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Ötztaler Radmarathon 2012

Bei der Ötztaler-Strecke ist ein 1,7 km/h höherer Schnitt sogar noch viel schwerer zu erreichen. Oben wurde geschrieben, dass der Sieger einen Schnitt von 34 gefahren ist. Darauf bezog sich meine Aussage auf die Streckenlänge. Bei 226 km (statt 238) ist der Schnitt eben 32,3. Ansonsten müsste man die Strecke noch um 12 km und 250 Hm verlängern und die 7 h würden nicht mehr erreicht. Im GPS-Zeitalter lassen sich km und Hm relativ genau bestimmten. Fragt sich warum die Veranstalter offenbar gerne noch was dazu machen? Wenn das egal ist, könnte man genauso stattdessen 12 km und 250 Hm abziehen.
Die Angaben der "klassichen 238/5500" stammen so viel ich gehört habe noch von einer mittlerweile nicht mehr ganz aktuellen Streckenführung.

Natürlich hast Du recht, dass ein um 1,7 km/h höherer Schnitt im Spitzenbereich schwer zu erzielen ist. Allerdings ist das doch völlig Wurscht, weil schließlich niemand die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Ötztaler mit der auf irgend einer anderen Strecke vergleichen kann. Nur dann würde es eine Rolle spielen, ob es jetzt wirklich 34 oder 32 sind.
 
So Leute, auch ich bin wieder angekommen.

Mein Ziel bei meiner ersten Teilnahme habe ich erreicht und das hieß ankommen und dazu noch gesund ankommen.
War bei den Abfahrten manchmal haarig, denn ich habe gefrohren wie eine Schlotterliesel und so hat sich teilweise auch mein Lenker bewegt.

Ich fühle mich toll. Voller Stolz auf das was ich und ALLE Finisher an diesem Tag geleistet haben.

RESPEKT Leute und das Wetter hat ja halbwegs gehalten und alle Aufregung über einen Ötzi komplett im Regen waren im Vorfeld ja halbwegs unbegründet!

Und wer weiß, vielleicht bekomme ich 2013 wieder die Chance, aber bis dahin wälze ich jetzt erst mal die Bilder, so denn irgendwann welche ONLINE sind und freue mich weiter!

:daumen::daumen::daumen::daumen:
 
Ich bin nicht so begeistert vom Ötzi, natürlich eine schöne Veranstaltung und eine sportliche Herausforderung, doch aufgebaut auf ein "ich war dabei und bin wer" für Massen von Hobbyfahrern. 5000hm beim Ötzi sind ja mehr als 5000hm in Belgien, oder?

Mir ist auch aufgefallen das geschätzte 80% der Teilnehmer extrem schlechte Radfahrer sind, es wird trainiert wie blöde nach dem Motto Fit=Gut. Aber vielleicht ist das auch nur meine Sichtweise als MTB-DHler.
 
Seid doch alle froh, dass ihr einen Startplatz ergattert habt, erfolgreich die Strecke bewaeltigt habt und Euch jetzt ausruhen koennt.


Auch das ist ein Ärgernis; es gab wohl sehr viele die sich erstmal angemeldet haben und wegen des Wetters nicht gekommen sind. Das ist ganz toll für alle ohne Startplatz. Völlig überraschend finden Radsportevents doch im Freien statt!
 
Ich bin nicht so begeistert vom Ötzi, natürlich eine schöne Veranstaltung und eine sportliche Herausforderung, doch aufgebaut auf ein "ich war dabei und bin wer" für Massen von Hobbyfahrern. 5000hm beim Ötzi sind ja mehr als 5000hm in Belgien, oder?

Mir ist auch aufgefallen das geschätzte 80% der Teilnehmer extrem schlechte Radfahrer sind, es wird trainiert wie blöde nach dem Motto Fit=Gut. Aber vielleicht ist das auch nur meine Sichtweise als MTB-DHler.

Wenn du so viele Radfahrer als "extrem schlecht" bezeichnest, sollte du schon genauer beschreiben was du damit meinst und es begründen. Mir ist es jedenfalls nicht klar.
 
Mir ist auch aufgefallen das geschätzte 80% der Teilnehmer extrem schlechte Radfahrer sind, es wird trainiert wie blöde nach dem Motto Fit=Gut. Aber vielleicht ist das auch nur meine Sichtweise als MTB-DHler.

Also den Eindruck hatte ich nicht. Die allermeisten da können natürlich Rennradfahren. Und wer sich technisch nicht top fühlt, kompensiert mit einer defensiven Fahrweise, was gut und richtig ist. Aber es stimmt natürlich, dass weiter vorne anders gefahren wird als im Bereich der Finisher, die mit - sagen wir mal nur so zum Beispiel -10.51 h ins Ziel kommen!
 
Als schlechte Radfahrer würde ich eher diejenigen bezeichnen, die versuchen, ohne Rücksicht auf der Abfahrt Zeit gutzumachen und nicht vor knappen Überholmanövern und Abdrängen anderer Fahrer zurückschrecken.
Mit mindestens zwei solcher Kamikaze-Piloten hätte ich mich gerne nochmal unterhalten.
 
Mal eine Frage. Hat die Strecke wirklich 238 km und 5.500 Hm.

Der bikeroutetoaster gibt 226 km und 5276 Hm aus. Normalerweise liegt der mit den km relativ genau und mit den Hm eher zu viel.

Gruß
Genau das hatte ich auch. Hab mich sehr gewundert bzw. mich gefragt während des letzten Gegenanstiegs am TJ, wo die restlichen HM denn noch herkommen sollen? :confused:
 
Mich würde eher interessieren, mit welcher Zeit der junge Mann angekommen ist... Meinen vollsten Respekt hat er auf jeden Fall schon mal!

Und weiß jemand, wie lange die bei Sportograf benötigen, um die Bilder und Videos online zu stellen?
 
Ich bin nicht so begeistert vom Ötzi, natürlich eine schöne Veranstaltung und eine sportliche Herausforderung, doch aufgebaut auf ein "ich war dabei und bin wer" für Massen von Hobbyfahrern. 5000hm beim Ötzi sind ja mehr als 5000hm in Belgien, oder?

Mir ist auch aufgefallen das geschätzte 80% der Teilnehmer extrem schlechte Radfahrer sind, es wird trainiert wie blöde nach dem Motto Fit=Gut. Aber vielleicht ist das auch nur meine Sichtweise als MTB-DHler.
Na, zeigt sich da der fortgesetzte Sauerstoffentzug in Form von Beleidigungen und Überheblichkeit?
Warum fährst Du harter Hund eigentlich beim Ötzi mit und machst dich nicht direkt zu den Männerrennen auf?
Aber ich seh ja gerade, den Alpebrevet schaffst Du noch, der ist erst am kommenden WE. PBP ist dann allerdings erst wieder 2015, das ist ärgerlich.
 
Feine Sache das Ganze. Bin mit dem ersten Mal (nicht nur der erste Ötzi, sondern auch der erste Alpenpass :) )sehr zufrieden. Wetter eigentlich überall ordentlich, zumindest nie nass geworden. OK der Wind auf dem TJ war kräftig, aber was solls auf 2500hm habe ich auch kein Badewetter erwartet. Sehr schön, kaum brenzlige Situationen und immer viel Spass unterwegs. Die Pässe bin ich wie beabsichtigt ruhig angegangen, hab trotzdem einige überholen können. Klar das TJ hat gegen Ende dann schon geschlaucht, aber die irgendwo gelesenen 18% hab ich nirgends entdecken können. An den Laben hab ich mir immer so um die 10 min Zeit gelassen und dann die Abfahrten auch eher vorsichtig runter. Top-Speed dabei 76,6 was für mich schon flott ist. Einzig den Gegenanstieg vom TJ runter hätte ich dann nicht mehr gebraucht, dafür lief die Abfahrt trotz Gegenwind ganz ordentlich. Irgendwo unterwegs habe ich gemerkt, dass ich sogar die 11h knacken könnte, dafür hatts dann aber nicht gereicht. Vielleicht einmal weniger Anhalten um die Jacke und die Handschuhe An/Auszuziehen oder etwas fixer an den Laben. Egal: am Ende 11.02 h, 229 km und 5233 hm. Nettofahrteit 10.17, ich überlege schon, was dann im nächsten Jahr so gehen könnte, wenn ich die Labezeiten verkürze, die Abfahrten dann schon kenne und vielleicht auch die Hügel ein wenig flotter angehe.

Die ORGA und die Stimmung vor Ort fand ich Super, dafür ein großes Lob.
 
Also ich habe die Finisher um 9:30 h bis 9:45 h erlebt und da hatten die meisten Defizite was das Steuern eines Rades angeht (im Verhältnis zur Fitness), gerade in Kurven und/oder Nässe. Es gab auch einige Kamikazes, die für ihr Können zu schnell waren und andere in Bedrängnis brachten.
 
Na, zeigt sich da der fortgesetzte Sauerstoffentzug in Form von Beleidigungen und Überheblichkeit?
Warum fährst Du harter Hund eigentlich beim Ötzi mit und machst dich nicht direkt zu den Männerrennen auf?
Aber ich seh ja gerade, den Alpebrevet schaffst Du noch, der ist erst am kommenden WE. PBP ist dann allerdings erst wieder 2015, das ist ärgerlich.
Warum so sauer? Ich habe nur meine Meinung kuntgetan, gestartet bin spontan mit der Meldung eines Kollegen der dienstlich in den USA weilen muß. Das Geschriebene ist mein Eindruck, hier wird wochenlang über Wetter und Ventilkäppchen diskutiert, das finde ich total überzogen.
 
Feine Sache das Ganze. Bin mit dem ersten Mal (nicht nur der erste Ötzi, sondern auch der erste Alpenpass :) )sehr zufrieden. Wetter eigentlich überall ordentlich, zumindest nie nass geworden. OK der Wind auf dem TJ war kräftig, aber was solls auf 2500hm habe ich auch kein Badewetter erwartet. Sehr schön, kaum brenzlige Situationen und immer viel Spass unterwegs. Die Pässe bin ich wie beabsichtigt ruhig angegangen, hab trotzdem einige überholen können. Klar das TJ hat gegen Ende dann schon geschlaucht, aber die irgendwo gelesenen 18% hab ich nirgends entdecken können. An den Laben hab ich mir immer so um die 10 min Zeit gelassen und dann die Abfahrten auch eher vorsichtig runter. Top-Speed dabei 76,6 was für mich schon flott ist. Einzig den Gegenanstieg vom TJ runter hätte ich dann nicht mehr gebraucht, dafür lief die Abfahrt trotz Gegenwind ganz ordentlich. Irgendwo unterwegs habe ich gemerkt, dass ich sogar die 11h knacken könnte, dafür hatts dann aber nicht gereicht. Vielleicht einmal weniger Anhalten um die Jacke und die Handschuhe An/Auszuziehen oder etwas fixer an den Laben. Egal: am Ende 11.02 h, 229 km und 5233 hm. Nettofahrteit 10.17, ich überlege schon, was dann im nächsten Jahr so gehen könnte, wenn ich die Labezeiten verkürze, die Abfahrten dann schon kenne und vielleicht auch die Hügel ein wenig flotter angehe.

Die ORGA und die Stimmung vor Ort fand ich Super, dafür ein großes Lob.

Irgendwie hört sich das ungefähr nach meinem Ötzi an... Aber ich weiß auch wo ich die Zeiten hab liegen lassen und das liest sich ungefähr wie bei dir!!!

Trotzdem war für mich nur gesund finishen im Vordergrund! Auch ich hatte einen riesen Spaß an der Runde! Hab allerdings NIE wirklich auf die Uhr geschaut, außer am TJ oben und an der Mautstation! Aber nur, weil ich am TJ ne SMS versenden wollte und an der Mautstation diese dann erst verschicken konnte :D !

Und ich kenne nun meine Begebenheiten, den Ötzi und Strecke insgesamt ein bisschen und weiß, wo ich Zeiten rausholen kann und liegen gelassen habe.

Für 2013, falls ich wieder starten will, kann und darf, hab ich ein bisschen was auf der Agenda stehen ;)

Und was mir persönlich aufgefallen ist. In den Abfahrten haben die Bremsen bei den Carbon-LR-Fahrern derart nach Gummi gestunken, da hab ich am Anfang gedacht das sind meine LRS, aber dem war zum Glück nicht so, und dann, mein Gott wie bremsen die, wenn die Bremsen schon so stinken und heiß sind...
 
@ igli, scheint so, las sich ja auch vorher so, als ob wir da mit ähnlichen Einstellungen rangehen. Wie gesagt das mit der Zeit ist mir auch erst unterwegs irgendwo am Brenner aufgefallen, als ich beim Quatschen mit dem Nebenmann aus Berlin, welcher eine Tabelle mit vielen Zeiten auf dem Vorbau kleben hatte, hörte, dass wir in einer 11h Zeit liegen. Hab das aber dann auch nicht so ernst genommen und habe meine Fahrweise und die vielen "Anhalter" nicht geändert. Erst oben auf dem TJ habe ich dann überlegt, obs noch eine Chance gibt die 11 zu knacken. Das mit den Carbon LR ist mir auch aufgefallen, vor allem die Abfahrt bis Ötz runter hats immer mal gekreischt und gestunken.
 
L.E.Radler: Genau so schauts aus...

Manchmal bin regelrecht erschrocken von dem Carbon-Gequietsche!!!

Viele nette Menschen auf der Strecke getroffen, schön unterhalten können, so hab ich mir das fürs erste Mal vorgestellt!!! Sogar einen getroffen, der bei Simplon arbeitet und vom Münsterland nach Vorarlberg gezogen ist, nur um dort zu arbeiten. Super nett der Mann!

Was mir aber auch aufgefallen ist, die italienischen Mitstreiter. Selbst am TJ, als bei denen sportlich augenscheinlich nicht mehr viel ging, die Muskeln am Mundwerk waren bei weitem noch in Höchstform :D Ist jetzt wohl Schubladendenken, aber reden können die Italiener immer, oder?
 
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