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Rennräder mit Felgenbremse - und alles was damit zu tun hat

Lenker vom China-Imbiss........ Naja...... Meinen heute vom Cube demontiert. Werde den mal in der Rundablage entsorgen
 

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Sicher keine schlechte Idee. Ansonsten könnte dies hier passieren:

Es ist das Ratt von ihrem Mann, könnte sein, dass sie selbst ,europäisch' unterwegs ist. Die letzte Zeit fährt sie nur Rolle und sie hat auch etwas Schiss wg. dem Autoverkehr, es passiert hier ziemlich viel auf den Straßen. Mit einem schwerkranken Mann zuhause und 4 kleinen Kindern willst Du da auch keinen Übermut entwickeln ... werde sie mal in unsere Samstagsgruppe einladen, quasi Kaffeefahrt wird kleiner Bergetappe 😁

Lenker vom China-Imbiss........ Naja...... Meinen heute vom Cube demontiert. Werde den mal in der Rundablage entsorgen

Mein letzter Deda Aerolenker hatte auch ein sehr tiefes Druckrelief vom Vorbau, ging direkt in die Tonne. Ich fahre mittlerweile diverse LRS und Felgen sowie Kurbeln aus CN. Carbonverarbeitung überall sehr gut bzgl. Maßhaltigkeit und Verarbeitung, ich habe natürlich kein Röntgengerät, auch meine Erfahrungen en route sind bisher sehr gut. Einzig einen Satz SPD-SL Pedale mit Ti-Achse hatte ich letztens retour geschickt, wollte die einfach mal testen. Die Gewinde sahen seltsam rundlich aus und am linken Pedal waren Achse und Gewinde nicht sauber in einer Flucht. Die Dinger waren Murks.
 
Würdet ihr MTB fahren, käme da beispielsweise bei Vorbauten die kleine Manufaktur "Intend" in Frage.
Boutique?
Sicher.
Aber von solchen Unternehmungen brauchen wir mehr.
https://www.intend-bc.com/?v=5f02f0889301
Lenker? Syntace?
Alu. Und schon fluppt das!
MTB scheint so viel simpler zu sein als RR. Oder irre ich mich da?
Sind die hohen Geschwindigkeiten der Unterschied bei der sorgsamsten Komponentenwahl?
Was wiegt ein leichter RR Vorbau aus CF?
Mein 35mm Grace FR Alu- Freeride- Vorbau wiegt 82 Gramm?
 
Würdet ihr MTB fahren, käme da beispielsweise bei Vorbauten die kleine Manufaktur "Intend" in Frage.
Boutique?
Sicher.
Aber von solchen Unternehmungen brauchen wir mehr.
https://www.intend-bc.com/?v=5f02f0889301
Lenker? Syntace?
Alu. Und schon fluppt das!
MTB scheint so viel simpler zu sein als RR. Oder irre ich mich da?
Sind die hohen Geschwindigkeiten der Unterschied bei der sorgsamsten Komponentenwahl?
Was wiegt ein leichter RR Vorbau aus CF?
Mein 35mm Grace FR Alu- Freeride- Vorbau wiegt 82 Gramm?
RR Carbon Vorbau Darimo ca 65-75g.

Indent hat schon was. Da aber eher fürs MTB bei Bremsen und Gabel.
Vorbauten nehm ich meist Newmen oder Syntace. Lenker hab ich hauptsäclich von den beiden, dazu noch ein paar andere von Cannondale, Specialized und Scott

Am Felgenbrems-RR ist ein Syntace Vorbau und ein Schmolke-Lenker
 
RR Carbon Vorbau Darimo ca 65-75g.
Respekt. Aber bei dem allgemeinen Wohlsein bevorzuge ich eher Alu. Ist irgendwie eher mein Ding.
Indent hat schon was. Da aber eher fürs MTB bei Bremsen und Gabel.
Ja klar. Aber nur ein Beispiel, wie es made in Germany funktionieren kann.
Vorbauten nehm ich meist Newmen oder Syntace. Lenker hab ich hauptsäclich von den beiden, dazu noch ein paar andere von Cannondale, Specialized und Scott
Newmen ist ein guter Kauf. Bis auf den Herstellungsort.
Ansonsten liefern die aktuell sehr gut ab..
Am Felgenbrems-RR ist ein Syntace Vorbau und ein Schmolke-Lenker
Syntace kämpft gewaltig um das/ein Überleben.
 
Respekt. Aber bei dem allgemeinen Wohlsein bevorzuge ich eher Alu. Ist irgendwie eher mein Ding.
Das ist eine gefühlte Sicherheit, viel mehr nicht.

Aluteile gibt es soviele, weil der Werkstoff billig ist, leicht ist und sich gut Formen lässt. Leider ist er sehr amorph, hat geringe Duktilität und bietet nur einen sehr schmalen Grat zwischen plastischer Verformung und komplettem Versagen. Damit Alu überhaupt etwas kann, benötigt es Legierungselemente. Stahl hat hier wesentlich bessere Eigenschaften, ist eben schwerer und als einfacher C-Stahl nicht korrosionsbeständig. Alu benötigt weiterhin sehr hohe Schmelztemperaturen, die Umweltbilanz ist eine Katastrophe, daher gibt es auch kaum noch Produktionen in EU.

Problem bei Alu ist i.d.R. das unmittelbare Versagen ohne Ankündigung. So ist es auch mir wieder passiert vor einigen Wochen, als die ISP Klemme ohne Voranmeldung unter mir weggebrochen ist. Zum Glück war das auf einer sehr steilen Bergaufpassage, nur wegen der langsamen Geschwindigkeit konnte ich den Sturz knapp vermeiden.

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Carbonteile bestehen aus einem Faserverbund in alle möglichen Richtungen. Sollte da mal etwas ,aufbrechen' übernehmen erstmal benachbarte Stränge die Kraftübertragung. Carbonteile können bei Überlastung natürlich brechen, aber so ein Teil schnappt nicht entzwei, ein Bruch kündigt sich zunächst durch eine Form des Nachgebens an. Wenn es um ein Sicherheitsgefühl geht, traue ich Carbon viel mehr zu als Alu. Schlecht konstruiert oder nachlässig verarbeitet bekommt man beides schnell kaputt, aber das ist ja nicht der generelle Ausgangspunkt.

Der Alukram kommt zu 99% ohnehin aus Fernostproduktion, da braucht man sich auch bei klangvollen Namen nicht viel vormachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist eine gefühlte Sicherheit, viel mehr nicht.

Aluteile gibt es soviele, weil der Werkstoff billig ist, leicht ist und sich gut Formen lässt. Leider ist er sehr amorph, hat geringe Duktilität und bietet nur einen sehr schmalen Grat zwischen plastischer Verformung und komplettem Versagen. Damit Alu überhaupt etwas kann, benötigt es Legierungselemente. Stahl hat hier wesentlich bessere Eigenschaften, ist eben schwerer und als einfacher C-Stahl nicht korrosionsbeständig. Alu benötigt weiterhin sehr hohe Schmelztemperaturen, die Umweltbilanz ist eine Katastrophe, daher gibt es auch kaum noch Produktionen in EU.

Problem bei Alu ist i.d.R. das unmittelbare Versagen ohne Ankündigung. So ist es auch mir wieder passiert vor einigen Wochen, als die ISP Klemme ohne Voranmeldung unter mir weggebrochen ist. Zum Glück war das auf einer sehr steilen Bergaufpassage, nur wegen der langsamen Geschwindigkeit konnte ich den Sturz knapp vermeiden.

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Carbonteile bestehen aus einem Faserverbund in alle möglichen Richtungen. Sollte da mal etwas ,aufbrechen' übernehmen erstmal benachbarte Stränge die Kraftübertragung. Carbonteile können bei Überlastung natürlich brechen, aber so ein Teil schnappt nicht entzwei, ein Bruch kündigt sich zunächst durch eine Form des Nachgebens an. Wenn es um ein Sicherheitsgefühl geht, traue ich Carbon viel mehr zu als Alu. Schlecht konstruiert oder nachlässig verarbeitet bekommt man beides schnell kaputt, aber das ist ja nicht der generelle Ausgangspunkt.

Der Alukram kommt zu 99% ohnehin aus Fernostproduktion, da braucht man sich auch bei klangvollen Namen nicht viel vormachen.
Das sieht mir aber eher nach Fehlkonstruktion aus 🤔
Und auch Carbonteile schnappen einfach entzwei. Hab ich schon erlebt 🤷‍♀️
 
Das ist eine gefühlte Sicherheit, viel mehr nicht.

Aluteile gibt es soviele, weil der Werkstoff billig ist, leicht ist und sich gut Formen lässt. Leider ist er sehr amorph, hat geringe Duktilität und bietet nur einen sehr schmalen Grat zwischen plastischer Verformung und komplettem Versagen. Damit Alu überhaupt etwas kann, benötigt es Legierungselemente. Stahl hat hier wesentlich bessere Eigenschaften, ist eben schwerer und als einfacher C-Stahl nicht korrosionsbeständig. Alu benötigt weiterhin sehr hohe Schmelztemperaturen, die Umweltbilanz ist eine Katastrophe, daher gibt es auch kaum noch Produktionen in EU.

Problem bei Alu ist i.d.R. das unmittelbare Versagen ohne Ankündigung. So ist es auch mir wieder passiert vor einigen Wochen, als die ISP Klemme ohne Voranmeldung unter mir weggebrochen ist. Zum Glück war das auf einer sehr steilen Bergaufpassage, nur wegen der langsamen Geschwindigkeit konnte ich den Sturz knapp vermeiden.
Carbonteile bestehen aus einem Faserverbund in alle möglichen Richtungen. Sollte da mal etwas ,aufbrechen' übernehmen erstmal benachbarte Stränge die Kraftübertragung. Carbonteile können bei Überlastung natürlich brechen, aber so ein Teil schnappt nicht entzwei, ein Bruch kündigt sich zunächst durch eine Form des Nachgebens an. Wenn es um ein Sicherheitsgefühl geht, traue ich Carbon viel mehr zu als Alu. Schlecht konstruiert oder nachlässig verarbeitet bekommt man beides schnell kaputt, aber das ist ja nicht der generelle Ausgangspunkt.

Der Alukram kommt zu 99% ohnehin aus Fernostproduktion, da braucht man sich auch bei klangvollen Namen nicht viel vormachen.
Als Werkstofftechniker / Metallurge stellen sich mir die Nackenhaare auf angesichts dieser Auslassungen angesammelten Halbwissens.
 
Kannst du evtl. korrigieren, wo das nicht richtig ist?
Ich hätte den Text von Sigi Sommer auch so unterschrieben...bin aber eben Laie.
ok:

Die gängigen Aluminiumbasislegierungen werden allesamt im kristallinen Zustand eingesetzt. Diese Aluminiumlegierungen amorph zu erstarren, d.h. als metallisches Glas, ist extrem schwierig, technologisch irrelevant.

Reinaluminium ist sehr duktil, es lassen sich daraus hauchdünne Folien walzen. Aluminiumlegierungen zeigen je nach Zusammensetzung, Reinheit, Ur- und Umformverfahren und Wärmebehandlung etc. eine große Bandbreite an Festigkeit und Duktilität. Spröde (wie i.a. Glas oder Keramik, auch hier gibt es Ausnahmen) kommt eine Aluminiumlegierung nie daher, die Bruchzähigkeit kann allerdings gering werden. Das verwendete Formgebungsverfahren möchte genau auf die Aluminiumlegierung abgestimmt sein.

Die Reinaluminiumdarstellung über die Schmelzflusselektrolyse von Bauxit und Kryolith geschieht bei hohen Temperaturen und benötigt „viel Strom“, darum in Europa meines Wissens nur noch in Norwegen. "Alulegierungen" werden selbst in Deutschland nach wie vor produziert.

Andererseits lassen sich Aluminiumlegierungen sehr gut recyclen. Die dafür notwendigen Temperaturen sind moderat und es wird kein Strom mehr für eine Elektrolyse benötigt, da die Metalldarstellung bereits erfolgte. (Ein Riesenproblem bei CFK bzw. Carbon. Und man mache sich eine Vorstellung, wieviel Energie allein zur Herstellung der Faser verwendet wird. Die Umweltbilanz von CFK ist nicht gut).

Stahl bezeichnet eine Legierungsklasse auf Basis von Eisen mit einem Kohlenstoffanteil von bis zu ca. 2 Gew.%. I.d.R. enthalten Stähle noch weitere Legierungselemente. Ansonsten gilt Ähnliches für Stähle wie für Aluminiumlegierungen. Und mit Titanlegierungen verhält es sich ebenso.


Pauschalurteile über diese Werkstoffklassen würde ich mir nicht erlauben. Diese Werkstoffe haben alle ihre Daseinsberechtigung nachgewiesen. Ganz entscheidend ist das Wechselspiel zwischen Anforderungsprofil, Werkstoffauswahl, Werkstoffgerechter Konstruktion und Prozessführung.
 
ok:

Die gängigen Aluminiumbasislegierungen werden allesamt im kristallinen Zustand eingesetzt. Diese Aluminiumlegierungen amorph zu erstarren, d.h. als metallisches Glas, ist extrem schwierig, technologisch irrelevant.

Reinaluminium ist sehr duktil, es lassen sich daraus hauchdünne Folien walzen. Aluminiumlegierungen zeigen je nach Zusammensetzung, Reinheit, Ur- und Umformverfahren und Wärmebehandlung etc. eine große Bandbreite an Festigkeit und Duktilität. Spröde (wie i.a. Glas oder Keramik, auch hier gibt es Ausnahmen) kommt eine Aluminiumlegierung nie daher, die Bruchzähigkeit kann allerdings gering werden. Das verwendete Formgebungsverfahren möchte genau auf die Aluminiumlegierung abgestimmt sein.

Die Reinaluminiumdarstellung über die Schmelzflusselektrolyse von Bauxit und Kryolith geschieht bei hohen Temperaturen und benötigt „viel Strom“, darum in Europa meines Wissens nur noch in Norwegen. "Alulegierungen" werden selbst in Deutschland nach wie vor produziert.

Andererseits lassen sich Aluminiumlegierungen sehr gut recyclen. Die dafür notwendigen Temperaturen sind moderat und es wird kein Strom mehr für eine Elektrolyse benötigt, da die Metalldarstellung bereits erfolgte. (Ein Riesenproblem bei CFK bzw. Carbon. Und man mache sich eine Vorstellung, wieviel Energie allein zur Herstellung der Faser verwendet wird. Die Umweltbilanz von CFK ist nicht gut).

Stahl bezeichnet eine Legierungsklasse auf Basis von Eisen mit einem Kohlenstoffanteil von bis zu ca. 2 Gew.%. I.d.R. enthalten Stähle noch weitere Legierungselemente. Ansonsten gilt Ähnliches für Stähle wie für Aluminiumlegierungen. Und mit Titanlegierungen verhält es sich ebenso.


Pauschalurteile über diese Werkstoffklassen würde ich mir nicht erlauben. Diese Werkstoffe haben alle ihre Daseinsberechtigung nachgewiesen. Ganz entscheidend ist das Wechselspiel zwischen Anforderungsprofil, Werkstoffauswahl, Werkstoffgerechter Konstruktion und Prozessführung.

Danke schön. Meine Auslassungen zum Thema Alu waren jetzt nicht mein allerbester Beitrag hier, zumal ich mich hinsichtlich Duktilität und Verformbarkeit noch selbst im gleichen Satz widersprochen habe. Als Warnung an die Nachwelt lasse ich meinen Beitrag aber unverändert stehen 😁

Eine zeitlang hatte ich versucht, Ersatz für die gebrochene ISP-Klemme aufzutreiben, aber nachfolgende Klemmungen von TCR-Modellen, die ich in Shops finden konnte, wiesen andere Schlankheitsgrade des tropfenförmigen Sitzrohres auf. Die identische Klemme käme für mich nicht in Frage, ich würde mich auf dieser Konstruktion, die in meinen Augen grenzwertig dimensioniert ist, nicht mehr wohlfühlen. Damit wird der Rahmen vermutlich als Wanddekor in meiner Garten-Werkstatt-Laube enden 😇
 
Danke schön. Meine Auslassungen zum Thema Alu waren jetzt nicht mein allerbester Beitrag hier, zumal ich mich hinsichtlich Duktilität und Verformbarkeit noch selbst im gleichen Satz widersprochen habe. Als Warnung an die Nachwelt lasse ich meinen Beitrag aber unverändert stehen 😁

Eine zeitlang hatte ich versucht, Ersatz für die gebrochene ISP-Klemme aufzutreiben, aber nachfolgende Klemmungen von TCR-Modellen, die ich in Shops finden konnte, wiesen andere Schlankheitsgrade des tropfenförmigen Sitzrohres auf. Die identische Klemme käme für mich nicht in Frage, ich würde mich auf dieser Konstruktion, die in meinen Augen grenzwertig dimensioniert ist, nicht mehr wohlfühlen. Damit wird der Rahmen vermutlich als Wanddekor in meiner Garten-Werkstatt-Laube enden 😇
Aus den beiden, ansich guten Bildern der gebrochenen Sattelklemmnung kann ich leider keine Schadensanalyse anstellen, dazu habe ich zu wenig Erfahrung mit Aluminiumlegierungen (ich hab's mehr mit rocket science :cool:).

Das Schadensbild ist "komisch". Erkennt man einen initialen Riss, der dann gewachsen ist, bis am Ende ein Gewaltbruch erfolgte? Ich sehe dem Teil nicht einmal an, ob es gegossen, geschmiedet (was ich nicht glaube) und / oder spanend gefromt wurde. Das Bauteil hat nicht überall schöne Radien, um Spannungsüberhöhungen vorzubeugen. Auffallend ist, dass Bruch am Übergang vom Bogen zur Vertikalen der Aussparung erfolgte. Was ist diese weiße Paste an der Sattelstütze Innen und an der Sattelklemmnung?

Im übrigen hab ich eine solche Sattelklemmung hier rumliegen. War / ist an einem Ridley Dean verbaut. Das Design hat mir nie gefallen. Habe mich gefragt, welch Ingenieur hat dieses Teil verbrochen. Ich würde es verstehen, dass Der- oder Diejenige wohl wenig Motivation hatte, die Vorgabe einer festen Sattelstütze umzusetzen.
 
Wenig Motivation eher nicht. Es liegt an den Kosten.
Kenne einige Maschinenbauler. Frisch vom Studium und hoch motiviert. Bekommen ständig zu hören: das kostet zuviel.
Die Klemme ist einfach zu filigran und eckig. Paar Millimeter mehr (und natürlich auch gut investiertes Mehrgewicht) hätten nicht geschadet. Nur dann hält es zu lange und die geplante Obsoleszens funktioniert nicht mehr.
Entweder man findet einen Zerspaner mit Herz für Radfahrer, oder einen, der das Teil aus Gewebe laminiert.
Erschreckend manchmal, was für Zeitbomben auf die Kundschaft losgelassen wird.
 
Also meine Giant ISP Klemme ist deutlich massiver konstruiert. Leichtbau ist das Dingens auch nicht. Ist seit ziemlich genau 10 Jahren ohne Auffälligkeiten im Einsatz.
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Ein besseres Bild hab ich grad nicht und in Radkeller geh ich jetzt auch nicht weil ich den Hund kraulen muss🤣
 
:crash:Also meine Giant ISP Klemme ist deutlich massiver konstruiert. Leichtbau ist das Dingens auch nicht. Ist seit ziemlich genau 10 Jahren ohne Auffälligkeiten im Einsatz. Anhang anzeigen 1714009

Anhang anzeigen 1714010
Ein besseres Bild hab ich grad nicht und in Radkeller geh ich jetzt auch nicht weil ich den Hund kraulen muss🤣
Auf alle Fälle eine sportliche Überhöhung und schöne Gunshas :D, wenn man die Sattelstütze einmal kürzt ist sie kürzer.
 

Rückruf Cube Agree C:62 Modelle 2025/26: Risiko von Rissbildung an der Gabel​

Anscheinend versucht man die sackschweren Disk Bikes leichter zu machen und hat damit ernsthafte Probleme.
An der Felge sind die Bremskräfte durch den längeren Hebel extrem niedrig. Gegeben durch das Verhältnis der Durchmesser der Bremsscheibe zur Felge. Und bei der Disk wird nur eine Seite des Rahmens und der Gabel durch die Bremse belasted. Daher auch die Steckachsen um die Kräfte abzuleiten.

Wäre eine hydraulische Felgenbremse mit Ansteuerung durch den STI nicht sinnvoll?
Geht Shimano STI mit Magura? Fährt jemand so was?


(Fahre im Sommer ein Disk CX weil auf den Rad/Bauernwegen in der Pfalz Gott und die Welt unterwegs ist.
Bremse ist natürlich um einiges besser als BR-CX50, BR-CX70
Cube Cross Race mit DI2 105 wiegt mit Pedale 8,8 Kilo)
 
Wäre eine hydraulische Felgenbremse mit Ansteuerung durch den STI nicht sinnvoll?

Für mich die Nachteile beider Systeme vereint — daher halte ich das für absolut nicht sinnvoll. (Ähnlich wie Scheibe + Zug)

„Damals“ war eine Magura HS … natürlich erstmal toll. Aber auch nicht so viel toller als eine gut eingestellte V-Brake. Absolut kein Vergleich zu einer Scheibe. Bin das alles am MTB diverse Berge runter „gefallen“. Dann lieber ganz klassische Bremse mit Zug, oder eben hydraulisch mit Scheibe.
 
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