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700 km in 2 Tagen - körp. Belastung

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Re: 700 km in 2 Tagen - körp. Belastung
Bin erst seit heute angemeldet und habe ne ähnliche Herausforderung ( 345 km in 2 Tagen, also von Manchester nach London ) vor mir, daher mein Interesse.
 
Bin erst seit heute angemeldet und habe ne ähnliche Herausforderung ( 345 km in 2 Tagen, also von Manchester nach London ) vor mir, daher mein Interesse.
Alles klar! Zu deinem Projekt: 2x 175 km sind doch, wenn Du einigermaßen trainiert bist, machbar. Es ist eine anderes, realisterisches Vorhaben , praktisch die Hälfte des Ursprungs.
Hab‘ Spaß dabei!
 
Ich fahre derzeit ( also z.b. gestern ) die 100 km in ca. 4 Stunden, 25' Schnitt, und bin nach 1 Jahr auf dem Radl schon besser dabei, gleichzeitig sind 2x 175 km an einem Wochenende eine richtige Herausforderung. Ich sage mal, wo ein Wille da ein Weg und halte Euch auf dem Laufenden.
 
Ich glaube das man dies schaffen kann, wenn man a.) ähnliche Strecken ( also 250km an einem Tag ) gewohnt ist und b.) die Strecke kennt, so dass du nicht auf's Navi schauen musst, bzw. die Strassenverhältnisse kennst.
Völlig richtig. Das ständige Gucken/die Unsicherheit nerven und senken den Schnitt, was noch mehr nervt.
 
Wirste packen, wenn ne gewisse Grundfitness und Gewöhnung an das Rad vorhanden sind. Ich bin letztes Jahr mit nem Kumpel, der nicht ganz so oft zum Trainieren kommt, in zwei Tagen die 330 km bis an die Nordsee gepeitscht. Hat der auch gut weggesteckt :) Bedenke nur, wie viel Nahrung du brauchst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn der Thread bereits älter ist, vielleicht hilft es jemandem:

Ich bin letztes Jahr einige Male zwischen 150km und 200km gefahren. Im Oktober dann das erste Mal >300km (314km, um genau zu sein) . Schnitt lag knapp über 20km/h, die Durchschnittstemperatur bei 8°C (min 2°, Brrr...) und und die hm bei ca. 2100. Knapp 60km bei strömendem Regen waren dann noch das i-Tüpfelchen.

Ich fahre noch nicht sehr lange Rennrad bzw Gravel, dafür seit ca. 25 Jahren ganzjährig MTB.
Was man meiner Meinung beherzigen sollte:
  • Essen bevor man hungrig ist.
  • Essen, worauf man Lust hat!! (Ich hatte z.B. auch Leberkäsbrötchen und Kartoffelchips...)
    Riegel, Gel oder ähnliches Zeug muss jeder nach Magen selbst entscheiden.
  • Trinken, bevor man Durst hat und rechtzeitig nachfüllen
  • Sitzcreme nicht vergessen!
  • Navi mit Route (Orientieren kostet Zeit!)
  • Und der wichtigste Punkt: Akzeptieren, dass der Tiefpunkt irgendwann kommt und eine Strategie parat haben (z.B. "Ich fahr jetzt nochmal 5km und dann schauen wir nochmal wie die Lage ist. Und dann nochmal 5km...")
Was man immer wieder liest und was ich sofort unterschreiben würde: Solche Strecken werden mit dem Kopf entschieden (Krämpfe, Pannen, Stürze, etc. mal aussen vor gelassen), weniger mit dem Körper, wobei eine gewisse Fahrradfitness schon gegeben sein sollte.

Die 2x 175km sollten machbar sein, wenn Du regelmäßig auf dem Rad sitzt. Und das liest sich zumindest so.:daumen:

Gruß
tebis
 
314km bei 2100hm und 20er Schnitt , da kann man sich auch mal ne Leberkässemmel und Kartoffelchips reinhauen.
Da gehts ja eher einfach nur um "relaxed" Spaß haben am Reisen. Da ist die Belastung wirklich hauptsächlich im Kopf da es halt doch sehr lange dauert

Selbe Kilometer und deutlich mehr HM oder/und mehr Schnitt halte ich das für absolut gar keine gute Idee....
:)
ich bin 2017 280km mit 3300hm gefahren und 24,3 Schnitt + hatte aber noch knapp 6-7 KG Gepäck dabei >_<

Ich sag immer wir Menschen sind von Natur aus Ausdauertiere
wenn man halbwegs fit ist , kann man quasi ewig lange fahren wenn man entspannt fährt
das liegt in unserer Natur als Mensch.
Wer also nur viele km fahren will und keinen Zeitdruck hat , der braucht sich keinen Kopf machen.
Gute Planung im Vorfeld (Pannensicherheit , Wegpunkte , Essensplätze , Licht , Ersatzakku , Powerbank etc) und dann läuft das quasi fast von selbst.

Schwer wird es immer dann wenn man dazu auch noch schnell fahren soll
Was schnell ist , ist natürlich höchst individuell.
Dann wirds aber schnell eben keine Kopfsache mehr sondern ganz stark auch einfach eine Sache der Fitness

Aber darum ist es wichtig lieber etwas zu langsam zu starten als zu schnell
 
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