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RRN Triathleten - Trainingsgruppe(n)

  • Ersteller Ersteller Le Baron
  • Erstellt am Erstellt am
und weiter geht's auch heute mit Langlauf!
Gestern (Anfahrt 35 Minuten):

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Danke euch für die Tipps. Erste station werden die 10km am 7.2. in Rodgau
So, Rodgau war eine tolle Veranstaltung. Danke für eure Tipps nochmal.
Eher Cross als Straßenlauf, die Strecke war zu 90% auf Schotter.
Auch Matsch und stellenweise Schnee war noch dabei.
Nach einem zu schnellen ersten KM in 4:09 konnte ich noch nachjustieren und am Ende sind es 43:43 min bei einer pace von 4:21 geworden.

Als nächstes werde ich mir glaube ich mal einen 5er raussuchen.

Und für den Backyard in FFM im Niddapark habe ich mich auch gemeldet. Einfach um mal was Neues auszuprobieren.
 

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So, Rodgau war eine tolle Veranstaltung. Danke für eure Tipps nochmal.
Eher Cross als Straßenlauf, die Strecke war zu 90% auf Schotter.
Auch Matsch und stellenweise Schnee war noch dabei.
Nach einem zu schnellen ersten KM in 4:09 konnte ich noch nachjustieren und am Ende sind es 43:43 min bei einer pace von 4:21 geworden.

Als nächstes werde ich mir glaube ich mal einen 5er raussuchen.

Und für den Backyard in FFM im Niddapark habe ich mich auch gemeldet. Einfach um mal was Neues auszuprobieren.
Klasse Lauf von dir auf einer Strecke mit so viel Schotteranteil und Schnee. 👍
Ich laufe hier bei mir in der Gegend in 3 Wochen einen 10km Wettkampf. Ist auf einer durchgehend asphaltierten flachen Strecke. Leider für dich etwas zu weit entfernt.
 
Gestern Schwimmtag. 12 Std Schwimmen in Bayreuth.
Zunächst bin ich 5 km geschwommen, dann 2 Kraulkurse in 2 Stunden gegeben.
Dann wieder eine Stunde geschwommen. 1 Std beim Bahnenzählen geholfen, anschließend die 10 km (offiziell 10.100 m) voll gemacht um abschließend die letzten 2 Std als Bahnenzähler zu helfen. Ein ausgefüllter Tag von 8 bis 8.
Kalorienchen ist währenddessen 12000 m geschwommen.

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Gestern Schwimmtag. 12 Std Schwimmen in Bayreuth.
Zunächst bin ich 5 km geschwommen, dann 2 Kraulkurse in 2 Stunden gegeben.
Dann wieder eine Stunde geschwommen. 1 Std beim Bahnenzählen geholfen, anschließend die 10 km (offiziell 10.100 m) voll gemacht um abschließend die letzten 2 Std als Bahnenzähler zu helfen. Ein ausgefüllter Tag von 8 bis 8.
Kalorienchen ist währenddessen 12000 m geschwommen.

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Klasse Leistung und eine schöne Medaille. :daumen: Warum nimmst du im Sommer nicht mal bei einem Freiwasser Langstreckenschwimmen teil? Das wär doch was für dich.
 
Frankfurt bekommt im April den ersten Backyard Ultra. Im Nidda-Park.
Vielleicht mal was Neues für die Locals.

https://www.rabbit-fuel.com/pages/last-rabbit-standing
Warum ist das so teuer? (Nicht, dass ich mitmachen wollen würde oder gar könnte …)

Ich kenne die Veranstaltersicht, und die Kosten betragen einen Bruchteil dessen, was die aufrufen. Aber naja, es ist halt kommerziell organisiert, da gelten anderen Tarife (und es gibt andere Kosten).
 
Warum ist das so teuer? (Nicht, dass ich mitmachen wollen würde oder gar könnte …)

Ich kenne die Veranstaltersicht, und die Kosten betragen einen Bruchteil dessen, was die aufrufen. Aber naja, es ist halt kommerziell organisiert, da gelten anderen Tarife (und es gibt andere Kosten).
Uffz, 70€. Mal zum Vergleich, der Hartfüssler-Trail wartet mit 4 Strecken auf, ein riesiges Gebiet wird markiert&beschildert, VP-Punkte, Sanis, Streckenposten, Zielverpflegung, Geschenk usw usf, für die 58km-Strecke zahlt man je nach Anmeldezeitraum 53€ bis 58€, Nachmeldung 63€. Hm.
 
Warum ist das so teuer? (Nicht, dass ich mitmachen wollen würde oder gar könnte …)

Ich kenne die Veranstaltersicht, und die Kosten betragen einen Bruchteil dessen, was die aufrufen. Aber naja, es ist halt kommerziell organisiert, da gelten anderen Tarife (und es gibt andere Kosten).
Bei Startgeldern gibt es momentan noch ganz andere Ausreißer als den Backyard
:)

Ein Faktor ist natürlich, dass es Trend ist (siehe wo die Ironman-Startgelder hin gestiegen sind)
Und dann wird dazukommen, dass so ein Backyard 12-40 Stunden dauert und das gesamte Equipment und Team halt auch so lange da rumhängen muss.

Natürlich gilt wie immer: Jeder muss entscheiden, was es ihm wert ist.
 
So, hier mal ein Bericht zu meiner Tour vom Frühling in den Hochwinter und zurück. Ich teile es auf, erst der Bericht, dann ein paar Fotos.

Tag 1 Carpentras-Jas de la Couanche 28km/1320hm

Mit dem Zug ging es Sonntag früh von Avignon nach Carpentras. Von Carpentras aus führte mich mein Weg durch die sanfte Hügellandschaft der Baronnies, bis ich nach ca. 18km in Bedoin am Fuß des Ventoux war. Hier sollten "eigentlich" schon knapp 40cm Schnee liegen, allerdings war es recht mild und die Obstbäume blühten! Keine Ahnung, wo die die 40cm gemessen haben :D Hinter Bedoin wurde es dann langsam ernst, immer steiler bergauf, bis das 1te Highlight der Tour wartete : Der Aufstieg durch die Schlucht Combe de la Baume. Hier war Helmpflicht angesagt, denn die Schlucht wird im Verlauf immer enger und es besteht Steinschlaggefahr, da die Felsen hoch aufragen. Im tiefen innern der Schlucht gab es sogar vereiste Stellen, und das erste mal kamen die Spikes zum Einsatz. Nach knapp 2km wurde die Schlucht so eng daß ich Mühe hatte mit dem Rucksack durchzukommen, zudem wurde es immer steiler. Weitere 3km weiter hatte ich dann das Ende der Schlucht erreicht und die meisten Höhenmeter von heute-insgesamt waren es 1320hm-geschafft. Auch auf 1150m lag nicht ein Fitzel Schnee, aber dafür war vom Frühling nichts mehr zu sehen, es war eisig kalt, aber sonnig. Bis ich mein Tagesziel, die Selbstversorgerhütte Jas de la Couanche, erreicht hatte, dämmerte es bereits. Da ich dort alleine war beschloss ich, mein Zelt im Rucksack zu lassen und schlief in der Hütte.

Tag 2 Jas de la Couanche - Abri du Contrat 21,3km/1250hm

Nach einer eiskalten Nacht-mein Schlafsack hat mich dennoch bestens warm gehalten-ging es am nächsten Morgen weiter. An der Südflanke des Ventoux entlang ging es auf und ab, das Wetter war nun winterlich geworden. Eisig kalt, feucht und neblig, und langsam tauchte der Schnee auf. Der nächste lange Anstieg durch die Schlucht Combe de la Grave wartete, hier musste ich zunächst Spikes anziehen, nach 1km war der Schnee dann aber so tief daß die Steigeisen zum Einsatz kamen. Trotzdem war der Anstieg äußerst anstrengend, welch ein Glück daß ich die Steigeisen mitgenommen habe! Ziemlich gebügelt erreichte ich nach mehreren Stunden die Straße hoch zum Ventoux. Hier wollte ich eigentlich über das Chalet Reynard (Trinkwasser bunkern, aufwärmen) auf den Wanderweg zum Col de la Frache und von dort aus das nächste Highlight in Angriff nehmen, nämlich die Querung durch die Serres de Gros und über den Tete de la Grave zum Ventoux hoch. Allerdings lag bereits hier soviel Schnee daß die Wanderwege unpassierbar waren, es war alles knapp 2m zugeschneit! Nur die Straße war noch "frei", gesperrt für Autos aber frei für Wanderer usw. Die Leitplanken waren nicht zu sehen, die Orientierung erfolgte an den Schneestangen am Fahrbahnrand. 4km hatte ich zum Gipfel vor mir, dann noch 8km bergab zu meinem geplanten Lagerplatz. Es kam dann aber ganz anders.

Ich beging hier den Fehler, nicht die Wetterlage vor dem Anstieg zu checken, was man eigentlich immer macht. Ich lief los, es fing an zu schneien, neblig war es ohnehin. Es war kaum noch was zu sehen. Der Schneefall wurde immer stärker, dann kam Wind auf, der sich dann zu einem Sturm entwickelte. Innerhalb kurzer Zeit war ich in einem Schneesturm, der Wind war so stark daß ich mich kaum auf den Beinen halten konnte. Meine Regenklamotten hatte ich nicht an, denn ich hatte wie erwähnt vergessen das Wetter zu checken, ich ging dummerweise davon aus, daß es "nur" neblig bleiben würde.

Ich habe dann gar nichts mehr gesehen. Es war alles weiß! Man fühlt sich wie in Watte gepackt, das Auge hat keinerlei Bezugspunkte zum orientieren. Nur ab und zu schaute eine Spitze einer Schneestange aus den Verwehungen heraus. Bäume gibt es da oben halt auch keine. Stehenbleiben und umziehen war keine Option, ich hätte es bei dem Sturm eh nicht geschafft meine Regenklamotten anzuziehen. Also Zähne zusammenbeißen und durch. Irgendwann hatte ich den Gipfel erreicht und nur ganz schemenhaft erkannte ich den markanten Turm des Ventoux. Alles war vereist und zugeschneit, der Wind brüllte, ich war über und über mit Schnee bedeckt, aber unter meiner Kleidung blieb ich trocken! Ein Hoch auf die Klamotten von OMM!

Nach 3km Abstieg erreichte ich die Skistation am Mont Serein, der Schneesturm war vorbei, und ich konnte mich unterstellen und umziehen. Jetzt waren meine Klamotten allerdings nass, und bis ich umgezogen war, fror ich erbärmlich. Die trockenen Klamotten wärmten mich zwar auf, aber ich war mit meinen Kräften am Ende. Zum Glück hatte ich schon bei der Planung der Tour gesehen, daß es am Mont Serein eine Selbstversorgerhütte gibt, Abri du Contrat, und die steuerte ich dann an. Zum Lagerplatz hätte ich es nicht geschafft, es wurde schon dunkel. In der Hütte war ich geschützt vor dem Schneesturm, der wieder zurückkehrte. Die Nacht war dann absolut in Ordnung, denn es gab Matratzen, genug Kerzen für´s Licht und mein Schlafsack hielt mich wieder schön warm.

Einen Schneesturm möchte ich in diesem Leben nicht nochmal durchmachen müssen!!

Tag 3 Abri du Contrat - Abbaye Sainte Madeleine 22,6km/377hm

Nun ging es erstmal durch tiefen Schnee und bei Eiseskälte zurück zum Mont Serein, dort angekommen weiter bergab Richtung Malaucene, leider erstmal wieder auf der hier geräumten Straße, die Wanderwege waren durch Schneeverwehungen schlicht unpassierbar. Erst als ich am meinem eigentlichen Lagerplatz Belvedere vorbei kam hörte der Schnee auf und ich konnte auf den Wanderweg wechseln. Die Sonne kam zurück, es wurde immer milder, und das war nach der Schneesturmhölle am Tag zuvor eine Wohltat. Allerdings waren die Wanderwege schlammig und äußerst rutschig, hier hatte es entweder viel geregnet oder noch bis vor kurzem Schnee gelegen. Der Abstieg zog sich aufgrunddessen dann ganz schön hin, so daß ich erst am frühen Nachmittag in Malaucene ankam. Hier kaufte ich im Supermarkt etwas ein, gönnte mir 2 Espressi und lief weiter in Richtung Dentelles. Da ich aber durch den nicht geplanten Aufenthalt in der Hütte schon mehr km auf der Uhr stehen hatte als ursprünglich geplant, schlug ich in den Dentelles einen anderen Weg ein. Anstatt wie geplant auf dem Mont Saint Amand zu übernachten, bog ich weit vorher schon Richtung Carpentras ab und steuerte die Abtei Sainte Madeleine an. Hier fand ich dann einen wunderschönen, nicht einsehbaren und einigermaßen windgeschützten Lagerplatz mit gemauerter Feuerstelle. Abends und Nachts wurde es so mild, daß ich meine Isolationsklamotten, die ich in den Nächten zuvor im Schlafsack anziehen musste um warm zu bleiben, weglassen konnte. Es kam dann wieder Mistral auf, den das Zelt aber mit Bravour gemeistert hat.

Tag 4 Abbaye Sainte Madeleine - Carpentras 20,5km/242hm

Der letzte Tag begann sonnig und mild, und auch der allgegenwärtige Mistral hatte sich gelegt. Der Tag ist schnell erzählt, von der Abtei aus ging es durch die wunderschöne, hocheinsame Hügellandschaft der Serre Saint Michel bis nach Baume de Venise. Hier gab`s Croissant und Espresso und dann das letzte Stück durch die Olivenhaine und Weinberge der Baronnies, immer wieder ein Genuss, hier entlang zu kommen. Ich war von den Strapazen der Tour ganz schön platt und verpasste deswegen meinen geplanten Zug zurück nach Avignon um die frühe Nachmittagszeit und musste dann über 1 Std auf den nächsten warten. Am späten Nachmittag war ich in meinem Hotel nahe am TGV-Bahnhof, nach Avignon-Zentrum zum Stadtbummel fuhr ich dann nicht mehr.

Fazit : Das wird nicht die letzte Wintertour gewesen sein! Allerdings steht und fällt ein solches Unternehmen mit der gescheiten Ausrüstung. Warmer Schlafsack, genügend warme Wechselklamotten, Spikes, Steigeisen und Helm müssen dabei sein, mit ultraleicht kommt man bei einer Wintertour nicht weit. Insgesamt hatte ich 12kg (alles inklusive, also Rucksack+Gepäck+Verpflegung+Wasser)auf dem Rücken, was immer noch gut ist.
 
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