibst) in der Materie sehr versiert zu sein. Dann erläutere gerne mal warum das zusammenbricht. Mit Reviews meinst du vermutlich Meta Studien oder?
Zitiere mir gerne die Stellen aus den vorher verlinkten Quellen die deiner Meinung und Erkenntnis keine Argumentation zulassen.

(Wenn du jetzt auf die Idee kommst einfach zu antworten: Ne mach ich nicht, ich muss mich hier nicht rechtfertigen. Warum sollten sich dann andere dir gegenüber rechtfertigen, wenn du pauschalisiert einfach loslässt "Das bricht in sich zusammen, wenn man es sich anschaut.")

Abschließend:
Wie man bei einem generell wissenschaftlichen Thema so unwissenschaftlich diskutieren kann, ist mir ein Rätsel. Das ist nicht das erste Mal, dass es hier absolut themenfremd zugeht.

Das Thema verkommt mehr zu "frech bahuptet ist halb bewiesen".
Da die gleichen Akteure hier häufiger mit persönliche Anfeindungen glänzen: Ich werde diese ab jetzt mit Verwarnungen und 7 Tage Threadsperre versehen.
(Auch wenn ihr Beiträge löscht, die Moderation kann sowohl Inhalt als auch Zeipunkt sehen. Das schützt hier nicht).
 
Wie man bei einem generell wissenschaftlichen Thema so unwissenschaftlich diskutieren kann, ist mir ein Rätsel. Das ist nicht das erste Mal, dass es hier absolut themenfremd zugeht.

Der Threadtitel "Kurze Trainingsfragen" lässt eigentlich eher vermuten, dass man auch gern eine kurze Antwort hätte. Wenn man auf kurze Fragen gern lange Antworten, jeweils nur mit Studien hinterlegt, geben darf, sollte man das als TE im ersten Post vielleicht deutlich schreiben.

Wenn man es wissenschaftlich halten möchte, gibt es doch noch (Pjotrs) "Wissenschaftliche Arbeiten & Artikel zu Training und Physiologie etc." oder auch "Bereichsübergreifende Trainingsdiskussion (Zonen, FTP, HIT, Zusammenhänge, ...)".

Im "Welche Intervalle .." - Thread fragt grad jemand, warum ihn 30/30er nicht genug anstrengen. Ich würde dort antworten, "dann fahr' halt schneller, bis es Dich anstrengt", kann das aber nicht mit Studien belegen, sondern nur mit gesundem Menschenverstand. Also lass' ich's dann mal.

Pjotr ist für mich jemand, der in Sachen Studien und Wissenschaft wirklich sehr belesen ist (..schon immer war), schon bevor es überhaupt Suchfunktionen und KI gab. Und, so oft ich auch selbst mit ihm aneinandergeraten bin, setzt er auch noch seinen Verstand und seine jahrzehntelangen Erfahrungen zusätzlich mit ein. Hat man auch immer seltener.

Du hast ganz offensichtlich einen Rechtschreibfehler im Text (und zudem noch ein zwei andere Fehler) und Popa hat Dich darauf hingewiesen.

Rechtschreibfehler kann man, wenn es einem wichtig ist, auch gern per PN mitteilen; es "öffentlich" zu machen, hat eindeutig etwas von Bloßstellen. Wenn man im Forum anfangen würde, für jeden Rechtschreibfehler einen Post zu machen, dann mal "Gut Nacht!". Etwas anderes ist es, wenn man sich "inhaltlich" verschreibt, "% FTP" mit "% VO2max" verwechselt, oder sowas. Ansonsten sind kleine Rechtschreibfehler für mich mittlerweile sogar ein löbliches Anzeichen dafür, dass man den Text nicht aus einer KI hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ansonsten sind kleine Rechtschreibfehler für mich mittlerweile sogar ein löbliches Anzeichen dafür, dass man den Text nicht aus einer KI hat.
Täusch dich da mal nicht - manch eine KI baut absichtlich kleine menschliche Fehler ein, z.B. eine Sprachchat-KI, die dann auch mal ein "ähhh" oder "hmm, also..." oder "am optimalsten" einstreut ;)
 
Abschließend:
Wie man bei einem generell wissenschaftlichen Thema so unwissenschaftlich diskutieren kann, ist mir ein Rätsel. Das ist nicht das erste Mal, dass es hier absolut themenfremd zugeht.

Das Thema verkommt mehr zu "frech bahuptet ist halb bewiesen".
Da die gleichen Akteure hier häufiger mit persönliche Anfeindungen glänzen: Ich werde diese ab jetzt mit Verwarnungen und 7 Tage Threadsperre versehen.
(Auch wenn ihr Beiträge löscht, die Moderation kann sowohl Inhalt als auch Zeipunkt sehen. Das schützt hier nicht).
Mein Problem ist der hier häufig exerzierte laxe Umgang mit dem Begriff „Wissenschaft“. Es wird einfach der Begriff „Wissenschaft“ eigeworfen, um sich Deutungshoheit zu verschaffen.

Wissenschaft ist eine Methode, um Erkenntnisgewinne zu erreichen. Dazu gehören Diskussion und Kritik. Einzelne Originalarbeiten stellen i.d.R. keine gesicherte Erkenntnisse dar, häufig sind sie gar ganz einfach schlecht.
 
@pjotr - das war jetzt ein vollkommen unnötiger und überheblicher Beitrag.

Du hast ganz offensichtlich einen Rechtschreibfehler im Text (und zudem noch ein zwei andere Fehler) und Popa hat Dich darauf hingewiesen. Anstatt einfach dazu zu stehen oder still zu bleiben kommst Du mit einem weiteren Kommentar der in das von Dir m. E. häufig verwendete Muster passt: vor Überheblichkeit strotzend andere lächerlich machen.
Vollkommen unangebracht.
😂 ich hab den Rechtschreibfehler nicht mal bemerkt als ich den Beitrag von @Popa Chubey geliked hab. Mir ging es dabei um das inhaltliche "wieder", weil damit ja auch @Hubschraubär etwas unterstellt wird, was ich nicht teilen kann - die WIEDER in sich zusammenfallende Argumentation.

Jedenfalls wird es hier im Forum täglich unangenehmer und das mittlerweile auch von Leuten, die ich ursprünglich mal als vernünftig eingeschätzt habe. Schade.

EDIT: zum Thema unangenehm...

Der unantastbare Turnlehrer, der immer gerne seine Elitefahrer erwähnt, die er betreut, hat hier eine starke Lobby, sogar der "neutrale" Moderator schlägt sich auf seine Seite.
Bemerkenswert.
 
Prinzipiell noch dazu, da du ja (vorgibst) in der Materie sehr versiert zu sein. Dann erläutere gerne mal warum das zusammenbricht. Mit Reviews meinst du vermutlich Meta Studien oder?
Zitiere mir gerne die Stellen aus den vorher verlinkten Quellen die deiner Meinung und Erkenntnis keine Argumentation zulassen.
Die Behauptung, dass ich vorgebe, in dem Thema sehr versiert ist falsch. Ich bediene mich vielmehr lediglich allgemein akzeptierten wissenschaftlicher Methodiken. Zu denen gehört z.B. dass bestimmte Quellen eine höhere Zuverlässigkeit aufweisen als andere. Wenn man wissenschaftliche Quellen nach Aussagekraft listet, ergibt sich tendenziell (beachte das Wort tendeziell!) folgende Rangfolge
1. Empirische Beobachtungsstudien
2. Kontrollierte Experimente/Interventionsstudien
3. Meta-Analysen/Reviews

Empirische Beobachtungsstudien haben einen großen Wert, unterliegen aber bestimmte Restriktionen, u.a. kann es zu Fehlschlüssen über Zusammenhänge kommen, weil man Einflussvariablen nicht gemessen hat.
In vielen Fällen sind daher Interventionsstudien zuverlässigere Quellen. Wir wissen sehr genau, dass gerade sportwissenschaftliche Interventionsstudien häufig methodische Probleme aufweisen. Z.B. ist die Zahl der Probanden so klein ist, dass die Effekte bestimmter Interventionen erheblich überschätzt werden. Zudem fehlt es im Studiendesign an Analysen, wie groß die Zahl der Probanden überhaupt sein muss, um belastbare Aussagen zu bekommen (Das schreibe ich hier seit Jahren - mehr dazu hier https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/02640414.2020.1776002)
Reviews haben, sofern sie methodisch gut gemacht sind, daher in der Regel eine höhere Aussagekraft als einzelne Studien. Sie fassen die Ergebnisse mehrere Studien zusammen (was das Problem der zu kleinen Probandenzahl in den Einzelstudien abmildert) zeigen, ob Studien von Design her einen "Bias" haben und wie belastbar bestimmte Aussagen sind.
Aus den skizzierten Gründen stütze ich mich lieber auf Reviews, wenn es denn zu einem Thema welche gibt, als auf einzelne Interventionsstudien und das habe ich auch hier getan. In vielen Fällen zeigt sich beim Blick in solche Reviews, das viele Zusammenhänge und Wirkungen keineswegs so unverbrüchlich gesichert sind, wie von manchen behauptet. Das gilt offenkundig auch hier, wenn man die von mir verlinkte Review von Schumann et. al 2021 heranzieht. Mir wurde vorgehalten, ich würde mit einzelnen Studien argumentieren, und zwar von jemand, der rund ein halbes Dutzend älterer Quellen aufgeführt hat. Eine relativ aktuelle Review, wie die von Schumann, in der 43 (!) andere Studien ausgewertet wurden, als "beliebige" Einzelquelle hinzustellen, ist eine mehr als fragwürdige Argumentation, die eben ganz schnell in sich zusammenbricht. Sie zeigt entweder, dass da jemand das Konzept Review nicht versteht, oder es ist eine bewusste, persönlich motivierte Falschbehauptung.

Ich bin im übrigen gar kein Proponent von Krafttraining für Radsportler. Wenn man aber die Quellenlage dazu studiert, lautet die Schlussfolgerung derzeit, wie groß die Interferenzen zwischen beiden Trainingsformen ist, ist nicht abschließend beantwortet. Wer sich dadurch persönlich getriggert fühlt, dem kann ich leider auch nicht helfen.
 
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