• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Trek Checkpoint+ SL E-Gravelbike Test: Schiebt anders

Weil es viele sportlich orientierte Fahrer gibt, die aus ganz unterschiedlichen Gründen – Verletzungen, gesundheitliche Einschränkungen, Alter oder einfach veränderte Lebensumstände – klassische Rennrad-, Gravel- oder MTB-Belastungen nicht mehr oder nur eingeschränkt fahren können.

Für genau diese Gruppe sind E-Antriebe wie Fazua, HPR50 & Co. eine super Möglichkeit, weiterhin sportlich unterwegs zu sein, statt ganz aufzuhören. Diese Räder sind keine „E-Mofas“, sondern sehr nah an klassischen Bikes – nur mit einem erweiterten Einsatzbereich. Fahr selber mal eins, dann kannst du das zukünftig auch einordnen.

Viele kennen dieses Angebot gar nicht oder haben ein veraltetes Bild von E-Bikes im Kopf. Deshalb halte ich es für sinnvoll, auch in einem sportlich geprägten Forum gelegentlich darüber zu berichten. Niemand wird gezwungen, das zu lesen – aber für manche ist es genau die Information, die ihnen das Weiterfahren ermöglicht.

Ignorieren ist übrigens immer noch einfacher als Gatekeeping. ;-)
AMEN! Dazu kommt noch, daß nicht jeder auf dem Weg von/zur Arbeit schwitzen will; nicht jeder hat z.B. Duschen auf der Arbeit...
 
ich frag mich wie lange hersteller noch verschiedene fahrmodi anbieten. ich hab noch nie ein ebike gesehen das nicht auf höchster stufe eingestellt war (natürlich wurde es erst gerade auf die stufe gestellt, nomalerweise fahren sie ja ohne unterstützung).
Mehr Radfahrer durch E ist ja grundsätzlich positiv für die Wahrnehmung im Strassenverkehr. Was die Fahrmodi und das Auftreten der Nutzer bei diesen Dingern angeht ist diese Zielgruppe 🤢, warum müssen 99% der überholten E sofort mit voll aufgedrehtem Motor hinter wollen, vor allen wenn von Frauen überholt-deutlich überholt! Wenn dann Tempo rausgenommen wird um ggü. Passanten Rücksicht zu zeigen muss der E voll rüchsichtslos durchziehen weil er ran will. Sorry für die negative Einstellung, aber das erlebst Du zu 100% wenn Du mit RadrennfahrerÌnnen unterwegs bist.
 
Meine Frau hat ein E-Gravel (Mahle) von Orbea. Damit können wir gemeinsam auch längere Touren (100-150km) fahren ohne das Anstiege zu hart werden.
Nach 150km ist der Akku übrigens in der Regel bei welligen Terrain nur 50% aufgebraucht (sie schaltet allerdings den Motor normalerweise nur bei langen Anstiegen ein oder fährt zum Schluss manchmal im Eco Modus).
Geht es um das Orbea Gain?

Das spielt mMn in einer anderen Preisklasse und ist vom Konzept auch auf einem anderen Level.
Mahle hat beim Antrieb auch sicherlich vieles richtig gemacht.
Vielleicht das stimmigste und auch leichteste (11,5kg) E-Rennrad auf dem Markt.

Dort hat man die Zeichen der Zeit erkannt und bewusst viel Zeit investiert um die Unterstützung so subtil und stimmig wie möglich zu gestalten.

Das dürfte aktuell natürlich die Ausnahme darstellen, von dem was man so als E-Bike kennt.

Vorallem ist es auch schön, sprich das Unterrohr ist nicht so hässlich und man erkennt kaum, dass es sich um ein E-Bike handelt. :)

Edit: Hab nochmals nachgeschaut, ist tatsächlich nicht mehr teuerer als das Trek.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht empfindet man das aber alles auch ganz anders wenn man selber etwas schwerer ich
👍 Das mag sein, ja. Ich zumindest merke da wenige Unterschiede.

Ich versuche jetzt einfach mal, das vorgestellte Rad statt möglicher Zielgruppen zu kommentieren.

Der Motor scheint schon ziemlich toll und baut angenehm klein - wobei ich bis heute nicht weiß, ob man Antriebe lieber verstecken (wegen klassischer Sehgewohnheiten) oder deutlich zeigen sollte (man braucht sich ja nicht dafür schämen, außerdem kann man z.B. außenliegende Akkus leichter handhaben und aufladen).

Der Preis ist Trek-typisch eher hoch, etwas mehr Infos zu den Reifen hätten mich interessiert.
(Trek/Bontrager schneidet bei bicyclerollingrestistance ja notorisch schlecht ab).

Wie ist denn die Erfahrung mit dem Isospeed? Ich finde zuviel Flex, zumindest in der Sattelstütze, nach langer Fahrt meist eher unangenehm, da beim Einfedern die Sattelspitze ja schmerzhaft nach oben kommt... (Gleiches gilt, wenn man auf dem Sattel mal kurz nach hinten rutscht).

Ganz persönlich mag ich die Farbe des vorgestellten Rades nicht - Glitzerfarben auf "schwülstigen" Rohrformen erinnern mich leider immer eher an die Lackierung von Autoscootern oder ähnlichen Fahrgeschäften...
Ich bin persönlich bei Bontrager-Reifen grundsätzlich auch eher skeptisch und bei meinem persönlichen Trek Domane (tolles Bike!) kamen die Reifen runter, nachdem ich recht zügig mehrere Pannen damit hatte.

In Sachen Rollwiderstand rangieren die Girona sicherlich nicht ganz vorne, aber das ist für den Einsatz im vorgestellten Testbike – finde ich – eher sekundär. Den Grip empfand ich als erstaunlich hoch und die generelle Handhabung bei aktiver Fahrweise im Gelände und auf Schotter gefiel mir echt gut.

Zum Thema IsoSpeed: Da ich wie oben erwähnt privat schon einige Jahre ein Domane fahre und früher auch lange ein Trek Procaliber gefahren bin, kenne ich das System schon ausgiebig. Wer an ein richtiges Federungssystem denkt, liegt falsch, so einen großen Einfluss hat das System definitiv nicht. Aber missen möchte ich es nicht: Es sorgt definitiv für ein komfortableres Fahren und lässt einen auf unebenen Straßen nicht so schnell ermüden.
 
👍 Das mag sein, ja. Ich zumindest merke da wenige Unterschiede.


Ich bin persönlich bei Bontrager-Reifen grundsätzlich auch eher skeptisch und bei meinem persönlichen Trek Domane (tolles Bike!) kamen die Reifen runter, nachdem ich recht zügig mehrere Pannen damit hatte.

In Sachen Rollwiderstand rangieren die Girona sicherlich nicht ganz vorne, aber das ist für den Einsatz im vorgestellten Testbike – finde ich – eher sekundär. Den Grip empfand ich als erstaunlich hoch und die generelle Handhabung bei aktiver Fahrweise im Gelände und auf Schotter gefiel mir echt gut.

Zum Thema IsoSpeed: Da ich wie oben erwähnt privat schon einige Jahre ein Domane fahre und früher auch lange ein Trek Procaliber gefahren bin, kenne ich das System schon ausgiebig. Wer an ein richtiges Federungssystem denkt, liegt falsch, so einen großen Einfluss hat das System definitiv nicht. Aber missen möchte ich es nicht: Es sorgt definitiv für ein komfortableres Fahren und lässt einen auf unebenen Straßen nicht so schnell ermüden.
Hallo,
kannst Du das IsoSpeed gegen eine Canyon/Ergon VCS-Federstütze und "richtige" aber leichte Federstützen wie die CaneCreek eesilk Carbonsattelstütze bewerten?
 
Mehr Radfahrer durch E ist ja grundsätzlich positiv für die Wahrnehmung im Strassenverkehr. Was die Fahrmodi und das Auftreten der Nutzer bei diesen Dingern angeht ist diese Zielgruppe 🤢, warum müssen 99% der überholten E sofort mit voll aufgedrehtem Motor hinter wollen, vor allen wenn von Frauen überholt-deutlich überholt! Wenn dann Tempo rausgenommen wird um ggü. Passanten Rücksicht zu zeigen muss der E voll rüchsichtslos durchziehen weil er ran will. Sorry für die negative Einstellung, aber das erlebst Du zu 100% wenn Du mit RadrennfahrerÌnnen unterwegs bist.
das geht mir auf dem XC Fully oder Gravel im Wald auch so - da überholt man die, und plötzlich hauen die den Turbo rein. Na und? In der Ebene bin ich trotzdem schneller, und wenn mich dann einer am Berg überholt, weiß ich, daß ich trotzdem mehr geleistet habe. Bin trotzdem froh um meine zwei commuter-E-bikes (lebe in zwei Ländern...).
 
Wenn man den Test gelesen hat, weiß man, der Autor wiegt 100 kg. Damit und für den Fun Faktor, den ein E-Gravel im Gelände hat, bietet sich die höchste Stufe an. Ich fahre die allermeisten E-Rennrad-Testkilometer aber zum Beispiel in der niederigsten Stufe und schalte am Berg auf 2 (außer bei Bosch). Kommt doch total darauf an, was man will, was man wiegt, wie die Strecke ist. Viel mehr als beim eMTB.
Im Testbericht wird dein Testerprofil angezeigt. Am besten noch korrigieren, sonst entsteht vielleicht noch das Missverständnis, du hättest über Weihnachten ein paar viele kalorienreiche Ladeziegel inhaliert. ;-)
 
Geht es um das Orbea Gain?

Das spielt mMn in einer anderen Preisklasse und ist vom Konzept auch auf einem anderen Level.
Mahle hat beim Antrieb auch sicherlich vieles richtig gemacht.
Vielleicht das stimmigste und auch leichteste (11,5kg) E-Rennrad auf dem Markt.

Dort hat man die Zeichen der Zeit erkannt und bewusst viel Zeit investiert um die Unterstützung so subtil und stimmig wie möglich zu gestalten.

Das dürfte aktuell natürlich die Ausnahme darstellen, von dem was man so als E-Bike kennt.

Vorallem ist es auch schön, sprich das Unterrohr ist nicht so hässlich und man erkennt kaum, dass es sich um ein E-Bike handelt. :)

Edit: Hab nochmals nachgeschaut, ist tatsächlich nicht mehr teuerer als das Trek.
Ja genau; das Orbea Gain.
 
ich kann nur sagen, daß ich beim commuten durchaus das größte Ritzel (45er) bei einem Bosch SX-basiertem E-Gravel nutze; bei 25% muß man immer noch ganz schön Eigenleistung liefern, und der TQ-Motor wird da ähnlich sein...
TQ wird da noch mehr Schmackes brauchen. 60Nm 600W und 400% maximale Unterstützung hat der SX statt 60Nm 350W und 200% wie der TQ. Sprich beim SX kann mathematisch betrachtet das fünffache deiner Eingangsleistung an der Kassette ankommen, beim TQ "nur" das dreifache. Ein SX oder Fazua kann dich eigentlich jeden Berg hoch schieben wenn man körperlich komplett am Ende ist, TQ, zumindest der 50er und vorallem der 40er, eher weniger, die sind weniger ein Rettungsanker aus eigner Erfahrung
 
das geht mir auf dem XC Fully oder Gravel im Wald auch so - da überholt man die, und plötzlich hauen die den Turbo rein. Na und? In der Ebene bin ich trotzdem schneller, und wenn mich dann einer am Berg überholt, weiß ich, daß ich trotzdem mehr geleistet habe. Bin trotzdem froh um meine zwei commuter-E-bikes (lebe in zwei Ländern...).
Völlig normal das ein E Fahrer bergauf schneller sein kann. Was ich meine ist dieses angetriggert sein wenn sie auf Strecke überholt werden, vor allem von Frauen überholt werden. Ist im Sommer auf frequentierten Strecken aus der Stadt raus bzw. Flaniermeile der Normalzustand. Frau auf Rennrad ist nun mal schneller, da tickt der E fast aus und will hinterher-Quote 100% bei Rennradfrauen, und locker 90% bei Rennradmänners. Wir fahren rücksichtsvoll und nehmen erkennbar raus wenn Spaziergänger mit Hund/Oma/Kind entgegen kommen oder überholt werden, das macht aber kein E, kein einziger! Die nutzen das um wieder aufzuschliessen, egal wie, fahren zu schnell und eng vorbei, was zurück bleibt sind wütende Passanten mit "Scheixx Radfahrer". Leider keine Seltenheit, sondern normal, kannst drauf wetten.
Ich rede hier nicht von Alltagspendlern oder Mutti mit Anhänger, sondern von den Freizeit E Fahrern, da erlebt man fast nur Honks.
 
TQ wird da noch mehr Schmackes brauchen. 60Nm 600W und 400% maximale Unterstützung hat der SX statt 60Nm 350W und 200% wie der TQ. Sprich beim SX kann mathematisch betrachtet das fünffache deiner Eingangsleistung an der Kassette ankommen, beim TQ "nur" das dreifache. Ein SX oder Fazua kann dich eigentlich jeden Berg hoch schieben wenn man körperlich komplett am Ende ist, TQ, zumindest der 50er und vorallem der 40er, eher weniger, die sind weniger ein Rettungsanker aus eigner Erfahrung
Die 600W kann der Bosch doch auch nur für ca. eine Minute, nicht länger?!
(Zertifiziert sind die doch alle für nur 250W Dauerleistung...)
Am steilen Berg spielt der Verstärkungsfaktor (3, 5) doch eh keine Rolle, wenn Du nicht gerade deutlich unter 200W bleiben willst (am steilen Berg!)...
 
meine mutter ist 82 und nutzt ihr ebike als backup wenn es ihr nicht so gut geht oder Gegenwind. wenn sie mit viel akku heimkommt ist sie stolz, wenn sie ihn gebraucht hat ist sie froh. fährt 100km touren.
Ich finde das ja immer etwas “schräg” wenn Hochbetagte Senioren als generelle Begründung für einen Motor am Sportgerät herhalten (müssen).

Kann mir grad nicht so direkt vorstellen, dass Ü70-Senioren die allgemeine Zielgruppe für Rennräder oder Gravelräder (mit Hilfsmotor) sind.
Sorry.

Dass ein eBike für Senioren ein Segen ist/sein kann mag unbestritten sein. Aber dazu braucht es ja nun kein Rennrad/Gravelbike. Ebenso wenig um nicht verschwitzt aber trotzdem schnell auf Arbeit an zu kommen. Mein Kollege kommt mit einem stinknormalen City-eBike schnell und unverschwitzt auf Arbeit an. Wozu bräuchte er nun genau dazu zwingend ein Rennrad mit Motor?

Macht ja schon einen Unterschied ob man von eBike im Allgemeinen spricht, oder speziell von Renn/Gravel-Bikes. Die große Mehrheit der Senioren düst wohl eher nicht mit Renn/Gravel durch die Gegend. Egal ob mit oder ohne Motor.
Und 82jährige die häufig/regelmässig 100km Touren fahren sind wohl auch eher nicht der “Normalzustand”. Egal ob mit oder ohne Motor.

Und bevor die eBike-Liebhaber immer so schön pauschal von “eBike-Hatern” im allgemeinen sprechen, wäre es doch sinnvoll da etwas zu differenzieren. eBike heisst ja nicht automatisch Rennrad oder Gravelbike.
Und nicht jeder der einen Motor am Rennrad skeptisch sieht, hat automatisch etwas gegen eBikes im Allgemeinen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass ein eBike für Senioren ein Segen ist/sein kann mag unbestritten sein. Aber dazu braucht es ja nun kein Rennrad/Gravelbike.
Und warum sollte jemand mit Ü70 kein Gravelbike mehr fahren wollen? Nur weil man älter ist, muss man nicht in beiger Seniorenkleidung auf seinem Alu City-Bike rumfahren.
 
Und warum sollte jemand mit Ü70 kein Gravelbike mehr fahren wollen? Nur weil man älter ist, muss man nicht in beiger Seniorenkleidung auf seinem Alu City-Bike rumfahren.
War absolut klar dass das kommt.
Wahrscheinlich wolltest du einfach nur hören, dass ich allen Ü70 das Renn/Gravelbike verbieten will, nicht wahr?

Wahrscheinlich kennst du auch massenweise Ü70er die unbedingt Gravelbike fahren wollen.
Die, die ich kenne fahren entweder n stinknormales Fahrrad (ohne Motor), ein eher “gemütliches” eBike a la gefedertes Citybike o.ä.
Die wenigen Ü70er die ich kenne die überhaupt ein Fahrrad mit Dropbar fahren, fahren ALLE ohne Motor!
Alle anderen Senioren die ich kenne fahren kein Bike mit Dropbar. Egal ob mit oder ohne Motor.

Natürlich kannst du nun aus meiner Aussage heraus interpretieren, dass ich behaupte, dass es keine Senioren gibt die Gravel/Renn-bikes fahren (wollen/sollen).
Dann hast du irgendwie so ziemlich was missverstanden an meinem Post.

Btw. Zwischen Rennrad/Gravel und beige-farbener Seniorenkleidung gibts noch mehr als nur diese beiden extreme.

PS: von Ü80 jährigen ist mir nicht bekannt, dass das eine nennenswerte Zielgruppe für Renn/Gravelbikes wäre. Egal ob mit oder ohne Motor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum sollte jemand mit Ü70 kein Gravelbike mehr fahren wollen?
Auf Gran Canaria habe ich auch regelmäßig das ein oder andere E-Rennrad gesehen, gefahren von betagteren Fahrern - teilweise Guides. Oder wie bereits oben beschrieben von Partnern, die bergauf sonst nicht mit der Gruppe mithalten könnten.

Und nicht jeder der einen Motor am Rennrad skeptisch sieht
Du siehst für dich offensichtlich (gut begründet) keinen Sinn im Konzept E-Gravel/RR, wie so viele ebenfalls, mich eingeschlossen.
Aber dem skeptisch gegenüberstehen, weil du das Rennrad als reines Sportgerät siehst? Dafür wäre mir viel zu gleichgültig, was andere aus welchen Gründen auch immer fahren wollen. Offensichtlich gibt es genügend Nachfrage außerhalb deines Bekanntenkreises, dass genügend Hersteller solche Räder anbieten wollen 🤷🏼‍♂️
 
wir haben hier einige der älteren rsv fahrer die jetzt ein scott oder Bianchi rennrad mit mittelmotor fahren. die machen einfach den sport weiter.

strava ist in der altersklasse eher selten aber einen bekannten hab ich abonniert.
er lässt es auf abo ohne bestenliste laufen, dann sieht man sogar die segmentzeiten. find ich interessant.
mit dem elektrischem Bianchi oltre fährt er an einem 2min anstieg meine Zeit. ich bin 2. mit knapp über 500w schnitt.

wir werden alle alt, ich will hier nicht ausschließen das ich irgendwann meinem enkel mit einem ebike die strecken zeig die ich heute fahre.
 
Ich finde das ja immer etwas “schräg” wenn Hochbetagte Senioren als generelle Begründung für einen Motor am Sportgerät herhalten (müssen)
ist keine allgemeine begründung. war nur ein beispiel.
hätte noch eins.. mein vater hat sich am ende noch ein scott cr1 mit campa reckord geholt und konnte es wegen zunehmender herzschwäche nach einer op nicht mehr wirklich fahren. er ist sein halbes leben rennrad und auch rennen gefahren.
ich weiss nicht ob er es angenommen hätte, aber es gab die bikes mit motor noch nicht. zumindest nicht als rennrad.
rückblickend hätte ich es ihm gegönnt. da ist wirklich das haupthobby weggebrochen inkl gemeinschaft bei den ausfahrten.
es gibt nicht ohne grund jetzt eine sonntagsausfahrt mit ca 25er schnitt.
da kommt der fitte ü 70er mit und der mitte 60 mit einschränkung nach op usw muss auch nicht daheimbleiben wenn er so eine bude hat.
 
Die 600W kann der Bosch doch auch nur für ca. eine Minute, nicht länger?!
(Zertifiziert sind die doch alle für nur 250W Dauerleistung...)
Am steilen Berg spielt der Verstärkungsfaktor (3, 5) doch eh keine Rolle, wenn Du nicht gerade deutlich unter 200W bleiben willst (am steilen Berg!)...
dauerhaft nicht, aber definitiv länger als eine Minute, 450-500w gehen schon einige Minuten lang, Display stellt die Motorleistung leider nur graphisch dar, Eigenleistung aber auch in Zahlen, entsprechend ist das nur eine Schätzung meinerseits.

Rein mathematisch betrachtet müsste man mindestens 175W treten bei 55rpm (ab 55rpm nimmt das Drehmoment ab, diese Drehzahl reicht bereits mit 60Nm für die 350W Maximalleistung) um die maximale Leistung vom TQ abrufen zu können. Beim SX wäre für die selbe Motorleistung nur 88W nötig, für die maximale Leistung 150W bei 95rpm. Berechnungen ohne Berücksichtigung der Motorcharakteristiken. Unterstützungsfaktor macht schon einiges aus, wie kraftvoll ein Motor ist und sich anfühlt. Tour+ und eMTB beim SX haben beide keine Leistungsdeckelung wie Eco mit 100W, eMTB hat aber einen höheren Unterstützungsfaktor und man muss weniger stark in die Pedale treten. Selbes gilt auch für Turbo. Besonders stark merke ich den Unterschied zwischen Tour+ und eMTB zwischen 100W und 250W Eigenleistung, danach weniger und bei geringer Drehzahl auch weniger, dort macht sich der Unterschieb hauptsächlich bemerkbar am Nachlauf und wie schnell der Motor unterstützt

In der Praxis ist das alles nicht so abrupt und geradlinig wie in der Mathematik, tendenziell liegt die Maximalleistung eher später an als berechnet, E Motoren haben auch eine Drehmomentkurve ähnlich zu Verbrennern. Der SX unterstützt spürbar und messbar stärker, auch auf Dauer.

Aber machen wir uns nichts vor, die Motoren unterscheiden sich deutlich in de Charakteristik und Leistungsentfaltung. TQ ist der natürlichere, unaufdringlich und unauffälligere, der SX der sportliche, der Eigenleistung belohnt wie kaum ein anderer Motor. Ich beschreibe den TQ immer so, als hätte man einen doppelten Espresso mit Red Bull in der Früh aufgebrüht oder Pogis Beine ausgeliehen, der SX ist primär auch ein light assist Motor, der aber mit Full Power auf einfachen Wegen mithalten kann, wenn man denn gewillt ist, entsprechend Eigenleistung ins System zu geben
 
Diese ewige Sinnfrage über elektrisierte Räder wird den Produkten und Nutzern nicht gerecht.
Die Hersteller haben entschlossen, dass es eine Zielgruppe gibt - es gibt also Menschen, die so ein Rad für sich als sinnvoll beachten. Gönnen wir denen den Spaß - ohne von ihnen eine Rechtfertigung zu erwarten!)

(Oder sollen die sich lieber einen Porsche kaufen, nach Neuseeland auswandern, in den Puff gehen, Drogen nehmen, ein weiteres Studium beginnen, in der Kirche beten, auf Teneriffa überwintern, mit Donald Trump oder Justin Bieber Golf spielen, Grönland durchwandern, oder, so ziemlich am schlimmsten für den Planeten, ein Einfamilienhaus bauen? Was wäre einem E-Gravel-Kategorisch-Ablehner noch genehm?)
 
Zurück