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Bekomme keine Geschwindigkeit, Kraft fehlt

Nee, also wirklich. Ich mag ja einiges tolerieren, aber DAS geht ja mal gar nicht.

(einzelne Abschnitte, OK, das kommt vor und ist auch schon befremdlich genug - das ist dann auch der Punkt, an dem etwas Ernst in den Post einkehrt)

:D ... das kann schon helfen ... "mehr vom Gleichen" macht selten Sinn.

Ansonsten lese ich hier einige gute Tipps bzgl. grundsätzlicher Herangehensweise für den TO, dessen Aussagen auf mich etwas beratungsresistent wirken (als Feedback sehen und meine Wahrnehmung).

Noch etwas zur Butter, der hohe Anteil an fettlöslichen Vitaminen und Mineralstoffen machen sie zu einem wichtigen Bestandteil der Nahrungsaufnahme (meine Meinung).
 
Beratungsresistent?
Also im Prinzip lese ich nur Vorhalte wie ich quäle mich nicht genug (heute 100km MTB Tour) oder ich schreibe nur Mist, dann wird sich an der Butter aufgehängt oder weil ich Proteine und Eiweiss nenne und die 2 ach so bösen doch ein und diesselben sind, ich eigtl keine Ahnung habe oder das ich einfach nur genug fahren müsse und wenn ich das nicht mache man mir auch nicht helfen kann.
Oder seh ich alles zu kleinkariert? Mit Sicherheit liegts an mir.
 
Beratungsresistent?
Also im Prinzip lese ich nur Vorhalte wie ich quäle mich nicht genug (heute 100km MTB Tour) oder ich schreibe nur Mist, dann wird sich an der Butter aufgehängt oder weil ich Proteine und Eiweiss nenne und die 2 ach so bösen doch ein und diesselben sind, ich eigtl keine Ahnung habe oder das ich einfach nur genug fahren müsse und wenn ich das nicht mache man mir auch nicht helfen kann.
Oder seh ich alles zu kleinkariert? Mit Sicherheit liegts an mir.
Hehe, immer ruhig mit den jungen Pferden. Das Forum ist nun einmal sehr heterogen, was natürlich immer positiv sein kann. Du musst Dir die Frage stellen, warum Du Dich angegriffen fühlst. Ich denke, dass es bei Dir weit mehr als nun um Radfahren geht.
Wer ein Forum benutzt muss auch damit rechnen, unangenehme Dinge zu erfahren.
Sich an Butter und den Proteinen aufzuhängen um den Betroffenen raushängen zu lassen ist schon ziemlich dramatisch.
Zurück zur Leichtigkeit.
In diesem Sinne. Kette rechts.
 
Beratungsresistent?
Also im Prinzip lese ich nur Vorhalte wie ich quäle mich nicht genug (heute 100km MTB Tour) oder ich schreibe nur Mist, dann wird sich an der Butter aufgehängt oder weil ich Proteine und Eiweiss nenne und die 2 ach so bösen doch ein und diesselben sind, ich eigtl keine Ahnung habe oder das ich einfach nur genug fahren müsse und wenn ich das nicht mache man mir auch nicht helfen kann.
Oder seh ich alles zu kleinkariert? Mit Sicherheit liegts an mir.
Stellt man eine Frage, auf die man keine Antwort haben will, muss man erwarten eine Antwort zu erhalten, die man nicht mag. Lass dein Ego nicht im Weg stehen, wenn Leute dir im Grunde genommen nur helfen wollen. Es ist nicht besonders fruchtbar eine Diskussion zu gewinnen. Dann bekommst du nur das bestätigt, was du ohnehin schon weisst.
 
Was stellst du dir eigentlich an Zeitraum vor, um die 7-8 Kilo runterzubekommen.
Wir haben im Moment eine ähnliche Gewichtsklasse bei gleicher Größe. Allerdings war es bei mir nie höher. Mein Plan beinhaltet 3 Kilo bis Ende Juli und die restlichen 5 dann bis zum Winter/ Ende des Jahres. Kürzer würde wohl nur zum Jojo führen.
Ach und zum 30er Schnitt. Hab ich letztes Jahr auf freier total grader Strecke 1h lang geschafft. Sobald Steigungen dabei sind, schaffen das unter den reinen Hobbyfahrern doch eh nur wenige. Bei der Beschreibung deiner Region ist es also sicher kein Problem darunter zu sein.
 
Also ich muss feststellen dass das geschriebene Wort in einen Forum oft zu missverständnissen führt. Ich finde es irgendwie krass was mir in den Mund gelegt wird oder wie jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird ;)
Teils mein eigenes Verschulden weil ich schnell verallgemeiner oder mich selbst missverständlich ausdrückte und zu schnell vor presche.

Also jetzt mal in Ruhe.
Ich knall schnell mal paar Sätze raus wo man denken könnte Mann der Typ will 'n 30er Schnitt bergauf fahren, 20 KG in 2 Wochen abnehmen und dann was weiss ich noch.....

Stand aktuell ist
Letztes Jahr 3000Km MTB und übern Winter Spinning, heuer besser in die Saison gestartet.
Fehler meinerseits, immer nur Schema F abgearbeitet, kaum oder selten Höhenmeter gescheffelt, nur in der Ebene gefahren. Für mich war immer nur wichtig "abnehmen" dann schaun mer mal weiter.

Heuer das erstemal aufm Rennrad unterwegs und das deckt mal übelst alle schwächen auf.
Die ursprünglichste Frage aller Fragen war einfach nur warum ich am Berg so übelst einbreche.
Ich muss sofort aus dem Sattel aufm MTB wenn ich Trails fahre und kurze knackige Anstiege kommen, mit dem RR bin ich nur noch am schalten.
Ok Lösung gabs hier, schön den Berg anfahren, vorher wohlfühltempo und dann erst oben das letzte Drittel nochmal anziehen.
Bis dato achtete ich zu sehr auf den Tacho, dachte mir immer 6km/h den Berg hoch geht ja garnicht. Wenn ich jetzt nicht mehr so drauf achte oder mich unter Druck setzen lasse gehts leichter.

Was mir aber immer noch fehlt ist eben die Kraft in den Hax'n und da weiss ich nicht ob ich mehr im Fitnessstudio die Beine trainieren soll oder zuhause Kniebeugen machen.

Es ist halt auch nicht leicht nicht auf den Performance Zug aufzuspringen, wenn man in der Arbeit ständig von Kollegen sich Geschichten anhören muss wie "nach 120KM runde haben wir noch einen Triathleten 20km mitgezogen und sind in der ebene mit XX,X Km/h (ich schreibe jetzt bewusst nicht den Wert hierher *gg*) rumgedampft"
Irgendwie fühlt man sich angestachelt und fühlt sich in vielerlei Hinsicht unter Druck gesetzt und ist in Versuchung Dinge zu beschleunigen die nicht zu beschleunigen sind.

Zum Thema abnehmen und wie ich gedenke die 8KG noch zu verlieren, Nahziel ist von letzten Wiegetag Samstag mit 76,9Kg bis ende September die 74,5Kg zu packen. Zumindest das erstemal in meinen Leben im September unter 75Kg zu kommen, dann im Winter evtl. bis November eine standhafte 74Kg und die dann halten das ich 2013 im Frühjahr nicht über 75Kg raus komme (Weihnachten und so ;) )

Beispiel der letzten Rennradrunde sieht nun so aus
Strecke war nur 30KM die mit 25,84 km/h gefahren wurde, Durchschnittstrittfrequenz 93, Durchschnittsherzfrequenz 137.

Sache ist so das ich bei der Freundinn mit dem RR immer nur kurz fahren kann, heisst 1 Stunde bis max 2 Stunden mal.
Haben eine 3 Monate alte Tochter und die braucht ja auch zeit ;)
Wäre es da sinnvoller mit dem Rennrad dann sich in der 1 Stunde voll reinzuquälen?
Also da dann speziell Bergstrecken fahren mit viel Höhenmeter?

Ich hab halt immer Sorge das ich zu wenig Grundausdauer habe und versuche immer ebene zu fahren um in der GA1 oder 2 zu bleiben.
Aber wenn ich 100KM mit dem MTB schaffe dürfte die Grundausdauer nicht die schlechteste sein oder?

Das wäre halt die 2te ursprünglichste Frage, wie entscheide ich das es genug an GA1 ist ?
Oder ist es nie genug an GA1?
Wie man merkt und sieht fehlts mir total an Trainingsplanung :(
 
hallo,
die große frage ist doch, wo willst du hin? was möchtest du für dich erreichen? setz dich nicht unter druck, fahr gelassen in die berge rein, fahr so, dass es dir spaß macht. wo ist der sinn, wenn du dich quälst und schindest und dann genervt, frustriert das handtuch wirfst. und jeder kilometer, den du in den bergen fährst gibt dir kraft und nen stückchen mehr selbstsicherheit. lass dich nicht verrückt machen von den runden-ergebnissen anderer, du fährst für dich, ganz alleine.
und jetzt schwing dich auf, radeln statt schreiben...:D
lg t
 
Was mir aber immer noch fehlt ist eben die Kraft in den Hax'n und da weiss ich nicht ob ich mehr im Fitnessstudio die Beine trainieren soll oder zuhause Kniebeugen machen.
Dir fehlt es nicht an der Maximalkraft, dir fehlt es an der Ausdauer. Beitrag #5 hat alles notwendige erklärt. 2-3 harte Intervalleinheiten pro Woche und den Rest mit ruhigen Touren auffüllen. Training muss wirklich nicht kompliziert sein.
 
Das wäre halt die 2te ursprünglichste Frage, wie entscheide ich das es genug an GA1 ist ?
Oder ist es nie genug an GA1?
Wie man merkt und sieht fehlts mir total an Trainingsplanung :(

Mönsch Jung! Mach es doch nitt so kompliziert! Fahr einfach. :)
Mal schnell, mal langsam, aber regelmäßig und nicht zu kurz. Lass dir von der Topologie deinen Trtainingsplan schreiben, fahr lange Berge ruhig aber auf Zug ohne zu überdrehen und fahr mal ne Rampe, als ob es was zu gewinnen gäbe. Knall ein paar Kilometer durch die Ebene um nach der nächten Ecke ne Viertelstunde zu rollern. Mach dir deine eigenen Fahrtspiele, nach Lust und Laune und momentanem Zustand und beiß ab und zu mal, um deine Grenzen wieder zu verschieben. Lern dabei deinen Körper kennen, seine Reaktionen auf welche Art von Reizen, mach Fehler und lerne draus. Die ersten beiden Jahre hast du sowieso eine immense Leistungssteigerung, da kommt man mit herkömmlicher Trainingssteuerung eh nicht nach, oder du sitzt laufend bei der Spiro.

Und vor allem, vergiss mal den Tacho. Kleb ihn ab, mach ihn runter, scheiss drauf. Die einzigen Schnitte, die man miteinander vergleichen kann sind die, die am gleichen Tag auf gleicher Strecke gefahren wurden. Morgen steht der Wind anders, es ist wärmer, der Verkehr ist dichter und und und...keine vergleichbaren Bedingungen.

Leistung im Ausdauersport ist eine Entwicklung über Jahre, man kann nichts überm Knie abbrechen, und viel hilft eben nicht immer viel. Aber ohne Trainingsreize zu setzen kriegt man keine Entwicklung hin. Diese ganze Grundlagenausdauerdiskussion mit peinlichst einzuhaltenden Pulsbereichen ist mal wieder eine typisch deutsch-gründliche Diskussion. In keiner echten Radsportnation wird diese so ausgiebig und engstirnig betrieben wie hier. Ein Rennfahrer muss anders trainieren als ein Hobbyfahrer, der keine Rennbelastung(en) am Wochenende hat. Aber ein Hobbyfahrer braucht diesen hohen Anteil an GA nicht zwingend, in dem Bereich GA1 passiert stoffwechselmäßig nichts, was in anderen Belastungsbereichen nicht auch passieren würde. Wenn man also nicht gerade für Marathons oder das RAAM trainiert, kann man auch in einer Trainingseinheit von 1-2h schnell werden. Die meisten Leutchens hier fahren doch einfach GA, weil sie sonst zuhause bleiben müssten, und das geht auch nicht, also fährt der Radjunkie GA oder Rekom, was trainingstechnisch Junkmiles sind, auf die man em ehesten verzichten kann.

Und last but not least: die ganzen Stoffwechselmodelle mit ihren ach so diskreten Trainingsbereichen gibt es real nicht. Es sind Modelle. Würde man die Wahrheit kennen, würde man als solche darüber reden und es gäbe nicht zwölfundneunzig verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Trainingsbereichen. Solange man die Wahrheit aber noch nicht weiß, müssen eben Modelle Sachverhalte erklären, die man noch nicht versteht. Diese unterstehen einem ständigen Wandel durch medizinische Erkenntnisse, und ob der Hobbysportler mit begrenztem Zeitbudget eine Trainingsplanung braucht, wie ein Profi, der das letzte Prozent aus sich rausquetschen muss, ist wirklich die Frage, denn der durchschnittliche Hobbyfahrer wird nie in die Bereiche vorstoßen, an denen das relevant wird. Hier spielt dann auch Talent und Veranlagung eine Rolle, es ist nicht jeder ein potentieller Jan Ullrich. Aber eines ist immer wahr: Wenn du nur trainierst wie Oma, fährst du auch wie Oma. ;)
 
mönsch hansi, so energisch...:D recht haste!!
wie ich oben schon schrieb... fahren, nicht denken, nicht schreiben...
lg t
 
Ja das mit der Topologie dachte ich mir auch oft. Was soll ich extra irgendwohin fahren um eine Umgebung zu haben die dem gerade benötigten trainingsplan entspricht wenn alles vor der Haustüre liegt :) das wäre dann der nächste Kranke Schritt in eine Richtung die man nicht einschlagen sollte.
Aber leider bin ich so typisch deutsch, als ich vor paar Jahren mit Schlagzeug spielen anfing war es dasselbe, alles muss geplant sein und immer üben was nur geht :(
Sollte ich sein lassen und einfach mit Spaß an die Sache rangehen dann wird's schon ;)
 
Sehr nice geschrieben Hansi Birdo

Vor allem nicht alles so ernst nehmen,mit n bissel Spaß an der Freude..
 
@ nephente
schön das du dir die Zeit nimmst neben Frau und Kind an deiner Form zu arbeiten.
Ich fahre selber erst regelmäßig seit dem letzten Sommer in ähnlichen Umfängen.
Zu anfang bin ich immer auf ankommen gefahren (schön gleichmäßig dahin getuckert),
dann habe ich nach 4 Monaten auf Intervalltraining umgestellt.
Bevorzuge die 8x1Min variante(40sek. alles raus 20sek. locker das 8x in folge).
Das kann man gut in einer Std. Training verbauen und du gehst nachher noch aufrecht zur Tür rein,
wenn die Topo bei dir sehr hügelig ist fahr doch Intervalle am Berg.
Mach das mal 2 Monate und du wirst sehen wieviel dir das bringt.

LG Marcel
 
Stellt man eine Frage, auf die man keine Antwort haben will, muss man erwarten eine Antwort zu erhalten, die man nicht mag. Lass dein Ego nicht im Weg stehen, wenn Leute dir im Grunde genommen nur helfen wollen. Es ist nicht besonders fruchtbar eine Diskussion zu gewinnen. Dann bekommst du nur das bestätigt, was du ohnehin schon weisst.
Hübsches Sprüchlein fürs Poesie-Album
MfG
Pepe
 
Ich kenne niemanden, der mit einem Säugling zuhause Bestleistungen erreicht.
Fahr mit Spaß gegen die Reste Deiner Co-Schwangerschaft an und genieße die Zeit mit dem Baby soweit möglich.
In ein paar Jahren kannst Du dann auf den Grundlagen von heute aufbauen.
 
Die entsprechende Gnade habe ich zum Glück (bis jetzt*g*) wer weiß wie es in paar Jahren aussieht und ich Versuch mein Training zeitlich flexibel zu gestalten und nicht wie früher wann ich wollte oder es hätte sein sollen :)
 
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