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Garbaruk 13-fach Gen2.0 XPLR Kassette: Mehr Bandbreite für XPLR-Antriebe

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Re: Garbaruk 13-fach Gen2.0 XPLR Kassette: Mehr Bandbreite für XPLR-Antriebe
Hier im Forum habe ich eigentlich immer nur über den Verschleiß vom dritten, vierten oder fünften Ritzel gelesen, was ich auch so bestätigen kann. Beim 52er habe ich da keine so große Sorge.
Ich vermute, beim 52er ist eher der Schräglauf der Kette das Problem, das an den Zähnen besonders nagt. Schließlich ist beim Gravelrad die Kettenstrebe auch kürzer als beim MTB (die auch 52er Ritzel fahren), was den Schräglauf erhöht bzw. gegenüber der SRAM Kassette mit 46Z aufgrund des größeren Umfangs auch den Schräglauf erhöht.
 
Prima, dass es eine größere Spreizung gibt, aber schade, dass Garbaruk eine eher lineare Abstufung gewählt hat und nicht so eine schöne progressive, wie SRAM. Der 17% Sprung vom 10. aufs 11. Ritzel ist schon heftig. Bei den unteren, kleinen Ritzeln lieber mehr/länger (wie SRAM) bei 10%-15% Sprüngen bleiben und dafür bei den großen Ritzeln mehr auf 15-20% Sprünge gehen.
 
Du bräuchtest auf jeden Fall unterschiedliche Längen und könntest das theoretisch mit einem Verlängerungsstück und zwei Kettenschlössern lösen, aber ich würde auch zwei unterschiedlich lange Ketten vorhalten, hält ja dann auch doppelt so lange.
Bist du dir sicher? Zum einen gibt SRAM Kettenlänge in Abhängigkeit von der Kettenstrebe strikt vor, zum anderen ist die Frage ob das Schaltwerk mit der SRAM-Kassette eher auf dem kleinsten oder auf dem größten Ritzel am Limit ist.
Wenn ich mir Produktfotos von Gravelbikes mit SRAM XPLR anschaue, bei denen typischerweise die Kette immer im kleinsten Ritzel für das Foto liegt, so ist das Schaltwerk nach hinten hin (zum kleinsten Ritzel) am vollen Anschlag. Sprich, eine längere Kette geht auf gar keinen Fall. Also muss eigentlich die Kettenlänge gleich bleiben und Garbaruk nutzt einfach die Flexibilität des Schaltwerks nach vorne hin für das größte Ritzel aus, wo offensichtlich noch Luft ist.
 
Ja SRAM gibt nur eine Länge vor weil sie ja nur eine Kassette im Angebot haben.

Ja die Progressive SRAM Abstufung find ich auch mega.
 
Interessant, dann haben sie sich beim Launch wohl erst verschrieben.
Dann steht 1x13 am Mtb ja nix im Wege.
Leicht gesagt.

Die Kupplung des XPLR 13 Fach Schaltwerks ist schwächer, dafür schaltet das Schaltwerk schneller.
Ich finde das Transmission Schaltwerk könnte stellenweise im Gelände sogar noch ein Ticken straffer sein.
Ein 13tes Ritzel am MTB vermisse ich nicht wirklich, macht aber am 1by Gravel/RR durchaus Sinn.
 
Hier im Forum habe ich eigentlich immer nur über den Verschleiß vom dritten, vierten oder fünften Ritzel gelesen, was ich auch so bestätigen kann. Beim 52er habe ich da keine so große Sorge.
Und leider bietet einzig Shimano für dieses Problem mit einzeln zu tauschenden und auch erwerbaren Ritzeln eine Lösung.
Zumindest bei den genieteten Kassetten auf GX- bzw. Rival-Niveau wären einzeln gesteckte Ritzel nicht einmal schwerer, aber Sram will lieber komplette Kassetten für erheblich mehr Geld verkaufen. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist ja ohnehin dürftig und wird seitens der Presse meiner Meinung viel zu wenig kritisiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du bräuchtest auf jeden Fall unterschiedliche Längen und könntest das theoretisch mit einem Verlängerungsstück und zwei Kettenschlössern lösen, aber ich würde auch zwei unterschiedlich lange Ketten vorhalten, hält ja dann auch doppelt so lange.
Wenn es am größten Ritzel liegt, also die Kette dadurch 6 Links länger werden müsste (Sprung von 46 auf 52T):
Wäre dann nicht vielleicht ein wechseln des Kettenblatts möglich statt der Kette?

Also man fährt mit der gleichen Kette ein 48er Kettenblatt und 10-46 Kassette und sobald es in die Berge geht mit Gepäck und co wechselt das Kettenblatt auf 42T und eben die 10-52 Kassette?

(ich sage nicht, dass das für die meisten sinnvoll wäre, aber für wenige sicherlich)
 
Bist du dir sicher? Zum einen gibt SRAM Kettenlänge in Abhängigkeit von der Kettenstrebe strikt vor, zum anderen ist die Frage ob das Schaltwerk mit der SRAM-Kassette eher auf dem kleinsten oder auf dem größten Ritzel am Limit ist.
Wenn ich mir Produktfotos von Gravelbikes mit SRAM XPLR anschaue, bei denen typischerweise die Kette immer im kleinsten Ritzel für das Foto liegt, so ist das Schaltwerk nach hinten hin (zum kleinsten Ritzel) am vollen Anschlag. Sprich, eine längere Kette geht auf gar keinen Fall. Also muss eigentlich die Kettenlänge gleich bleiben und Garbaruk nutzt einfach die Flexibilität des Schaltwerks nach vorne hin für das größte Ritzel aus, wo offensichtlich noch Luft ist.
Da stimme ich zu. In dem Fall sollte man die Kette nicht länger machen müssen, solange das Kettenblatt sich nicht ändert.
 
Fahre schon lange zufrieden Gabaruk, war aber für Transmission nicht tauglich. somit jetzt auch schon 1000km die neue Gen2 10/52 12fach anstelle der SRAM Eagle Transmission XX mit Spacer auf zweiten Newmen Winter LR Satz HD Freilauf und der für Transmission tauglichen KMC Flattop Kette (zusammen keine 300 €) Schaltperformance gleichauf mit SRAM, gefühlt sogar besser, bei fast gleichem Gewicht individuell möglicher Optik, nur halber Preis. Gerade auch das CarlZ C36 HR mit DTSWISS 240 XD SP/CL auf Gabaruk Gen2 umgerüstet, eine Empfehlung. Denke die 13fach wird sich auch gut beweisen, somit einziger echte Alternative zu sehr teuren original SRAM Parts.
 

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Hier im Forum habe ich eigentlich immer nur über den Verschleiß vom dritten, vierten oder fünften Ritzel gelesen, was ich auch so bestätigen kann. Beim 52er habe ich da keine so große Sorge.
IN DER TAT! Ernsthaft, ich verstehe das nicht - alle anderen Ritzel sind ein Paket, was ich wegwerfen muß, wenn die drei/vier häufig gefahrenen Ritzel hin sind. Meine Frage wäre eher, ob ich einen Ersatz auch ohne das Aluritzel bekomme? Das wird vermutlich als Letztes die Segel streichen...
 
IN DER TAT! Ernsthaft, ich verstehe das nicht - alle anderen Ritzel sind ein Paket, was ich wegwerfen muß, wenn die drei/vier häufig gefahrenen Ritzel hin sind. Meine Frage wäre eher, ob ich einen Ersatz auch ohne das Aluritzel bekomme? Das wird vermutlich als Letztes die Segel streichen...

Die Kassette wird den Fokus auf maximalen Leichtbau und den XD-Standard haben. Die Stahlritzel sind aus einem Stück gefräst. Sobald man da anfängt zu nieten oder mit einem anderen Freilaufstandard einzelne Ritzel aufschiebt, wird es etwas schwerer. Aus Kompatibilitätsgründen zu den Full-Mount-Schaltwerken, wird hier sicherlich die Wahl sofort auf XD gefallen sein (ob das mit Microspline auch gegangen wäre – keine Ahnung :idee:).

Gerade auch das CarlZ C36 HR mit DTSWISS 240 XD SP/CL auf Gabaruk Gen2 umgerüstet, eine Empfehlung.

Der Service von Carl-Z/Slowbuild ist aber alles andere als empfehlenswert 💩 (siehe Nachbarforum).
 
Interessant, dann haben sie sich beim Launch wohl erst verschrieben.
Dann steht 1x13 am Mtb ja nix im Wege.
Ohne einen längeren Schaltläfig zu montieren würde ich bei sowas vorsichtig sein, zumindest sollte einmal hinten komplett im ersten Gang einfedern. Normales Fully kann je nach Federweg und Hinterbau funktionieren (abgestützter Eingelenker mit viel Federweg wie beim Orbea Rallon eher weniger, Sixfinity am Yeti eMTB eher schon), High Pivot ohne Umlenkrolle (Forbidden Druid, Norco Optic, Kavenz VHP) unten ziemlich sicher nicht, wird teilweise jetzt schon knapp

Kettenlängung zwischen Kettenblatt und Schaltkäfig sollte man nicht unterschätzen, das muss alles der Käfig aufnehmen können. Theoretisch fehlen 6 Zähne an Kapazität am Schaltkäfig, entsprechend musss sich der weiter drehen am größten Ritzel als bisher. Das, was sich der weiter bereits im Stand drehen muss, fehlt eben beim Einfedern. Garbaruk sagt zwar, dass man mehr Glieder verbauen soll, kann man aber auch nur bis zu einem gewissen Grad machen, sonst steht man im dreizehnten Gang mit der Schaltrolle am Ritzel an

Jetzt müsste man noch wissen, ob Transmissionschaltkäfige ans XPLR Schaltwerk passen. Wenn ja wäre das natürlich super und 13x MTB stünde wirklich nichts im Weg, die Kupplung würde gleich gegen die stärkere Tranmission Kupplung mit getauscht werden. Auf den ersten Blick würde ich behaupten, dass man den längeren Käfig montieren kann, muss also nur noch funktionieren
 
Ohne einen längeren Schaltläfig zu montieren würde ich bei sowas vorsichtig sein, zumindest sollte einmal hinten komplett im ersten Gang einfedern. Normales Fully kann je nach Federweg und Hinterbau funktionieren (abgestützter Eingelenker mit viel Federweg wie beim Orbea Rallon eher weniger, Sixfinity am Yeti eMTB eher schon), High Pivot ohne Umlenkrolle (Forbidden Druid, Norco Optic, Kavenz VHP) unten ziemlich sicher nicht, wird teilweise jetzt schon knapp

Kettenlängung zwischen Kettenblatt und Schaltkäfig sollte man nicht unterschätzen, das muss alles der Käfig aufnehmen können. Theoretisch fehlen 6 Zähne an Kapazität am Schaltkäfig, entsprechend musss sich der weiter drehen am größten Ritzel als bisher. Das, was sich der weiter bereits im Stand drehen muss, fehlt eben beim Einfedern. Garbaruk sagt zwar, dass man mehr Glieder verbauen soll, kann man aber auch nur bis zu einem gewissen Grad machen, sonst steht man im dreizehnten Gang mit der Schaltrolle am Ritzel an

Jetzt müsste man noch wissen, ob Transmissionschaltkäfige ans XPLR Schaltwerk passen. Wenn ja wäre das natürlich super und 13x MTB stünde wirklich nichts im Weg, die Kupplung würde gleich gegen die stärkere Tranmission Kupplung mit getauscht werden. Auf den ersten Blick würde ich behaupten, dass man den längeren Käfig montieren kann, muss also nur noch funktionieren

Ist richtig. Ich hatte allerdings auch eher XC Räder im Kopf und da sollte das eigentlich funktionieren.

Transmission Käfig an XPLR E1 könnte ich mal probieren. Ist beides vorhanden.
 
Also man fährt mit der gleichen Kette ein 48er Kettenblatt und 10-46 Kassette und sobald es in die Berge geht mit Gepäck und co wechselt das Kettenblatt auf 42T und eben die 10-52 Kassette?
Kommt ganz drauf an.
Ich habe bei vielen giftigen Höhenmetern an meinem Bike die Kassette von 13 Fach auf 12 Fach 1by 44T gewechselt.

Also das Kettenblatt belassen.

Wenn bei gleichen Höhenmetern jetzt noch Gepäck hinzu kommen würde, würde ich wahrscheinlich das KB auf 40-42 tauschen.

Wenn´s dann aber schon mehr Richtung BikePacking geht, würde ich keine Akku-Schaltung fahren und mehr auf Zuverlässigkeit setzen.
 
Die Kassette wird den Fokus auf maximalen Leichtbau und den XD-Standard haben. Die Stahlritzel sind aus einem Stück gefräst. Sobald man da anfängt zu nieten oder mit einem anderen Freilaufstandard einzelne Ritzel aufschiebt, wird es etwas schwerer. Aus Kompatibilitätsgründen zu den Full-Mount-Schaltwerken, wird hier sicherlich die Wahl sofort auf XD gefallen sein (ob das mit Microspline auch gegangen wäre – keine Ahnung :idee:).



Der Service von Carl-Z/Slowbuild ist aber alles andere als empfehlenswert 💩 (siehe Nachbarforum).
Hallo,
ich fahre selbst an zwei bikes mit der Classified-Nabe solche "am Stück" gefräßten Kränze; mir ist das Konzept durchaus geläufig. Meine Frage ist ja eher, ob ich auch die Ersatzkassette OHNE Alurettungsring bekommen kann, weil je nach Fahrweise der durchaus länger hält als die am stärksten belasteten Stahlritzel des Monoblocks....
 
... Gerade auch das CarlZ C36 HR mit DTSWISS 240 XD SP/CL auf Gabaruk Gen2 umgerüstet, eine Empfehlung. Denke die 13fach wird sich auch gut beweisen, somit einziger echte Alternative zu sehr teuren original SRAM Parts.
Ist das Werbung oder was hat der Laufradhersteller und eine spezifische Felge mit der Kassette zu tun? Wenn dann nur die Nabe, wo die Kassette angeschraubt wird.
 
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