Habe ich es eigentlich schon einmal erwähnt? Nachdem ich früher hin und wieder bei der Arbeit
Differenzen mit dem Hausmeister gehabt habe, weht plötzlich ein ganz neuer Wind. Der alte Hausmeister ist gegangen und sein Nachfolger hat mein Herz im Sturm erobert.
Das fing damit an, dass er selbst mit dem Fahrrad kommt und dieses gerne im Gebäude unterstellt. Geht damit weiter, dass er mit einem großen Schriftzug "Für Radfahrer" auf seine in Eigeninitiative aufgehängten Aushänge bezüglich des
Aachener Radentscheids hingewiesen und Unterschriften gesammelt hat. Spätestens da wusste ich, dass wir beide auf derselben grünen Welle radeln. Und dann kommt es heute Nachmittag dazu, dass seine Arbeit ihn in mein Büro führt.
Zusammen mit Kollegin M. steht er im Raum. Kollegin M. steht vor meinem MTB, als sie zu dem Hausmeister sagt: "Notieren Sie sich am besten den Namen. Das ist das Büro des Herrn Leone." Mit einem Blick auf mein MTB fügt sie mit ihrer üblichen bissigen, aber liebenswürdigen Art an: "Das ist der mit dem schmutzigen Fahrrad." Sie schaut mich herausfordernd an.
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"Das ist nicht schmutzig!", erwidere ich. "Das ist..." Eine Pause entsteht. Ich suche nach einem treffenden Wort, das mir aber nicht einfallen will.
"Das ist nicht schmutzig!", höre ich, wie der Hausmeister meine Worte wiederholt und grinsend ergänzt:
"Das ist genutzt!"