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Übernimmt 51 % der Anteile: Red Bull möchte bei Bora-Hansgrohe einsteigen

Übernimmt 51 % der Anteile: Red Bull möchte bei Bora-Hansgrohe einsteigen

Einer Mitteilung der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde zufolge plant der Energy Drink-Hersteller Red Bull eine knappe Mehrheit am deutschen Straßen-Team Bora Hansgrohe zu übernehmen. Der Deal wird aktuell noch kartellrechtlich geprüft.

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Übernimmt 51 % der Anteile: Red Bull möchte bei Bora-Hansgrohe einsteigen

Was sagst du zum geplanten Einstieg von Red Bull bei Bora-Hansgrohe?
 

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Re: Übernimmt 51 % der Anteile: Red Bull möchte bei Bora-Hansgrohe einsteigen
Zuviel Geld verdirbt den Sport.
Irgendwann wird die UCI wohl jährliche Budgetobergrenzen definieren, damit auch kleinere Teams noch eine Chance haben.
Was glaubst du denn, wie man das Geld investieren kann, um so deutliche Vorteile zu bekommen, die momentan bei den großen Teams nicht bestehen?
Und wie sieht es momentan eigentlich mit der Siegfähigkeit kleiner Teams aus?

Wie sehen die Budgets im relativen Vergleich heute aus, ist das ausgewogen?

Folgefrage: Was glaubst du, passiert, wenn sich die absolute Budgetmarke verschiebt, aber die relative gleich bleibt?

Ich glaube, du hängst da gedanklich sehr in der von dir hier mehrmals erwähnten F1 fest. Absolut schräger Vergleich, wie schon dargelegt.
 
Du willst doch nicht bestreiten, dass Geld auch im Radsport Vorteile schafft. Mit Geld kannst du besten Fahrer einkaufen, den besten Staff anstellen und die beste Infrastruktur drumrumbauen.
Beispiele gibts doch nun wirklich genug. Während Jumbo ihre Stars nach der Etappe mit Hubschrauber vom Berg holt und die den Rest des Jahres im Höhentrainingslager abhängen, bekommt ein Fahrer wie Jorgensen nach der Zieldurchfahrt eine Trillerpfeife um den Hals und muss sich im Regen einen Weg durch die Fans bahnen und mehr als zwei Wochen Livigno war vor der Tour auch nicht drin, weil er das aus eigener Tasche zahlen muss.
 
Natürlich bringt Geld Vorteile; bei den Budgets, die man im Radsport hat, mit Obergrenzen zu kommen, ist aber trotzdem übertrieben. Geld allein machts eben auch nicht, siehe Ineos. Trotz jahrelang höchstem Budget ist man insgesamt ziemlich abgerutscht. Bsp QS hat jahrelang mit mittelmäßigem Budget zu den besten teams gehört und die Klassiker nach Belieben dominiert...
 
Du willst doch nicht bestreiten, dass Geld auch im Radsport Vorteile schafft. Mit Geld kannst du besten Fahrer einkaufen, den besten Staff anstellen und die beste Infrastruktur drumrumbauen.
Beispiele gibts doch nun wirklich genug. Während Jumbo ihre Stars nach der Etappe mit Hubschrauber vom Berg holt und die den Rest des Jahres im Höhentrainingslager abhängen, bekommt ein Fahrer wie Jorgensen nach der Zieldurchfahrt eine Trillerpfeife um den Hals und muss sich im Regen einen Weg durch die Fans bahnen und mehr als zwei Wochen Livigno war vor der Tour auch nicht drin, weil er das aus eigener Tasche zahlen muss.


Ja, und was ist dann der Unterschied mit neuem Geld zu jetzt? Das will ich einmal erläutert haben. Auch jetzt ist die einzige Verteiluing der Siegfähigkeit daraus gegeben, dass Fahrer in anderen Teams den N.1 Status bekommen, sonst wären auch jetzt alle im gleichen Team. Schau dir die Dominanz im letzten Jahr an.
 
Was glaubst du denn, wie man das Geld investieren kann, um so deutliche Vorteile zu bekommen, die momentan bei den großen Teams nicht bestehen?

Ich glaube, du hängst da gedanklich sehr in der von dir hier mehrmals erwähnten F1 fest. Absolut schräger Vergleich, wie schon dargelegt.
In der F1 kann man sich mit viel Geld primär über die technischen Möglichkeiten Vorteile verschaffen, im Radsport läuft das mehr über den Manpower den man sich mit viel Geld leisten kann und das Umfeld (Trainer, Betreuerstab, Mannschaftsbusse, Hotels, Trainigslager, Transfers vom Zielort zu den Hotels oder von Zielort A zu Startort B, ...).
 
In der F1 kann man sich mit viel Geld primär über die technischen Möglichkeiten Vorteile verschaffen, im Radsport läuft das mehr über den Manpower den man sich mit viel Geld leisten kann und das Umfeld (Trainer, Betreuerstab, Mannschaftsbusse, Hotels, Trainigslager, Transfers vom Zielort zu den Hotels oder von Zielort A zu Startort B, ...).
Da sind wir bei den großen Teams aber schon am Limit mit großen Gains über Manpower. Also bitte genauer, was fehlt denn aktuell in den Teams?
 
In der F1 kann man sich mit viel Geld primär über die technischen Möglichkeiten Vorteile verschaffen, im Radsport läuft das mehr über den Manpower den man sich mit viel Geld leisten kann und das Umfeld (Trainer, Betreuerstab, Mannschaftsbusse, Hotels, Trainigslager, Transfers vom Zielort zu den Hotels oder von Zielort A zu Startort B, ...).
Das ist aber doch der Punkt; dadurch dass die technischen Aspekte nur eine untergeordnete Rolle spielen, kann man mit Geld nur begrenzt etwas ausrichten. Jumbo ist ohne das größte Budget zum besten Team der Welt aufgestellt; ineos mit richtig Kohle gleichzeitig abgestiegen, obwohl sie auch eifrig Fahrer wie carapaz abgeworben haben.
 
Ja, und was ist dann der Unterschied mit neuem Geld zu jetzt? Das will ich einmal erläutert haben. Auch jetzt ist die einzige Verteiluing der Siegfähigkeit daraus gegeben, dass Fahrer in anderen Teams den N.1 Status bekommen, sonst wären auch jetzt alle im gleichen Team. Schau dir die Dominanz im letzten Jahr an.

Was gibts da zu erläutern. Mit der Prämisse das der RB Einstieg mehr Budget bringt, kann Bora sich einfach mehr von allem leisten. Beispiele habe ich genannt.

Das ist aber doch der Punkt; dadurch dass die technischen Aspekte nur eine untergeordnete Rolle spielen, kann man mit Geld nur begrenzt etwas ausrichten. Jumbo ist ohne das größte Budget zum besten Team der Welt aufgestellt; ineos mit richtig Kohle gleichzeitig abgestiegen, obwohl sie auch eifrig Fahrer wie carapaz abgeworben haben.

Kennst du Jumbos Budget? Wenn man sich anguckt wie die aufgestellt sind, wird das schon lange zu den Größten gehören.

Und dass bei Ineos wenig läuft widerspricht dem Punkt auch nicht. Sagt ja keiner dass viel Geld Erfolge garantiert. Es erhöht die Chancen aber enorm.
Ineos' Erfolge in der Vergangenheit waren nur möglich, weil sie so reich waren. Kein anderer konnte es sich leisten Topfahrer zu Helfern zu machen und das Tour Team das ganze Jahr auf einem Vulkan unterzubringen.
 
Da sind wir bei den großen Teams aber schon am Limit mit großen Gains über Manpower. Also bitte genauer, was fehlt denn aktuell in den Teams?

Siehe z.B. Beitrag #124

Und es macht sicher auch einen Unterschied, ob man sich mit einem riesigen Betreuerstab mehrwöchige Höhentrainingslager in Südamerika leisten kann oder mit minimaler Betreuung 10 Tage Male.

Ein Team mit kleinem Budget kann sich auch nicht tagelange Sessions im F1 Windkanal leisten, nur um die optimale Sitzposition für jeden einzelnen Fahrer zu bestimmen.
 
Kennst du Jumbos Budget? Wenn man sich anguckt wie die aufgestellt sind, wird das schon lange zu den Größten gehören.

Und dass bei Ineos wenig läuft widerspricht dem Punkt auch nicht. Sagt ja keiner dass viel Geld Erfolge garantiert. Es erhöht die Chancen aber enorm.
Ineos' Erfolge in der Vergangenheit waren nur möglich, weil sie so reich waren. Kein anderer konnte es sich leisten Topfahrer zu Helfern zu machen und das Tour Team das ganze Jahr auf einem Vulkan unterzubringen.
Natürlich kenne ich das exakte Budget nicht; als sie allerdings um 2019 rum gut wurden, war ihr Budget von allem, was man so vernommen hat eher mittelmäßig. Dass sie jetzt zu den Spitzenteams Budgettechnisch gehören ist klar, allerdings sollen UAE und Ineos ja trotzdem mehr Kohle haben (hat auch meine ich, irgendwer aus dem Jumbo-Management gesagt; auch wenn das natürlich auch nur Mutmaßungen sein dürften, da die Teams ja auch nicht genau wissen, wie viel geld die Konkurrenz hat)...
Dass bei Ineos wenig läuft, zeigt halt für mich, dass Budget allein kein Selbstläufer ist. Klar gehts ohne Geld nicht, aber es ist eben kein Erfolgsgarant; mehr wollte ich nicht sagen. Kein Team scheint auf Dauer überragend zu sein; ganz egal wie viel Geld sie auch haben.
 
Siehe z.B. Beitrag #124

Und es macht sicher auch einen Unterschied, ob man sich mit einem riesigen Betreuerstab mehrwöchige Höhentrainingslager in Südamerika leisten kann oder mit minimaler Betreuung 10 Tage Male.

Ein Team mit kleinem Budget kann sich auch nicht tagelange Sessions im F1 Windkanal leisten, nur um die optimale Sitzposition für jeden einzelnen Fahrer zu bestimmen.
Ich glaube, entschuldige, du hast einfach keine Ahnung vom Status quo. Glaubst du ernsthaft die Trainingslagerzeit der großen Teams ist noch budgetlimitiert oder die Windkanalzeit? Da braucht es für die Fahrer nur sehr kurze Sessions zum Abgleich. Da muss niemand im WT trainieren.
Das ist alles ausgereizt. Deshalb auch der Grund, dass Vertragsarbeit in den letzten Jahren erfolgreicher war als Supportbudgets.
 
Ich glaube, entschuldige, du hast einfach keine Ahnung vom Status quo. Glaubst du ernsthaft die Trainingslagerzeit der großen Teams ist noch budgetlimitiert oder die Windkanalzeit? Da braucht es für die Fahrer nur sehr kurze Sessions zum Abgleich. Da muss niemand im WT trainieren.
Das ist alles ausgereizt. Deshalb auch der Grund, dass Vertragsarbeit in den letzten Jahren erfolgreicher war als Supportbudgets.
Ja klar ist für die finanzstarken Teams alles ausgereizt, selbst das, wovon die ärmeren Teams nur träumen können.
 
Und was ist dann das, was sich durch weiteres Geld ändert? Was macht RB-Geld dann schlechter als die aktuelle Situation?

Man könnte doch sogar diskutieren, dass ein größeres Finanzvolumen des Sports dazu führt, dass auch die kleineren Teams aus den big gains raus kommen und mehr Geld nurnoch geringeren Einfluss hat als momentan, wo manchen tatsächlich noch das Budget fehlt, relativ offensichtliche Dinge zu finanzieren. Zumindest scheint mir das wahrscheinlicher als ein Weiten der Schere.
 
Nein, aber wir diskutieren hier ob ein einzelner neuer sehr finanzstarker Sponsor die Situation verschlechtern wird bzgl des Sports.
Es gibt auch jetzt eine Gap, noch mehr Geld bringt weniger Unterschied als die jetzige Moneygap. Was also wird schlechter?
Du argumentierst doch gegen deinen eigenen Standpunkt damit.
 
Und was ist dann das, was sich durch weiteres Geld ändert?
In extremen Dimensionen gedacht, könnte das bis zu einer 24 x 365 - Betreuung aller Fahrer im Team durch einen persönlichen Betreuerstab vom Physio, über den Mechaniker bis zum Koch führen. Dazu Villen an besten Wohnlagen inkl. Privatjet für die Top-Fahrer.
 
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