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Neue Aero-Bremsen und Kurbel-Updates: SRAM erweitert RED, Force und Rival Portfolio

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Re: Neue Aero-Bremsen und Kurbel-Updates: SRAM erweitert RED, Force und Rival Portfolio
absence of evidence is not evidence of absence, und ich bin mit Innenbeinlänge 94.5 ja nicht Ende Fahnenstange? Es gibt also durchaus jede Menge Fahrer, die aus guten biomechanischen Gründen 180mm fahren wollen... wir sind nicht das Maß aller Dinge...
Nope, ich kann mit 97cm dienen und muss auch mit den mega kurzen 175ern klarkommen. Rechnerisch bräuchte ich was zwischen 190 und 200mm. Ich tröste mich damit, dass ich dem Trend zu kürzeren Kurbeln seit ca. 25 Jahren voraus bin.
 
:) - in der Tat sind aus biomechanischer Sicht viele Fahrer und v.a. -innen über Jahrzehnte mit zu langen Kurbeln unterwegs gewesen. Daß jetzt in einem Hype das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird, befremdet - hier wird eine berechtigte biomechanische Forderung von Hype und Werbung für "neue" Kurbeln überlagert... mit der besten Überschlagsformel für die Kurbellänge wäre meine Frau in der Tat bei 160-165 - hat aber 170er - während für mich sogar mehr als 180mm "optimal" wären. Ich komme mit 175-180mm gut klar, und werde das auch nicht ändern...
Sehe ich auch so. Gleichwohl sehe ich die Hüftmobilität als Grund Nr. 1 für die Nutzung kurzer Kurbeln und das eben erstmal gänzlich unabhängig von der jeweiligen Beinlänge. Erst wenn diese grundsätzliche biomechanische Limitierung geklärt bzw. gelöst ist, finde ich eine weitere Optimierung der Kurbellänge zwecks spezifischen Einsatzzweck oder Beinlänge sinnvoll.

Hin und wieder geht die Bedeutung der eigenen Hüftmobilität im Vergleich zur Beinlänge bei kurzen Kurbeln etwas unter - daher auch mein Hinweis hierzu, da ich selbst unglaublich stark von kurzen Kurbeln bei >1,9m profitiert habe.
 
naja, es ist doch trivial, daß es an den Rändern deutlich weniger Fahrer sind - nur: warum bietet SRAM dann 150er an?!? Auch das ist und bleibt ein Exot, und trotzdem wird es angeboten - so, wie es in den 80ern bei vielen Gruppensätzen 170-177.5 oder sogar 180mm gab, aber keine z.B. 160er... da mußte man dann auf T.A. oder Stronglight gehen... also, Deine Logik beißt sich in den Schwanz, oder? Auch die 150er werden nur in kleinsten Stückzahlen verkauft werden....

Die Produktmanager bei Sram werden sich schon Gedanken gemacht und sich nicht ohne Grund für eine Ausweitung des Angebots in diese Richtung entschieden haben.
Ich könnte mir vorstellen dass der asiatische Markt dabei eine wichtige Rolle gespielt hat.
 
Das regelt einfach der Markt: für längere Kurbeln gibt es vermutlich schlicht zu wenig Nachfrage. In den letzten Jahren sind erheblich mehr Frauen auf dem Rennrad unterwegs als früher. Die sind im Durchschnitt kleiner und können daher eher kürzere Kurbeln gebrauchen. Da ist sicher erheblich mehr zu holen als bei 195+cm Fahrern.
Naja, "der Markt" kann nur regeln, was den Marktkräften unterworfen ist. Wenn niemand mehr - jenseits von Spezialkonstruktionen - 180er anbietet, werden die natürlich nicht nachgefragt.
Umgekehrt wird ein Schuh' 'draus: die jetzigen 150er sind die früheren 180er - eine Nische. Aber: sie werden angeboten - die 180er nicht mehr...
Ich denke, wer 150er braucht, wird auch mit dem Q-Faktor von SRAM nicht glücklich werden, das nur am Rande... mein Sohn fährt 140er am 24er E-MTB, das hat aber auch ein sehr schmales Tretlager...
 
Das ist doch wieder alles kompletter Unsinn mit den maximalen 175 MM.
Dieselmaschinen mit hohem Drehmoment brauchen ne Dura Ace Kurbel
Die 9200 gibt es anscheinend auch nur noch in 177,5 MM

https://bike.shimano.com/de-DE/products/components/pdp.P-FC-R9200.html

Den Vorgänger auch in 180 MM.
ist so... ich habe eine Vorgängerkurbel, die ja von dem Rückruf betroffen ist - wobei meine Kurbeln für meine Laienaugen gut aussehen. Ich werde die wohl trotzdem begutachten lassen, und auf Austausch bestehen, und bekomme dann für die 180er eine modifizierte "aktuelle" 177.5 zurück. Dann habe ich halt nur noch am Ergo 180er; mir egal, selbst die 170er an den E-Commutern stören ja nicht...
 
Die Produktmanager bei Sram werden sich schon Gedanken gemacht und sich nicht ohne Grund für eine Ausweitung des Angebots in diese Richtung entschieden haben.
Ich könnte mir vorstellen dass der asiatische Markt dabei eine wichtige Rolle gespielt hat.
In der Tat, Asien, und immer mehr Frauen, die noch mit neuem Material beglückt werden können - der Männermarkt ist da eher abgesättigt. Ich denke dennoch, daß die 150er ein Exot wird, wie eben auch früher die 180er....
 
Schon leichte Ironie, dass die Amis die Kurzkurbeln bauen
und die Japse die Langkurbler unterstützen.

Hängt auch sicherlich mit der Bandbreite der Schaltungen zusammen.
Mein Rennrad Focus Team SL wurde mit einer Campa 53/39 und 11-25 Kassette verkauft.
Das kann beim Fahren aus dem Moseltal schon etwas Kraft kosten und ne 175er Kurbel ist klar von Vorteil.
 
145 Euro fürs 4 Fach Ladegerät, LOL.Gibt ein 8 Fach Ladegerät vom Dritthersteller mit USB-C, das kostet ein Drittel davon.
 
Ich finde es erstaunlich, dass die Kurbel nochmal 29g leichter werden soll. Das wären dann rund 281g und damit leichter als die Elilee X-Novanta mit Carbonwelle.
Dürfte dann so ziemlich die leichteste Kurbel am Markt sein.
Wie das geht, würde mich aber interessieren....
 
Kein Gejammer, eher mildes Lächeln der Verzweiflung. Warum? Weil ich zig MTBs, Gravel und auch RR mit Mineralöl fahre, es technisch überhaupt keinen Grund gibt, in Analogie zu ganz anders belasteten Kfz-Bremsen DOT zu verwenden, und ich ungern zwei unterschiedliche Systeme bemuttere... ist für mich ein klares no-go, ganz einfach!
Und ich fahr, bis auf das E-Bike, nur SRAM DOT Bremsen ohne Probleme - und nun?
 
Um nochmal auf die Bremsen zurückzukommen, wenn es eine echte Innovation hätte werden wollen, dann hätten sie die Dinger neu konstruieren müssen:
  • idealerweise Bleeding Port ohne Demontage des Hebels zugänglich wie bei den Dura-Ace-Hebeln
  • Integrierte Wireless Blips
  • auswechselbare Batterie (also vom User ohne "illegales" Basteln, quasi wie bei den STIs fürs RR)
  • etwas längere Bremshebel/ergonomisch angenehmer analog Dura-Ace 9180
Das wäre bis auf die Flüssigkeitsfrage eine wirkliche Verbesserung, aber so was ist da wohl zuviel verlangt. Naja, mir kanns egal sein, ich bin mittlerweile mit der DA glücklicher.
 
Warum eiern hier alle wegen der Bremsflüssigkeit rum? Als ehem. KFZ´ler verstehe ich den Hype vom Forum darüber nicht...
Habe hier Shimano und Sram und wüsste jetzt kein Pro oder Contra für die eine oder andere Suppe.

Erklärung zu DOT

Tipp: DOT ≠ Flüssiger Inhalt der Bremse
 
Kein Gejammer, eher mildes Lächeln der Verzweiflung. Warum? Weil ich zig MTBs, Gravel und auch RR mit Mineralöl fahre, es technisch überhaupt keinen Grund gibt, in Analogie zu ganz anders belasteten Kfz-Bremsen DOT zu verwenden, und ich ungern zwei unterschiedliche Systeme bemuttere... ist für mich ein klares no-go, ganz einfach!
Und ich fahre ohne Probleme DOT und Mineralöl Bremsen, dazu noch von 6 verschiedenen Herstellern und schaffe die alle zu bemuttern
 
Warum eiern hier alle wegen der Bremsflüssigkeit rum? Als ehem. KFZ´ler verstehe ich den Hype vom Forum darüber nicht...
Habe hier Shimano und Sram und wüsste jetzt kein Pro oder Contra für die eine oder andere Suppe.

Erklärung zu DOT

Tipp: DOT ≠ Flüssiger Inhalt der Bremse
danke, die meisten hier werden wohl wissen, daß DOT für "Department of Transporation" steht - und nu?

Der "Hype" ist schnell erklärt: die ersten hydraulischen (Felgen)bremsen von Magura hatten Mineralöl - so eine Bremse hält Jahrzehnte im Alltagsbetrieb ohne Bremsflüssigkeitswechsel, Entlüften etc. p.p.
Magura selbst wie auch Shimano haben sehr früh erkannt, daß bei den Ansprüchen, die hydraulisch an eine Bremse am Bike gestellt werden, Mineralöl eine gute Option ist. Die kleineren Anbieter wie Formular, Hope, Hayes, Trickstuff etc. nutzen teilweise Öl, teilweise glykoletherbasierte Bremsflüssigkeit. SRAM hat dann Avid übernommen, und damit auch die glykoletherbasierten Scheibenbremsen für das MTB. Beim MTB sind sie mittlerweile im Mainstream angekommen, und haben auch auf Mineralöl gewechselt. Ich bin ziemlich sicher, daß das mittelfristig dann auch im Roadbereich passieren wird - auch bei den MTB-Bremsen geschah das Knall auf Fall, und nachdem SRAM immer die "Vorzüge" von DOT-Bremsen gepriesen hat, stellte SRAM marketing nun fest, wie genial doch Mineralöl sei...
Es gibt technisch keinen guten Grund für Bremsflüssigkeiten ähnlich Kfz bei Rädern. Ist so.
 
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