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5 E-Gravel Bikes 2023 im Test: Alles Motor, oder was?

Das steht völlig außer Frage - gegen Unterstützung aus gesundheitlichen Gründen oder altersbedingt sage ich gar nichts.
Im Gegenteil - wer dann Dank Unterstützung dennoch beim Sport dabei bleiben kann - fein.

„Eine 100 km-Runde mit 1000 hm nicht oder nur schwer bewältigen können“ und „begrenztes Zeitbudget fürs Training“ klingt für mich nach schlicht Situation und existierende Grenzen nicht akzeptieren wollen oder können. Und das ist in meinen Augen etwas anderes.
Eben. Mir fehlt das Verständnis, wenn Jugendliche in der Freizeit e-bikes fahren.
 
Ja die sollen lieber das Auto nehmen.
Blödsinn. Die sollen einfach mal lernen, sich anzustrengen.

Edit: Es geht bspw. um Kurzstrecken und Wochenendtouren in der Freizeit
Es hört sich jetzt harsch an, aber die Bereitschaft mal ein paar Tropfen Schweiß zu vergießen, oder das Erlebnis, eine Strecke aus eigener Kraft zu bewältigen, scheinen wohl aus der Mode gekommen zu sein.
 
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Motorsport.
Jetzt geht's um die beste Ausstattung und den besten Antrieb. Man braucht als Fahrer also nur noch Fahrtechnik und Reaktionsvermögen zu trainieren. Ausdauer und Kraft trainieren fällt bald weg. So erreicht man viele neue Fans für den sonst so unmenschlich anstrengenden Radsport.
Bei den Preisen die da für die Mofas aufgerufen kauf ich mir doch lieber gleich ein Motorrad, da muss ich nicht mal demmeln und hab noch gespart.
Ansonsten halte ich es für mich so: keine Beine kein Kekse, denn ich will keinen sportlichen Eindruck machen, sondern Sport. Bei Menschen mit körperlichen Einschränkungen finde ich ein E-Bike zweckmässig, obwohl ich mich da auch Frage., ob die Haltung auf dem Renn/Gravel-Bike gut ist, wenn man schon diverse Ersatzteile bekommen hat, da ist IMO etwas mit mehr Komfort angebrachter.
 
Bei den Preisen ist man mit einem 50 Kubik wirklich besser beraten. Selbst die gedrosselten auf 25km/h sind günstiger.
Grössere gebrauchte Motorräder kosten genauso viel und man bekommt auch noch nach vielen Jahren Ersatzteile.
Mir will bei der Entwicklung aktuell greenwashing nicht aus dem Kopf. Mehr als fehlende Geräusche und Abgase ist das doch nicht.
Bei Menschen mit Einschränkungen bin ich ganz bei Dir. Für sie gibt es/gab es schon lange Fahrzeuge mit Unterstützung.
Wir bekommen immer größere Probleme mit der Gesundheit der Bevölkerung. Besonders den jüngeren wird es früher schlechter gehen als jetzt denen, die schon lange in Rente sind. Diverse Forschungen belegen das.
Wer gesund ist braucht eigentlich keine Hilfe.
Über Hilfsmittel am Fahrrad denke ich vielleicht mit über 70 nach. Je nachdem wie fit ich dann bin.
Es geht hier leider mal wieder um Umsatz und Verkaufszahlen. Die Folgen tragen andere. Hoffentlich findet man immer wieder Länder, die unseren Problemmüll abnehmen. Von langer Haltbarkeit und möglichen Teilen/Möglichkeit zu reparieren gehe ich jedenfalls nicht aus.
 
Ich habe nichts gegen e-Bikes, jeder wie es ihm gefällt. Was das jetzt aber auf Rennrad News zu suchen hat...?
Von der Vuelta hingegen kein Wort in den News. Vermutlich sind für Rennradfahrer andere Seiten passender
Na ja ich denke die Vuelta spielt hier nicht so eine große Finanzielle (Werbe)Rolle wie z.B. die ganzen Versenderbuden.
 
Ich habe ein E-Bike von Flyer geschenkt bekommen das ist 15 Jahre alt und läuft immer noch. 😱 Klar hat der Akku nicht mehr die volle Kapazität aber für Besorgungen in der Stadt reicht es noch locker.
Ein Bekannter von mir (Fahradkurier) hat ein E-Lastenfahrrad mit Nabenmotor. Ein großer Vorteil: Man kann den ganzen Antrieb abbauen und hat wieder ein ganz normales Lastenfahrrad. Ein weiterer großer Vorteil: die Technik ist simpel und robuster Bauart. Man bekommt jedes Teil im Elektronik-Fachhandel und kann es selbst löten oder schrauben. Die Steuerung befindet sich allerdings in einem Kasten, der fast so groß ist wie ein Briefkasten. Den Akku kann man entweder selbst bauen, oder von anderen Herstellern kaufen. Kein verdongeltes System. Es gibt auch die Möglichkeit einen weiteren Akku zu verwenden, um die Reichweite zu erhöhen.
Der einzige Nachteil wird das Gesamtgewicht von etwa 22kg sein.
Bis jetzt ist der Antrieb etwas über 20.000km ohne Probleme gefahren worden.
Versuche das mal mit aktuellen Antriebssystemen.
 
Motorsport.
Jetzt geht's um die beste Ausstattung und den besten Antrieb. Man braucht als Fahrer also nur noch Fahrtechnik und Reaktionsvermögen zu trainieren. Ausdauer und Kraft trainieren fällt bald weg. So erreicht man viele neue Fans für den sonst so unmenschlich anstrengenden Radsport.
Völliger Blödsinn. Hört doch Mal auf das Märchen zu verbreiten wenn man auf einem Light E-Bike sitzt das man nichts leisten muss. Der Motor unterstützt einen in Anstiegen aber das war es auch schon. Meine Pulswerte sind ähnlich hoch oder sogar höher als jene meiner Trainingspartner.
 
So oft schalte ich das ganze Jahr nicht.
Spaß beiseite. Meine letzte 100km Runde mit knapp unter 1000hm hatten keine 50 Schaltvorgänge. War aber eher im Schnullermodus unterwegs, also nicht auf Zeit. Hast Du da was probiert?
Ich bin bei einem Rennen gestartet und wollte sehen wie gut ich mit den Normalos mithalten kann. Deshalb auch die vielen Schaltvorgänge
 
Für meinen Anwendungsbereich würde ich den kompletten E-Antrieb eigentlich zu 98% spazieren fahren. Die 2% E-Nutzung wären dann vielleicht, aus den Kurven heraus beschleunigen.
 
Für meinen Anwendungsbereich würde ich den kompletten E-Antrieb eigentlich zu 98% spazieren fahren. Die 2% E-Nutzung wären dann vielleicht, aus den Kurven heraus beschleunigen.
So funktionieren die Motoren aber nicht. Du musst schon selber voll treten wenn Du aus der Kurve beschleunigen willst.
 
Ich kann diese abwertenden Kommentare über E- Rennräder nicht verstehen, soll doch jeder fahren, was er für richtig hält. Ich bin nach 21 Jahren Abstinenz wieder angefangen, ernsthaft zu fahren und habe mir ein Specialized Turbo Creo gegönnt, die günstige Alu- Variante. Da ich mit 1,98 m deutlich dreistellig wiege, hilft mir am Berg der Motor etwas, er hat lediglich maximal 35 NM, zum Vergleich, der Motor des Levo von Specialized leistet bis zu 90 NM. Durch die E- Unterstützung kann ich wieder mit meinem Freund halbwegs mithalten, sobald es über 25 KM/h geht, habe ich doch einen Nachteil durch das deutlich höhere Gewicht. In der Ebene fährt er zu 2/3 vorne und gibt mir Windschatten, am Berg fahre ich vorne und er gibt das Tempo vor, damit er nicht abreissen lassen muss.
Ich weiß, das er fitter ist als ich und 50 KG weniger wiegt, wir fahren aber miteinander und nicht gegeneinander. Die durchschnittliche Wattleistung liegt bei mir bei knapp 200 Watt, ist das wenig? Trittfrequenz liegt durchschnittlich bei gut 80 rpm.
Letzte Woche hat mich an einem Anstieg ein älterer Herr mit einem E- Tourenrad überholt, Trittfrequenz ca. 50 rpm und Leistung wahrscheinlich "Turbo". Stört mich das? Nein, soll er doch.
Wenn ich mit anderen Rennradfahrern ins Gespräch komme, habe ich bisher nur positive Kommentare bekommen, es ist den meisten auch egal, was ich fahre oder es kommen Fragen zur Technik.
Durch die Technik kann ich auch mit fitteren Fahrern halbwegs mithalten und sie müssen am Berg nicht ewig warten, aber ich bilde mir nicht ein, ohne die Unterstützung mit ihnen fahren zu können.
Wenn man hier einige Kommentare liest bekommt man ja fast "Angst" bei einer RTF aufzutauchen.

Es verbindet uns doch alle der Spaß und die Freude am Rennrad fahren, jeder auf seinem (Leistungs)- Niveau.
 
So lange ich gesund bin und keine Handicaps mit mir herumschleppe, die ich zu dem selbst abstellen kann, ergeben die Dinger für mich in der Freizeit weiterhin keinen Sinn, insbesondere, wenn bei 25km/h Schluss ist.
Steigungen und gegen den Wind fahre ich eben nach den eigenen begrenzten Möglichkeiten.

Müssen denn selbst beim Sport in allen Fällen wirklich alle Unterschiede nivelliert werden, damit sich ja keiner zurückgesetzt fühlt und auch keiner der Winner sein darf?

Was machen eigentlich die E-Biker, wenn sie zuerst oben ankommen? Nehmen die am Anstieg bewusst raus, damit sie ja nicht erster werden und keiner sich gedemütigt fühlt? Hab ich jedenfalls noch nie gehört oder gelesen! Das erscheint dann ja völlig verklemmt! Das wäre sogar geeignet, dass sich der Radfahrer selbst, bei so viel Rücksichtnahme (....verklappst......) diskriminiert vorkommt.

Welche Wirkung und Ausstrahlungswirkung haben solche die Allgemeinheit gleichschaltenden Entwicklungen eigentlich auf eine Gesellschaft?

Das Abnahmeargument ist bei genauerer Betrachtung auch nicht tragfähig. Das funktioniert nachhaltig nur über Änderung der Lebensweise und eine Ernährungsumstellung.
Schon mal verglichen, was man so pro Stunde an kcal verbrennt und was die übliche Verpackungsgröße von Süßigkeiten (Schokolade, Chips, Kekse etc) einem an kcal verpassen? Die liegen meistens so zwischen 400-500kcal. Da darf man dann schon mal so im Durchschnitt mindestens 1. Std fahren, um allein das wieder loszuwerden. Sport wird meistens in der Bilanz daher völlig überbewertet.

Ich gehe mit den Dinger mittlerweile so um, dass sie eben das sind, was sie sind: Was anderes. Ein dem Fahrrad gleichgestelltes Verkehrsmittel, aber eben kein Fahrrad. Damit letztlich etwas, dass ich weder mit meiner Leistung vergleiche oder noch vergleichen lasse. Wenn mich einer überholt, dann ist mir das mittlerweile völlig egal, denn ich weiss warum und weshalb.
 
Was machen eigentlich die E-Biker, wenn sie zuerst oben ankommen? Nehmen die am Anstieg bewusst raus, damit sie ja nicht erster werden und keiner sich gedemütigt fühlt? Hab ich jedenfalls noch nie gehört oder gelesen! Das erscheint dann ja völlig verklemmt! Das wäre sogar geeignet, dass sich der Radfahrer selbst, bei so viel Rücksichtnahme (....verklappst......) diskriminiert vorkommt.
Warum sollte der eBiker mehr Rücksicht nehmen, als ein normaler Biker, der sich um schwächere/eingeschränkte Biker in aller Regel auch keinen Kopf macht?
 
Warum sollte der eBiker mehr Rücksicht nehmen, als ein normaler Biker, der sich um schwächere/eingeschränkte Biker in aller Regel auch keinen Kopf macht?
Genau. Deshalb sind die ganzen Solidaritätsbekundungen, dass man nun endlich wieder mithalten kann und man miteinander und nicht gegeneinander fährt etc. im Ergebnis doch völliger Unsinn und hat mit der menschlichen Natur nun wirklich nichts zu tun.
Ich soll in der Ebene zurückhaltend nur 25 fahren, oder im Windschatten mitschleppen bzw. Touren auf Akkulaufzeiten abstimmen und werde dann am Hang im Gegenzug rücksichtslos abgezogen?
Warum soll ich mir dieses Auseinanderfallen der Leistungsspektren bei grundsätzlich Nichteingeschränkten als Radfahrer aber geben?
Wenn ich die Power habe, dann setze ich die für mich, unabhängig ob auf dem Fahrrad oder E-Bike, verständlicherweise auch ein!
Deshalb kann man Ungleiches eben tatsächlich nicht gleich behandeln. Alles andere wäre der Versuch mit der Brechstange die Quadratur des Kreises zu erzwingen.
Daraus kann dann jeder im Sport unbenommen für sich selbst die für ihn gerecht werdende Schlussfolgerung und Verhaltensweise ziehen.
 
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