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Der kurze Trainingsfragen Thread

Ein Markenname ist hier recht Nichtssagend, "früher" war Isostar mehr nur so auf Mineralien ausgerichtet, jetzt haben sie auch einiges an Kohlenhydraten im Sortiment. Die Frage ist also, wieviel Gramm Kohlenhydrate hattest Du konkret in den Flaschen dabei?
Ich nutze Versionen, die pro ca 600ml (so viel fassen meine Trinkflaschen) dann so etwa 30-40g KH haben, und zB wenn ich 50km die letzten Wochen bei 15-20 Grad Celsius fahre, hab ich meistens von 2 Trinkflaschen noch ne halbe Flasche übrig. Wenn es jetzt gegen Wochenende (hoffentlich) eher mal 25 Grad hat, wird aus meiner Erfahrung vom letzten Jahr nach ca. 40km beide Flaschen leer sein. Meistens hab ich dann 2-3 Stunden vorher auch ordentlich gegessen, also zB ne Portion Nudeln mit Sauce oder Hühnchen asiatisch mit Gemüse und Reis.

Danke auch @Radelrambo und @Epi90

Ich hab btw. überhaupt kein Problem damit, mal für ne Minute anzuhalten, falls ich was futtern "muss". Hier bei Köln muss man eh oft anhalten wg. Verkehr und Ampeln usw., und da mein Radcomputer unter 5km/h auf Pause stellt, stört das auch die Trainingsaufzeichnung nicht.
 

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Re: Der kurze Trainingsfragen Thread
Ja absolut und "gute Leistung" liegt ja auch im Auge des Betrachters.
Dennoch finde ich Geschwindigkeit keinen guten Parameter, um Leistung zu bewerten.
Auf jeden Fall, da ich allerdings über (noch) kein Powermeter verfüge, mache ich die Leistung aus dem Zusammenspiel von Herzfrequenz, empfundener Anstrengung und Geschwindigkeit fest. Ich vergaß zu erwähnen, was 135er Puls ist bei meiner HF Max von 208 mittlere Zone 2(bei dem 5 Zonen Modell). Wegen der KH. Ich dachte der Darm sei bei Glukose auf ca 60g limitiert und ich hab keine Lust mir andauernd Fruktose und/oder Gels reinzuknallen. Deswegen bei gemutlicherem Tempo 30 g KH mit jeweils Fetten noch dazu (Riegel) oder wenns flotter gehen muss 60g Malto.
 
Ich dachte der Darm sei bei Glukose auf ca 60g limitiert und ich hab keine Lust mir andauernd Fruktose und/oder Gels reinzuknallen. Deswegen bei gemutlicherem Tempo 30 g KH mit jeweils Fetten noch dazu (Riegel) oder wenns flotter gehen muss 60g Malto.
So in etwa kommt das auch hin. Bis 60g kannst du natürlich ausschließlich mit Glukose/Malto arbeiten, ab da wirds dann schwieriger und du wirst nicht um Fruktose herum kommen. Das ist aber auch so individuell, der eine verträgt mehr, der andere weniger.

Das ändert aber nichts daran, dass du je nach Bedarf, halt mehr als deine 60g/h brauchst. Kann ja gut sein, dass du eine so hohe Leistungs- bzw. Verbrennungsrate hast, dass du halt schon 60g/h verbrauchst. Und dann sind deine 30g halt zu wenig.
 
Das dürfte bei mir genau 0 Sekunden klappen :D
D.h. mehr Zeit in Aero Haltung hilft. Da wäre es aber sinnvoll, dass ich nicht wie ein nasser Sack drinlieg, sondern auch so wies sein soll - Da schau ich mir mal YouTube Videos an. Danke!
Dann musst Du schneller fahren, dann hilft der Winddruck:)
 
Wer von euch fährt am Sonntag beim Rennen am Glockner mit? 7.6.26
Wie soll ich diese Woche das Tapering machen. Ich habe nicht !die! Struktur beim Training gehabt, habe einfach darauf geachtet, einmal in der Woche Intervalle zu fahren, einmal volle Kanne und der Rest schön Zone 2 zu bleiben, das mache ich schon seit 3 Monaten so.
Wie nehme ich nun das Training "raus", so dass ich am So fit bin. Ich werde keine Ananas gewinnen, möchte aber die Karenzzeit 1015 Uhr am Parkplatz oben gut schaffen, so dass ich den Ultra abschließen kann.
Lieben Dank
Oliver

ps. Das Wetter so prima werden. :D
 
Wer von euch fährt am Sonntag beim Rennen am Glockner mit? 7.6.26
Wie soll ich diese Woche das Tapering machen. :D
Das kommt etwas auf Deine Regenerationsfähigkeit an. Meine Empfehlung wenn Du auf Nummer-Sicher gehen willst, dann heute oder morgen noch 3-4 Stunden mit L2/L3 oder Fahrtenspiel und zwei Ruhetage, allenfalls noch am Fr. max. 90 min in Rekom-Intensität.
 
Grundsätzlich einfach den Körper am Laufen halten, ohne ihn irgendwie auszuzehren oder zu sehr in den Winterschlaf zu versetzen. Manche können zwar super mit einer ordentlichen Vorbelastung am Vortag, manche brauchen Ruhe, manche fahren ihre Speicher leer um dann Carboloading zu machen.. aber das sollte man alles mal für sich mal in Ruhe in Erfahrung bringen, und nicht erst vor einem Event, was einem wichtig ist. Daher nicht alles zu sehr anders machen als sonst. Fahrtspiel: Einfach "spielerisch" auf dem Rad mal dies und das machen, mal einen Antritt, mal kurz flott.. aber eben alles, ohne sich lang im Schwellenbereich leerzufahren. Denn Letzteres dürfte so ziemlich das einzige sein, was wirklich einen gesicherten Effekt hat, also dass man mit leeren Speichern, die man nicht mehr aufgefüllt bekommt, untergeht. :D
 
Grundsätzlich einfach den Körper am Laufen halten, ohne ihn irgendwie auszuzehren oder zu sehr in den Winterschlaf zu versetzen. Manche können zwar super mit einer ordentlichen Vorbelastung am Vortag, manche brauchen Ruhe, manche fahren ihre Speicher leer um dann Carboloading zu machen.. aber das sollte man alles mal für sich mal in Ruhe in Erfahrung bringen, und nicht erst vor einem Event, was einem wichtig ist. Daher nicht alles zu sehr anders machen als sonst. Fahrtspiel: Einfach "spielerisch" auf dem Rad mal dies und das machen, mal einen Antritt, mal kurz flott.. aber eben alles, ohne sich lang im Schwellenbereich leerzufahren. Denn Letzteres dürfte so ziemlich das einzige sein, was wirklich einen gesicherten Effekt hat, also dass man mit leeren Speichern, die man nicht mehr aufgefüllt bekommt, untergeht. :D
Danke, ich kenne das ja schon. Wenn ich am Vortag eine Stunde volle volle Kanne den Berg rauf bin, kann ich am nächsten Tag zwar gut fahren, merke aber, dass es doch irgendwie verhaltener läuft. Habe ich einige Tage nichts getan und setze mich aufs Rad, habe ich ein unglaublich gutes Gefühl, vor allem, wenn ich gut gegessen habe, aber das vor mind. 3h. Dann läuft es am besten.


ps. Meine Fahrerei ist ja unter dem Stravalink leicht verfolgbar. Ich muss zugeben, dass ich lieber fahre statt trainiere. Sonst würde ich viel mehr Rolle (Intervalle) fahren, was ich nur im Winter zur Not mache.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte ja schonmal vor ner Weile was gefragt, fasse mal den aktuellen Stand zusammen, weil ich vorgestern "Probleme" hatte, einen hohen Puls zu erreichen.

Ich bin 51, fahr jetzt seit März 2025 Rennrad, "Schönwetterfahrer", daher Pause Oktober bis Februar und auch viel wg Wetter im April und Mai jeweils 10-11 am Stück Pause. Ich fahr bei Köln, meist eher flach, so 200-300 Höhenmeter auf 30-50km. 2-3x waren es 50km 1x 72km, dann 1x eine RTF mit 78km (plus je 20km An- und Rückfahrt) sowie an Pfingsten auch 1x 115km mit 650 Hm. März und April waren es je ca 250km insgesamt, im Mai 450km. Ich merke natürlich eindeutig, dass es was bringt, höherer Schnitt bei vergleichbaren Strecken, Anstiege fallen mir leichter usw.

Jetzt die Frage: Nach der Pfingstfahrt war ich 2x ein wenig geruhsamer unterwegs, und dann Vorgestern abends mal 40km für meine Verhältnisse überall, wo Wege und Verkehr es zuließen, Vollgas. Also natürlich nicht 100% wie beim Sprint, aber so schnell, wie ich es gefühlt länger ohne Pause maximal durchhalten kann. Am Ende waren es 27 km/h im Schnitt, 2 km/h als mein Maximum bisher. Ich bin viele Abschnitte über mehrere Minuten am Stück so gefahren, dass ich vom Atem her an sich schon am Ende war, die Beine aber noch okay. Zu Hause war ich fit und wach, gestern und heute fast Null Muskelkater.

Das seltsame aber: Im März und April hatte ich noch bei quasi jedem Training zwischen 60 und 180 Minuten, egal ob ich "reinhaue" oder es eher easy angehen lasse, eher im Schnitt 155 Puls - das ist kurz vor der Schwelle Zone 3/4. Mein Maximalpuls ist 179-180.

Vorgestern waren es aber trotz gefühltem Vollgas über 98 Minuten im Schnitt Puls 149, dabei nie in Zone 5 bei der HF. Es waren 7:30 Min in der Zone 4, wobei das meistens nur knapp über der Zone 3 war. Der Maximalpuls bei der ganzen Fahrt war 165, Zone 5 beginnt bei 171. In Zone 30 war ich 80 Min. Ich hätte vom Gefühl her gedacht, dass ich recht lange in Zone 4 gewesen wäre. Pfingsten war der Puls auch schon RELATIV niedrig (146 im Schnitt), aber das sollte auch keine Vollgasfahrt sein, vor allem im ersten Dritte nicht, weil danach dann erst die Anstiege kamen, und DA hatte ich dann auch durchaus Zone 4.

Frage ist nun. Ist das alles okay für einen Freizeit-Hobby-Fahrer, auch hinsichtlich der Tatsache, dass ich natürlich immer auch mal 1-3 Tage Pause mache oder mal ne Stunde bei wenig Belastung fahre? Oder sollte ich mal bestimmte Dinge ins Training einbauen, um Zone 4/5 zu erreichen und bewusst für 1-2 Minuten am Stück mal Zone 4 oder gar 5 forcieren?
 
Frage ist nun. Ist das alles okay für einen Freizeit-Hobby-Fahrer, auch hinsichtlich der Tatsache, dass ich natürlich immer auch mal 1-3 Tage Pause mache oder mal ne Stunde bei wenig Belastung fahre? Oder sollte ich mal bestimmte Dinge ins Training einbauen, um Zone 4/5 zu erreichen und bewusst für 1-2 Minuten am Stück mal Zone 4 oder gar 5 forcieren?
Bei dem geringen Gesamtvolumen und angesichts des "immer-noch-Einsteigertums" solltest Du Fahren, so wie es Dir Spass bereitet. Achte weniger auf die Herzfrequenz, sondern eher auf die Atmung und das Beingefühl. Fahre doch einfach mal im Flachen eine allmähliche Temposteigerung und beobachte dabei Atmung und den leichten Schmerz, der sich in der Beinmuskulatur entwickelt. Kommst Du in Richtung Atemnot und Muskelschmerz, dann hattest Du Deine Schwellenleistung überschritten. Regle dann herunter, bis sich die Atmung wieder "fängt" und Du erneut wieder etwas steigern kannst. Mit diesem Umspielen der Schwelle kannst Du sie in Dein Fahrgefühl "einspeichern" und bei kommenden Fahrten mal spasseshalber an Steigungen oder wann auch immer es etwas Lust bereitet, diese Schwelle mal für ein Paar Minuten überschreiten und dann wieder herunterregeln, ohne dass Du dann völlig japsend gar nicht mehr treten kannst.

Lerne neue (und auch längere) schöne Strecken kennen, finde ggf. Gleichgesinnte, mit denen Du Dich verabreden kannst, habe Spass.
 
Falls du das Gefühl mit Zahlen untermauern willst, hol dir ein Powermeter. Ich hab mir auch eins geholt und fahre jetzt meine Trainings nur noch nach Leistung. Die Herzfrequenz ist für mich "nur" noch das Ergebnis der Leistung. Man sieht da dann sehr schön wie sich das Training lohnt, mehr Leistung bei gleichbleibender Herzfrequenz. Und man entwickelt das oben beschriebene Gefühl.
 
Mit Powermeter zu fahren ist für das Pacing so toll. Gerade wenn man null Köpergefühl als Anfänger hat, lernt man schneller diesen kennen zu lernen, der Puls verwäscht das alles etwas. Da die Dinger bezahlbar wurden, also kein Problem mehr und kein Privileg für Profis (wie früher es war).
 
Bei dem geringen Gesamtvolumen und angesichts des "immer-noch-Einsteigertums" solltest Du Fahren, so wie es Dir Spass bereitet. Achte weniger auf die Herzfrequenz, sondern eher auf die Atmung und das Beingefühl.
Genau das mache ich, ich hab das wohl etwas falsch ausgedrückt. Mir ging es nur darum, dass ich mich gewundert hab, warum ich nicht länger höhere HF hatte. Ich wollte jetzt nicht penibel genau diesen oder jenen Wert unter die Lupe nehmen, aber dass ich - obwohl ich "Gas gegeben" hab - beim Puls nie so hoch war wie noch vor ein paar Wochen bei gefühlt weniger Anstrengung, hatte mich halt gewundert.

Wenn ich es mal machen möchte, absichtlich doch Zone 4 oder gar 5 zu erreichen: Wie genau macht man das dann? Offenbar geht das ja nicht, indem man "nur" so schnell fährt, wie man auf längere Dauer es durchhalten würde. Sollte ich dafür zb bei ner 2 Stunden-Fahrt vielleicht alle 20 Minuten mal 30 Sekunden richtig reinhauen und trotz schmerzender Beine durchhalten? Oder ne ganze Minute? Oder macht man das am besten nicht alle 20 Minuten 1x, sondern eher zB nach einer Stunde Fahrt direkt 5-6x nacheinander mal mit je 2-3 Minuten Pause?

Einen Powermeter wollte ich mir demnächst mal anschaffen, auch damit ich bei Anstiege zumindest bis kurz vor dem "Gipfel" nicht übertreibe, vor allem wenn ich demnächst mal mehr Richtung Eifel fahre und es da häufiger Anstiege gibt, die nicht nach maximal 2km zu Ende sind. Ich weiß nicht, wie gut oder schlecht zB Strava die Wattwerte herleitet. Laut Strava liegt die FPT bei 195W, für die besagte Fahrt war ich im Schnitt bei 180W, davon 25% über 294W und 50% 0W bis 110W.
 
Einen Powermeter wollte ich mir demnächst mal anschaffen, auch damit ich bei Anstiege zumindest bis kurz vor dem "Gipfel" nicht übertreibe, vor allem wenn ich demnächst mal mehr Richtung Eifel fahre und es da häufiger Anstiege gibt, die nicht nach maximal 2km zu Ende sind. Ich weiß nicht, wie gut oder schlecht zB Strava die Wattwerte herleitet. Laut Strava liegt die FPT bei 195W, für die besagte Fahrt war ich im Schnitt bei 180W, davon 25% über 294W und 50% 0W bis 110W.
Die ermittelten Wattwerte von Strava ignorierst du am besten komplett, das ist völlig unseriös.

Wie die Vorredner sagten, das Powermeter ist unschlagbar. Ich bin selber noch am Anfang und das powermeter begleitet mich nun rund 9 Monate. Ab da würde ich sagen bin ich von Freizeitradler zu Training gewechselt.

Klar dauert es ein paar Wochen, aber nach und nach versteht man mit den Zahlen zu arbeiten. Es löst einen Großteil deiner „Probleme“. Das pacing lernen über Watt ist extrem einfach und effizient. Mittlerweile kann ich damit jeden Anstieg kontrollieren, auch wenn ich ihn zum ersten Mal fahre. Ich weiß genau wie lange ich in welchen Bereichen fahren kann und gleichzeitig hast du immer das Feedback, ob du dich verbessert hast.

Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich immer Watt wählen vor Herzfrequenz + Geschwindigkeit + Höhenmeter

Als Beispiel: Mein Hausberg ist ziemlich steil (hinten raus >12% auf 2km).
Früher habe ich den nie geschafft und musste immer 1- mehrmals absteigen. Heute fahre ich den komplett in einem Zug durch ohne ans Limit zu kommen. Ich schaue dabei NUR auf die Watt - das ist so ein Gamechanger für mich.
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Als Beispiel: Mein Hausberg ist ziemlich steil (hinten raus >12% auf 2km).
Früher habe ich den nie geschafft und musste immer 1- mehrmals absteigen. Heute fahre ich den komplett in einem Zug durch ohne ans Limit zu kommen. Ich schaue dabei NUR auf die Watt - das ist so ein Gamechanger für mich.
Also, für so was muss ich noch viel fahren - ich schaff es derzeit selbst bei 5-6% auf 2km nur im leichtesten Gang hoch und dann auch deutlich unter 80er-Kadenz ;)

Powermeter hab ich wie gesagt definitiv vor, aber ich frag aber weiterhin, ob und wie man höhere Herzfreqeuenzzonen forcieren kann und wie oft und wie lang man das dann mal in ein Training einbaut.
 
aber ich frag aber weiterhin, ob und wie man höhere Herzfreqeuenzzonen forcieren kann und wie oft und wie lang man das dann mal in ein Training einbaut.

Wenn ich es mal machen möchte, absichtlich doch Zone 4 oder gar 5 zu erreichen: Wie genau macht man das dann? Offenbar geht das ja nicht, indem man "nur" so schnell fährt, wie man auf längere Dauer es durchhalten würde. Sollte ich dafür zb bei ner 2 Stunden-Fahrt vielleicht alle 20 Minuten mal 30 Sekunden richtig reinhauen und trotz schmerzender Beine durchhalten? Oder ne ganze Minute? Oder macht man das am besten nicht alle 20 Minuten 1x, sondern eher zB nach einer Stunde Fahrt direkt 5-6x nacheinander mal mit je 2-3 Minuten Pause?

Wenn Du einfach Dich, Deinen Körper, und vielleicht mal einen Kardiologen kennen lernen möchtest (Zwinkersmiley), würde ich es mit 4-Minütern versuchen. Muss jetzt gar nicht gleich 4x4 (mit 2-3 Minuten Pause) sein, aber diese Länge eignet sich m.E. am besten, um seine HF ein wenig zu pushen. Ist ja nicht umsonst ein beliebtes VO2max-Intervall. Ohne Wattmesser.. ja, puh, kurz überlegen, "ging doch früher auch"... also einfach "zu schnell losfahren", dann langsam grau werden (über Kreuz gucken, Blutgeschmack, den Sinn des Ganzen hinterfragen.. ) und in den letzten 30 Sekunden noch einen Sprint versuchen.

Aber ich glaub, so ganz habe ich (..und andere?) Dein Problem noch nicht so ganz verstanden. Ist es Dir nicht möglich, Dich ordentlich anzustrengen? Also was genau an "einfach schneller fahren" klappt bei Dir nicht? Muss man erklären, was "Anstrengung" ist? Ich meine das jetzt nicht despektierlich, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass mancher Neuling gar nicht weiß, wie das ist, sich mal richtig auszukotzen, teils im wahrsten Sinne des Wortes. 🤔
 
Wenn Du einfach Dich, Deinen Körper, und vielleicht mal einen Kardiologen kennen lernen möchtest (Zwinkersmiley), würde ich es mit 4-Minütern versuchen. Muss jetzt gar nicht gleich 4x4 (mit 2-3 Minuten Pause) sein, aber diese Länge eignet sich m.E. am besten, um seine HF ein wenig zu pushen. Ist ja nicht umsonst ein beliebtes VO2max-Intervall. Ohne Wattmesser.. ja, puh, kurz überlegen, "ging doch früher auch"... also einfach "zu schnell losfahren", dann langsam grau werden (über Kreuz gucken, Blutgeschmack, den Sinn des Ganzen hinterfragen.. ) und in den letzten 30 Sekunden noch einen Sprint versuchen.
Ok, 4Min - das geht im Umkreis von 30km nur selten, zumindest bei ebener Strecke da Du hier spätestens alle 1000-1500m irgendeine Kreuzung, Kreisverkehr usw. hast. Ein paar mögliche Stellen kann ich per Strava rausfinden, da sieht man ja Segmente.

Aber ich glaub, so ganz habe ich (..und andere?) Dein Problem noch nicht so ganz verstanden. Ist es Dir nicht möglich, Dich ordentlich anzustrengen? Also was genau an "einfach schneller fahren" klappt bei Dir nicht? Muss man erklären, was "Anstrengung" ist? Ich meine das jetzt nicht despektierlich, ich könnte mir durchaus vorstellen, dass mancher Neuling gar nicht weiß, wie das ist, sich mal richtig auszukotzen, teils im wahrsten Sinne des Wortes. 🤔
Bei der schnellen Fahrt vorgestern hatte ich ein mögliches Teilstück entdeckt: 2,3km Landstraße, mit kleinen Wellen, aber wirklich klein, nur mal so 5-6m hoch.

Ich bin da 4:30min gefahren GEFÜHLT Vollgas. Da hatte ich im Schnitt 161 HF, maximal 164, und der Verlauf ist sehr gleichmäßig, also nicht anfangs 150, nach nem Viertel 155 usw. sondern die ersten 200m von 150 auf 160 und den ganzen Rest dann 160-164. Im Schnitt fuhr ich 33 km/h, max 46.

Das spricht ja sich dafür, dass ich recht gut für eine gewisse Zeit Leistung geben kann und eben NICHT nach 2-3 Min der Puls noch weiter steigt. Die Frage ist, ob ich es schaffe, noch ein wenig mehr zu geben und 3-4 Min zu halten bei Puls zB 170. Muss ich halt mal testen (oder auch nicht :D )
 
Was war denn Dein höchster Puls ever?
Bezogen auf die letzten 3-4 Jahre 185, in den letzten 24 Monaten 181. Mit 51 ist das glaub ich auch nicht ungewöhnlich. So seit April kann ich mich nicht erinnern, mal über 175 gewesen zu sein.

Ich merke aber diese Saison viel stärker als letzte Saison den positiven Effekt vom Fahren in dem Sinne, dass der Puls niedriger wird. Ich bin von Februar bis Ende Mai ca 1000km Rennrad "sportlich" gefahren. Dazu kommen noch viele kurze Fahrten, ich fahre oft zu meinen Eltern (4km) oder einkaufen usw., meistens mit meinem Gravelbike.

Zu meinen Eltern oder zurück per Gravelbike und Rucksack hatte ich noch im April bei nem 23er-Schnitt einen Puls im Schnitt von 150, manchmal 155. Denn 23 km/h bedeuten auf der Strecke wegen der vielen Kreuzungen, Abbiegungen usw. durchaus, dass man da wo es mal mehr als 100m am Stück frei ist, eher 30-40 km/h fährt. Jetzt war ich eben kurz bei meinen Eltern und ich bin mit nur Puls 135 trotzdem 24 km/h im Schnitt gefahren, bin die 30 km/h so locker gefahren wie "früher" eher 20-25 km/h und hab im letzten Drittel, weil es anfing zu regnen, noch was beschleunigt, um schnell zu Hause zu sein.

Vielleicht liegt die Sache mit dem "ich schaff keinen hohen Puls" auch mit daran, dass ich inzwischen einfach mehr leisten könnte, als ich denke. Wenn es die nächsten Tage mal endlich wieder was konstant besseres Wetter gibt, probier ich mal was aus :)
 
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